Studiert nicht jeder irgendwas mit Medien?

*Vor einigen Wochen hat die Studentin Nele Mohrbach ihren ersten Gastartikel hier im Blog veröffentlicht. Ich freue mich sehr, heute ihren zweiten mit euch teilen zu können.*

„Wer wird denn heute noch JournalistIn?“ oder „JournalistIn kann ja jeder werden, der der deutschen Sprache einigermaßen mächtig ist“ oder auch „Alle machen doch irgendwas mit Medien“.

Hätte ich auf solche und viele andere Kommentare gehört, säße ich mit ziemlicher Sicherheit nicht hier.  Zugegebenermaßen ließ ich mich anfangs beeinflussen und fing an, Psychologie zu studieren.

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Nach wenigen Monaten war ich aber dermaßen unglücklich, dass es nur einen Ausweg gab: Medienkommunikation und Journalismus studieren.

Was für viele der Inbegriff von Arbeitslosigkeit ist, bedeutet für mich, jeden Tag spannende Menschen und deren Geschichten kennenzulernen, die faszinierendsten Orte der Welt zu sehen und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht: Schreiben.

Ehrlich gesagt habe ich bis zum jetzigen Zeitpunkt weder Weiterlesen

3 PR-Aktionen die gar nicht gehen

Es gibt ja diesen schönen Satz „any PR is good PR“. Grundsätzlich finde ich clevere PR-Geschichten, die nicht unbedingt ein Loblied auf einen Kunden oder ein Produkt singen, ziemlich cool.

Für mich persönlich, gibt es in Sachen PR allerdings ein paar Dinge, die so gar nicht gehen. Und gemeint ist in diesem Fall nicht, dass es sich um Aktionen handelt, die nicht erfolgsversprechend sein können, im Sinne der Berichterstattung, sondern für mich jenseits des guten Geschmacks liegen.

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Auch in der Kommunikation gibt es Grenzen, die nicht überschritten werden sollten.

Jeder hat wahrscheinlich andere Grenzen, hier meine drei ganz persönlichen:

  1. Sachbeschädigung

Vor längerer Zeit ging ein Beispiel zu diesem Thema durch die Kölner Presse: um PR für sein Album mit dem Titel „Blut“ zu machen, hat der Rapper Farid Bang das Wasser in verschiedenen Brunnen in der Stadt rot eingefärbt bzw. einfärben lassen. Unter anderem auch das Weiterlesen

Pinterest – 6 Tipps für die erfolgreiche Nutzung

Vor einer ganzen Weile habe ich hier bei PRleben schon mal über Pinterest geschrieben. Ich bin ja ein wirklich großer Fan fast jeder Social Media Plattform – auch wenn Pinterest KEINE Social Media Plattform ist. Eine Weile lang habe ich ganz fleißig Pins passend zu PRleben und auch zu „Be your brand“ erstellt und gepinnt. Aber irgendwie hatte ich den Dreh wohl nicht so richtig raus.

Zum einen ist Pinterest – wie ja eben schon gesagt – keine Social Media Plattform – und ich mag nicht gerne Dinge teilen (oder pinnen), ohne dadurch direkt mit Menschen in Kontakt zu treten. Zum anderen habe ich meine Pins, weil ich dachte, „man“ macht es halt so, aufwändig mit Canva erstellt.

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Aufwändig ist natürlich immer Definitionssache. Für viele ist es sicher ein Klacks Fotos dort nochmal eben hochzuladen, mit seiner Corporate-Farbe zu hinterlegen, sich einen mehr oder weniger klugen Text auszudenken und den direkt auf die Grafik zu packen. Abspeichern – bis dahin ist bei mir pro Pin schon meinst 20 Minuten Zeit drauf gegangen!

…Danach dann bei Pinterest hochladen, einen cleveren Text mit den passenden Keywörtern und Hashtags aus den Fingern saugen. Dann pinnen – um den Vorgang es ganz kurz zu schildern. Leute, das hat mich wahnsinnig gemacht.

Zwar habe ich in meiner sehr „aktiven Zeit“ schnell gesehen, dass der Trafik auf meinem Blog zugenommen hat, doch irgendwie war es Weiterlesen

Social Media: Fluch oder Segen für Presse und PR?

Instagram, Twitter, Tiktok, Youtube  und Co. Inzwischen sind sie eigene „kleine“ Medienkanäle geworden. Jeder kann dort seine Geschichte erzählen, eigenen Content erstellen und konsumieren.

Vieles hat sich durch die sozialen Medien verändert. Auch für Journalisten, PR-Manager und Menschen die in der Öffentlichkeit stehen. Wie so vieles im Leben hat das Vor- und Nachteile.

Um die „Fluch oder Segen-Frage“ aus dem Titel zu beantworten, kommt es natürlich immer auf die Sichtweise an.

Segen für Redaktionen

Redaktionen können sich immer öfter Geld für gute Fotos sparen. Ganze Seiten werden mittlerweile in Grazia, Bunte, GALA, CLOSER oder was auch immer mit Instagram-Fotos bestückt.

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Fast alles Promis haben einen Account und bevor sie sich von Paparazzi „abschießen“ lassen, posten sie doch lieber etwas, was die Leser vermeintlich sehen möchten. Und nicht nur die Printredaktionen greifen auf die Bilder in sozialen Netzwerken zurück. Auch Weiterlesen

Warum du nicht alles können musst!

Grundsätzlich versuche ich mich von dem Gedanken frei zu machen, ein Perfektionist sein zu wollen. Denn das bin ich ganz und gar nicht. Doch es gibt viele Situationen in meinem beruflichen Alltag, in denen ich erstmal denke: „Nee, das kann ich nicht.“ „Da muss ich noch ganz viel lernen, bevor ich behaupten kann, WIRKLICH Ahnung davon zu haben.“ „Nein, ich bin nicht bereit für diese Aufgabe, weil mich das überfordern würde.“

Erstaunlicher Weise habe ich gemerkt, dass ich mit dieser Denkweise nicht allein bin. Entscheidend ist nur richtig mit der Situation umzugehen. Und zwar sich nicht von seinen Zweifeln leiten zu lassen, sondern die Dinge anzugehen, trotz der Zweifel die aufkommen und sich immer wieder zu sagen, dass es ganz normal ist Neuem mit „Respekt“ zu begegnen, aber nicht davonzulaufen.

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Erst neulich gab es bei mir wieder eine solche Situation. Ein Veranstalter hat mich angesprochen, ob ich Interesse hätte, ein Tagesseminar für PR-Volontäre zu geben. Arbeitstitel: „PR und Events“. Im allerersten Moment (ein halbes Jahr vor der Veranstaltung) dachte ich: Ach klar und habe zugesagt.

Je näher der Termin rückt, je intensiver ich mich mit dem Thema befasse, desto öfter denke ich: „Oh man, es gibt so viele Events, von denen ich keine Ahnung habe, vielleicht sollte jemand dieses Seminar geben, der viel mehr Plan von der ganzen Materie hat etc…!“  Und wenn das Gedankenkarussell einmal losgeht, dann ist es nicht so leicht zu stoppen. Und am Ende der Karussellfahrt Weiterlesen

Personal Branding: 5 Fragen die dich weiterbringen

Wozu ist Personal Branding eigentlich wichtig? Diese Frage hat meine Mama mir neulich gestellt. Als ich sie dann gefragt habe, zu welchem Arzt sie lieber gehen würde, wenn sie Rückenschmerzen hat und sie ihren Arzt frei wählen kann: Geht sie lieber zu Prof. Dr. Müller aus Köln oder Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer nach Bochum?

Sie hat sich –natürlich- für den zweiten entschieden. Warum? „Weil ich ja schon einiges über ihn gehört habe.“ Ich: „Aber vielleicht ist der Müller genauso gut.“ Sie: „Das kann sein, aber ich denke, ich würde trotzdem zum Grönemeyer gehen.“

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Damit hatte sie dann die Antwort auf ihre Frage. Grönemeyer hat sich als Experte einen Namen gemacht und die Menschen bringen ihm Vertrauen entgegen. – Klar hatte er das Glück nicht Müller, sondern Grönemeyer zu heißen und einen nicht gerade unbekannten Bruder zu haben. Doch auch andere SängerInnen haben Geschwister und Dietrichs Bekanntheit ist ganz sicher nicht nur auf seinen prominenten Bruder zurückzuführen.

Sich mit dem, was man kann und mag, einen Namen zu machen, hat viele Vorteile und ich bin der Überzeugung jeder, der das wirklich möchte, der kann dies schaffen. Hier exemplarisch fünf wichtige Fragen, die du dir zu Beginn des Aufbaus deiner Personenmarke stellen solltest:

1. Was ist meine Leidenschaft?

Nun denkst du vielleicht: Leidenschaft? Nee, habe ich nicht so wirklich. Und da sage ich dir: Das stimmt nicht. Du sollst dich nicht fragen, was du Weiterlesen

Warum schreibst du mir das? Stoppt den SPAM!

Ich bin ein riesiger Fan sozialer Netzwerke. Hatte ich glaube ich schon mal erwähnt. Es macht mir total Spaß, neue Menschen kennenzulernen und mich zu vernetzen. Online wie offline.

Ich finde es ganz fantastisch, auch mehr über den Menschen zu erfahren, der hinter einem Profil steckt. Wer er ist, was ihn ausmacht, warum er mich als Kontakt angefragt hat, wie sich unsere Verbindung vielleicht in Zukunft gestalten lässt etc.

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Nun ist es ja auch so: Jedes Netzwerk hat seine eigenen Regeln und ich akzeptiere und befolge sie. Twitter läuft über eine bestimmte Anzahl von Zeichen, wenn Menschen sich gegenseitig folgen, dann können sie sich auch private Nachrichten schicken. Bei Instagram kommt es immer ganz aufs Profil an. Grundsätzlich läuft dort das meiste über Bilder und Stories. Ich hatte auch schon nette Chats mit Menschen aus meiner Community.

How to use LinkedIn?! 

LinkedIn ist DAS Up-Coming Business-Netzwerk des Jahres und ich bin gerne mit dabei. Auch wenn ich es – das gestehe ich – hinter Twitter und Instagram ein bisschen vernachlässige. Ganz so viele Inhalte teile ich dort nicht, aber ich verfolge die Inhalte meiner Kontakte.

Vielleicht habe ich auch die Strategie bei LinkedIn nicht ganz verstanden. Doch ich handhabe es so: Wer mich als Kontakt anfragt, den akzeptiere ich. Ob ich ihn oder sie nun im wahren Leben schon einmal getroffen habe oder nicht. Denn für mich ist LinkedIn Weiterlesen

Praktikum: 3 Dos and Donts

Ich bin wirklich niemand, der sich ständig „die guten alten Zeiten“ zurückwünscht, doch hin und wieder passiert das. Zum Beispiel wenn ich daran erinnert werde, wie meine Freunde -und auch ich- früher in einem Praktikum alles aufgesogen haben, was uns geboten wurde. Wie wir versucht haben, uns einzubringen und probiert haben, -schon damals- die Extra-Meile zu gehen.  Ohne Bezahlung -versteht sich!

Bei Treffen mit Medienpartnern oder Bekannten aus der Branche ein sehr beliebtes Gesprächsthema: Die Generation Praktikum. Hin und wieder wundern wir uns gemeinsam, wie WIR früher im Praktikum waren und wie sich der ein oder andere Praktikant jetzt so verhält.

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Doch vielleicht gab es schon immer Praktikanten, die nicht wirklich vor Motivation geplatzt sind und wir gehörten zu der anderen Liga, vielleicht hat sich das Selbstverständnis junger Menschen auch einfach geändert oder die Erziehung; so dass Dinge wie Ehrgeiz, Neugier und Dankbarkeit einfach nicht bei allen „antrainiert“ werden.

Das klingt ziemlich zynisch, ja und ich muss sagen, dass es auch immer wieder ganz, ganz wunderbare Praktikanten gibt, denen ich am liebsten sofort einen Arbeitsvertrag vorlegen würde. Vielleicht fallen die anderen auch deshalb so stark auf, weil die Messlatte durch gute Praktikanten verdammt hoch gelegt wird.

Hier meine Do`s and Dont´s die jeder Praktikant beherzigen sollte.

DO:

  1. Leiste Vorarbeit

Meint: Informiere dich über das Unternehmen, in dem du dein Praktikum absolvieren möchtest. Eigentlich sollte Weiterlesen

26 Buchstaben zum Erfolg – Das PR-Alphabet

Es gab mal eine Zeit, da waren Alphabete für alles und jeden ziemlich angesagt. Für „PR“ habe ich bisher keins gefunden und deshalb selber eins entwickelt. Natürlich immer mit einem kleinen Augenzwinkern:

A: Allzeit bereit! Arbeiten 9 to 5 ist nicht in der PR; gerade im Entertainment-Bereich sind Einsätze am Abend oder am Wochenende selbstverständlich.

B: Bebilderte Gästeliste. Sie hilft Journalisten am Roten Teppich, die Promis zu erkennen. Diese Listen können auch mal prima vom Praktikanten erstellt werden. Mehr dazu auch hier.

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C: Clipping! Die Ergebnisse der Arbeit, also Berichte in den Medien, müssen natürlich dokumentiert werden. Zeitnah werden die Clippings zusammengestellt und an den Kunden geschickt. Dafür zahlt er schließlich.

D: Durchhaltevermögen. Gerade am Anfang dauert es eine Weile, die „richtigen“ Medienpartner kennenzulernen, einen Kontakt und dann irgendwann ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Wer Weiterlesen

Die Erwartung an PR-Leute ist hoch!

Wieso Arbeitgeber mit ihren Erwartungen an PR-Menschen ein wenig realistischer sein sollten, warum persönliche Treffen in digitalen Zeiten sehr wichtig sind, wann eine Pressemitteilung Sinn macht, was wir in der Kommunikation von den Amis lernen können…

Das sind nur ein paar -von vielen interessanten- Fragen, die PR-Profi Tilo Bonow im aktuellen PRleben-Interview beantwortet.

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Gründer und CEO von PIABO, Europas führendem Full-Service-PR-Partner für die Digitalwirtschaft mit Sitz in Berlin. Basierend auf meinen Erfahrungen als Investor, Unternehmer und Geschäftsführer ist es mein persönliches Anliegen Tech-Unternehmer dabei zu unterstützen, ihre Potenziale bestmöglich medial zu vermarkten, Wachstumsziele zu erreichen und die Marktführerschaft zu übernehmen.

Wir wollen Gründern und Unternehmern in Beratungskompetenz und aktivierendem Storytelling ein bestmöglicher Partner sein und ihnen Zugang zu unserem globalen Netzwerk geben. Gemeinsam wollen wir sie unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Deshalb entwickeln wir mit ihnen spannende Geschichten für Journalisten, Multiplikatoren und Influencer.

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Begonnen habe ich bei einer Werbeagentur, die damals schon auf Technologie-Themen spezialisiert war. Wir betreuten dort einen der ersten Internetprovider sowie E-Commerce-Shops. Das war sehr spannend und lehrreich. Anschließend wechselte ich ins PR-Fach und arbeitete für eine international agierende PR-Agentur. Dort arbeitete ich unter anderem für diverse Venture-Capital-Fonds. Ich habe auch immer wieder Ausflüge in den Journalismus gemacht und schlussendlich trieb es mich für einige Jahre zu den Samwer-Brüdern.

Dort begleitete ich unter anderem Unternehmen wie Jamba, die Mobile Entertainment Company, I Love, das damals führende Online-Dating-Portal oder auch den European Founders Fund. Dabei bemerkte ich, dass es im deutschsprachigen Raum keine Agentur gab, die sich wirklich mit Leidenschaft und tiefem Verständnis Weiterlesen