Stimmen von Kommunikationsprofis in der Krise

Corona hat uns alle im Griff. Jeder ist auf irgendeine Art von dem Virus betroffen und leicht sind diese Zeiten für niemanden. Überall herrscht Ungewissheit, Sorge und niemand hat einen Masterplan, wie mit der jetzigen Situation umzugehen ist.

Auch die Agentur in der ich die TV-Promotion leite, die Kick Media AG, genauer genommen „Position PR“, hat fürs Erste Kurzarbeit angemeldet, da wir unter anderem für viele Veranstaltungen arbeiten, die nun erstmal verschoben wurden.

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Alle Kollegen -außerhalb der Geschäftsführung und deren Stellvertretern- arbeiten erstmal 50%. Auch für mich eine ungewohnte Situation, doch wie so häufig, versuche ich es positiv zu sehen. Nun habe ich mehr Zeit endlich mein Coaching im Bereich Personal Branding auszuweiten. Etwas das ich schon so lange vor hatte und für das die Zeit einfach zu knapp war.

Darüber hinaus kümmere ich mich um diesen Blog und den Podcast „Be your brand“. Für letzteren gab es neulich eine kleine Umfrage, an der sich auch viele Kommunikatoren beteiligt und zur aktuellen Situation Stellung bezogen haben.

Hier möchte ich einige Zitate, Erfahrungen, Anregungen der Kollegen mit euch teilen.

„Überbrückt die Distanz zwischen den Menschen, die jetzt zwangsläufig eintritt!“

Lautet ein Appell an uns alle von Weiterlesen

„Meine ersten Schritte in den Medien

…was ich gelernt habe oder glaube, gelernt zu haben!“

Über meinen persönlichen Einstieg  in die Medienbranche habe ich vor einiger Zeit  im Podcast „Be your Brand“ erzählt. Hier im Blog berichtet heute die Studentin Nele Mohrbach über ihre ersten praktischen Erfahrungen im Medienbereich.

Für mich ist dieser Bericht echt spannend und ich konnte mich in vielem wiederfinden was sie schreibt. Vielleicht geht es dir ebenso. Mehr zu Nele liest du am Ende dieses Artikels*.

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Gastautorin: Nele Mohrbach

„Aufgeregt und mit schwitzigen Händen saß ich auf der Terrasse eines Kölner Hinterhofs und sollte die Themen, die ich mir für ein bekanntes Boulevardmagazin überlegt hatte, präsentieren.

Davon abgesehen, dass ich so etwas noch nie zuvor gemacht hatte, hatte ich absolut keine Ahnung, was da gerade von mir erwartet wurde. Nach einer mehr oder weniger selbstbewussten Präsentation meiner Vorschläge, war die Redaktionssitzung auch schon vorbei und ich durfte – adrenalingeladen, als säße ich ganz vorne in einer Achterbahn und es ginge nach einer Weiterlesen

8 Bücher zum Thema Personal Branding

In den letzten Wochen habe ich fleißig einige Bücher zum Thema „Personal Branding“ durchgearbeitet. Nicht zuletzt, um weiteren Stoff für den Podcast „Be your brand“ zu bekommen, aber auch, weil für mich Personal Branding und PR in einigen Fällen untrennbar miteinander verbunden sind.

Hier acht Werke, die ich euch -zum großen Teil- ans  Herz legen kann:

1. Personal Branding – Was Menschen zu starken Marken macht

von Christopher Spall und Holger J. Schmidt. Genau so stelle ich mir ein wirklich gutes Personal Branding Buch vor. Schritt für Schritt geht es darum, wie jeder Mensch seine eigenen Werte, seinen Antrieb und Co. findet und für sich definieren kann.

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Im nächsten Step geht’s dann darauf aufbauend los, die Ergebnisse strukturiert, sinnvoll und authentisch nach außen zu tragen. Es wird auf die verschiedensten Persönlichkeits- und Berufsgruppen eingegangen.

An tollen Beispielen werden die Fakten anschaulich erklärt und es wird klar, warum Weiterlesen

Pinterest – 6 Tipps für die erfolgreiche Nutzung

Vor einer ganzen Weile habe ich hier bei PRleben schon mal über Pinterest geschrieben. Ich bin ja ein wirklich großer Fan fast jeder Social Media Plattform – auch wenn Pinterest KEINE Social Media Plattform ist. Eine Weile lang habe ich ganz fleißig Pins passend zu PRleben und auch zu „Be your brand“ erstellt und gepinnt. Aber irgendwie hatte ich den Dreh wohl nicht so richtig raus.

Zum einen ist Pinterest – wie ja eben schon gesagt – keine Social Media Plattform – und ich mag nicht gerne Dinge teilen (oder pinnen), ohne dadurch direkt mit Menschen in Kontakt zu treten. Zum anderen habe ich meine Pins, weil ich dachte, „man“ macht es halt so, aufwändig mit Canva erstellt.

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Aufwändig ist natürlich immer Definitionssache. Für viele ist es sicher ein Klacks Fotos dort nochmal eben hochzuladen, mit seiner Corporate-Farbe zu hinterlegen, sich einen mehr oder weniger klugen Text auszudenken und den direkt auf die Grafik zu packen. Abspeichern – bis dahin ist bei mir pro Pin schon meinst 20 Minuten Zeit drauf gegangen!

…Danach dann bei Pinterest hochladen, einen cleveren Text mit den passenden Keywörtern und Hashtags aus den Fingern saugen. Dann pinnen – um den Vorgang es ganz kurz zu schildern. Leute, das hat mich wahnsinnig gemacht.

Zwar habe ich in meiner sehr „aktiven Zeit“ schnell gesehen, dass der Trafik auf meinem Blog zugenommen hat, doch irgendwie war es Weiterlesen

Digital Detox – Ja!? Nein!? Vielleicht!?

Happy new year! Da ich gestern aus meiner Social Media freien Zeit zurückgekommen bin, darf ich das noch schreiben. Wobei – es war keine komplett Social Media freie Zeit, wie ich sie auf Bali in 2019 gemacht habe. Damals schrieb ich hier darüber.

Um es von vorherein zu sagen, und das ist für die Wenigsten überraschend: Ich liebe Social Media. Die Interaktion mit meiner Community ist für mich unfassbar wertvoll.

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Bei LinkedIn, Twitter, Instagram und Facebook teile ich gerne Herzensthemen, Dinge die mir und (hoffentlich) den anderen einen Mehrwert bieten oder einfach mal etwas Belangloseres aus meinem Alltag. Ebenso schaue ich gern, was bei den Menschen aus meinem Netzwert los ist und lerne viel dazu.

Doch mir ist es wichtig, hin und wieder einfach bei mir selbst zu sein und aufzutanken.

Social Media Pause!? Wie es funktioniert

Kein Social Media!? Unvorstellbar. Weiterlesen

„ABWARTEN WAR NOCH NIE MEIN DING“

Es gibt kaum einen Promi mit dem die Journalistin Ilka Peemöller noch nicht gesprochen hat. Gefühlt kennt sie jeden und jeder kennt sie. Eine gute Voraussetzung für die Boulevard-Journalistin, hochrangige Protagonisten und Protagonistinnen für ihr erstes -gerade erschienenes- Buch: „Heimat – Wo das Herz zuhause ist“ zu gewinnen.

Im PRleben-Interview spricht Ilka über ganz persönliche Begegnungen, was sie von PR-Managern erwartet bzw. was gar nicht geht, in welchem Moment sie gerne mit Psycho-Therapeuten tauschen würde und vieles mehr…

Was genau ist dein aktueller Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin seit Oktober die Leiterin des BUNTE-Hauptstadtbüros, man kann aber auch einfach kurz und knackig BUNTE-Berlin-Chefin sagen. Das geht leichter über die Zunge. Wie ich dazu kam?

Wotan Wilke Möhring und Ilka Peemöller (Foto: Philip Nürnberger) Verena Bender, PRleben, Blog, PersonalBranding, Kommunikation, Journalist, Roter Teppich, Promi, Medien, Be your Brand

Wotan Wilke Möhring und Ilka Peemöller
(Foto: Philip Nürnberger)

Der BUNTE-Chefredakteur Robert Pölzer hat mich gefragt – und ich wäre ziemlich dumm gewesen, dieses großartige Angebot nicht anzunehmen und diese Chance nicht zu nutzen.

Du hattest schon soooo viele spannende Jobs. Welche drei sind dir am besten im Gedächtnis. Warum?

Ich habe acht Jahre bei der BILD am SONNTAG gearbeitet, bis 2008 als Chefreporterin im Ressort Leute & TV. Damals habe ich VIVABamS, das Jugendmagazin in Koop mit dem Musiksender VIVA, entwickelt und später geleitet.

Das waren die goldenen Zeiten, wie ich sie gern nenne. Damals gab es noch kein Social Media, den Ausruf „Online first“ kannte niemand – und ich saß mehr im Flieger in die USA für exklusive Interviews und Reportagen mit Mega-Stars als in der U-Bahn nach Hause.

Mit 30 wurde ich Gründungs-Chefredakteurin von Bauers „Life & Style“, ich hatte damals unterschätzt, welche Politics auf mich zukommen würden und bin bis heute dankbar, wie ich den von mir so genannten „Tanz auf dem Minenfeld“ überstanden habe.

Man muss alles im Leben positiv sehen: Was ich dort in sechs Monaten gelernt habe Weiterlesen

Warum du nicht alles können musst!

Grundsätzlich versuche ich mich von dem Gedanken frei zu machen, ein Perfektionist sein zu wollen. Denn das bin ich ganz und gar nicht. Doch es gibt viele Situationen in meinem beruflichen Alltag, in denen ich erstmal denke: „Nee, das kann ich nicht.“ „Da muss ich noch ganz viel lernen, bevor ich behaupten kann, WIRKLICH Ahnung davon zu haben.“ „Nein, ich bin nicht bereit für diese Aufgabe, weil mich das überfordern würde.“

Erstaunlicher Weise habe ich gemerkt, dass ich mit dieser Denkweise nicht allein bin. Entscheidend ist nur richtig mit der Situation umzugehen. Und zwar sich nicht von seinen Zweifeln leiten zu lassen, sondern die Dinge anzugehen, trotz der Zweifel die aufkommen und sich immer wieder zu sagen, dass es ganz normal ist Neuem mit „Respekt“ zu begegnen, aber nicht davonzulaufen.

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Erst neulich gab es bei mir wieder eine solche Situation. Ein Veranstalter hat mich angesprochen, ob ich Interesse hätte, ein Tagesseminar für PR-Volontäre zu geben. Arbeitstitel: „PR und Events“. Im allerersten Moment (ein halbes Jahr vor der Veranstaltung) dachte ich: Ach klar und habe zugesagt.

Je näher der Termin rückt, je intensiver ich mich mit dem Thema befasse, desto öfter denke ich: „Oh man, es gibt so viele Events, von denen ich keine Ahnung habe, vielleicht sollte jemand dieses Seminar geben, der viel mehr Plan von der ganzen Materie hat etc…!“  Und wenn das Gedankenkarussell einmal losgeht, dann ist es nicht so leicht zu stoppen. Und am Ende der Karussellfahrt Weiterlesen

PR ist PR und keine Anzeige!

PR ist keine Garantie, PR ist ein Angebot. Ein Geben und Nehmen. Gegenseitig. Ich bin immer wieder erstaunt über Menschen, die schon lange in der Branche arbeiten und anscheinend den Unterschied zwischen einer PR-Aktion und einer bezahlten Platzierung nicht kennen.

Es enttäuscht, nein entsetzt mich zum Teil sogar, wenn ich nach einer erfolgreichen PR-Aktion höre: „Wir wollten aber nicht nur einmal, sondern dreimal mit unserer Aktion im Fernsehen laufen. Wir wollten in Modemagazin X stehen, nun sind wir in Modemagazin Y. Da ist die PR aber gründlich schiefgelaufen, das hätten wir uns auch sparen können.“

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Bitte nicht falsch verstehen. Mir ist schon klar, dass mit einer PR-Aktion immer bestimmte Ziele verbunden sind, die vorher gemeinsam besprochen und abgesteckt werden müssen. Und an diesen Zielen sollte der Erfolg einer Aktion auch gemessen werden.

Doch eine Vorgabe wie: „Wir möchten die Bekanntheit in der relevanten Zielgruppe erhöhen“ kann vieles heißen. Und nach erfolgreicher Durchführung Weiterlesen

Personal Branding: 5 Fragen die dich weiterbringen

Wozu ist Personal Branding eigentlich wichtig? Diese Frage hat meine Mama mir neulich gestellt. Als ich sie dann gefragt habe, zu welchem Arzt sie lieber gehen würde, wenn sie Rückenschmerzen hat und sie ihren Arzt frei wählen kann: Geht sie lieber zu Prof. Dr. Müller aus Köln oder Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer nach Bochum?

Sie hat sich –natürlich- für den zweiten entschieden. Warum? „Weil ich ja schon einiges über ihn gehört habe.“ Ich: „Aber vielleicht ist der Müller genauso gut.“ Sie: „Das kann sein, aber ich denke, ich würde trotzdem zum Grönemeyer gehen.“

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Damit hatte sie dann die Antwort auf ihre Frage. Grönemeyer hat sich als Experte einen Namen gemacht und die Menschen bringen ihm Vertrauen entgegen. – Klar hatte er das Glück nicht Müller, sondern Grönemeyer zu heißen und einen nicht gerade unbekannten Bruder zu haben. Doch auch andere SängerInnen haben Geschwister und Dietrichs Bekanntheit ist ganz sicher nicht nur auf seinen prominenten Bruder zurückzuführen.

Sich mit dem, was man kann und mag, einen Namen zu machen, hat viele Vorteile und ich bin der Überzeugung jeder, der das wirklich möchte, der kann dies schaffen. Hier exemplarisch fünf wichtige Fragen, die du dir zu Beginn des Aufbaus deiner Personenmarke stellen solltest:

1. Was ist meine Leidenschaft?

Nun denkst du vielleicht: Leidenschaft? Nee, habe ich nicht so wirklich. Und da sage ich dir: Das stimmt nicht. Du sollst dich nicht fragen, was du Weiterlesen

7 Dinge die ein TV-Promoter macht

„Was ist eigentlich genau deine Aufgabe?“ Eine Frage, die ich seit meinem Job als TV-Promoterin ziemlich häufig gestellt bekommen habe. Was bringt der Beruf als Fernsehpromoter in der Entertainment-Branche für Aufgaben mit sich?

Hier habe ich mal sieben typische Tätigkeiten aufgelistet:

1. Gäste in Talkshows platzieren

Wie komme ich ins Fernsehen? Tja, entweder indem du einen guten TV-Promoter engagierst oder du ziehst selbst los und bietest dich an. Auch wenn sich das Fernsehen über die letzten Jahre verändert hat, es gibt noch immer viele Talkshows im Deutschen Fernsehen.

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Markus Lanz, 3nach9, der Kölner Treff und viele mehr, darüber hinaus gibt es jede Menge Sendungen, die auch Gäste zum Gespräch einladen. Wie ZDF Volle Kanne, RTL Guten Morgen Deutschland, NDR Das und viele andere. Über gute Gäste, mit guten Geschichten zum richtigen Zeitpunkt freuen sich die Redaktionen. Ein wenig mehr zu Thema gibt es in diesem Artikel hier.

2. Formatrecherche

Es werden immer wieder Sendungen abgesetzt, neue kommen dazu, Konzepte ändern sich… das gilt es auf dem Schirm zu haben. Oder zumindest solltest du als TV-Promoter wissen, wo und wie du schnell an dementsprechende Infos kommst.

3. TV-Drehs organisieren

Da Themen ja nicht nur in Talkshows behandelt werden, sondern auch in Magazinen wie ZDF Leute Heute, ARD Brisant, RTL Punkt 12 etc. , gilt es hier: Weiterlesen