Warum du nicht alles können musst!

Grundsätzlich versuche ich mich von dem Gedanken frei zu machen, ein Perfektionist sein zu wollen. Denn das bin ich ganz und gar nicht. Doch es gibt viele Situationen in meinem beruflichen Alltag, in denen ich erstmal denke: „Nee, das kann ich nicht.“ „Da muss ich noch ganz viel lernen, bevor ich behaupten kann, WIRKLICH Ahnung davon zu haben.“ „Nein, ich bin nicht bereit für diese Aufgabe, weil mich das überfordern würde.“

Erstaunlicher Weise habe ich gemerkt, dass ich mit dieser Denkweise nicht allein bin. Entscheidend ist nur richtig mit der Situation umzugehen. Und zwar sich nicht von seinen Zweifeln leiten zu lassen, sondern die Dinge anzugehen, trotz der Zweifel die aufkommen und sich immer wieder zu sagen, dass es ganz normal ist Neuem mit „Respekt“ zu begegnen, aber nicht davonzulaufen.

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Erst neulich gab es bei mir wieder eine solche Situation. Ein Veranstalter hat mich angesprochen, ob ich Interesse hätte, ein Tagesseminar für PR-Volontäre zu geben. Arbeitstitel: „PR und Events“. Im allerersten Moment (ein halbes Jahr vor der Veranstaltung) dachte ich: Ach klar und habe zugesagt.

Je näher der Termin rückt, je intensiver ich mich mit dem Thema befasse, desto öfter denke ich: „Oh man, es gibt so viele Events, von denen ich keine Ahnung habe, vielleicht sollte jemand dieses Seminar geben, der viel mehr Plan von der ganzen Materie hat etc…!“  Und wenn das Gedankenkarussell einmal losgeht, dann ist es nicht so leicht zu stoppen. Und am Ende der Karussellfahrt Weiterlesen

12 Tipps für die perfekte Präsentation

Und da stellt sich direkt die Frage: Gibt es die perfekte Präsentation? Ich glaube, dass diesbezüglich vieles recht subjektiv ist. Natürlich gibt es Techniken, die sich jeder Mensch aneignen kann und viele Tipps, die bei einem Vortrag beachtet werden sollten, doch am Ende hat das immer mit Menschen und einem ganz persönlichen Eindruck zu tun.

Womit ich natürlich nicht in Abrede stellen will, dass es großartige Speaker gibt, die es einfach schaffen, die Menschen mitzureißen und gleichzeitig ihre gewünschte Botschaft beim Publikum platzieren.

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Doch von solchen Top-Speakern, wundervollen Ausnahmetalenten, gibt es nicht viele und den wenigsten von denen ist die Fähigkeit, gute Vorträge zu halten, einfach zugeflogen, sondern das Ergebnis harter Arbeit …Wie so vieles im Leben.

Wir hatten neulich in der Agentur fünf Präsentationen von unterschiedlichen Projektgruppen. Jede Gruppe hatte die gleiche Aufgabenstellung und ca. zehn Minuten Zeit, für die Präsentation. Alle aus unserem Team haben das Gleiche gehört. Und doch waren unsere Eindrücke ganz verschieden. Was gar nicht unbedingt mit den Ergebnissen zu tun hatte, die waren alle solide. Es hing mit den Vortragenden selbst zusammen.

Überall wo Menschen auf Menschen treffen entscheidet!? Weiterlesen

PR ist PR und keine Anzeige!

PR ist keine Garantie, PR ist ein Angebot. Ein Geben und Nehmen. Gegenseitig. Ich bin immer wieder erstaunt über Menschen, die schon lange in der Branche arbeiten und anscheinend den Unterschied zwischen einer PR-Aktion und einer bezahlten Platzierung nicht kennen.

Es enttäuscht, nein entsetzt mich zum Teil sogar, wenn ich nach einer erfolgreichen PR-Aktion höre: „Wir wollten aber nicht nur einmal, sondern dreimal mit unserer Aktion im Fernsehen laufen. Wir wollten in Modemagazin X stehen, nun sind wir in Modemagazin Y. Da ist die PR aber gründlich schiefgelaufen, das hätten wir uns auch sparen können.“

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Bitte nicht falsch verstehen. Mir ist schon klar, dass mit einer PR-Aktion immer bestimmte Ziele verbunden sind, die vorher gemeinsam besprochen und abgesteckt werden müssen. Und an diesen Zielen sollte der Erfolg einer Aktion auch gemessen werden.

Doch eine Vorgabe wie: „Wir möchten die Bekanntheit in der relevanten Zielgruppe erhöhen“ kann vieles heißen. Und nach erfolgreicher Durchführung Weiterlesen

Personal Branding: 5 Fragen die dich weiterbringen

Wozu ist Personal Branding eigentlich wichtig? Diese Frage hat meine Mama mir neulich gestellt. Als ich sie dann gefragt habe, zu welchem Arzt sie lieber gehen würde, wenn sie Rückenschmerzen hat und sie ihren Arzt frei wählen kann: Geht sie lieber zu Prof. Dr. Müller aus Köln oder Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer nach Bochum?

Sie hat sich –natürlich- für den zweiten entschieden. Warum? „Weil ich ja schon einiges über ihn gehört habe.“ Ich: „Aber vielleicht ist der Müller genauso gut.“ Sie: „Das kann sein, aber ich denke, ich würde trotzdem zum Grönemeyer gehen.“

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Damit hatte sie dann die Antwort auf ihre Frage. Grönemeyer hat sich als Experte einen Namen gemacht und die Menschen bringen ihm Vertrauen entgegen. – Klar hatte er das Glück nicht Müller, sondern Grönemeyer zu heißen und einen nicht gerade unbekannten Bruder zu haben. Doch auch andere SängerInnen haben Geschwister und Dietrichs Bekanntheit ist ganz sicher nicht nur auf seinen prominenten Bruder zurückzuführen.

Sich mit dem, was man kann und mag, einen Namen zu machen, hat viele Vorteile und ich bin der Überzeugung jeder, der das wirklich möchte, der kann dies schaffen. Hier exemplarisch fünf wichtige Fragen, die du dir zu Beginn des Aufbaus deiner Personenmarke stellen solltest:

1. Was ist meine Leidenschaft?

Nun denkst du vielleicht: Leidenschaft? Nee, habe ich nicht so wirklich. Und da sage ich dir: Das stimmt nicht. Du sollst dich nicht fragen, was du Weiterlesen

7 Dinge die ein TV-Promoter macht

„Was ist eigentlich genau deine Aufgabe?“ Eine Frage, die ich seit meinem Job als TV-Promoterin ziemlich häufig gestellt bekommen habe. Was bringt der Beruf als Fernsehpromoter in der Entertainment-Branche für Aufgaben mit sich?

Hier habe ich mal sieben typische Tätigkeiten aufgelistet:

1. Gäste in Talkshows platzieren

Wie komme ich ins Fernsehen? Tja, entweder indem du einen guten TV-Promoter engagierst oder du ziehst selbst los und bietest dich an. Auch wenn sich das Fernsehen über die letzten Jahre verändert hat, es gibt noch immer viele Talkshows im Deutschen Fernsehen.

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Markus Lanz, 3nach9, der Kölner Treff und viele mehr, darüber hinaus gibt es jede Menge Sendungen, die auch Gäste zum Gespräch einladen. Wie ZDF Volle Kanne, RTL Guten Morgen Deutschland, NDR Das und viele andere. Über gute Gäste, mit guten Geschichten zum richtigen Zeitpunkt freuen sich die Redaktionen. Ein wenig mehr zu Thema gibt es in diesem Artikel hier.

2. Formatrecherche

Es werden immer wieder Sendungen abgesetzt, neue kommen dazu, Konzepte ändern sich… das gilt es auf dem Schirm zu haben. Oder zumindest solltest du als TV-Promoter wissen, wo und wie du schnell an dementsprechende Infos kommst.

3. TV-Drehs organisieren

Da Themen ja nicht nur in Talkshows behandelt werden, sondern auch in Magazinen wie ZDF Leute Heute, ARD Brisant, RTL Punkt 12 etc. , gilt es hier: Weiterlesen

„Nichts kann ein persönliches Gespräch ersetzen!“

Sie ist eine der Kommunikatorinnen, deren Namen jeder in der Branche kennt: Kristina Faßler. Sie hat für den Fernsehsender N24 gearbeitet. Vor einiger Zeit hat N24 mit einer Print-Marke fusioniert und daraus wurde WELT. Kristina Faßler leitet hier die Kommunikation und darüber hinaus auch die Teams Marketing und Sales.

Im PRleben Interview spricht die ehemalige Bio-Lehrerin darüber, was sie von Pressemitteilungen hält, welche Twitter-Kanäle ihre liebsten sind, welche Kommunikations-Fails sie selber schon hinter sich hat, was ihr bei ihrem Team wichtig ist und vieles mehr.

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Kristina Faßler, Sendersprecherin WELT
(Foto: Sebastian Laraia)

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich verantworte die Kommunikation für die Sender WELT und N24 Doku und bin die Sendersprecherin.  Dazu gehören PR, Marketing, Salessteuerung, Design… Außerdem ist die Markenführung von WELT mein Job. Ich feiere jeden Tag, dass wir Kommunikation absolut ganzheitlich denken können und dafür die Expert*innen im Team haben.

Wie bin ich dazu gekommen? Ich bin über die meine naturwissenschaftliche Facette zum Journalismus, von da zur PR, später auch Marketing und Sales gekommen. Wenn man in die Details geht, hat es eine Logik, vor allem aber ist es bis heute immer wieder sehr viel Neues.

Was bedeutet für dich gute Kommunikation? Kannst du sagen, welche Eigenschaften ein guter Kommunikator mitbringen sollte?

Exzellente Kommunikation kann entstehen, wenn Weiterlesen

Warum schreibst du mir das? Stoppt den SPAM!

Ich bin ein riesiger Fan sozialer Netzwerke. Hatte ich glaube ich schon mal erwähnt. Es macht mir total Spaß, neue Menschen kennenzulernen und mich zu vernetzen. Online wie offline.

Ich finde es ganz fantastisch, auch mehr über den Menschen zu erfahren, der hinter einem Profil steckt. Wer er ist, was ihn ausmacht, warum er mich als Kontakt angefragt hat, wie sich unsere Verbindung vielleicht in Zukunft gestalten lässt etc.

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Nun ist es ja auch so: Jedes Netzwerk hat seine eigenen Regeln und ich akzeptiere und befolge sie. Twitter läuft über eine bestimmte Anzahl von Zeichen, wenn Menschen sich gegenseitig folgen, dann können sie sich auch private Nachrichten schicken. Bei Instagram kommt es immer ganz aufs Profil an. Grundsätzlich läuft dort das meiste über Bilder und Stories. Ich hatte auch schon nette Chats mit Menschen aus meiner Community.

How to use LinkedIn?! 

LinkedIn ist DAS Up-Coming Business-Netzwerk des Jahres und ich bin gerne mit dabei. Auch wenn ich es – das gestehe ich – hinter Twitter und Instagram ein bisschen vernachlässige. Ganz so viele Inhalte teile ich dort nicht, aber ich verfolge die Inhalte meiner Kontakte.

Vielleicht habe ich auch die Strategie bei LinkedIn nicht ganz verstanden. Doch ich handhabe es so: Wer mich als Kontakt anfragt, den akzeptiere ich. Ob ich ihn oder sie nun im wahren Leben schon einmal getroffen habe oder nicht. Denn für mich ist LinkedIn Weiterlesen

Nicht mailen. REDEN! 3 Vorteile

Manchmal habe ich das Gefühl, dass telefonieren ein wenig retro ist, doch ich muss zugeben, dass ich -gerade im Job- ein großer Freund davon bin, Dinge per Telefon und nicht per Email zu klären. Auch wenn mailen manchmal einfacher erscheint. Am Ende ist es eigentlich nicht der Fall.

Statt die 200ste Mail zu schreiben, ist es doch viel effektiver, eben zum Telefon(-hörer) zu greifen und zu reden…zumindest sollte das in Kommunikations-Berufen so sein!  Da ist`s vollkommen egal, ob es nun den Umgang mit Kollegen, Kunden oder Medienpartnern angeht.

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Obwohl es eigentlich jeder weiß, verwundert es, wie viele Menschen doch lieber eine Email schicken.

Hier drei Vorteile eines persönlichen Gesprächs:

1. Zeitersparnis

Der Griff zum Telefon, eine Nummer wählen und dann Weiterlesen

Praktikum: 3 Dos and Donts

Ich bin wirklich niemand, der sich ständig „die guten alten Zeiten“ zurückwünscht, doch hin und wieder passiert das. Zum Beispiel wenn ich daran erinnert werde, wie meine Freunde -und auch ich- früher in einem Praktikum alles aufgesogen haben, was uns geboten wurde. Wie wir versucht haben, uns einzubringen und probiert haben, -schon damals- die Extra-Meile zu gehen.  Ohne Bezahlung -versteht sich!

Bei Treffen mit Medienpartnern oder Bekannten aus der Branche ein sehr beliebtes Gesprächsthema: Die Generation Praktikum. Hin und wieder wundern wir uns gemeinsam, wie WIR früher im Praktikum waren und wie sich der ein oder andere Praktikant jetzt so verhält.

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Doch vielleicht gab es schon immer Praktikanten, die nicht wirklich vor Motivation geplatzt sind und wir gehörten zu der anderen Liga, vielleicht hat sich das Selbstverständnis junger Menschen auch einfach geändert oder die Erziehung; so dass Dinge wie Ehrgeiz, Neugier und Dankbarkeit einfach nicht bei allen „antrainiert“ werden.

Das klingt ziemlich zynisch, ja und ich muss sagen, dass es auch immer wieder ganz, ganz wunderbare Praktikanten gibt, denen ich am liebsten sofort einen Arbeitsvertrag vorlegen würde. Vielleicht fallen die anderen auch deshalb so stark auf, weil die Messlatte durch gute Praktikanten verdammt hoch gelegt wird.

Hier meine Do`s and Dont´s die jeder Praktikant beherzigen sollte.

DO:

  1. Leiste Vorarbeit

Meint: Informiere dich über das Unternehmen, in dem du dein Praktikum absolvieren möchtest. Eigentlich sollte Weiterlesen

„Der Betreff einer Pressemitteilung ist am Wichtigsten!“

T-online ist eine der meist besuchten Onlineseiten in Deutschland. Mit 370 Millionen Visits im Monat wirklich ein Brett. Wie die Inhalte für die Seite entstehen und die Arbeit in der Redaktion so abläuft, das erzählt Ricarda Heil (Head of Entertainment).

Wir erfahren, welche Fähigkeiten die t-online-Mitarbeiter mitbringen müssen, welche Promi-Begegnung ihr persönliches Highlight war, wie Ricarda zu Freigaben von Interviews steht und vieles mehr.

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich arbeite bei t-online.de, dort bin ich zuständig für das Unterhaltungs-Ressort. Wir kümmern uns um alle News rund um die Stars und Sternchen. Wer hat geheiratet? Wer hat sich getrennt? Und was treiben eigentlich die Promis von früher so?

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Ricarda Heil
Head of Entertainment t-online.de

Mein Weg war relativ unspektakulär. Nach dem Studium habe ich ein Praktikum bei zwei deutschen Journalisten in Los Angeles gemacht. Danach war ich bei bunte.de in München, dann direkt zu t-online.de in Darmstadt. Seit 2017 sitzen wir nun in Berlin.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Meistens beginnt der Tag morgens um 8, manchmal schon um 6, an anderen Tagen dafür erst um 14 Uhr. Wir arbeiten im Schichtdienst, damit wir rund um die Uhr besetzt sind. Unterstützung bekommen wir da auch von einer Redakteurin in Melbourne und Weiterlesen