Personal Branding: So kannst du es JETZT angehen!

Du spielst schon länger mit dem Gedanken, sichtbarer zu werden? Personal Branding reizt dich schon irgendwie, aber du weißt nicht genau, wie du beginnen sollst?

Dann habe ich im folgenden eine Tipps für dich, wie du es angehen kannst. Fragen, die du dir stellen solltest, um in Tun zu kommen.

1. Was ist meine Leidenschaft?

Nun denkst du vielleicht: Leidenschaft? Nee, habe ich nicht so wirklich. Und da sage ich dir: Das stimmt nicht. Du sollst dich nicht fragen, was du ganz besonders gut kannst, denn viele Menschen sind diesbezüglich viel zu kritisch mit sich selbst und finden darauf keine Antwort. Sie glauben immer, dass es irgendwen gibt, der es doch noch besser kann als man selbst.

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Deshalb: Was ist deine Leidenschaft? Für was brennst du? Zu welchem Thema kannst du fremden Menschen stundenlang etwas erzählen, wenn du nachts um drei geweckt wirst. Ist es Sport? Musik? Bestimmte Bücher? Tanzen? Spür einfach mal in dich hinein und beobachte dich selber ein wenig. Für was du brennst. Notiere dir das auch gerne.

2. Was denken die Menschen von mir, die ich schätze?

Nachdem du dir über deine Leidenschaft(en) ein wenig klarer geworden bist, ist es ganz spannend mal andere Menschen zu fragen, was Sie ganz besonders an dir schätzen. Hin und wieder werden dir Dinge erzählt, die dir selber noch gar nicht so wirklich bewusst waren.

Frag doch mal Kollegen, die du magst, Bekannte, die du schätzt oder gute Freunde, was du ihrer Meinung nach ganz besonders gut kannst und was du möglicher Weise noch ein wenig ausbauen könntest.

3. Wie sehr stimmt das Fremdbild mit meinem Selbstbild überein?

Gefällt es dir, was dir Menschen sagen? Hast du vielleicht einen kleinen Wink bekommen, in welche Richtung du dich noch entwickeln könntest? Was du vielleicht ausbauen oder auch ein wenig zurücknehmen kannst?

Personal Branding ist nämlich nicht das, was du selber von dir denkst, sondern das, was andere Menschen über dich denken und sagen. Doch sicherlich sind dir auch viele Dinge gespiegelt worden, die du wirklich prima machst. Werte das einmal ganz in Ruhe aus.

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4. Wie kann ich diese Infos für mich nutzen?

Nun hast du schon eine schöne Sammlung an Informationen. Jetzt kannst du schauen, wie du deine Leidenschaft mit dem, was du besonders gut kannst und auch schon nach außen zeigst, kombinieren kannst.

Bist du vielleicht Bäcker, liebst es neue Brotsorten zu kreieren und kannst darüber hinaus richtig gut schreiben? Vielleicht liebst du es zu lesen und weißt schon vor dem Erscheinen neuer Bücher, alles was man nur dazu wissen kann und magst es auch darüber zu reden? Möglicherweise bist du Zahnarzt und hast die Gabe, deinen Patienten vor der Behandlung auf mega emphatische Art die Angst zu nehmen (dann melde dich bitte auch direkt bei mir!!) oder was auch immer…

Versuche deine Leidenschaft, deine Talente und das Feedback von außen miteinander zu verbinden.

5. Wie gelingt mir der Schritt in die Sichtbarkeit?

Jetzt wo du deine Talente miteinander kombiniert hast, liegt dem Schritt in die Sichtbarkeit nichts mehr im Wege und da gibt es unzählige Möglichkeiten. Der Bäcker sollte vielleicht einige seiner Rezepte in einem Blog verraten, verbunden mit hilfreichen Tricks und Tipps für Nachwuchs- oder Hobbybäcker.

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Der Zahnarzt könnte einen Instgram-Kanal mit seinen Tipps gegen die Angst vor der Behandlung starten. Vielleicht auch einen Podcast mit Geschichten aus der Praxis. Möglicherweise interessieren sich auch Fachzeitschriften für Gastartikel? Die Möglichkeiten sind so wahnsinnig vielfältig. Hier gilt es, sich einen Überblick zu verschaffen und einfach mal anzufangen.

Abschließend

Solltest du dir jemanden wünschen, der dich auf dem Weg in die Sichtbarkeit unterstützt, dann meld dich gerne bei mir und wir sprechen mal über ein 1-zu-1 Personal Branding Coaching.

Drei Dinge die einen PR-Menschen erfolgreich machen

Gerne stelle ich in meinen Interviews die Frage, was ein Mensch mitbringen sollte, wenn er in der PR arbeiten möchte. Ich denke, dass bestimmte „Grundlagen“ da sein müssen, um in diesem Job wirklich erfolgreich, aber auch glücklich zu werden. Hier meine top drei:

1. Neugier

Ein PR-Mensch der nur in seinem Kämmerlein hockt, nicht gerne rausgeht, in der Zeitung und im Netz nur den Sportteil liest und alles außer seiner eigenen kleinen Welt blöd findet, der sollte sich vielleicht besser nach einem anderen Beruf umsehen. Die besten PR-Menschen sind meistens die, die neugierig sind. Neugierig auf Themen, neugierig auf Hintergrundinformationen, neugierig aufs Leben und auf Menschen.

Natürlich kann sich kein Mensch für alles interessieren, aber eine Grundoffenheit gehört dazu. Wie will sich ein PRler eine tolle Idee für Leser / User / Zuschauer ausdenken, wenn er gar nicht weiß, was angesagt ist und was die Menschen interessiert? Was macht die Konkurrenz? Welche super tollen PR-Ideen kann ich mir vielleicht sogar abschauen?

Immer schön den Horizont erweitern... PRleben Verena Bender PR-Blog

Immer schön den Horizont erweitern…

Niemand kann sich perfekt mit allem auskennen, muss man auch gar nicht, aber wer sich sperrt Neues zu entdecken, der kommt nicht weit in diesem Beruf. Wichtig ist es, über den Tellerrand hinauszuschauen. Oft sind gerade die PR-Menschen erfolgreich, die schon einige Stationen durchlaufen haben, verschiedene Praktika hinter sich haben, sich ausprobieren wollten und wollen. Im übrigen sind die neugierigen Menschen auch meist die kreativeren.

  1. Wissen, was „Nein“ heißt 

Das meine ich in diesem Fall doppelt. Zum einen Weiterlesen