Vor rund zehn Jahren, hatten viele Unternehmen noch Sorge, wenn ihre Mitarbeiter:innen außerhalb des Betriebs mit ihrem Wissen sichtbar geworden sind. Inzwischen hat sich das gewandelt. Immer mehr Unternehmen wünschen sich, dass ihre Angestellten digital sichtbar werden und zeigen, wofür sie bei ihrem Arbeitgeber antreten und sie freuen sich, wenn diese Einblicke hinter die Kulissen geben.
„Je weniger man wahrgenommen wird, desto geringer die Wahrscheinlichkeit für Kritik.“
Allerdings hat längst nicht jede:r Lust, zusätzlich zur normalen Arbeit, auch noch auf Social Media für den Arbeitgeber zu kommunizieren. Deshalb gibt es bei großen Unternehmen inzwischen Corporate Influencer Programme.

So auch beim der DATEV. Eine Frau die dieses Programm betreut ist Michael Wüst. Mit ihr spreche ich darüber, was genau Corporate Influencer sind, an welche Regeln sie sich halten müssen, wer Unternehmensbotschafter werden kann und wer nicht, ob der Content der Mitarbeiter kontrolliert wird und wie es mit einer Vergütung aussieht.
Umgang mit Kritik an Corporate Influencern
Außerdem geht’s um den Umgang mit Kritik.
„Bei Kritik die auf die Person bezogen ist kann ich nur raten am Ball zu bleiben und sagen, du wirst die positiven Effekte schon sehen. Und da vielleicht ein bisschen auf Durchzug stellen.“
Am Anfang sagen die Kollegen häufig nichts, wenn sich Menschen aus dem Team auf Social Media zu Wort melden, doch sobald sich erste Erfolge einstellen, kann das schnell zu unangenehmen Situationen führen.
Am Schlimmsten sind nicht die Kolleginnen, die Zweifel oder Kritik offen kommunizieren, sondern das Getuschel hinter dem Rücken, das natürlich nicht unbemerkt bleibt. Wie können Angestellte damit umgehen!? Michael Wüst kennt solche Situationen und hat hilfreiche Tipps.
Höre auch gern in die weiteren Podcastfolgen von „Be your Brand“.
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