Drei Regeln für die PR von TV-Formaten

Meister in der Kommunikation von TV-Formaten ist auf vielen Ebenen die RTL-Gruppe. Ob das „Dschungelcamp“, „DSDS“ oder aktuell „Let´s Dance“ oder „Sing my Song“ all diese Formate haben regelmäßig viel PR. Aber auch das ProSieben-Format „Germanys next Topmodel“ ist ein Beispiel für gelungene Pressearbeit.

Obwohl es oft so aussieht, als sei die Berichterstattung ein Selbstläufer, steckt dahinter jede Menge Planung, Recherche, Kommunikation … kurzum Arbeit!

Hier drei Punkte die dazu gehören:

  1. Crosspromotion nutzen

Bedeutet: andere Sendungen nutzen, um auf das (neue) Format aufmerksam zu machen.

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(Quelle: Facebook)

Gerade die RTL-Gruppe ist sehr gut darin, in den unterschiedlichsten Magazinformaten auf die Ausstrahlung einer Show hinzuweisen. Indem sie:

  • einen Studiogast zum Thema in die Sendung holen. Dies wird zum Beispiel bei RTL „Guten Morgen Deutschland“ gerne gemacht
  • einen kurzen Teaser in Form eines Beitrags bringen
  • kurz vor Beginn der Show aus einem aktuellen Magazin live in die Location schalten und über die letzten Vorbereitungen sprechen.

Ebenso werden die Internetseiten und Social Media Kanäle der Sendergruppe genutzt, um eine Show im Gespräch zu halten.

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Hier können sich die öffentlich rechtlichen bei den privaten Sendern so einiges abschauen.

  1. Gezielte Infos rausgeben

Für eine Berichterstattung muss die Presse natürlich mit Informationen versorgt werden. Von der Agentur, der Pressestelle des Senders oder sonstigen PR-Verantwortlichen. Wichtige Regel: immer schön in kleinen Häppchen und nicht alles auf einmal verballern. Genug geben, um das Interesse der Medien und deren Leser zu wecken, aber gleichzeitig ausreichend zurückhalten, damit die potentiellen Zuschauer nicht alles wissen, sondern den Fernseher einschalten, um zu erfahren, was genau passiert.

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(Quelle: Bunte.de)

Ein Beispiel: -Nicht neu, aber noch immer beliebt- sind die Schicksale einzelner Castingshow-Teilnehmer wie bei DSDS oder Topmodel. Eine Krankheit, ein verstorbenes Familienmitglied oder eine Knastvergangenheit… je emotionaler oder ungewöhnlicher, desto größer wird die Berichterstattung der Presse.

  1. Für gutes Bildmaterial sorgen

Um eine Geschichte in der Presse auch wirklich rund zu gestalten, ist gutes Bildmaterial zwingend notwendig. Vor allen Dingen, da Geschichten, wie eben beschrieben, für die Boulevardpresse gemacht sind und die Boulevardpresse lebt nun mal von Bildern.

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(Quelle: Facebook)

Daher gilt es, gut vorbereitet zu sein und eine Story immer mit den passenden Bildern anzubieten.

Muss sich ein Journalist erst mühsam auf die Suche nach passenden Fotos machen, kann es sein, dass er lieber auf ein anderes Thema aus seinem reichhaltigen Angebot zurückgreift, bei dem er direkt alles verfügbar hat.

Natürlich sind dies nur einige Punkte, die es zu berücksichtigen gilt, aber eine gute Grundlage.

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