3 verrückte Promi-Geschichten die ich nie erzählen werde

Es gibt Erlebnisse im Job eines PR-Managers im Entertainment-Bereich, die er oder sie wahrscheinlich nicht so schnell vergisst. Ein paar davon teile ich hier mit euch. Zur Unterhaltung, zur Abschreckung oder – um etwas zu lernen. Das könnt ihr euch selber aussuchen 😉

In unserem Job haben wir immer wieder mit Künstlern zu tun. Ich treffe sie nicht nur an den Roten Teppichen oder im Backstage-Bereich von großen Events, sondern betreue sie bei Interviewtagen, begleite sie zu Talkshowauftritten und TV-Drehs, um mit „Rat und Tat“ zur Seite zu sein und meinen Job zu machen.

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Natürlich steht Diskretion dabei an oberster Stelle. Nach oder während einer Promi-Begegnung –ohne seine Genehmigung– Fotos zu posten oder vertrauliches weiterzuerzählen, geht einfach gar nicht.

Zehn Jahre bin ich jetzt PR-Managerin und nie habe ich mich mit irgendeinem VIP für Facebook, Instagram oder Co. ablichten lassen. Zehn Jahre in denen ich verdammt viele irre Geschichten erlebt habe mit Menschen, die öffentlich bekannt sind. Drei davon erzähle ich euch heute:

1. Zwei Promis „Lost in Berlin“

An einem Morgen mitten in Berlin. Es war eine meiner ersten Künstlerbegleitungen zum Sat.1 Frühstücksfernsehen.

Der Prominente, mit dem ich unterwegs war, hatte ein Buch geschrieben. Da ich ihn (zum Buch) bei den TV-Redaktionen angeboten und die Abstimmungen mit den Redakteuren getroffen hatte, war ich bei den Studiobesuchen dabei. Hält sich eine Redaktion nicht an Absprachen, die getroffen wurden Weiterlesen

Wie du Pinterest für die PR nutzen kannst – 5 Tipps

Facebook, Twitter, Instagram haben inzwischen viele Unternehmen, Agenturen oder Personal Brands in ihre Kommunikation mit einbezogen. Mit Pinterest ist es ein wenig anders. Ich muss zugeben, dass auch ich erst spät zu Pinterest gefunden habe. Das hatte unterschiedliche Gründe. Einer davon: Instagram und Co habe ich sofort verstanden und sind super einfach zu bedienen, ohne sich lange irgendwelche Anleitungen reinziehen zu müssen.

Bei meinen ersten kurzen Ausflügen zu Pinterest hat sich mir die Plattform nicht sofort erschlossen. Doch nachdem ich bei Bloggern wie Caroline Preuss, Elisa Zunder oder Sylvia Fritsch über den „Nutzen“ von Pinterest für ihr Blogbusiness gelesen hatte, bin ich neugierig geworden.

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Zwei Tage lang habe ich mir alles durchgelesen, was ich über Pinterest finden konnte, die wichtigsten Infos mit meinem bunten Textmarker rausgestrichen und mich dann an die Arbeit gemacht. Und ich meine es so, wie ich es schreibe: Es ist Arbeit. Auch wenn man sich alles angelesen hat… Dann geht es eigentlich erst richtig los.

Ein Vorteil ist: bei Pinterest bist du nicht so sehr von anderen Menschen, also Likes und Kommentaren der Community, abhängig wie bei Insta und Co. Pinterest ist Weiterlesen

Digitalisierung und PR – 10 Fakten!

Erschreckend, aber wahr! Für viele von uns, die sich tagtäglich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen, mag es unvorstellbar klingen, dass sich längst nicht jeder PR-Kollege eingehend mit den damit zusammenhängenden Veränderungen befasst hat.

Deshalb gibt es hier zehn Fakten und Anregungen in Sachen Digitalisierung, die auch die uninformierteren Kommunikations-Kollegen wissen sollten.

1. Digitalisierung ist keine vorübergehende Erscheinung

Ja, es mag ein wenig provozierend daherkommen, doch manchmal kann ich nicht glauben, wie sehr PR-Menschen der -ich sage mal- „alten Schule“, die Macht der Digitalisierung beiseiteschieben.

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Sie scheinen zu denken, dass sie auch in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren genau so arbeiten könnten, wie sie es schon ewig machen, ohne etwas von den neuen Medien mitzubekommen.

Bitte, macht die Augen auf, setzt euch mit dem Thema auseinander. Nicht für andere, sondern für euch selbst! Ihr müsst ja nicht direkt Experten für Twitter, Facebook und Co. werden, aber ein Grundwissen sollte im Jahre 2018 jeder Kommunikator -der etwas auf sich hält- haben.

2. Die Zusammenarbeit mit Influencern kostet Geld

„Wir machen PR! Wir bezahlen nicht dafür, dass Medien über uns berichten.“ Als ich vor vielen Jahren ins kalte PR-Wasser geschmissen wurde, hat man mir unter anderem Weiterlesen

„Hinhalten ist ein absolutes NO GO!“

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Eine Premiere im PRleben-Interview! Nach vielen Journalisten und Kommunikatoren aus ganz unterschiedlichen Branchen, gibt es heute zum ersten Mal ein Gespräch mit einem Fotografen. Einem Promi-Fotografen, um genau zu sein.

Mit Markus Nass spreche ich über die Themen Digitalisierung, Star-Allüren bei Shootings, optimale Arbeitsbedingungen am Roten Teppich und darüber, was PR-Menschen im Umgang mit Fotografen lernen müssen.

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Meine Jobs sind erstens Fotos von und für Schauspieler für Akquisezwecke und Presseveröffentlichungen zu erstellen und zweitens Fotomaterial für Presse- und PR-Zwecke von Veranstaltungen etc. zu produzieren.

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Markus Nass – Fotograf

Ich habe über ein Praktikum in einem Fotolabor den Werbefotografen Andreas Tillmanns kennengelernt. Der sagte damals: „Hier ist der Schlüssel zu meinem Studio, hier der zum Kameraschrank… tob dich aus.“ Das war eine tolle Fügung. Nach Assistenztätigkeit bei verschiedenen Fotografen kamen irgendwann die ersten eigenen Jobs. Und die wurden über die Jahre immer mehr.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Den gibt es nicht. Ganz grob gibt es drei Blöcke: Bürokram (Rechnungen, Angebote, Steuer, Shooting-Orga, Akquise…), Nachbearbeitung (Fotolook- Entwicklung, Versand…) und natürlich das Fotografieren.

Diese werden, so wie es zeitlich passt, abgearbeitet. Ich habe mal versucht feste Bürozeiten einzurichten. Das hat aber nicht funktioniert.

Was macht ein richtig gutes Pressefoto aus? Gibt es da bestimmte Kriterien?

Ein Videograph kann schwenken, schneiden, Text einblenden usw. Ein Fotograf hat genau einen Frame. Da muss alles Nötige an Informationen rein. Zudem muss es Weiterlesen

„Wir wollen beim Hörer Emotionen hervorrufen!“

An dem einen Tag ist es die witzige Moderationen beim Radiosender 1LIVE, am nächsten das Gespräch mit einem jungen Mann im Hospiz, der sich sein Leben nach dem Tod „ganz cool vorstellt“. Er hofft, im Himmel mit Lemmy von Motorhead einen Jack Daniels trinken zu können. Wie umfangreich der Job eines Radiojournalisten ist, das zeigt das bewegende Interview mit Benni Bauerdick:

Ist dein Name ein Künstlername oder hattest du Glück?

Ich glaube meine Eltern hatten keine Schwäche für Alliterationen. Das heißt: ich hab einfach wahnsinniges Glück gehabt. Eigentlich: Benjamin Manfred Bauerdick. Aber das spricht sich im Radio nicht so gut. Außerdem nennen mich Freunde und auch die Familie alle Benni. Meine Mutter sagt manchmal Benjamin, wenn sie böse ist.

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Benni Bauerdick, Journalist
(Foto: http://www.jostudio.de)

Angefangen hat in der Tat alles mit meinem echten Namen. Inzwischen bin ich aber verheiratet und habe privat den Namen meines Mannes angenommen. Also ist es irgendwie doch inzwischen ein Künstlername.

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Aktuell arbeite ich als Reporter an Beiträgen zum Thema Testosteronmangel beim Mann, Thalassophobie (= Angst vor dem offenen Meer) und über das Kinderhospiz in Olpe. Darüber hinaus arbeite ich als Moderator bei 1LIVE und als Reporter für WDR-5 und Deutschlandfunk Nova. Inzwischen hört man mich auch in „der jungen Nacht der ARD“ (dem gemeinsamen Nachtprogramm der Jugendradiosender der ARD) im Radio.

Der Weg dahin war alles andere als gradlinig und nicht immer ganz einfach. Ich habe Weiterlesen

„Alle machen jetzt PR, aber kaum einer nennt es so!“

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PR-Profi, Podcaster, bekennender Hannoveraner und ein sehr unterhaltsamer Interviewpartner:  Timo Lommatzsch! Der Mann dessen Namen ich immer nachschauen muss, bevor ich ihn richtig schreibe, spricht bei PRleben über die Zusammenarbeit mit Influencern, die schlechte Kommunikations-Arbeit der EU, seine Kindheitsträume und vieles mehr!

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Vom Job her bin ich Problemlöser und die meisten Probleme, die ich löse sind kommunikativer Natur. 😉 Ansonsten ist das eine recht lange Geschichte, die in aller Kürze so aussieht: Ich hatte ´ne Band und wollte Rock Star werden, wurde ich aber nicht – was ich im Nachhinein auch recht verständlich finde.

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Timo Lommatzsch, PR-Profi

Nach 8 Semestern und keinem Abschluss habe ich dann eine Umschulung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien mitten in der großen End-90er Dotcomblase in Hamburg gemacht. Das war eine super spannende Zeit, in der ich bei einem Musikverlag und Management (Freibank – Einstürzende Neubauten bis Fettes Brot) sehr viel gelernt habe. Nach der Ausbildung bin ich dann als Produktmanager zu einem Techno/Deephouse Label gewechselt und habe mich dort auch um die PR und den (ersten deutschen) mp3 Shop gekümmert.

Nach einer Zwischenstation in Dortmund (Endkundenmailorder/ Onlineshop-Manager bei einem Band-Merchandiser), war ich dann auf einmal wieder in Hannover gelandet und dachte mir: Weiterlesen

So können PR-Menschen Reisezeiten sinnvoll nutzen

Heute Hamburg, übermorgen Frankfurt und nächste Woche Berlin. Im Job als PR-Manager kommt man schon recht viel rum. Oft bin ich mit dem Flieger unterwegs.

Neulich hatten wir einen Termin kurz hinter Hannover. Von Köln aus gut 400km Anfahrt. Also zu viert ab in den Firmenwagen, auf die Autobahn -aka die verstauten Straßen rund um Köln- und außer dem Fahrer hatten die übrigen drei Teammitglieder mehr als vier Stunden nix mehr zu tun.

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Da stellt sich dann doch die Frage: wie nutze ich die Reisezeit sinnvoll? Mittlerweile habe ich ein paar Rituale für Dienstreisen entwickelt, für die ich die Reisezeit nutze:

1. Fotos auf dem Smartphone sortieren

Diese Tätigkeit ist relativ neu für mich. Denn bis vor einem Jahr besaß ich ein IPhone mit dem ambitionierten Speicherplatz von 16 GB. Nun habe ich gigantische 128 GB zur Verfügung. Ein Segen, ein Traum. Keine täglichen Nachrichten mehr, die mich dran erinnern, dass mein Speicher fast voll ist und ich dringend etwas löschen muss.

So viele Nachrichten, Hörbücher und Podcasts in meiner Bibliothek wie ich nur möchte… eine große Freude. Beim Blick in meine Fotos (früher konnte ich nicht mehr als 1.000 speichern) sagt mir Weiterlesen

„Ein Reporter braucht Trüffelschwein-Qualitäten!“

Wenn sich eine Frau im „Medien Boulevard-Business“ auskennt, dann ist es Hendrikje Kopp. Inzwischen ist sie Chefreporterin bei der GALA. Persönlich kennengelernt haben wir uns vor vielen Jahren in Berlin, wenn sie prominente Menschen interviewte die ich PR-seitig „betreut“ habe.

Aber ich kannte Hendrikje  auch schon vorher, wie ich ihr dann mal „gestanden“ habe… Denn in meiner Praktikanten-Zeit bei RTL Exclusiv, war Henny dort eine der besten Promi-Reporterinnen. Zwischen Exclu und GALA hat sie einige erfolgreiche Jahre  bei der BILD verbracht. Mit ihr über PR und Journalismus zu sprechen, ist eine Freude.

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Hendrikje Kopp
GALA-Chefreporterin

Wie sieht dein Tagesablauf als GALA-Chefreporterin aus?

Mein Tag beginnt gegen 9.00 Uhr mit der Vorbereitung der ersten Konferenz, die Ressort-Konferenz, die um  10.00 beginnt, um 10.30  folgt die große Konferenz mit der Chefredaktion. Hier werden die Themen für das Heft festgelegt.

Im Anschluss wird telefoniert, organisiert und gewerkelt, mit der Foto-Redaktion werden die Bilder der jeweiligen Geschichten besprochen, mit den Grafikern das Layout, und dann gibt´s natürlich immer wieder diverse Meetings. Und „on top“ Weiterlesen

So kannst du das Sommerloch optimal nutzen

Wir sind gerade mitten drin in der besten Zeit für kreative Kommunikatoren! Zwischen Juni und Ende August befinden wir uns in der Regel im Sommerloch. Bedeutet: Die Unterhaltungsredaktionen haben immer weniger Themen, über die sie aktuell berichten können, weil immer weniger passiert.

Im Sport sieht es da manchmal ein bisschen anders aus. Aber eine Zeitung, ein Fernsehsender, Online-Redaktionen und Co. bestehen nicht nur aus Sport, sondern zu mehr oder weniger großen Teilen auch aus „bunten“ Themen.

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Nur ist es so, dass im Sommer in der Entertainmentwelt immer weniger Berichtenswertes passiert. Im Fernsehen laufen jede Menge Wiederholungen, Veranstaltungen finden kaum statt, da viele Weiterlesen

Prominente Gästeliste – Fünf Punkte die du beachten solltest

Wie erstelle ich eine Gästeliste die Journalisten anspricht? Was sind die do’s and don’ts? In welcher Reihenfolge sollen die Namen aufgelistet werden?… Da das Erstellen von Gästelisten immer wieder Fragen aufwirft, habe ich die wichtigsten Facts mal zusammengefasst.

In der Kommunikation -besonders im Entertainmentbereich- gehört es zum Job, prominente Gäste zu einem Event einzuladen oder zumindest der Presse mitzuteilen, welche Gäste vor Ort sein werden.

Warum? Damit die Journalisten sich überhaupt dafür interessieren, den Roten Teppich zu besuchen. Zu einer Filmpremiere oder einer Galaveranstaltung kommt kein Boulevardjournalist nur des Filmes oder des guten Essens wegen. Zumindest nicht, wenn es sein Job ist, anschließend darüber zu berichten.

Auszug aus der Gästeliste Duftstars 2018, Verena Bender, PR, PR Blog, Kommunikation, Social Media, Personal Branding, TV Promotion, PR Coach, Coaching

Auszug aus der Gästeliste
„Duftstars 2018“

Deshalb gibt es in der Regel im Vorfeld einen Roten Teppich und im Anschluss bestenfalls eine Aftershowparty.

Schön ist es, wenn die Journalisten vorab eine Information bekommen mit welchen Gästen sie am Abend rechnen dürfen:

  1. Nur die Wahrheit

Es gibt „Experten“ unter den Veranstaltern – und sicherlich auch unter den PR-Firmen – die nicht die Namen der Gäste rausgeben die wirklich zugesagt haben, sondern die ALLER Gäste die eingeladen wurden. Im ersten Moment natürlich ganz schlau. Wenn du Heidi Klum und George Clooney auf deiner Liste hast, DANN kommt jeder Journalist.

Allerdings wird es unangenehm, wenn Weiterlesen