Meister in der Kommunikation von TV-Formaten ist auf vielen Ebenen die RTL-Gruppe. Ob das „Dschungelcamp“, „DSDS“ oder aktuell „Let´s Dance“ oder „Sing my Song“ all diese Formate haben regelmäßig viel PR. Aber auch das ProSieben-Format „Germanys next Topmodel“ ist ein Beispiel für gelungene Pressearbeit.
Obwohl es oft so aussieht, als sei die Berichterstattung ein Selbstläufer, steckt dahinter jede Menge Planung, Recherche, Kommunikation … kurzum Arbeit!
Hier drei Punkte die dazu gehören:
Crosspromotion nutzen
Bedeutet: andere Sendungen nutzen, um auf das (neue) Format aufmerksam zu machen.
…das ist der Moderatorin Kathy Weber anzumerken. Erfolgreich, ehrgeizig und dennoch sehr sympathisch. Sie ist das Gesicht des Senders Kabel1 und hat ihre eigene Moderatorenschule gegründet.
*Update: Im Leben von Kathy Weber hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Durch die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) und mit der Gründung der Herzenssache hat sie sich ein erfolgreiches Online-Business aufgebaut. Hier hörst du Kathy im Interview im Personal Branding Podcast „Be your Brand“. Dennoch möchte ich dir das „alte Gespräch“ mit meiner Freundin Kathy nicht vorenthalten:
Privat ist sie glücklich verheiratet und wird in wenigen Wochen zum zweiten Mal Mutter. Mit mir hat die Wahl-Berlinerin über ihren beruflichen Weg gesprochen, erzählt was gute PR für sie bedeutet und welchen Wert Social Media für sie hat.
Kathy Weber (Moderatorin) (Foto: NHannaske)
Kathy, du bist das Gesicht von Kabel eins und moderierst das „K1-Magazin“ und die Sendung „Abenteuer Leben – täglich neu entdecken“. Wie war dein Weg dorthin?
Mein Weg zu Kabel eins war ganz klassisch über ein Casting. Sie suchten eine Urlaubsvertretung für die damalige K1-Magazin Moderatorin. Die Wahl fiel auf mich und dann ging alles seinen Weg. Zur Moderation habe ich mich vor vielen Jahren bewusst entschieden und Moderationstrainings absolviert. Ich habe verschiedene Praktika gemacht und anschließend ein Volontariat bei RTL. Mir ist es wichtig, von dem Ahnung zu haben, was ich mache.
Vor einigen Jahren hast du die Kathy Weber Moderatorenschule in Berlin gegründet. Was möchtest du deinen Schülern vermitteln?
Es gibt nicht den einen Weg um Moderator/in zu werden und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass du, egal für welchen Weg du dich entscheidest, über viele Steine stolpern kannst. Mein Team der KWM (Kathy Weber Moderatorenschule) und ich möchten den Schülern eine Hilfestellung auf ihrem Weg vor die Kamera oder auf die Bühne sein.
Wir vermitteln unser Fachwissen, alle meine Trainer stehen selber vor der Kamera und mein Trainingskonzept habe ich auf Grund meiner Kenntnisse entwickelt. Grundsätzlich denke ich, kann jeder moderieren – aber eben nicht unbedingt ohne zu wissen, worauf er oder sie achten sollte. Wir vermitteln das Grundhandwerkszeug zur Moderation.
Eine Veranstaltung kommt selten allein. Das war die letzten Wochen in unserer Agentur auch so. Nach dem Achterbahn-Geburtstag im Heidepark und dem LEA standen die nächsten Veranstaltungen vor der Tür:
Internationale Musikmesse
Hier lag der Fokus der PR-Arbeit darauf, möglichst vielen Menschen den Termin der Messe in Frankfurt und die Highlights im Vorfeld zu kommunizieren.
(Quelle: facebook)
Ziel war, das Interesse von Besuchern aus ganz Deutschland (und sogar darüber hinaus) zu wecken. Dazu wurden immer wieder Pressemeldungen an „passende“ Journalisten verschickt. Mit ausgewählten Medien wurden Reisen nach Frankfurt zur Musikmesse verlost.
Radiosender haben in Abstimmung mit der Agentur einen Thementag zur Musikmesse gemacht, dafür wurden Weiterlesen →
In die PR bin ich gegangen, weil ich es mag, wenn über Menschen, Events, Filme oder was auch immer berichtet wird. Eine PR-Frau sagte im letzten Jahr in einem Interview zu mir: „PR-Menschen sollten vermeiden, sich wichtig zu machen. Sie haben ihren Platz in der zweiten Reihe!“ Leider ist das nicht bei allen Menschen, die in die Kommunikation gegangen sind, so üblich. Immer wieder treffe ich Kollegen, die sich wichtiger nehmen als ihre Themen /Künstler etc. und eigentlich sich selbst in der Frontrow sehen. Eher schwierig…
Ausnahmsweise möchte ich heute trotzdem mal über meine letzten zwei Wochen berichten. Mit dem Ziel, ein paar PR-Ideen weiterzugeben und einige Tipps, wie man stressige Phasen meistern kann.
Die letzten zwei Wochen sind schon an die Nieren gegangen. Zusammen mit unserem „überschaubaren“ PR-Team in der Agentur haben wir in den letzten zwei Wochen die Kommunikation für fünf große „Veranstaltungen“ gestemmt.
Achterbahn-Geburtstag
Die Holzachterbahn im Heidepark Soltau feiert ihren 15 Geburtstag. Unsere Aufgabe: Presseberichterstattung zum Jubiläum! Nach einigen Brainstormings hatten wir Weiterlesen →
PR im Radio ist keine einfache Sache. Da gehört schon eine gute redaktionelle Idee dazu, um als PR-Manager beim ersten Anruf in der Redaktion nicht direkt an die Marketingabteilung weitergeleitet zu werden. Dass grundsätzlich natürlich gute Kontakte in die Redaktion von Vorteil sind, sei hier nur -wie schon so häufig- nebenbei erwähnt… Aber es gibt Dinge, die können nicht oft genug gesagt werden 😉
Bei Radiosendern ist -ebenso wie auch bei Zeitungen, die nur für eine bestimmte Region gelten- ein Bezug zur eigenen Umgebung der Hörer besonders wichtig.
Nehmen wir eine Veranstaltung wie die ECHO-Verleihung, die kommende Woche wieder in Berlin stattfindet. Natürlich ist der ECHO Deutschlands größter Musikpreis und viele Radiosender werden berichten, wer gewinnt und wer überraschender Weise leer ausgeht. Doch als PR-Manager, der für die Veranstaltung arbeitet, besteht auch die Herausforderung Weiterlesen →
Ein junger Mann, der an einem Februar-Vormittag in einem pinkfarbenen Bikini über die Prager Straße in Dresden läuft, ist entweder ein Fall für einen Therapeuten oder ein Moderator von Radio Energy Sachsen.
Moderator Julian von Energy Sachsen
Grund für den sonderbaren Auftritt ist nicht sein Faible für verrückte Klamotten, sondern die neue On-Air-Aktion der Morningshow mit dem Titel #knallwach… Und #knallwach ist man, wenn man den Moderator in seinem knappen Outfit sieht!
Hörer haben zur Zeit die Möglichkeit, die beiden Morningshow-Moderatoren Franzi und Julian über die verschiedenen Social Media Kanäle zu verrückten Wetten herauszufordern. Nehmen die Moderatoren die Wette an und bestehen die Herausforderung, dann Weiterlesen →
In der „Glamourwelt“ der Entertainment-PR darf er auf gar keinen Fall fehlen: Der Rote Teppich! Für jeden Veranstalter ist der Red Carpet ein absolutes MUSS. Schließlich möchte der Kunde Berichterstattung und lädt die Prominenten nicht aus Spaß ein… oder kauft sie ein…
Ob eingeladen oder eingekauft ist von Event zu Event und auch von Promi zu Promi total unterschiedlich. Grundsätzlich gilt hier: Je renommierter der Event, desto seltener werden die prominenten Besucher mit einer Gage geködert, und je unbekannter der Gast, desto seltener bekommt er Geld für sein Erscheinen… Soweit mal ganz pauschal.
Auch wenn es bei der Veranstaltung aussieht, als würde es alles einfach mal so „laufen“. Es ist wichtig, dass im Vorfeld bestimmte Punkte geklärt werden.
Hier drei Beispiele was die PR bei der Planung des Red Carpets beachten sollte:
Backdrop
Der Teppich alleine reicht nicht. Im Gegenteil, viel wichtiger ist Weiterlesen →