Personal Branding – 3 Tipps, wie du es schaffst, dranzubleiben!

Mit dem bewussten Aufbau der eigenen Personenmarke zu beginnen, ist oft nicht einfach. Ich schreibe extra „mit dem bewussten Aufbau“, denn wie schon häufiger erwähnt: jede:r von uns hat eine Personenmarke, ob sie oder er nun möchte oder nicht.

Der bewusste Umgang damit meint, in gewissem Rahmen zu steuern, wie wir von außen wahrgenommen werden (wollen). Welche Eigenschaften, Stärken, Kenntnisse uns von anderen zugeschrieben werden.

Wie du die ersten Schritte in die Sichtbarkeit machen kannst, lies gerne in meinem kostenlosen Personal Branding Handbuch. Du kannst es dir hier einfach gratis runterladen.

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Und ohne jetzt spoilern zu wollen: Der letzte Schritt, den ich im Buch nenne, ist: „Dranbleiben“. Ich werde in Coachings oder Interviews oft drauf angesprochen, weil die Verwunderung groß ist, dass ich diesen Punkt nenne, doch in meinen Augen ist das einer der wichtigsten.

Denn egal wie motiviert du startest mit deinem Weg in die Sichtbarkeit. Egal wie das Feedback ausfällt. Du wirst an einen Punkt kommen, an dem du keinen Bock mehr hast und am liebsten aufgeben würdest.

Und wenn du so eine Durststrecke hast, Zeiten in denen es nicht so läuft, dann ist das auch nichts Schlimmes, sondern vollkommen normal… ICH kenne die sehr gut!

Das Dümmste, was du dann machen kannst, ist aufzugeben, die Brocken hinzuschmeißen, dich einfach für Wochen oder Monate komplett zurückzuziehen. Denn kontinuierliche Sichtbarkeit ist das A und O beim Personal Branding.

Was nicht heißt, dass du 24/7 online oder auf irgendwelchen Events sein sollst. Es meint auch nicht: täglich Content raushauen und bei anderen stundenlang kommentieren. Doch ein Rückzug für Monate ist halt auch nicht das Wahre.

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Deshalb plädiere ich für ein Mittelding. Und weil ich selber weiß, dass die Ideen nicht ständig fließen und die Lust Inhalte zu teilen und zu diskutieren nicht immer gleich groß ist, teile ich jetzt drei Strategien mit dir, die dir helfen werden am Ball zu bleiben!

1. Schaffe dir feste Termine für deine Sichtbarkeit

Eine Sache die mir von Beginn an geholfen hat dranzubleiben, ist ein fester Zeitpunkt, an dem ich meinen Content veröffentliche. Als ich mit diesem Blog gestartet bin, was jetzt gefühlt in der Steinzeit liegt, habe ich jeden Dienstag einen Beitrag veröffentlicht. Das war ein Versprechen, das ich meinen Leser:innen gegeben hatte.

Nicht das diese wirklich davon abhängig gewesen wären oder meinen Artikel bei Nichterscheinen vermisst hätten (sie hätten es wahrscheinlich gar nicht gemerkt…). Doch ich habe es mir zumindest ein bisschen eingeredet und mich jedes Mal gut gefühlt, wenn ich „geliefert“ habe.

Irgendwann ist dieser feste Termin so drin, dass es sich komisch anfühlt, ihn ausfallen zu lassen. Deshalb ist es (gerade zu Beginn) wichtig, eine Routine zu schaffen und mit sich selber einen Pakt zu schließen, diesen festen Termin auch einzuhalten. Das muss kein Blog sein.

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Auf diesem Blog bin ich, zumindest was die Artikel angeht, auch nicht mehr regelmäßig aktiv. Allerdings gibt es stattdessen seit über zwei Jahren meinen Personal Branding Podcast „Be your Brand“ und der erscheint jede zweite Woche Donnerstag. Komme was wolle.

Das Schöne ist ja (und das ist eigentlich wieder ein separater Tipp, der dir das Dranbleiben erleichtert): Du kannst Content vorproduzieren!

Content für die Momente, in denen du keine Zeit, Lust oder Ideen hast. So dass es immer zwei bis drei „Content-Stücke“ für schlechte Zeiten in der Schublade gibt, bei denen du im Notfall nur noch auf „veröffentlichen“ klicken musst.

Denn wenn wir ehrlich sind, gibt es fast keinen Bereich, in dem es nicht auch zeitlosen Content gibt, der sich prima vorbereiten lässt. Das gilt für Blogs, Podcasts, Newsletter oder Social Media Plattformen wie LinkedIn und Co. 

2. Notiere dir Ideen SOFORT

„Wenn man Menschen fragt, wo ihnen gute Ideen kommen, dann sagt niemand am Schreibtisch oder im Besprechungszimmer.“ sagt der Hirnforscher Henning Beck bei „Be your Brand“ (die Folge erscheint im Nov. 2021).

Sonderlich überraschend ist diese Aussage allerdings nicht. Viele Menschen haben gute Ideen unter der Dusche. Ich persönlich habe die besten und meisten Einfälle beim Sport, bei Koch-Sessions mit meinem Mann, an lustigen Mädels-Abenden, wenn ich mit Kindern spiele … Oft Situationen, in denen wir nichts zu schreiben dabeihaben.

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Und dann denken wir: Cool. Das merke ich mir. Leider funktioniert das in 90% der Fälle nicht. Die gute Idee ist da und wenn wir drei Tage später am Schreibtisch drüber nachdenken, dann kommen wir nicht drauf.

Deshalb mach es dir zur Angewohnheit, gute Ideen sofort festzuhalten. Eine kurze Notiz auf ein Zettelchen, ins Handy oder eine winzige Sprachmemo dauern keine 60 Sekunden, aber reichen aus und sparen dir total viel Grübelzeit.

3. Mache dir ein Erfolgsglas

Genauso wie gute Ideen schnell aus unserem Kopf verschwinden, vergessen wir unsere „Erfolge“. Schöne Momente. Situationen, in denen wir uns gefreut haben über etwas, das wir „erreicht haben“. Dinge für die wir dankbar sind.

Wisst ihr, wie glücklich ich vor einigen Jahren war, als jemand einen Blogartikel von mir geteilt hat? Oder mir der erste Gast für „Be your Brand“ angeboten wurde und ich nicht selbst angefragt habe? … SEHR!

Ich habe es für mich etabliert, diese kleinen Erfolge – im Zusammenhang mit meinem Business und meiner Sichtbarkeit – auf Zettelchen zu notieren und in einem Glas zu sammeln. Erst war es ein altes Marmeladenglas und dann habe ich mir irgendwann extra ein schönes Glasgefäß mit Deckel gekauft, um diese besonderen Momente darin zu sammeln.

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In Phasen denen ich keinen Bock mehr habe und /oder denke: „Warum mache ich das eigentlich alles!?“ nehme ich mein Glas und lese mir einige meiner „Erfolge“, Situationen, in denen ich mich gefreut habe, durch und die Motivation steigt wieder.

Grundsätzlich bin ich sowieso dafür, dass wir unsere Erfolge viel mehr feiern, anstatt direkt wieder an die nächste Aufgabe zu gehen.

Mehr Ideen zum Dranbleiben:

Findest du in der passenden Podcastfolge. Da habe ich insgesamt 6 Tipps für dich zusammengestellt.