5 Facts – für eine erfolgreiche Pressemeldung

Sinn einer Pressemeldung ist es, bei Journalisten, Medienmachern, Bloggern… halt grundsätzlich bei Berichterstattern, wahrgenommen zu werden. Ob und wann das passiert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Heute stelle ich euch fünf Punkte vor, die ihr auf jeden Fall beachten solltet, wenn ihr mit einer Pressemeldung Erfolg haben möchtet.

  1. Inhalt

Einzig und allein wer wirklich etwas zu sagen hat, sollte eine Pressemeldung verschicken! Nur weil ein Unternehmen / ein Kunde mal wieder in Erscheinung treten will, eine nichtige und sinnlose Meldung zu verfassen, die niemanden interessiert, ist kontraproduktiv!

Ich gehe nur dann mit einer Meldung raus, wenn ich etwas zu verkünden habe. Der Empfänger checkt schnell, wenn jemand sinnlosen Quatsch verschickt und merkt sich das.

Wie schön ist es, als ein Versender wahrgenommen zu werden, der nur dann etwas vermeldet, wenn es wirklich Inhalt hat!? Ich höre immer wieder von Redakteuren, dass diese Menschen ständig weniger werden. Mein großes Ziel ist es, zu diesen Wenigen zu gehören.

  1. Länge

Fasse dich kurz! Eine Pressemitteilung sollte in der Regel nicht länger als eine Seite sein. Kein Mensch – und ein Journalist schon gar nicht – hat Lust und Zeit sich durch drei oder vier Seiten zu klicken. Der Inhalt sollte kompakt, sachlich und verständlich zusammengefasst werden. Alles was mega kompliziert dargestellt wird oder werblich anmutet, ist nicht erwünscht. Knackig und informativ!

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Unter jeder Pressemitteilung steht ein Ansprechpartner mit seinen Kontaktdaten. Wenn ein Empfänger Interesse an dem Thema hat und weitere Informationen benötigt, dann wird er sich bei dir melden. Natürlich solltest du diese Infos dann auch zur Sicherheit parat haben. Rumstammeln und von nichts eine Ahnung haben, ist unangenehm.

  1. Aktualität

Wenn ich etwas zu verkünden haben, dann zeitnah! Niemanden interessiert vier Tage nach einer Preisverleihung, wer in welcher Kategorie gewonnen hat oder den neusten Sneaker von Adidas oder Nike, wenn das Produkt seit drei Wochen in den Läden steht. Die Pressemeldung sollte also richtig getimt sein.

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Nicht zu früh, aber auch nicht zu spät. Dafür ist es immer sinnvoll, die Vorläufe der Medien zu kennen, die man gerne erreichen möchte.

  1. Zeitpunkt des Versands

Könnte mit dem Punkt Aktualität verwechselt werden. Meint hier allerdings einfach, dass es bestimmte Tage oder Uhrzeiten gibt, zu denen es wenig Sinn macht, eine Meldung zu verschicken. Es sei denn, die Meldung verkündet die Trennung von Prinz William und seiner Kate oder den Rücktritt von Angela Merkel.

Grundsätzlich ist es nicht besonders schlau, eine Pressemeldung freitagsnachmittags zu versenden. Auch ist es besser, vormittags mit einer Mitteilung rauszugehen als am Abend. Ist man vollkommen frei was einen Versand angeht, so macht es auch Sinn, möglicherweise – je nach Thema natürlich – bis zum Sommerloch zu warten, anstatt dann an die Presse zu gehen, wenn diese sowieso mit Themenvorschlägen überschüttet wird.

Auch ist es nicht klug, an Tagen an denen beispielsweise wichtige Wahlen sind oder gerade irgendwo etwas Schlimmes passiert ist, Journalisten mit einem Thema zu belämmern, das nichts mit der aktuellen Lage zu tun hat.

  1. Verteiler

Schau ganz genau, für welches Medium sich dein Thema eignet und gehe nur die Kontakte an, zu denen es auch passen könnte. Es gibt Agenturen, die haben rieeeesige Mailverteiler. Nicht falsch verstehen, es ist gut viele aktuelle Kontakte zu haben, aber nicht jeden dieser Kontakte interessiert eine Musicalpremiere in Hamburg. Pauschal eine Mail einfach mal an alle zu schicken und zu hoffen, dass da auch die richtigen Kontakte bei sind, ist vollkommener Blödsinn und wir sind wieder bei Fact 1 (Inhalt).

Dem Punkt Verteiler – nicht mein Lieblingsthema(!), aber so ungemein wichtig – werde ich mich in Kürze in einem separaten Artikel widmen.

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