„Personal Branding ist in Österreich noch nicht so präsent“

Welche Medien sind für PR ManagerInnen in Österreich interessant und welche spannenden Personenmarke gibt es in unserem Nachbarland? Das sind zwei -von vielen- Fragen, die mir die Kommunikatorin Julia Breitkopf im PRleben-Fragebogen beantwortet.

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin PR-Managerin und habe mich mitten in der Corona-Pandemie mit meiner PR-Agentur FURORE Brand Communications selbstständig gemacht.

Ursprünglich komme ich aus dem TV-Journalismus und habe mir meinen Weg über die Eventbranche hin in die PR-Welt geebnet. Außerdem bin ich Journalistin und Podcasterin bei meinem Reportage-Podcast Inselmilieu.

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Kommunikatorin Julia Breitkopf
(Foto: kataneva photography)

(Warum) braucht es überhaupt PR-Menschen / Kommunikatoren?

Kommunikator*innen habe die Möglichkeit, Menschen mit ihren Anliegen oder ihrer Expertise im öffentlichen Diskurs Gehör zu verschaffen. Frauen, aber auch Menschen mit Migrationsbiografie oder schwarze Personen sind in unserer Medienlandschaft unterrepräsentiert.

Als PR-Profi bin ich mir meiner Verantwortung bewusst. Es macht einen Unterschied, wer medial zu Wort kommt. Ich bin der Überzeugung, dass es Medieninhalte braucht, die unsere Welt fair repräsentieren. Dass Geschichten aus der gesamten Gesellschaft erzählt werden müssen, nicht nur von einem bestimmten Menschentyp.

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„Für mich darf PR niemals lügen“

Wer einen Kommunikationsprofi in Köln und Umgebung suchst, der kommt an einer Frau ganz sicher NICHT vorbei. Ihr Name ist Dr. Marie Christine Frank. Sie ist ein echtes Kölsches Mädche und kennt nicht nur die dort ansässigen Kommunikatoren und Meinungsmacher.

Vor einem Jahr hat sie in ihrer Heimat ein Business-Netzwerk für Frauen gegründet, vor kurzem ihren eigenen Podcast gestartet, nebenbei ist die Inhaberin ihrer Kommunikationsagentur.

Dr. Marie Christine Frank (Foto Basti Sevastos)

Im PRleben-Interview spricht sie über ihre liebsten Social Media Kanäle, darüber, was richtig gute PR für sie bedeutet, wer ihre Vorbilder sind, was sie so richtig motiviert, wie junge Menschen den Einstieg ins Business schaffen und vieles mehr…

  1. Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bringe meine Kunden in die Sichtbarkeit. Am liebsten arbeite ich als Personal Branding Beraterin für Frontfrauen aus der Wirtschaft und beschäftige mich daher viel mit dem Thema „CEO-Kommunikation“ vor allem auch im digitalen Bereich.

Ich bin Gründerin der Kommunikationsberatung und PR-Agentur „Drei Brueder Kommunikation und Beratung“ im Herzen von Köln. Wir sind spezialisiert auf nachhaltige und ganzheitliche Kommunikation für Behörden, Institutionen, Vereine und soziale Organisationen, machen aber gerne auch PR für Themen außerhalb dieses Bereichs, wenn die Wellenlänge stimmt und wir das Gefühl haben, helfen zu können.

Außerdem bringe ich gerne Menschen zusammen. Mit dem Female Business-Netzwerk #Macherinnen, vernetze ich Frauen aus der Wirtschaft strategisch, damit sie sich durch den Austausch Informationsvorsprünge verschaffen können und sich gegenseitig in bestimmte Positionen hochziehen. Ich will zeigen, wie weiblich die Wirtschaft Kölns ist und Frauen in die Sichtbarkeit bringen.

2. Hast du so etwas wie einen typischen Arbeitstag? Wie sieht der aus?

Ich starte morgens mit dem Morning Briefing von Gabor Steingart in den Tag und werfe einen Blick in den Presse-Spiegel. Wenn ich viel Zeit habe, dann nehme ich mir vor der Arbeit noch 10 Minuten Zeit für eine Session Headspace. Dann fühle ich mich perfekt gerüstet für den Tag im Büro.

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„Persönliche Kontakte kann man nicht ersetzen!“

Als Journalistin über andere Journalisten und Medien zu berichten, finde ich persönlich super spannend. Nicht umsonst finden hier und auch im Podcast  „Be your Brand“ immer mal wieder Interviews mit Journalisten statt.

Heute gibt es hier eine Journalistin, die über Medienthemen und Journalisten-Kollegen  schreibt und noch einiges mehr macht. Christa Müller ist stellvertretende Chefredakteurin bei MEEDIA, das – wie es sich selber nennt: „Wirtschaftsmagazin für Marken und Medien und die Macher dahinter“ ist.

Zuvor war Christa Redakteurin bei der W&V, hat dann einen Abstecher als Mitarbeiterin zu einer Content-Marketing-Agentur gemacht und nun ist sie wieder auf Redaktionsseite tätig.

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Christa Müller
(Foto: Amelie Amon)

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Seit Februar dieses Jahres bin ich stellvertretende Chefredakteurin von MEEDIA. Neben dem Blattmachen ist meine Hauptaufgabe das Redaktionsmanagement. Anders formuliert: Ich stelle sicher, dass wir pünktlich abgeben, ohne dass jemand dabei auf der Strecke bleibt.

Matthias Oden und ich arbeiten – mit einer kurzen Unterbrechung – seit 2014 zusammen. Wir haben großes Weiterlesen

„Gute PR nimmt ihre Zielgruppen ernst!“

Es gibt leider immer noch Mitarbeiter in der PR die denken: „Viel hilft viel.“ Und hauen einfach mal jedes Thema an jeden raus den sie kennen und schauen, ob vielleicht irgendwo etwas hängen bleibt.

Gute Kommunikatoren arbeiten anders. So wie Christian Bölling, der Gründer von Heldenmood.  Im  PRleben-Interview spricht  er  über  gute  PR, Mut, Flexibilität, gute Bücher, seinen Lieblingspodcast und vieles mehr!

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Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Gründer von Heldenmood. Wir nutzen zeitgemäße PR, um Ideen zum Durchbruch zu verhelfen.

Dazu gekommen bin ich eigentlich während meines vorherigen Jobs als „Head of Corporate Communications“ bei MediaMarktSaturn. Dort war es der Job meines Teams zu erklären, wozu man einen klassischen Händler braucht, wo es doch Amazon gibt. Wir definierten dazu unsere Rolle in der digitalen Welt – und kommunizierten diese mit glaubwürdigen Personen in Presse, Social Media und auf Events.

Dieser Ansatz Weiterlesen

„ABWARTEN WAR NOCH NIE MEIN DING“

Es gibt kaum einen Promi mit dem die Journalistin Ilka Peemöller noch nicht gesprochen hat. Gefühlt kennt sie jeden und jeder kennt sie. Eine gute Voraussetzung für die Boulevard-Journalistin, hochrangige Protagonisten und Protagonistinnen für ihr erstes -gerade erschienenes- Buch: „Heimat – Wo das Herz zuhause ist“ zu gewinnen.

Im PRleben-Interview spricht Ilka über ganz persönliche Begegnungen, was sie von PR-Managern erwartet bzw. was gar nicht geht, in welchem Moment sie gerne mit Psycho-Therapeuten tauschen würde und vieles mehr…

Was genau ist dein aktueller Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin seit Oktober die Leiterin des BUNTE-Hauptstadtbüros, man kann aber auch einfach kurz und knackig BUNTE-Berlin-Chefin sagen. Das geht leichter über die Zunge. Wie ich dazu kam?

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Wotan Wilke Möhring und Ilka Peemöller
(Foto: Philip Nürnberger)

Der BUNTE-Chefredakteur Robert Pölzer hat mich gefragt – und ich wäre ziemlich dumm gewesen, dieses großartige Angebot nicht anzunehmen und diese Chance nicht zu nutzen.

Du hattest schon soooo viele spannende Jobs. Welche drei sind dir am besten im Gedächtnis. Warum?

Ich habe acht Jahre bei der BILD am SONNTAG gearbeitet, bis 2008 als Chefreporterin im Ressort Leute & TV. Damals habe ich VIVABamS, das Jugendmagazin in Koop mit dem Musiksender VIVA, entwickelt und später geleitet.

Das waren die goldenen Zeiten, wie ich sie gern nenne. Damals gab es noch kein Social Media, den Ausruf „Online first“ kannte niemand – und ich saß mehr im Flieger in die USA für exklusive Interviews und Reportagen mit Mega-Stars als in der U-Bahn nach Hause.

Mit 30 wurde ich Gründungs-Chefredakteurin von Bauers „Life & Style“, ich hatte damals unterschätzt, welche Politics auf mich zukommen würden und bin bis heute dankbar, wie ich den von mir so genannten „Tanz auf dem Minenfeld“ überstanden habe.

Man muss alles im Leben positiv sehen: Was ich dort in sechs Monaten gelernt habe Weiterlesen

7 Dinge die ein TV-Promoter macht

„Was ist eigentlich genau deine Aufgabe?“ Eine Frage, die ich seit meinem Job als TV-Promoterin ziemlich häufig gestellt bekommen habe. Was bringt der Beruf als Fernsehpromoter in der Entertainment-Branche für Aufgaben mit sich?

Hier habe ich mal sieben typische Tätigkeiten aufgelistet:

1. Gäste in Talkshows platzieren

Wie komme ich ins Fernsehen? Tja, entweder indem du einen guten TV-Promoter engagierst oder du ziehst selbst los und bietest dich an. Auch wenn sich das Fernsehen über die letzten Jahre verändert hat, es gibt noch immer viele Talkshows im Deutschen Fernsehen.

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Markus Lanz, 3nach9, der Kölner Treff und viele mehr, darüber hinaus gibt es jede Menge Sendungen, die auch Gäste zum Gespräch einladen. Wie ZDF Volle Kanne, RTL Guten Morgen Deutschland, NDR Das und viele andere. Über gute Gäste, mit guten Geschichten zum richtigen Zeitpunkt freuen sich die Redaktionen. Ein wenig mehr zu Thema gibt es in diesem Artikel hier.

2. Formatrecherche

Es werden immer wieder Sendungen abgesetzt, neue kommen dazu, Konzepte ändern sich… das gilt es auf dem Schirm zu haben. Oder zumindest solltest du als TV-Promoter wissen, wo und wie du schnell an dementsprechende Infos kommst.

3. TV-Drehs organisieren

Da Themen ja nicht nur in Talkshows behandelt werden, sondern auch in Magazinen wie ZDF Leute Heute, ARD Brisant, RTL Punkt 12 etc. , gilt es hier: Weiterlesen

„Nichts kann ein persönliches Gespräch ersetzen!“

Sie ist eine der Kommunikatorinnen, deren Namen jeder in der Branche kennt: Kristina Faßler. Sie hat für den Fernsehsender N24 gearbeitet. Vor einiger Zeit hat N24 mit einer Print-Marke fusioniert und daraus wurde WELT. Kristina Faßler leitet hier die Kommunikation und darüber hinaus auch die Teams Marketing und Sales.

Im PRleben Interview spricht die ehemalige Bio-Lehrerin darüber, was sie von Pressemitteilungen hält, welche Twitter-Kanäle ihre liebsten sind, welche Kommunikations-Fails sie selber schon hinter sich hat, was ihr bei ihrem Team wichtig ist und vieles mehr.

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Kristina Faßler, Sendersprecherin WELT
(Foto: Sebastian Laraia)

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich verantworte die Kommunikation für die Sender WELT und N24 Doku und bin die Sendersprecherin.  Dazu gehören PR, Marketing, Salessteuerung, Design… Außerdem ist die Markenführung von WELT mein Job. Ich feiere jeden Tag, dass wir Kommunikation absolut ganzheitlich denken können und dafür die Expert*innen im Team haben.

Wie bin ich dazu gekommen? Ich bin über die meine naturwissenschaftliche Facette zum Journalismus, von da zur PR, später auch Marketing und Sales gekommen. Wenn man in die Details geht, hat es eine Logik, vor allem aber ist es bis heute immer wieder sehr viel Neues.

Was bedeutet für dich gute Kommunikation? Kannst du sagen, welche Eigenschaften ein guter Kommunikator mitbringen sollte?

Exzellente Kommunikation kann entstehen, wenn Weiterlesen

„Professionelles „Nerven“ ist völlig ok!“

Ein Tequila mit Madonna in New York, mal eben nach Osaka fliegen und Ed Sheeran einen ECHO überreichen oder als Reporter die Stars am Roten Teppich abfangen. Der Alltag von RTL Exclusiv Reporter David Modjarad!? Manchmal schon, aber nicht nur.

Worauf es in seinem Beruf wirklich ankommt, wie er aus Promis die Antworten „rausholt“ die er braucht, was er sich in der Zusammenarbeit mit PR-Menschen wünscht… darüber und über vieles mehr spricht er in einem ausführlichen PRleben-Interview.

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Meine genaue Jobbeschreibung ist „Chefreporter VIP“ und das bedeutet konkret, dass ich mich hauptberuflich mit Promis beschäftige! Ich mache das für die diversen RTL Formate aber auch für VOX und ab und zu n-tv. Mein Haupteinsatzgebiet ist Berlin aber ich reise auch viel!

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David Modjarad, RTL Exclusiv

Eigentlich hat mich diese „Medienwelt“ schon immer interessiert und neben meinem Studium habe ich, damals noch in Köln, bei RTL in der Redaktion von Exclusiv-das Starmagazin gejobbt! Da durfte ich dann sukzessiv immer mehr machen. Ich erinnere mich noch, dass mein erstes großes Interview mit Kylie Minogue bei Top of the Pops war und ich unfassbar nervös war! Irgendwann kam meine Chefin Frauke Ludowig auf mich zu und meinte „jetzt mach mal dein Studium fertig, denn wir würden dich hier gern übernehmen!“

Klassischer Quereinstieg also! Studium habe ich dann beendet, nach wie vielen Semestern verrate ich nicht und seitdem arbeite ich als Redakteur! Vor elf Jahren bin ich dann nach Berlin gezogen, um noch „näher“ an den Geschichten zu sein, weil hier einfach so viel passiert!

Wie kommst du in deinem Beruf am häufigsten an gute Geschichten?

Das ist sehr unterschiedlich! Grundsätzlich muss ich sagen – so plump sich das anhört – man muss Augen und Ohren offen haben und einfach ein Interesse an Geschichten haben! Ich habe schon so oft Interviews geführt und während des Gespräches hat sich dann die eigentliche Geschichte ergeben. Ich bin kein großer Fan davon Weiterlesen

Die Erwartung an PR-Leute ist hoch!

Wieso Arbeitgeber mit ihren Erwartungen an PR-Menschen ein wenig realistischer sein sollten, warum persönliche Treffen in digitalen Zeiten sehr wichtig sind, wann eine Pressemitteilung Sinn macht, was wir in der Kommunikation von den Amis lernen können…

Das sind nur ein paar -von vielen interessanten- Fragen, die PR-Profi Tilo Bonow im aktuellen PRleben-Interview beantwortet.

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Gründer und CEO von PIABO, Europas führendem Full-Service-PR-Partner für die Digitalwirtschaft mit Sitz in Berlin. Basierend auf meinen Erfahrungen als Investor, Unternehmer und Geschäftsführer ist es mein persönliches Anliegen Tech-Unternehmer dabei zu unterstützen, ihre Potenziale bestmöglich medial zu vermarkten, Wachstumsziele zu erreichen und die Marktführerschaft zu übernehmen.

Wir wollen Gründern und Unternehmern in Beratungskompetenz und aktivierendem Storytelling ein bestmöglicher Partner sein und ihnen Zugang zu unserem globalen Netzwerk geben. Gemeinsam wollen wir sie unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Deshalb entwickeln wir mit ihnen spannende Geschichten für Journalisten, Multiplikatoren und Influencer.

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Begonnen habe ich bei einer Werbeagentur, die damals schon auf Technologie-Themen spezialisiert war. Wir betreuten dort einen der ersten Internetprovider sowie E-Commerce-Shops. Das war sehr spannend und lehrreich. Anschließend wechselte ich ins PR-Fach und arbeitete für eine international agierende PR-Agentur. Dort arbeitete ich unter anderem für diverse Venture-Capital-Fonds. Ich habe auch immer wieder Ausflüge in den Journalismus gemacht und schlussendlich trieb es mich für einige Jahre zu den Samwer-Brüdern.

Dort begleitete ich unter anderem Unternehmen wie Jamba, die Mobile Entertainment Company, I Love, das damals führende Online-Dating-Portal oder auch den European Founders Fund. Dabei bemerkte ich, dass es im deutschsprachigen Raum keine Agentur gab, die sich wirklich mit Leidenschaft und tiefem Verständnis Weiterlesen

Vier Tipps für erfolgreiche Radio PR

Manchmal wird Radio in der PR recht stiefmütterlich behandelt, doch auch in Zeiten von Podcasts und Social Media ist es in meinen Augen für viele Kommunikations-Themen durchaus interessant und relevant. Allerdings müssen Geschichten auch so angeboten werden, dass sie fürs Radio bzw. die Hörer auch wirklich interessant sind.

Oft läuft es in PR-Agenturen oder Presseabteilungen von Unternehmen anders. Es steht die Frage im Raum: „Wo möchtest du mit deinem Thema stattfinden?“ Die Antwort ist dann häufig: „Im Fernsehen, im Netz, der Zeitung und dann können wir doch bestimmt noch ein bisschen Radio machen.“

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Wer so an die Sache herangeht, hat eigentlich schon verloren, zumindest in Sachen Radio-PR. Radio PR ist nichts, was ein PR-Mensch einfach mal so nebenbei machen kann, auch wenn die Meinung bei einigen Fachleuten noch immer recht verbreitet ist.

Die Frage ist, woher diese Einstellung kommt, denn Radio ist selbst in der heutigen Zeit noch immer eines der meistgenutzten Medien.

Auch im Jahre 2019 hören (laut Statista) knapp 37 Millionen Menschen in Deutschland täglich Radio. Die durchschnittliche Verweildauer beläuft sich 181 Minuten pro Tag.  Die Tagesreichweite der Radionutzung in Deutschland liegt bei 77%. Genaue Zahlen und einen Senderüberblick gibt es bei Reichweiten.de.

Jeder der Radio-PR macht, sollte deshalb auch eine Strategie haben und nicht ellenlange Pressemitteilungen oder Bildmaterial an Radioredakteure schicken und hoffen, so eine Story zu platzieren. Es gibt einige Grundregeln, die zum Erfolg beitragen können. Hier eine kleine Auswahl:

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