Wer profitiert von Personal Branding?

Das Wichtigste zu Beginn: Am Ende des Artikels gibt es ein Geschenk für dich!

„Personal Branding ist doch etwas für Promis, Politiker, Sportler oder einfach nur für Selbstdarsteller.“ Obwohl der Begriff, den ich – wie du vielleicht schon mitbekommen hast – nicht so besonders mag (dazu gleich mehr), im Jahre 2021 schon fast ein Buzzword ist, hält sich diese sonderbare Meinung ziemlich hartnäckig.

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Warum ich den Begriff nicht mag?

Mir hat „Branding“ zu viel mit Marketing und zu wenig mit dem Menschen selber zu tun. Branding bedeutet in meinen Augen meistens, dass etwas konstruiert wird. Also so etwas wie der künstliche Aufbau eines bestimmtes Images und darum geht es nicht beim Personal Branding. Meiner Meinung nach geht es darum, mit seiner Stärke und seiner Leidenschaft in die Sichtbarkeit zu kommen.

So dass andere Menschen ein besseres Bild von ihrem Gegenüber bekommen, eine Person nahbarer und greifbarer wird. Sich andere mir ihr identifizieren können oder auch nicht. Es geht darum, kein Fähnchen im Wind zu sein, sondern mit einer bestimmten Haltung (die sich auch verändern darf) und den eigenen Fähigkeiten, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die man sich wünscht. In der Regel geht es da um die Aufmerksamkeit einer ganz bestimmten Zielgruppe.

Wem genau bringt Personal Branding etwas?

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6 Komponenten des Personal Brandings

Spätestens seit dem vergangenen Jahr ist Personal Branding ein Buzzword, das viele von uns nicht mehr hören können. Das liegt mitunter daran, dass dieser Begriff so wenig greifbar und definiert ist wie „Influencer“ oder „Musik“. Er kann alles und nichts bedeuten.

Fazit: Personal Branding bedeutet Geben

Allgemein geht es darum, anderen einen Mehrwert zu bieten, andere zu unterstützen … also zu geben, geben, geben. Und zwar nicht mit dem Ziel, bald endlich nehmen zu können. Vielmehr sollte es ein Geben von Herzen sein. Später werden dir Menschen aus deinem Netzwerk sicherlich bereitwillig zur Seite stehen, wenn du es brauchst.

Um das hier vorgestellte 6-P-Modell für das eigene Personal Branding zu nutzen, sollte man sich Zeit freiräumen. Zwei bis drei Stunden die Woche im Kalender dafür einzuplanen, empfinde ich als sinnvoll. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, sich die Unterstützung eines Coaches zu holen.

Ich bin neulich gefragt worden, wie ich Menschen überzeuge, die sich weigern, an ihrer Personenmarke zu arbeiten. Meine Antwort darauf war und ist immer die gleiche: „Gar nicht!“ Wie eingangs beschrieben, ist vielen der Mehrwert eigener Sichtbarkeit klarer geworden. Und wer Unterstützung braucht, der bekommt sie in der heutigen Zeit auf vielfältige Weise. Aber Verweigerer von Personal Branding zu überzeugen, ist genauso verschwendete Energie, wie Sportverweigerer zu regelmäßigem Training zu motivieren.

5 Bücher die dich inspirieren

Wenn du im Netz ein wenig aktiver werden möchtest, um dir gezielt eine Community aufzubauen, in der ihr euch gegenseitig unterstützt, wenn du überlegst, dir ein Business aufzubauen oder dein Business aufs nächste Level zu bringen oder du an deiner Rhetorik arbeiten willst – was ja grundsätzlich nie schadet – dann solltest du weiterlesen. Denn für all die Bereiche gibt es hier jetzt Bücher, die dich unterstützen.

1. Die Rede deines Lebens

…wie du als Trainer und Speaker Menschen inspirierst und ein stabiles Business aufbaust.“ Erst der Untertitel macht klar, wie komplex das Buch von Tobias Beck ist. Es geht weit über den Aufbau einer guten Rede hinaus.

2. Was soll ich posten?

….150 kreative Content-Ideen für Ihr Social Media und Online Marketing.“ Eins kann ich sagen, wer das Buch von Roman Kmenta durcharbeitet, wird sich die Frage „Was soll ich posten?“ demnächst nicht mehr stellen, weil er wirklich den geballten Ideenkatalog mit an die Hand bekommt.

3. Rhetorik ist keine Kunst… sondern kein Problem.

…einfach eine gute Rede halten.“ Ach ja, wie oft denken wir uns nach einem Gespräch oder einem Vortrag: Mensch, hätte ich doch mal so oder so reagiert… dies oder das gesagt… Nach dem Buch von Michael Rossié wird das nicht weg sein, aber du bekommst so viele Werkzeuge und Ideen mit an die Hand, dass deine Kommunikation mit Sicherheit sehr viel klarer wird.

4.  #perfektetexte

…schreiben für Social Media.“ Das Buch von Anna Gelbert könnte man als einen Mix aus den letzten beiden Vorstellungen beschreiben. Es ist sehr praxisorientiert und macht klar, warum in sozialen Medien andere Schreibregeln gelten als in einer Deutschklausur.

5. Brand Story

…wie Sie mit starken Geschichten Ihre Kunden überzeugen.“ Jeder, der ein Business hat oder mit dem Gedanken spielt sich eins aufzubauen, muss dieses Buch von Donald Miller lesen!

Personal Branding: So kannst du es JETZT angehen!

Dass sich die Welt in den letzten zwölf Monaten komplett verändert hat, ist wohl an niemandem vorbeigegangen. Uns sind viele Dinge bewusster geworden. Was vor einem Jahr noch super wichtig war, ist nun wohlmöglich nebensächlich.

Vieles ist schwieriger geworden: schwere Erkrankungen im nahen Umfeld,  die Doppelbelastung für Eltern, finanzielle Unsicherheit, sehr wenige bis keine Reisen, keine Partys, zu viel Zeit, sich mit seinen eigenen Gedanken zu beschäftigen etc..

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Einiges ist besser geworden: Mehr Zeit für die wirklich wichtigen Menschen und Aufgaben, wir schätzen Kleinigkeiten mehr als vorher, viele Unternehmen haben endlich gecheckt, dass Homeoffice nicht heißt: „Da nimmt sich jemand zusätzlich bezahlte Urlaubstage, sondern es funktioniert ja wirklich, wenn die Mitarbeiter*innen von zuhause arbeiten.“  Wir haben mehr Zeit uns mit den eigenen Gedanken und Wünschen auseinanderzusetzen…

Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass sich seit Beginn der Corona-Pandemie viel mehr Menschen für das Thema Personal Branding interessieren. Das mag unterschiedliche Gründe haben. Einer ist ganz sicher der, Weiterlesen

Bewerber-Guide für Kommunikatoren – 10 Tipps

Wie fasse ich nach dem Studium Fuß im Job? Wie gelingt es, meinen zukünftigen Arbeitgeber von mir und meinen Fähigkeiten zu überzeugen? Was sollte ich tun, was sollte ich lassen? …

Diese und viele andere Fragen zum Thema Bewerben bekomme ich häufig von meinen Medienmanagement-Studenten gestellt. Aber auch für Menschen die gerne den Job wechseln wollen, ist es hin und wieder ganz hilfreich zu wissen, worauf es bei der Mitarbeiterauswahl ankommt.

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Im Folgenden habe ich 10 Tipps für alle, die auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind und sich gerne bewerben möchten zusammengestellt.

1. Werde dir klar, wo du hin willst

Hier musst du natürlich unterscheiden geht es um ein Praktikum, weil du einfach mal in den Bereich reinschnuppern möchtest oder bewirbst du dich um eine Festanstellung für eine unbegrenzte Zeit. Bevor du wild Bewerbungen rausschickst, überlege genau, worum es DIR eigentlich geht.

2. Sei kreativ bei deinem Anschreiben

Dass Textbausteine „out“ sind und nicht besonders gut ankommen, sollte selbstverständlich sein. Meinst du, dass es den Empfänger deiner Bewerbung wirklich interessiert, wo du gelesen hast, dass diese Stelle ausgeschrieben ist?

Interessant wird es Weiterlesen

5 Bücher, die Du lesen solltest!

„Es gibt so viele Bücher, dass es keinen Sinn macht, welche zu lesen, die einen langweilen!“ da schließe ich mich Gabriel García Márquez auf jeden Fall an. Und damit Du Zeit sparst auf der Suche nach dem nächsten guten Buch, habe ich hier fünf Empfehlungen.

Ich habe einige mehr gelesen, doch aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, Bücher zu empfehlen, die mir selber nicht wirklich was gegeben haben. Auch wenn die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind.

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Die folgenden Bücher passen alle in die Kategorie persönliche Weiterentwicklung. Und natürlich kommt mein Lieblingsthema „Personal Branding“ nicht zu kurz. Womit wir direkt beim ersten Buchtipp wären:

1. Nur wer sichtbar ist, findet auch statt!

„Werde deine eigene Marke und hol dir den Erfolg, den du verdient hast“. Damit spricht mir Autorin Tijen Onaran natürlich aus dem Herzen. Denn sie schreibt über das, was ich in meinem Podcast „Be your Brand“ in jeder Folge vermitteln möchte.

An dem Buch ist in den letzten Monaten eigentlich niemand vorbeigekommen, da es einfach überall präsent war. Und zwar, weil Tijen lebt, was sie „predigt“ und nicht irgendwo in einem dunklen Hinterzimmer sitz und sich Tipps überlegt, die sich ganz schön anhören. Was Tijen schreibt, ist erprobt und Fakt!

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„Für mich darf PR niemals lügen“

Wer einen Kommunikationsprofi in Köln und Umgebung suchst, der kommt an einer Frau ganz sicher NICHT vorbei. Ihr Name ist Dr. Marie Christine Frank. Sie ist ein echtes Kölsches Mädche und kennt nicht nur die dort ansässigen Kommunikatoren und Meinungsmacher.

Vor einem Jahr hat sie in ihrer Heimat ein Business-Netzwerk für Frauen gegründet, vor kurzem ihren eigenen Podcast gestartet, nebenbei ist die Inhaberin ihrer Kommunikationsagentur.

Dr. Marie Christine Frank (Foto Basti Sevastos)

Im PRleben-Interview spricht sie über ihre liebsten Social Media Kanäle, darüber, was richtig gute PR für sie bedeutet, wer ihre Vorbilder sind, was sie so richtig motiviert, wie junge Menschen den Einstieg ins Business schaffen und vieles mehr…

  1. Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bringe meine Kunden in die Sichtbarkeit. Am liebsten arbeite ich als Personal Branding Beraterin für Frontfrauen aus der Wirtschaft und beschäftige mich daher viel mit dem Thema „CEO-Kommunikation“ vor allem auch im digitalen Bereich.

Ich bin Gründerin der Kommunikationsberatung und PR-Agentur „Drei Brueder Kommunikation und Beratung“ im Herzen von Köln. Wir sind spezialisiert auf nachhaltige und ganzheitliche Kommunikation für Behörden, Institutionen, Vereine und soziale Organisationen, machen aber gerne auch PR für Themen außerhalb dieses Bereichs, wenn die Wellenlänge stimmt und wir das Gefühl haben, helfen zu können.

Außerdem bringe ich gerne Menschen zusammen. Mit dem Female Business-Netzwerk #Macherinnen, vernetze ich Frauen aus der Wirtschaft strategisch, damit sie sich durch den Austausch Informationsvorsprünge verschaffen können und sich gegenseitig in bestimmte Positionen hochziehen. Ich will zeigen, wie weiblich die Wirtschaft Kölns ist und Frauen in die Sichtbarkeit bringen.

2. Hast du so etwas wie einen typischen Arbeitstag? Wie sieht der aus?

Ich starte morgens mit dem Morning Briefing von Gabor Steingart in den Tag und werfe einen Blick in den Presse-Spiegel. Wenn ich viel Zeit habe, dann nehme ich mir vor der Arbeit noch 10 Minuten Zeit für eine Session Headspace. Dann fühle ich mich perfekt gerüstet für den Tag im Büro.

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Personal Branding – 3 Nachteile!

Was, NACHTEILE!? Ich dachte, Verena Bender steht für Personal Branding und möchte Menschen dazu ermutigen, in die Sichtbarkeit zu kommen!?… Hat Personal Branding Nachteile!? Da kann ich nur sagen: Je nach Betrachter findet sich in allem ein dunkler Fleck.

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein Fan von Personal Branding bin. Auch wenn ich diese Bezeichnung nicht mag. Menschen sind für mich Menschen und keine Marken! Doch ein anderer passender, knackiger Begriff, der beschreibt, dass „ein Mensch mit seinem Wissen und seiner Leidenschaft den Schritt in die Sichtbarkeit wagen sollte“, ist mir bisher noch nicht untergekommen. Ich nehme gerne Vorschläge entgegen.

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Auch die Bezeichnung „Personenzentrierte Kommunikation“, wie der Kollege Sachar Klein sie verwendet oder das „Social Me“, ein Vorschlag von Tijen Onaran, mag ich sehr, doch für mich ist „Personal Branding“ am wenigsten erklärungsbedürftig und jeder weiß zumindest ganz grob etwas damit anzufangen.

Es wird sehr kontrovers diskutiert, ob und in welchem Maße ein Mensch sichtbar werden darf, kann oder muss. Dazu sei gesagt: Niemand Weiterlesen

TikTok! Beziehungsstatus: Kompliziert

Hallo TikTok, wie wär`s mit uns beiden?

Ob ich ein neugieriger Mensch bin? Ich glaube, dass kaum einer diese Frage so sehr mit „JA“ beantworten kann wie ich.

Für Kommunikatoren keine schlechte Eigenschaft. Ich bin neugierig auf Menschen, neue Themen, neue Social Media Plattformen und vieles mehr. Ich persönlich bin ich auf so gut wie jeder Plattform vertreten und sage immer: „Alles außer Snapchat.“

Neuer Trend (auch wenn man es ja eigentlich gar nicht mehr „neu“ nennen kann) war im letzten Jahr TikTok. Die ehemalige Musically-Plattform.

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Wie es auf Wikipedia so schön heißt: …“ ist ein chinesisches Videoportal für die Lippensynchronisation von Musikvideos und anderen kurzen Videoclips, das zusätzlich Funktionen eines sozialen Netzwerks anbietet.“

Lippensynchrone Musikvideos sind ECHT nicht mein Ding. Aber die Finger ganz von TikTok zu lassen oder nur passiv vertreten zu sein, war für mich auch keine Option… #neugier. Im Herbst 2019 habe ich mir also einen TikTok-Account zugelegt und ihn mit  kurzen Videos zu meinem Herzensthema „Personal Branding“  befüllt.

Ob ich mir dabei ein wenig albern vorkam? Weiterlesen

„Persönliche Kontakte kann man nicht ersetzen!“

Als Journalistin über andere Journalisten und Medien zu berichten, finde ich persönlich super spannend. Nicht umsonst finden hier und auch im Podcast  „Be your Brand“ immer mal wieder Interviews mit Journalisten statt.

Heute gibt es hier eine Journalistin, die über Medienthemen und Journalisten-Kollegen  schreibt und noch einiges mehr macht. Christa Müller ist stellvertretende Chefredakteurin bei MEEDIA, das – wie es sich selber nennt: „Wirtschaftsmagazin für Marken und Medien und die Macher dahinter“ ist.

Zuvor war Christa Redakteurin bei der W&V, hat dann einen Abstecher als Mitarbeiterin zu einer Content-Marketing-Agentur gemacht und nun ist sie wieder auf Redaktionsseite tätig.

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Christa Müller
(Foto: Amelie Amon)

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Seit Februar dieses Jahres bin ich stellvertretende Chefredakteurin von MEEDIA. Neben dem Blattmachen ist meine Hauptaufgabe das Redaktionsmanagement. Anders formuliert: Ich stelle sicher, dass wir pünktlich abgeben, ohne dass jemand dabei auf der Strecke bleibt.

Matthias Oden und ich arbeiten – mit einer kurzen Unterbrechung – seit 2014 zusammen. Wir haben großes Weiterlesen