26 Buchstaben zum Erfolg – Das PR-Alphabet

Es gab mal eine Zeit, da waren Alphabete für alles und jeden ziemlich angesagt. Für „PR“ habe ich bisher keins gefunden und deshalb selber eins entwickelt. Natürlich immer mit einem kleinen Augenzwinkern:

A: Allzeit bereit! Arbeiten 9 to 5 ist nicht in der PR; gerade im Entertainment-Bereich sind Einsätze am Abend oder am Wochenende selbstverständlich.

B: Bebilderte Gästeliste. Sie hilft Journalisten am Roten Teppich, die Promis zu erkennen. Diese Listen können auch mal prima vom Praktikanten erstellt werden. Mehr dazu auch hier.

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C: Clipping! Die Ergebnisse der Arbeit, also Berichte in den Medien, müssen natürlich dokumentiert werden. Zeitnah werden die Clippings zusammengestellt und an den Kunden geschickt. Dafür zahlt er schließlich.

D: Durchhaltevermögen. Gerade am Anfang dauert es eine Weile, die „richtigen“ Medienpartner kennenzulernen, einen Kontakt und dann irgendwann ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Wer Weiterlesen

3 verrückte Promi-Geschichten die ich nie erzählen werde

Es gibt Erlebnisse im Job eines PR-Managers im Entertainment-Bereich, die er oder sie wahrscheinlich nicht so schnell vergisst. Ein paar davon teile ich hier mit euch. Zur Unterhaltung, zur Abschreckung oder – um etwas zu lernen. Das könnt ihr euch selber aussuchen 😉

In unserem Job haben wir immer wieder mit Künstlern zu tun. Ich treffe sie nicht nur an den Roten Teppichen oder im Backstage-Bereich von großen Events, sondern betreue sie bei Interviewtagen, begleite sie zu Talkshowauftritten und TV-Drehs, um mit „Rat und Tat“ zur Seite zu sein und meinen Job zu machen.

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Natürlich steht Diskretion dabei an oberster Stelle. Nach oder während einer Promi-Begegnung –ohne seine Genehmigung– Fotos zu posten oder vertrauliches weiterzuerzählen, geht einfach gar nicht.

Zehn Jahre bin ich jetzt PR-Managerin und nie habe ich mich mit irgendeinem VIP für Facebook, Instagram oder Co. ablichten lassen. Zehn Jahre in denen ich verdammt viele irre Geschichten erlebt habe mit Menschen, die öffentlich bekannt sind. Drei davon erzähle ich euch heute:

1. Zwei Promis „Lost in Berlin“

An einem Morgen mitten in Berlin. Es war eine meiner ersten Künstlerbegleitungen zum Sat.1 Frühstücksfernsehen.

Der Prominente, mit dem ich unterwegs war, hatte ein Buch geschrieben. Da ich ihn (zum Buch) bei den TV-Redaktionen angeboten und die Abstimmungen mit den Redakteuren getroffen hatte, war ich bei den Studiobesuchen dabei. Hält sich eine Redaktion nicht an Absprachen, die getroffen wurden Weiterlesen

„Es ist gut, eine Ersatz-Story in petto zu haben!“

Von der bunten TV-Promi-Welt bei ProSiebenSat.1 auf die Seite der u.a. politischen Kommunikation. Der Weg von PR Profi Patrick Kügle beinhaltet viele Stationen. Was er gelernt hat, wer sein größter Mentor war, wie schnell einem Themen, um die Ohren gehauen werden können, welche Bücher wir unbedingt lesen sollten und noch so viel mehr, erzählt er in einem ausführlichen PRleben-Interview.

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich habe mich in diesem Jahr mit einer eigenen Kommunikationsberatung in den Bereichen PR und Public Affairs selbstständig gemacht. Die Schwerpunkte von OpenHeart Communications liegen in den Bereichen Medien, Healthcare, Startups und Politischer Kommunikation.

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Patrick Kügle,
PR Profi

In den bisherigen 17 Jahren PR-Leben hatte ich die Möglichkeit, viele interessante Menschen und Branchen kennenzulernen: bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt, beim Bundestag in Berlin, bei ProSiebenSat.1, der FORUM MEDIA GROUP, beim Weltmarktführer für den Online-Vertrieb von Hörgeräten, beim Marktführer für Messenger-Marketing und Chatbots, im e-Health- und Smart-Mobility-Bereich  …

Und je mehr ich durch diese Stationen an Erfahrung, Wissen und Kontakten gewonnen habe, desto deutlicher habe ich gemerkt: Es gibt noch so viel mehr „da draußen“ – so viele spannende Produkte, Trends und Themen, die durchaus mehr mediale Präsenz verdient hätten. Zusätzlich kamen in letzter Zeit Weiterlesen

„Für die PR ist Social Media eine der größten Errungenschaften!“

[*Werbung / Unternehmensnennung*]
PR für einen Energiekonzern zu machen, hatte für mich bis heute ziemlich wenig mit der PR in der Entertainmentbranche gemeinsam. Aber Maximilian Heiler hat mich in unserem Gespräch vom Gegenteil überzeugt. Da gibt es durchaus Gemeinsamkeiten. Und Pressearbeit für einen Konzern hat nichts mit spießig und unkreativ zu tun – im Gegenteil!

Im PRleben Interview gibt der Unternehmenssprecher  von E.ON unter anderem Einblicke in seine tägliche Arbeit, erklärt, wie er welche Daten für die PR nutzt, ohne dass es zu technisch oder langweilig ist. Und außerdem verrät er, was ihm in der Zusammenarbeit mit Medien am wichtigsten ist!

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Maximilian Heiler
Unternehmenssprecher E.ON

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich verantworte die Unternehmenskommunikation bei E.ON Energie Deutschland. Darunter fallen die externe, interne und Online-Kommunikation. Medien und die damals immer populärer werdenden sozialen Netzwerke haben mich fasziniert, genauso die Arbeit mit Menschen. Nach meiner Werkstudententätigkeit bei E.ON bin ich dann dort als Pressesprecher und Communications Manager gestartet und durfte schnell immer mehr Verantwortung übernehmen.

Hast du so etwas wie einen typischen Arbeitstag? Wie sieht der aus?

Ich glaube, dass es einen typischen Arbeitsalltag in der Kommunikation überhaupt nicht geben kann, zu vielseitig und abwechslungsreich sind die Themen. Aber mein Tag startet auf jeden Fall morgens immer mit einem Check auf Twitter und den unseres Mediamonitorings. Im Büro Weiterlesen

Akquise – aber richtig! 8 Tipps wie es geht

In der PR geht es (vor allem) darum, Themen in Medien zu platzieren. Natürlich gehören auch Dinge wie Monitoring, strategische Planung, Akquise von Aufträgen und Kundenpflege dazu. Aber wer nicht in der Lage ist, Themen zu platzieren, der muss sich auch keine Gedanken mehr ums Monitoring machen und wird über kurz oder lang wahrscheinlich auch keinen Kunden mehr haben.

Die Akquise ist in unserem Job also das „A und O“. Es gibt einige Dinge, die du wissen solltest, bevor du einem Kommunikator ein Thema anbietest. Denn, so schrieb ich neulich schon, du hast immer genau EINEN Versuch, deine Geschichte vorzustellen. Danach ständig mit einem Thema angekrochen zu kommen, ist nur peinlich und in den wenigstens Fällen von Erfolg gekrönt.

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Deshalb hier 8 Tipps, wie dir deine Akquise gelingen kann.

  1. Was genau ist die Botschaft?

Ein Kunde bringt ein tolles Produkt auf den Markt. Er meldet sich bei dir und möchte deine Unterstützung bei der PR. Aber worum geht es genau? Soll der Kunde in den Vordergrund gestellt werden? Ist das Produkt wichtiger? Was genau Weiterlesen

12 Dinge die mit auf jede Dienstreise müssen

Es gibt Zeiten in der Entertainment-PR, da jagt ein Termin den nächsten. Gerade ist wieder so eine Phase. Letzte Woche haben wir im Heidepark eine neue Kinderattraktion eröffnet… zusammen mit zwei prominenten Müttern samt Kids und einem bunten Presseaufgebot. Gestern Abend fand in Frankfurt am Main zum Auftakt der internationalen Musikmesse der LEA (Live Entertainment Award statt) und jetzt geht es auf nach Berlin, da dort am Donnerstag Deutschlands größter Musikpreis der ECHO vergeben wird usw.

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Im Kofferpacken bin ich inzwischen wirklich Profi. Und da ich den Blick in fremde Taschen liebe, mache ich heute meine auf. Ich zeige euch 12 Dinge, die für mich auf PR-Terminen in meinem Reisegepäck nicht fehlen dürfen.

1. Edding

… zum Beispiel für die letzten Abklebeschilder am Red Carpet, für alle die, die sich zu spät angemeldet haben, um noch ausgedruckt werden zu können… Hier werden schnell Zettel geschrieben und dank Edding sind sie dann auch lesbar.

Den Namen der Fotoagentur oder des Weiterlesen

PR-Tipps für ein ganzes Jahr

Seine PR nach bestimmten Zeitpunkten im Jahr zu planen, ist nicht unbedingt neu. Aber es ist gut zu wissen, in welchen Monaten welches Thema besonders gut an den Mann gebracht werden kann. Ebenso macht es Sinn, zu wissen, was ich zur einer bestimmten Zeit lieber nicht anbieten sollte, wenn ich auf eine erfolgreiche Platzierung hoffe.

In der Vorweihnachtszeit ein Abnehmprogramm zu promoten ist genau so ungeschickt, wie die schönsten Fernreiseziele im Juni zu präsentieren, wenn ein Großteil der Menschen schon den Jahresurlaub gebucht hat.

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Deshalb habe ich für jeden unserer zwölf Monat ein „PR-Do“ und ein „PR-Do not“ erstellt. Manches konkret auf den Monat bezogen, anderes etwas allgemeiner.

Januar

Do: Der Januar ist eine gute Zeit, um Gäste in Talkshows zu platzieren. Jetzt freuen sich Redaktionen über gute Gastangebote. Von September bis Weihnachten werden Talkredaktionen mit Gast-Vorschlägen überschüttet, da jedes Label, jeder Verlag oder was auch immer hofft, das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen. Wer also Personality-PR macht, der sollte seinen –nicht ganz so bekannten Gast- am besten für Jahresbeginn anbieten.

Do not: Biete keine Rezepte, Kochbücher und Co. für festliche Mahlzeiten, Braten oder ähnliches an. Im Moment interessiert das wirklich niemanden und du bist mindestens zwei Monate zu spät oder sieben zu früh damit.

Februar

Do: Jetzt, und auch schon im Januar, lieben die Medien Tipps rund um Weiterlesen

Wie du mit NICHTS-TUN Schlagzeilen machst

[*Werbung /Unternehmensnennung*] Statt jeden Morgen zur Arbeit zu gehen und mindestens 8 Stunden pro Tag zu schuften, einfach den Orangen beim Wachsen zuschauen und damit Geld verdienen. Geht nicht? Geht DOCH! Mit diesem Stellenangebot hat eine Saftmarke vor kurzem Schlagzeilen gemacht. Vergütung für den Job: 20.000,- Euro Jahresgehalt (brutto).

Im PRleben Interview spricht Andrea Nösen unter anderem über die Umsetzung der Aktion, was gute Kommunikation im allgemeinen ausmacht und welches Projekt bei ihr auch mal richtig in die Hose ging.

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Andrea Nösen,
Brandmanagerin bei Valensina

Bitte stellen Sie sich kurz vor. Was ist Ihr aktueller Job und wie war Ihr Weg dorthin?

Ich arbeite seit Januar 2017 als Brandmanagerin bei Valensina und bin dort für den Bereich der ungekühlten Fruchtsäfte und der digitalen Medien zuständig. Nach Ende meines Internationalen Marketing Studiums in Venlo hat es mich direkt in die Getränkebranche verschlagen, wo ich nach einigen Jahren als Trainee / Junior Brandmanagerin in der Wasserbranche (Gerolsteiner) und als Produktmanagerin im Bier-Bereich (Miller) zum Saft gewechselt bin.

Was genau ist Ihre Aufgabe in der Kommunikation von Valensina?

Die Marke Valensina vor allem bei den „jüngeren“ Verbrauchern in den Sozialen Weiterlesen

Interviewtag: 10 Dinge die du beachten solltest!

Mal eben einen Interviewtag planen, hört sich so locker an und wenn alles reibungslos läuft, denkt niemand darüber nach, wie viel Planung oft hinter einem solchen Tag steckt.

Ob es sich um ein Interview mit einem Prominenten handelt, dem CEO eines Unternehmens oder wem auch immer… es gibt einige grundlegende Dinge, die du bei der Planung beachten solltest, damit der Tag auch geordnet und erfolgreich über die Bühne geht.

Hier zehn Tipps die dir sicherlich dabei helfen:

  1. Checke: Will dein Protagonist überhaupt Interviews geben?

Klingt erst mal nach einer seltsamen Fragen, ja, verstehe ich, aber hin und wieder kommt es vor, dass ein Künstler absolut überhaupt gar keine Lust hat, mit Journalisten zu sprechen, aber die Plattenfirma, bei der sein neues Album erscheint (wahlweise der Filmproduzent oder Buchverlag), haben im Vertrag drei Interviewtage vereinbart und der Künstler muss nun ran.

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Interviews mit Cyndi Lauper

Solltest du es mit einem Künstler zu tun haben, der keinen Bock hat, dann ist es gut für dich, das zu wissen. So kannst du die Journalisten vor Ort dementsprechend „vorbereiten“, dem Künstler genug Pausen einplanen und nicht mehr Interviews organisieren, als unbedingt notwendig.

  1. Achte darauf, dass dein Protagonist „in Maske“ ist

Auch wenn an deinem Interviewtag möglicherweise gar kein TV-Dreh stattfindet und auch kein Shooting geplant ist, sollte dein Protagonist fototauglich aussehen. Mittlerweile möchte so gut wie jedes Medium noch ein Foto aus der Interviewsituation. Weiterlesen

So verändert die Digitalisierung die Entertainment PR

Vor kurzem hatte ich einen sehr netten Business Lunch. Eine Frage des Kollegen hat mich zum Nachdenken gebracht. „Hat sich die Gästeakquise für Talkshows durch die Digitalisierung verändert?“ Hm, die Digitalisierung hat ja vieles verändert, aber im Bereich der Talkakquise!? Nein, eigentlich nicht. In diesem Bereich der PR ist es noch immer sehr klassisch: Du brauchst einen Gast mit einer tollen Geschichte und die richtigen Kontakte in die Redaktion.

Je bekannter dein Gast, desto besser ist es in der Regel. Mit Digitalisierung hat das nicht viel zu tun. Außer, dass ich zu Redakteuren nicht nur übers Telefon oder per Mail Kontakt habe, sondern auch über die verschiedenen Social Media Kanäle.

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Die Frage hat mich allerdings nicht so ganz losgelassen und war ein Grund für mich, mal zu überlegen, WAS sich durch die Digitalisierung in der Branche der Entertainment PR verändert hat. Hier habe ich euch zehn Punkte zusammengestellt.

  1. Alles ist schnelllebiger geworden

Durch die Formatflut auf allen Kanälen ist die ganze Branche schneller geworden. Natürlich gibt es bei den monatlichen Magazinen noch immer enorme Vorläufe, aber Onlinemedien interessieren sich nicht drei Wochen vor einer großen Veranstaltung für eine solche. Auch im Anschluss geht es darum, als PR schnell Material / Infos zur Verfügung zu stellen.

Eine Presseinfo mit Bildmaterial und ggf. Video über eine große Award-Show Weiterlesen