Drei Dinge die ich in meinem ersten PR-Jahr gelernt habe … NICHT (mehr) zu tun

Mittlerweile arbeite ich schon viele Jahre als PR-Managerin, aber aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. Wenn man als Redakteurin und Reporterin beim Radio und beim Fernsehen gearbeitet hat und mit dem PR-Bereich nur „auf der anderen Seite“ zu tun hatte, dann sind einem viele, viele Dinge noch recht fremd.

Vor einiger Zeit schon habe ich meine drei „Highlights“ als Berufsanfängerin in der PR aufgeschrieben. Damit ihr etwas zum Schmunzeln habt oder um nicht die gleichen Fehler zu begehen…. Voila:

1. Stadtpläne sind da, um sie zu benutzen

Zum Job eines jeden PR-Menschen gehört es, unter anderem persönliche Kontakte aufzubauen, zu pflegen, Redaktionsbesuche zu machen, mit Journalisten oder Kunden essen zu gehen etc. Ein Teil meines Jobs, den ich von Anfang an richtig geliebt habe.

München Stadtplan PR leben

Redaktionsbesuche sollten genau geplant sein…

Ich mag es Menschen zu treffen, Neues zu lernen, zu reisen. Bei der Planung meiner ersten Redaktionsreise nach München war ich so glücklich, Teminbestätigungen von fremden Journalisten zu bekommen, die meinten, dass sie sich sehr über meinen Besuch freuen würden, dass ich in den zwei Tagen jeden vorgeschlagenen Termin angenommen habe, ohne zu checken
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4 Tipps für die Autorisierung von Interviews

Es ist kein Geheimnis, dass das Autorisieren von Interviews ein gern und ziemlich kontrovers diskutiertes Thema ist. Gemeint ist damit, dass der Redakteur nach einem Interview nochmal alle Zitate des Interviewten schriftlich an den Gast, seinen Pressesprecher oder PR-Agenten gibt, um sich diese Antworten – die ja nun so gegeben wurden – noch einmal abnicken zu lassen. Erst dann „darf“ er sie für seinen Text verwenden.

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So denken zumindest viele PR-Menschen. Ist aber nicht ganz richtig. DENN: Ein RECHT auf Autorisierung gibt es nicht! Das Autorisieren ist eigentlich ein reines Entgegenkommen des Journalisten. In Deutschland ist diese Masche, im Gegensatz zu anderen Ländern, allerdings sehr üblich geworden.

Vermieden werden sollen durch diesen Prozess grobe sachliche Fehler in den Aussagen des Interviewten, deshalb gestatten Redakteure netterweise das Gegenlesen. Allerdings ist das Autorisieren in den letzten Jahren immer mehr ausgeufert, so dass die ganze Praxis in die Diskussion geraten ist. Hier vier Regeln, die bei der Autorisierung von Interviews eingehalten werden sollten:

  1. Nicht das Interview umschreiben

Ich habe des Öfteren von Journalisten gehört, dass sie Interviews zurückbekommen haben, die sie überhaupt nicht wiedererkannten. Wörter wurden ausgetauscht, Sätze umformuliert oder komplette Passagen gestrichen.

Auch Nicola Pohl, Chefreporterin der BILD am Sonntag, hat sich neulich im Interview mit PRleben an solche Kandidaten erinnert: Weiterlesen

„Unternehmen sollten Gesichter zeigen!“

Wenn jemand weiß, wie sich Kommunikatoren in Zeiten digitaler Medien aufstellen sollten, dann ist es Sachar Klein! Im Interview mit PRleben erzählt der Kommunikationsprofi, worauf er als erstes achtet, wenn er Bewerbungen bekommt, wie die Zusammenarbeit mit Influencern optimaler Weise laufen sollte, wieso Angst in der PR nichts zu suchen hat und vieles mehr!

Bitte stell dich doch ganz kurz vor. Was ist dein aktueller Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich bin Sachar Klein (früher Sachar Kriwoj) und gehe mittlerweile mit großen Schritten auf die 40 zu. Ich liebe Geschichten. Gute Geschichten. Geschichten, bei denen man mitbekommt, wie das Gegenüber an deinen Lippen hängt. Das führte mich 2001 in den Journalismus und schließlich 2005 in die PR. Weil ich ein sehr neugieriger Mensch bin, habe ich neue Tools und Kanäle gerne ausprobiert und stets vor dem Hintergrund der professionellen Kommunikation bewertet. Als Praktiker.

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Sachar Klein

Mir ist es wichtig, dass ich weiß, worüber ich spreche. Also bin ich in jedem Social Network aktiv und kann daher auch meine Auftraggeber dahingehend beraten. Zwischen 2005 und 2016 war ich auf Unternehmensseite tätig – u.a. für AOL, scoyo, die E-Plus Gruppe und zuletzt bei GLOSSYBOX. Seit 2016 führe ich meine eigene Agentur – hypr. Wir sind für so spannende Unternehmen und Organisationen wie Nesta, mymuesli, Smava, Visual Statements, Code University, TopGlas, sisterMAG und noch einige andere tätig.

Was bedeutet für dich gute Kommunikation? Welche Eigenschaften sollte ein guter PR-Mensch mitbringen?

Gute Kommunikation erfordert in erster Linie die Fähigkeit, anderen Menschen zuzuhören. Wer Anderen zuhört, versteht ihre Bedürfnisse und ist auch erst dann in der Lage, sie zu befriedigen. Ansonsten bin ich, was meine Überzeugungen und Ansichten zu Kommunikation angeht, ziemlich radikal: Ich bin überzeugt davon, dass Kommunikation Weiterlesen

Ein (PR-)Plädoyer für den Radio-Talk!

Talkshows im Fernsehen sind eigentlich jedem guten oder schlechten PR-Menschen bekannt. An ihnen kommt man nicht vorbei und sie sind ja auch ganz wunderbar, um dort Künstler mit ihren Botschaften oder Produkten zu platzieren. Von der „NDR Talkshow„, über den „Kölner Treff“ bis hin zu den „großen“ wie die von Markus Lanz oder Sandra Maischberger.

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Natürlich ist es nicht einfach, dort einen Gast zu platzieren. Wer keine wirklich gute Geschichte zu erzählen oder einen absolut genialen Draht zur Redaktion hat, der findet keinen Platz auf den wenigen Stühlen in den Talkrunden. Da nutzt dann auch kein zweiter, dritter, vierter Anruf des PR-Agenten oder Künstlers, um doch einen Auftritt zu bekommen… Im Gegenteil!

Meiner Meinung nach wird zu viel Aufhebens um die TV-Talks gemacht. Natürlich hat es auch mit dem Ego eines Künstlers zu tun, aber eine Absage vom TV ist noch längst nicht aller Tage Abend. Es gibt doch ganz wunderbare Alternativen.

Viele (PR-)Menschen wissen gar nicht, was Weiterlesen

Mythos Backstage – so sieht die Wahrheit aus

Große weiße Räume mit frischen Blumen, plüschig weichem Teppichboden, mehr Essen zur Auswahl, als beim Frühstück im „Marina Bay Sands“ Hotel, frischer Champagner auf Eis, viele wahnsinnig gut aussehende, entspannte Menschen, die den Künstlern jeden Wunsch von den Augen ablesen. Und wenn sich diese Menschen gerade nicht um die Künstler kümmern, arbeiten sie in ihren wunderschönen Büros hinter der Bühne von ihren neusten Mac-Books aus.

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Ungefähr so stellt man es sich im Backstage bei großen Produktionen und Veranstaltungen vor. Sei es der Deutsche Fernsehpreis, die ECHO-Verleihung, der Bambi oder das New Pop Festival …was auch immer.

Ja echt, ein bisschen hatte ich mir das früher auch so vorgestellt. Die Glamourwelt hinter den Kulissen der großen TV-Shows und Veranstaltung zu sehen, dass MUSS doch großartig sein. Alles chic, clean, hochwertig und einfach wunderschön. Das dachte ich genau so lange, bis Weiterlesen

4 Tipps zur Weiterbildung für Kommunikatoren

„Ich surfe durchs Netz und entdecke neue Themen“…!? What?! In einer der letzen Ausgaben des prmagazin (05/2017) habe ich einen Artikel darüber gelesen,  wie sich Menschen in der Kommunikationsbranche weiterbilden. Zum Teil haben mich die Informationen echt gewundert. So zählte dort zum Beispiel das Surfen im Netz für viele auch zur Weiterbildung.

Ich für meinen Teil surfe im Netz, wenn ich auf sonst nichts Lust habe und mich ablenken möchte, aber Surfen ist für mich grundsätzlich ziemlich ziellos. Auch die Antwort „ich nutze eine Suchmaschine“ klingt ein wenig schwammig, wenn es um Weiterbildung geht. Die Ergebnisse stammen aus einer Befragung von 94 Kommunikationsprofis.

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Leider gibt es in fast jedem Unternehmen, in jeder Agentur und auch unter den freiberuflichen Kommunikatoren Menschen, die einfach kein Interesse haben sich mit neuen Dingen zu beschäftigen, weil es ja auch so ganz gut läuft.

Ich persönlich bin dafür zum einen zu neugierig, zum anderen glaube ich nicht, dass es auf Dauer funktioniert, einfach zu schauen, was passiert. Gerade in Sachen Digitalisierung ist es wichtig, bestenfalls jeden Tag ein bisschen Zeit in Weiterbildung zu investieren. Wie das funktionieren kann? Hier ein vier Vorschläge:

  1. Lesen von Fachliteratur

Pro Monat ein Buch – das sollte machbar sein. Was aktuelle Themen angeht, hängen Bücher allerdings oft hinterher, daher kann ich nur wärmstens empfehlen Weiterlesen

„Digitalisierung stellt unseren Beruf auf den Kopf!“

Influencerin, Journalistin und Medienprofi – Tanja Bülter gehört zu den Menschen, die sich nicht von der Digitalisierung einschüchtern lassen, sondern mit der Zeit gehen. Sie nutzt die Chancen des technischen Fortschritts und ist sich über die Vor- und Nachteile bewusst. Darüber und über das Thema PR, rote Teppiche und das Lieblings-Shampoo ihrer kleinen Tochter spricht sie im Interview bei PRleben.

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Tanja Bülter, Journalistin

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite als Moderatorin, Reporterin und Medien-Coach. Schreiben war schon immer mein Ding. Ich wusste nur nicht genau, in welche Richtung diese Neigung gehen sollte. Während des Studiums habe ich dann sehr viele Hospitanzen gemacht (ZDF, WDR, Radio, Zeitungen). Nach meiner bestandenen Prüfung war mir dann klar, es soll zum Fernsehen gehen. Das fand ich am spannendsten! Mittlerweile arbeite ich neben meinem Job vor der Kamera auch viel als Event-Moderatorin für diverse Firmen wie Mercedes-Benz, Omega, Qatar Airways etc.

In welchen Situationen kommst du mit dem Thema PR in Berührung?

Ständig! Ich arbeite ja in der RTL Mediengruppe und wir bekommen dort viele Angebote von PR Agenturen, die uns Themen oder Künstler nahe bringen möchten.

Du warst viel als Reporterin am Roten Teppich unterwegs. Was sind für dich optimale Bedingungen bzw. was geht gar nicht?

Das war teilweise sehr anstrengend, wenn Weiterlesen

5 Facts – für eine erfolgreiche Pressemeldung

Sinn einer Pressemeldung ist es, bei Journalisten, Medienmachern, Bloggern… halt grundsätzlich bei Berichterstattern, wahrgenommen zu werden. Ob und wann das passiert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Heute stelle ich euch fünf Punkte vor, die ihr auf jeden Fall beachten solltet, wenn ihr mit einer Pressemeldung Erfolg haben möchtet.

  1. Inhalt

Einzig und allein wer wirklich etwas zu sagen hat, sollte eine Pressemeldung verschicken! Nur weil ein Unternehmen / ein Kunde mal wieder in Erscheinung treten will, eine nichtige und sinnlose Meldung zu verfassen, die niemanden interessiert, ist kontraproduktiv!

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Ich gehe nur dann mit einer Meldung raus, wenn ich etwas zu verkünden habe. Der Empfänger checkt schnell, wenn jemand sinnlosen Quatsch verschickt und merkt sich das.

Wie schön ist es, als ein Versender wahrgenommen zu werden, der nur dann etwas vermeldet, wenn es wirklich Inhalt hat!? Ich höre immer wieder von Redakteuren, dass diese Menschen ständig weniger werden. Mein großes Ziel ist es, zu diesen Wenigen zu gehören.

  1. Länge

Fasse dich kurz! Eine Pressemitteilung sollte in der Regel nicht länger als eine Seite sein. Kein Mensch – und ein Journalist schon gar nicht – hat Weiterlesen

„Warum Kunst Zeit und Kontakte braucht“

Es gibt wenige Bereiche, in denen Kommunikation keine Rolle spielt. Das ist nicht unbedingt neu. Aber ich fand es spannend, mal die Sichtweise einer Künstlerin zu hören, die mit der Entertainmentbranche und PR nicht viel am Hut hat. Aus einem langen, interessanten Gespräch an einem Networkingabend ist dieser Gastartikel entstanden:

„Das Große kommt nicht allein durch Impulse zustande, sondern ist eine Aneinanderkettung kleiner Dinge, die zu einem Ganzen vereint worden sind.“ Schon Vincent van Gogh beschrieb das Große, den Erfolg als das Produkt von mehreren Schritten und Wegen. Niemand fängt heute mit etwas an und wird über Nacht groß. Ob Unternehmen, Sportler oder Künstler: Der Durchbruch gelingt nur nach einer Menge Arbeit und Geduld.

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Als „The First Lady“ gehe ich mit meinem Kunstprojekt nun ins dritte Jahr. Zuvor habe ich mich ausprobiert und nur für mich selbst gemalt. Es braucht nicht zwangsläufig einen Kunsthochschulabschluss, um seiner Kunst die nötige Ernsthaftigkeit zu widmen. Vielmehr verlangt es Weiterlesen

Fünf PR-Ideen die dich inspirieren

Auch noch nach zehn Jahren in der PR freue ich mich immer wieder über Inspirationen von außen, denn nur wer auch schaut, was um einen herum passiert, kann neue Ideen entwickeln. Heute stelle ich euch kurz fünf PR-Ideen, Aktionen, Menschen… vor, die mich in letzter Zeit inspiriert haben.

  1. „Weil wir dich lieben“

Ich muss gestehen, kein Bahnfahrer zu sein. Ich steige lieber aufs Fahrrad oder bei Regen in meinen Smart. Trotzdem ist für mich die BVG (Berliner Verkehrs Gesellschaft) ein Held, was die Kommunikation angeht. Ganz besonders im Netz!

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Die Kampagne „Weil wir dich lieben“ ist unfassbar unterhaltsam und sympathisch. Sprüche wie: „+++ Achtung: Beginn der Vorlesungszeit +++ In den nächsten Wochen kann es ab 11.30h in den Bahnen etwas voller werden.“ bekommen bei Twitter über 1.000 Likes von Usern. Bei Facebook fast 3.000. Der Content auf beiden Kanälen ist identisch. Der Twitter-Kanal hat inzwischen über 140-Tausend Follower, bei Facebook gefällt „Weil wir dich lieben“ fast 170.000 Usern.

Kein Wunder, dass die Kampagne auch schon für verschiedene Preise nominiert worden ist.

  1. Geburtstags-Mode-Kollektion

Auf eine schöne Kampagne bin ich aufmerksam geworden, als ich am Flughafen Anfang April die GRAZIA durchgeblättert habe. (Nicht nur) dort wurde redaktionell Weiterlesen