Personal Branding: So kannst du es JETZT angehen!

Dass sich die Welt in den letzten zwölf Monaten komplett verändert hat, ist wohl an niemandem vorbeigegangen. Uns sind viele Dinge bewusster geworden. Was vor einem Jahr noch super wichtig war, ist nun wohlmöglich nebensächlich.

Vieles ist schwieriger geworden: schwere Erkrankungen im nahen Umfeld,  die Doppelbelastung für Eltern, finanzielle Unsicherheit, sehr wenige bis keine Reisen, keine Partys, zu viel Zeit, sich mit seinen eigenen Gedanken zu beschäftigen etc..

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Einiges ist besser geworden: Mehr Zeit für die wirklich wichtigen Menschen und Aufgaben, wir schätzen Kleinigkeiten mehr als vorher, viele Unternehmen haben endlich gecheckt, dass Homeoffice nicht heißt: „Da nimmt sich jemand zusätzlich bezahlte Urlaubstage, sondern es funktioniert ja wirklich, wenn die Mitarbeiter*innen von zuhause arbeiten.“  Wir haben mehr Zeit uns mit den eigenen Gedanken und Wünschen auseinanderzusetzen…

Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass sich seit Beginn der Corona-Pandemie viel mehr Menschen für das Thema Personal Branding interessieren. Das mag unterschiedliche Gründe haben. Einer ist ganz sicher der, dass sich nun auch die „breite Masse“ darüber klar geworden ist, dass sich unsere Arbeitswelt gravierend verändert. Das Bewusstsein dafür, dass es immer wichtiger wird, sich nicht zu sehr von einem Arbeitgeber abhängig zu machen, sondern sich so aufzustellen, dass es möglich ist, im Fall der Fälle auch woanders unterzukommen oder ganz auf eigenen Füßen zu stehen.

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In diesem Zusammenhang macht es Sinn, an der eigenen „Marke“ (es ist bekannt, dass ich dieses Wort in Verbindung mit Menschen eigentlich nicht mag, es dennoch gängig ist und deshalb hier genutzt wird) zu feilen und in die Sichtbarkeit zu kommen.

Sich mit dem, was man kann und mag, einen Namen zu machen, hat viele Vorteile und ich bin der Überzeugung jeder, der das wirklich möchte, der kann dies schaffen. Hier exemplarisch fünf wichtige Fragen, die du dir zu Beginn des Aufbaus deiner Personenmarke stellen solltest:

1. Was ist meine Leidenschaft?

Nun denkst du vielleicht: Leidenschaft? Nee, habe ich nicht so wirklich. Und da sage ich dir: Das stimmt nicht. Du sollst dich nicht fragen, was du ganz besonders gut kannst, denn viele Menschen sind diesbezüglich viel zu kritisch mit sich selbst und finden darauf keine Antwort. Sie glauben immer, dass es irgendwen gibt, der es doch noch besser kann als man selbst.

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Deshalb: Was ist deine Leidenschaft? Für was brennst du? Zu welchem Thema kannst du fremden Menschen stundenlang etwas erzählen, wenn du nachts um drei geweckt wirst. Ist es Sport? Musik? Bestimmte Bücher? Tanzen? Spür einfach mal in dich hinein und beobachte dich selber ein wenig. Für was du brennst. Notiere dir das auch gerne.

2. Was denken die Menschen von mir, die ich schätze?

Nachdem du dir über deine Leidenschaft(en) ein wenig klarer geworden bist, ist es ganz spannend mal andere Menschen zu fragen, was Sie ganz besonders an dir schätzen. Hin und wieder werden dir Dinge erzählt, die dir selber noch gar nicht so wirklich bewusst waren.

Frag doch mal Kollegen, die du magst, Bekannte, die du schätzt oder gute Freunde, was du ihrer Meinung nach ganz besonders gut kannst und was du möglicher Weise noch ein wenig ausbauen könntest.

3. Wie sehr stimmt das Fremdbild mit meinem Selbstbild überein?

Gefällt es dir, was dir Menschen sagen? Hast du vielleicht einen kleinen Wink bekommen, in welche Richtung du dich noch entwickeln könntest? Was du vielleicht ausbauen oder auch ein wenig zurücknehmen kannst?

Personal Branding ist nämlich nicht das, was du selber von dir denkst, sondern das, was andere Menschen über dich denken und sagen. Doch sicherlich sind dir auch viele Dinge gespiegelt worden, die du wirklich prima machst. Werte das einmal ganz in Ruhe aus.

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4. Wie kann ich diese Infos für mich nutzen?

Nun hast du schon eine schöne Sammlung an Informationen. Jetzt kannst du schauen, wie du deine Leidenschaft mit dem, was du besonders gut kannst und auch schon nach außen zeigst, kombinieren kannst.

Bist du vielleicht Bäcker, liebst es neue Brotsorten zu kreieren und kannst darüber hinaus richtig gut schreiben? Vielleicht liebst du es zu lesen und weißt schon vor dem Erscheinen neuer Bücher, alles was man nur dazu wissen kann und magst es auch darüber zu reden? Möglicherweise bist du Zahnarzt und hast die Gabe, deinen Patienten vor der Behandlung auf mega emphatische Art die Angst zu nehmen (dann melde dich bitte auch direkt bei mir!!) oder was auch immer…

Versuche deine Leidenschaft, deine Talente und das Feedback von außen miteinander zu verbinden.

5. Wie gelingt mir der Schritt in die Sichtbarkeit?

Jetzt wo du deine Talente miteinander kombiniert hast, liegt dem Schritt in die Sichtbarkeit nichts mehr im Wege und da gibt es unzählige Möglichkeiten. Der Bäcker sollte vielleicht einige seiner Rezepte in einem Blog verraten, verbunden mit hilfreichen Tricks und Tipps für Nachwuchs- oder Hobbybäcker.

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Der Zahnarzt könnte einen Instgram-Kanal mit seinen Tipps gegen die Angst vor der Behandlung starten. Vielleicht auch einen Podcast mit Geschichten aus der Praxis. Möglicherweise interessieren sich auch Fachzeitschriften für Gastartikel? Die Möglichkeiten sind so wahnsinnig vielfältig. Hier gilt es, sich einen Überblick zu verschaffen und einfach mal anzufangen.

Abschließend

Vielleicht haben dir diese kleinen Leitfragen und Ideen schon weitergeholfen. Wenn du gerne tiefer in das Thema einsteigen und den Schritt in die Sichtbarkeit angehen möchtest, dann unterstütze ich dich sehr gerne mit einem Coaching. Vielleicht sprechen wir einfach mal ganz unverbindlich und besprechen wie du die Sichtbarkeit bekommen wirst die du verdienst! 

Mehr zum Thema Personal Branding erfährst du auch im Podcast „Be your Brand“ auf  Apple, Spotify, AUDIO NOW und Co.