Fünf PR-Ideen die dich inspirieren

Auch noch nach zehn Jahren in der PR freue ich mich immer wieder über Inspirationen von außen, denn nur wer auch schaut, was um einen herum passiert, kann neue Ideen entwickeln. Heute stelle ich euch kurz fünf PR-Ideen, Aktionen, Menschen… vor, die mich in letzter Zeit inspiriert haben.

  1. „Weil wir dich lieben“

Ich muss gestehen, kein Bahnfahrer zu sein. Ich steige lieber aufs Fahrrad oder bei Regen in meinen Smart. Trotzdem ist für mich die BVG (Berliner Verkehrs Gesellschaft) ein Held, was die Kommunikation angeht. Ganz besonders im Netz!

Die Kampagne „Weil wir dich lieben“ ist unfassbar unterhaltsam und sympathisch. Sprüche wie: „+++ Achtung: Beginn der Vorlesungszeit +++ In den nächsten Wochen kann es ab 11.30h in den Bahnen etwas voller werden.“ bekommen bei Twitter über 1.000 Likes von Usern. Bei Facebook fast 3.000. Der Content auf beiden Kanälen ist identisch. Der Twitter-Kanal hat inzwischen über 140-Tausend Follower, bei Facebook gefällt „Weil wir dich lieben“ fast 170.000 Usern.

Kein Wunder, dass die Kampagne auch schon für verschiedene Preise nominiert worden ist.

  1. Geburtstags-Mode-Kollektion

Auf eine schöne Kampagne bin ich aufmerksam geworden, als ich am Flughafen Anfang April die GRAZIA durchgeblättert habe. (Nicht nur) dort wurde redaktionell Weiterlesen

Radio hat Nachholbedarf bei Social Media

Zusammen mit den digitalen Medien ist und bleibt Radio das schnellste Medium, verglichen mit Fernsehen und erst recht mit Print. Darin liegen große Chancen, die manche Sender mehr und andere weniger nutzen. Leider fällt das Radio bei PR-Menschen noch immer ein wenig hinten über, wenn es um Themen-Platzierungen geht.

Bei PRleben spricht Radio-Mann Sebastian Röbke über die Beziehung zu PR-Menschen, darüber wie Redakteure beim Radio an ihre Geschichten kommen und in welchen Bereichen einige Sender noch Nachholbedarf haben.

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Sebastian Röbke,
Moderator und Reporter

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Reporter und Moderator. Angefangen hat alles beim Lokalradio durch verschiedene Praktika. Danach ein Volontariat bei Radio NRW und jetzt bin ich bei 1LIVE und Radio Erft sehr glücklich als Freiberufler.

Wie kommst du in deinem Beruf am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, News-Seiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Häufig durch News-Seiten. Die kleinen Geschichten, in denen dann doch mehr drin steckt, sind besonders interessant. Häufig sind auch Umfragen oder Statistiken ein Anlass für einen Beitrag. Facebook ist mehr zu einer Bestätigung von Trends geworden, aber was dort bereits mehrfach geteilt worden ist, ist einen Tag später im Radio schon überholt.

Welchen Stellenwert hat Social Media bei einem Radiosender?

Social Media hat natürlich einen sehr hohen Stellenwert. Es ist eine Möglichkeit, die Fanbase zu bedienen oder auf Inhalte außerhalb von Facebook zu verweisen. Twitter, Instagram und Facebook für ganz eigene Inhalte zu benutzen wird leider noch Weiterlesen

Privat ist privat! 5 Dinge die Promis vermeiden sollten

Gerade erst hat das Gericht über eine Klage von Jörg Kachelmann befunden. Ganz grob umrissen ging es um Fotos, die damals zusammen mit dem Vorwurf der Vergewaltigung (vor inzwischen knapp sieben Jahren!) veröffentlicht worden sind. Die Bild-Zeitung hat die Fotos gedruckt. Jörg Kachelmann hat geklagt.

Die Frage welche Bilder bei Prominenten in der Berichterstattung erlaubt sind und welche nicht, ist nicht immer sofort ganz klar zu beantworten. Auch im Falle Kachelmann muss das Landgericht Köln wegen einer Foto-Veröffentlichung nun erneut entscheiden. Langer Prozess!

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Wenn Prominente nicht mit ihrem Privatleben in der Presse stattfinden möchten, gibt es bestimmte Regeln, an die sie sich halten müssen.

Was die Angehörigen von prominenten Menschen angeht, ist es ähnlich und die Rechtslage sogar etwas einfacher. Allerdings muss Weiterlesen

Do’s & dont’s – Künstlerbetreuung bei Talkshows

Begleitung von Gästen zu einer Talkshow: Ja oder nein? Ein umstrittenes Thema. Keine Frage. Aus Sicht vieler Redakteure ist es vollkommen überflüssig, dass ein PR-Agent oder Manager den Künstler zu seinen Auftritten (oder auch TV-Drehs) begleitet. Als ich auf Seiten der Redaktion gearbeitet habe, fand ich diese Menschen oft auch nur hinderlich.

Sie sorgen dafür, dass der Prominente sich nicht wirklich öffnet, sie wollen einem immer einen werblichen Aspekt aufs Auge drücken, auf den die Redaktion überhaupt keinen Bock hat und manche von denen fühlen sich prominenter, als der Prominente.

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Jepp, all das kommt leider häufiger vor, als einem lieb ist und es schadet natürlich dem Ruf der Begleiter die eigentlich einen prima Job machen.

Nun – nachdem ich auch lange genug „auf der anderen (also der PR-)Seite“ arbeite – sage ich, es ist sinnvoll einen Gast zu begleiten und zu betreuen, allerdings sind dabei gewisse Spielregeln einzuhalten. Der Agent muss ganz klar wissen, was seine Aufgaben und wo die Grenzen sind.

DO Weiterlesen

Warum Redaktionsbesuche keinen Sinn machen!

„Redaktionsbesuche gehören zu deinem Job!“ Das habe ich vor über zehn Jahren zu Beginn meiner Tätigkeit in der PR gelernt und es ist auch nicht vollkommen falsch. Allerdings sind Redaktionsbesuche so ein Ding. Für mich ist das Wort im Laufe der Jahre irgendwie zum Unwort geworden. Ich verbinde es mit verkrampften Gesprächen zwischen zwei Menschen, die sich überhaupt nicht kennen, nie zuvor Kontakt hatten und nun über irgendetwas reden sollen.

Redaktionsbesuche, PRleben, PR, PR Blog, Verena Bender, Medien, Presse, PR Coach, Dozentin , PR Idee, PR Beispiel, TrainingSchon beim Gedanken daran zieht es sich in meinem Bauch zusammen. Es erinnert mich ein wenig an meine Kindheit, an den armen Mann von Vorwerk, der einmal im Jahr bei meinen Eltern vorbeikam und ihnen einen neuen Staubsauger aufschwatzen wollte.

In einer Redaktion einen fremden Menschen anzurufen oder ihm zu schreiben und zu bitten, einfach mal vorbeikommen zu dürfen. Horror! Anders ist es, wenn Weiterlesen

Achtung PR-Menschen: Erst denken, dann anbieten!

In zwei Tagen startet in der Hauptstadt zum 67sten Mal die Berlinale. Die Medien werden auf allen Kanälen einige Tage über die Filmfestspiele berichten. Wie viele Menschen schon Wochen und Monate vorher auf diese zehn Tage in Berlin hinarbeiten, bekommen allerdings die Wenigsten mit. Eine von ihnen ist die PR-Managerin und Künstleragentin Carolin Nünemann. Ein schöner Anlass hier ein wenig über ihren Job, auch unabhängig von der Berlinale, zu sprechen.

Im Interview mit PRleben erzählt sie über gute und schlechte PR, darüber ob Pressekonferenzen noch zeitgemäß sind und über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in unserer Branche.

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Carolin Nünemann, Ida PR

Sie sind selbstständige PR-Beraterin und haben vor knapp einem Jahr Ihre eigene Agentur gegründet. Für was steht Ida-Public Relations?

Der Name „Ida“ bedeutet aus dem Althochdeutschen übersetzt „Die arbeitende Frau“ / „Die das Werk vollbringt“. Der Name gefiel mir schon immer und hat in diesem Fall auch eine sinnvolle Bedeutung bezüglich meiner Tätigkeit. Ich betreue primär Schauspieler in Presse- & Öffentlichkeitsangelegenheiten, aktuell auch eine Buchautorin sowie ein Designerlabel.

Dazu gehört unter anderem Lancierung, Koordination und Betreuung von Interview- und Fototerminen, Fotoshootings und TV-Drehs, Vermittlung von relevanten Event-, und Premieren-Einladungen und „Celebrity Weiterlesen

Reporter-geschichten als PR-Tool – 3 Beispiele

Medien haben die unterschiedlichsten Formen der Berichterstattung. Schön ist es, dass gerade im Entertainmentbereich eine ganze Palette an Möglichkeiten für Geschichten zur Verfügung steht. Auf eine davon möchte ich heute näher eingehen: Die Reporter-Geschichte. Diese Erzählweise kann sowohl in Print und Radio als auch im TV eingesetzt werden.

Ein Reporter ist vor Ort, erlebt etwas und berichtet dann entweder LIVE oder im Nachhinein und bringt seine ganz eigenen Eindrücke an die Zielgruppe seines Mediums. Oft wird diese Erzählweise von Medien dann angewendet, wenn kaum Bilder, O-Töne oder sichere ausführliche Informationen zu einem Ereignis vorliegen.

Das ist oft der Fall bei schlimmen Dingen wie bei einem Unfall, einem aktuellen politischen Ereignis, einem Anschlag oder ähnlichem. Doch auch im Bereich der „bunten“ Themen wird diese Art der Berichterstattung gerne eingesetzt.

Gerade bei Veranstaltungen, die von sehr vielen Medien besucht werden, kann einer Erzählung so ein ganz eigener Touch gegeben werden und sich so von der Konkurrenz absetzen.

Hier drei Bespiele für Reporter-Geschichten in den unterschiedlichen Bereichen:

PRINT: Reporter hinter den Musical-Kulissen

Ein Reporter der Redaktion Weiterlesen

5 PR-Tipps für den Herbst

Inzwischen sind in allen Bundesländern die Sommerferien lange vorbei, bzw. die Herbstferien stehen vor der Tür und von Sommerloch ist keine Spur mehr. Eigentlich ist es schon ein bisschen unfair sowohl für Journalisten, als auch für Kommunikatoren.

Die Journalisten müssen auch im Sommer ihre bunten Blätter mit interessanten Geschichten füllen und suchen händeringend nach Berichtenswertem und jetzt stehen sie vor einer riesigen Auswahl an Themen, die mit einer normal besetzten Redaktion personell gar nicht alle umgesetzt werden können. Vom Platz in den Blättern mal ganz abgesehen…

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Bei den PR-Leuten wurde im Sommer der Schreibtisch aufgeräumt, Akten sortiert, Kontakte überarbeitet und ganz in Ruhe das ein oder andere Thema für die wilde Zeit vorbereitet.

Die wilde Zeit ist jetzt! Ein Projekt jagt das andere, neue Produkte kommen auf den Markt, Veranstaltungen an jeder Ecke und dann brauchen Kunden ganz schnell doch noch ein paar kreative Konzepte (am besten von heute auf morgen). Nun gilt es, sich zu strukturieren, gezielt zu Arbeiten und Geschichten so anzubieten, dass sie auf offene Ohren stoßen!

  1. Fasse dich kurz

Die Journalisten haben keine Zeit! Ewig lange Mails, Dateianhänge, komplizierte Verlinkungen… all das wird gar nicht erst angeschaut. Sei kurz und knapp und komme auf den Punkt! Besser als Mails zu schreiben, ist es sowieso zu telefonieren, aber auch dann solltest du nicht mit langen Vor- und Nebengeschichten langweilen.

  1. Sei nicht zu werblich

Die Redaktionen möchten Geschichten, sie möchten genau das, was Weiterlesen

4 PR-Events in 14 Tagen und weitere Power-Tipps

Eine Veranstaltung kommt selten allein. Das war die letzten Wochen in unserer Agentur auch so. Nach dem Achterbahn-Geburtstag im Heidepark und dem LEA standen die nächsten Veranstaltungen vor der Tür:

Internationale Musikmesse

Hier lag der Fokus der PR-Arbeit darauf, möglichst vielen Menschen den Termin der Messe in Frankfurt und die Highlights im Vorfeld zu kommunizieren.

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(Quelle: facebook)

Ziel war, das Interesse von Besuchern aus ganz Deutschland (und sogar darüber hinaus) zu wecken. Dazu wurden immer wieder Pressemeldungen an „passende“ Journalisten verschickt. Mit ausgewählten Medien wurden Reisen nach Frankfurt zur Musikmesse verlost.

Radiosender haben in Abstimmung mit der Agentur einen Thementag zur Musikmesse gemacht, dafür wurden Weiterlesen

„Ein PR-Mensch muss kurzfristig reagieren können!“

Kurz, knapp – aber auf den Punkt. Genau so wie ein Tagesschau-Reporter arbeiten sollte, beantwortet er auch die PRleben-Interviewfragen. Dabei verrät ARD-Journalist Jens Eberl, welcher Promi ein grauenvolles Management hat, was PR-Menschen drauf haben sollten und warum er nicht gerne im Regen steht.

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Jens Eberl ,
Journalist ARD / WDR Fernsehen

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Autor, Reporter, Presenter für die ARD und den WDR; sowie für die Tagesschau, das Morgenmagazin und WDR Weltweit.

Wie ich dazu gekommen bin, ist eine lange Geschichte. Ich war schon als Kind radioverrückt und habe immer wieder den Privatfunk in München besucht (Radio Gong 2000). Dadurch angesteckt, habe ich später Journalismus studiert. Mitarbeit beim BR (Bayerischer Rundfunk), ich hatte ein Amerika Stipendium und konnte im ARD Studio Washington mitarbeiten. Dadurch kam der Kontakt zum WDR, hier bin ich nun. Das war jetzt stark verkürzt 🙂

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Alles… In der Regel: Netz, Zeitungen; Social Media vor allem bei aktuellen Ereignissen oder auch jetzt beim Thema Flüchtlinge. Inzwischen bekomme ich auch Weiterlesen