Sechs Tipps für die perfekte Pressewand

Auf fast jedem Event mit rotem Teppich gibt es eine Pressewand, ein Backdrop, eine Sponsorenwand, Logowand oder wie auch immer man es nennen möchte. Vor dieser sollten die Pressevertreter ihre Bilder und Interviews machen.

Grundsätzlich ist es ratsam, eine solche Wand anzufertigen, weil es auf diesem Weg möglich ist, die Veranstaltung selbst und ihre Sponsoren in die Öffentlichkeit zu transportieren und im besten Fall für das kommende Jahr, die gleichen -oder zusätzliche- Sponsoren zu gewinnen.

Pressewand
SWR 3 New Pop Festival
Pressewand im Aufbau

Ein paar Dinge sind  zu beachten, damit das Backdrop auch seinen Sinn und Zweck erfüllt:

1. Aufstellungsort

Es gibt unterschiedliche Plätze im Rahmen eines Events, an denen solch eine Wand aufgebaut werden kann. In der Regel ist es am besten, sie als „Rückwand“ des Roten Teppichs aufzustellen. Das ist schließlich der Weg, den alle (Prominenten)-Gäste gehen.

Gegenüber der Wand, also auf der anderen Seite des Teppichs, sollten die Journalisten positioniert werden. Wichtig ist es, die Pressevertreter so anzuordnen, dass alle diejenigen, die Bildmaterial produzieren (Fotografen und Kamerateams), die Wand direkt als Hintergrund haben.

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Let`s Talk! 10 Facts für erfolgreiche Kommunikation

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich hier über erfolgreiche Kommunikation schreiben kann. Doch ich merke im Personal Branding Coaching immer wieder, dass Kommunikation ein ganz wichtiges Thema ist.

Und auch die Menschen, die eigentlich schon von Berufs wegen professionell kommunizieren sollten, haben häufig erheblichen Nachholbedarf!

Erschreckender Weise beginnt das oft schon bei den Führungskräften. Durch verschiedene Praktika und freie Mitarbeiten habe ich die unterschiedlichsten „Exemplare“ kennengelernt.

erfolgreiche Kommunikation

Der eine Chef hielt es für total normal, seine Mitarbeiter in der Redaktionssitzung vor dem gesamten Team komplett auseinander zu nehmen, sie mit fiesen „Testfragen“ zu bombardieren, die sie eigentlich gar nicht beantworten konnten, bis hin zu Kündigungen die er aussprach, nachdem die arme Person vor versammelter Mannschaft genug gedemütigt worden war.

Und das nicht etwa einmal in zwei Jahren. Zweimal die Woche war eine Demütigung in der Konferenz „normal“ und jede:r war froh, wenn er/sie nicht Opfer der Attacke wurde.

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„Die PR muss sich viel breiter aufstellen“

Was Deutschland sich in Sachen Digitalisierung von Amerika abschauen kann, was Politiker in ihrer Kommunikation ändern sollten und warum PR immer mehr eine Management-Disziplin wird… Über diese und andere Themen spricht PR Referent  Manuel Feldmann im PRleben-Interview.

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin studierter Politikwissenschaftler und arbeite derzeit an meinem Promotionsvorhaben und versuche, so viel wie möglich wissenschaftliche Veröffentlichungen zu machen, was definitiv die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Darüber hinaus habe ich eine Ausbildung zum PR-Referenten abgeschlossen und Spezialisierungen in den Bereichen Digitales Marketing, Social Media Marketing, Internationales Marketing und Digitaler PR von international renommierten Universitäten absolviert.

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Manuel Feldmann
„PR Referent und Politikwissenschaftler“

Ich bin außerdem einer von sieben Botschaftern der Digital Marketing Spezialisierung der Universität Illinois at Urbana-Champaign. Zudem bin ich Mentor bzw. Tutor von sechs Digital Marketing Kursen derselben Universität auf Coursera. Darunter ist einer der weltweit erfolgreichsten Online Kurse “Marketing in a Digital World” bei Professor Aric Rindfleisch. Ich bin zudem Mitglied im Team einer Inbound Marketing Agentur. Alles in allem versuche ich also, den akademischen wie auch den PR / Marketing-Weg so gut es geht zu kombinieren.

Was sind die wichtigsten drei Eigenschaften die ein PR-Mensch in der heutigen Zeit mitbringen sollte?

Ein PR-Mensch muss gut kommunizieren können. Nicht nur die Wortwahl ist wichtig, sondern auch die Art und Weise wie er kommuniziert. Er muss außerdem immer offen gegenüber modernen Entwicklungen im Bereich der Kommunikation sein. Zudem finde ich es unumgänglich, Weiterlesen

Interviewtag: 10 Dinge die du beachten solltest!

Mal eben einen Interviewtag planen, hört sich so locker an und wenn alles reibungslos läuft, denkt niemand darüber nach, wie viel Planung oft hinter einem solchen Tag steckt.

Ob es sich um ein Interview mit einem Prominenten handelt, dem CEO eines Unternehmens oder wem auch immer… es gibt einige grundlegende Dinge, die du bei der Planung beachten solltest, damit der Tag auch geordnet und erfolgreich über die Bühne geht.

Hier zehn Tipps die dir sicherlich dabei helfen:

  1. Checke: Will dein Protagonist überhaupt Interviews geben?

Klingt erst mal nach einer seltsamen Fragen, ja, verstehe ich, aber hin und wieder kommt es vor, dass ein Künstler absolut überhaupt gar keine Lust hat, mit Journalisten zu sprechen, aber die Plattenfirma, bei der sein neues Album erscheint (wahlweise der Filmproduzent oder Buchverlag), haben im Vertrag drei Interviewtage vereinbart und der Künstler muss nun ran.

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Interviews mit Cyndi Lauper

Solltest du es mit einem Künstler zu tun haben, der keinen Bock hat, dann ist es gut für dich, das zu wissen. So kannst du die Journalisten vor Ort dementsprechend „vorbereiten“, dem Künstler genug Pausen einplanen und nicht mehr Interviews organisieren, als unbedingt notwendig.

  1. Achte darauf, dass dein Protagonist „in Maske“ ist

Auch wenn an deinem Interviewtag möglicherweise gar kein TV-Dreh stattfindet und auch kein Shooting geplant ist, sollte dein Protagonist fototauglich aussehen. Mittlerweile möchte so gut wie jedes Medium noch ein Foto aus der Interviewsituation. Weiterlesen

„Kommunikation findet jetzt 24/7 statt“

Von montags bis freitags um 9 Uhr ins Büro und um 17h den Stift fallen lassen!? Diese Zeiten sind in der Kommunikationsbranche schon lange vorbei. Durch die Digitalisierung hat sich viel verändert. Ein spannendes Gespräch mit Stephanie Kowalski, der Expertin für Online PR, über die Herausforderungen an Kommunikatoren in Zeiten von Social Media.

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Stephanie Kowalski

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Das verrät der Name meines Blogs – Online PR Guide – bereits: Ich fungiere für Unternehmen, die Orientierung und Unterstützung auf dem Weg zur Online-PR suchen, als Lotse. Dazu gekommen bin ich durch meine Leidenschaft für PR, Online- und Social-Media-Kommunikation. Die führte mich fast schon automatisch zur Online PR.

Was ist (in einem Satz!) gute Online-PR?

An dieser Stelle zitiere ich gerne Marie-Christin Schindler: Online-PR ist eine Erweiterung der klassischen PR; das geplante und dauernde Engagement eines Unternehmens oder einer Person im Social Web.

Wo liegt bei deinen Kunden der stärkste Aufklärungsbedarf?

Der Aufklärungsbedarf beginnt mit Weiterlesen

Zehn Facts für das perfekte Pressezentrum

Bei jeder großen oder auch nicht ganz so großen Veranstaltung ist es sinnvoll, einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem die Journalisten in Ruhe arbeiten können. Sei es eine Preisverleihung, ein Musical, die Produktion einer TV-Show, eine Messe oder ein sonstiger Event. Das Pressezentrum ist ein zentraler Punkt /Raum, in dem sich die Berichterstatter melden, wenn sie ankommen und in dem sie die Möglichkeit haben, ganz in Ruhe zu arbeiten.

Bei der Einrichtung des Pressezentrums sollten ein paar Punkte beachtet werden, um es den Journalisten, dem Auftraggeber und sich selbst, als PR-Verantwortlicher, so angenehm wie möglich zu machen.

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Pressezentrum ECHO Pop

Außerdem ist ein ordentliches Pressezentrum fast die halbe Miete, um einen reibungslosen Ablauf vor Ort zu gewährleisten. Wenn ihr die nachfolgende Checklist beachtet, dann sollte ihr nah am perfekten Pressezentrum sein:

  1. Ausreichend Stühle und Tische

Klingt banal, aber ist durchaus etwas, das im Vorfeld beachtet werden muss. Der Vermieter, der den Raum zur Verfügung stellt, hat schließlich nichts mit Pressearbeit zu tun und er sollte deshalb von dir erfahren, was er an Mobiliar zu besorgen hat. Bestenfalls nicht zwei Stunden vor der Veranstaltung. Ein paar Tage Vorbereitungszeit sollte man da schon einräumen.

  1. Steckdosen

Gaaaaanz wichtig. Ohne ausreichend Steckdosen sind Journalisten ziemlich aufgeschmissen. Bei vielen sollte man meinen, dass sie Weiterlesen

PR-Favorits and Fails – 8 Beispiele

„Any PR is good PR?“ Das ist sicherlich Ansichtssache. Manch einer würde ohne ein Schulterzucken sagen: „na klar!“

Dann gibt es andere, oft große Unternehmen, die eine ganz genaue Vorstellung davon haben, wie PR auszusehen hat, damit es gute PR ist. Bei Letzteren kann es so weit gehen, dass sie manchmal möglicherweise doch lieber darüber nachdenken sollten, eine Anzeige zu schalten.

Beim Durchblättern der verschiedenen Zeitschriften und dem Klicken durch diverse Seiten im Netz fallen mir immer wieder geniale, aber auch ziemlich üble PR-Aktionen ins Auge.

Ein paar ungewöhnliche PR-Beispiele möchte ich euch hier vorstellen.

KOMMUNIKATION DIE NACH HINTEN LOSGING = PR-Fails

1. Kosmetikmarke verliert ihr Gesicht

Nicht besonders schlau war die Kommunikation der thailändischen Kosmetikmarke Seoul Secret. Mit einem Whitening-Produkt für die Haut, was dort nicht ungewöhnlich ist, wollten sie erfolgreich Aufmerksamkeit erregen.

Aufmerksamkeit bekamen sie, doch der Slogan „white makes you win“ war nicht gerade förderlich, was die positive Positionierung anging. Für den vermeintlich rassistisch anmutenden Video-Spot entschuldigte sich der Konzern. Hier gibt es Details.

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„Unternehmen sollten Gesichter zeigen!“

Wenn jemand weiß, wie sich Kommunikatoren in Zeiten digitaler Medien aufstellen sollten, dann ist es Sachar Klein! Im Interview mit PRleben erzählt der Kommunikationsprofi, worauf er als erstes achtet, wenn er Bewerbungen bekommt, wie die Zusammenarbeit mit Influencern optimaler Weise laufen sollte, wieso Angst in der PR nichts zu suchen hat und vieles mehr!

Bitte stell dich doch ganz kurz vor. Was ist dein aktueller Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich bin Sachar Klein (früher Sachar Kriwoj) und gehe mittlerweile mit großen Schritten auf die 40 zu. Ich liebe Geschichten. Gute Geschichten. Geschichten, bei denen man mitbekommt, wie das Gegenüber an deinen Lippen hängt. Das führte mich 2001 in den Journalismus und schließlich 2005 in die PR. Weil ich ein sehr neugieriger Mensch bin, habe ich neue Tools und Kanäle gerne ausprobiert und stets vor dem Hintergrund der professionellen Kommunikation bewertet. Als Praktiker.

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Sachar Klein

Mir ist es wichtig, dass ich weiß, worüber ich spreche. Also bin ich in jedem Social Network aktiv und kann daher auch meine Auftraggeber dahingehend beraten. Zwischen 2005 und 2016 war ich auf Unternehmensseite tätig – u.a. für AOL, scoyo, die E-Plus Gruppe und zuletzt bei GLOSSYBOX. Seit 2016 führe ich meine eigene Agentur – hypr. Wir sind für so spannende Unternehmen und Organisationen wie Nesta, mymuesli, Smava, Visual Statements, Code University, TopGlas, sisterMAG und noch einige andere tätig.

Was bedeutet für dich gute Kommunikation? Welche Eigenschaften sollte ein guter PR-Mensch mitbringen?

Gute Kommunikation erfordert in erster Linie die Fähigkeit, anderen Menschen zuzuhören. Wer Anderen zuhört, versteht ihre Bedürfnisse und ist auch erst dann in der Lage, sie zu befriedigen. Ansonsten bin ich, was meine Überzeugungen und Ansichten zu Kommunikation angeht, ziemlich radikal: Ich bin überzeugt davon, dass Kommunikation Weiterlesen

5 Facts – für eine erfolgreiche Pressemeldung

Sinn einer Pressemeldung ist es, bei Journalisten, Medienmachern, Bloggern… halt grundsätzlich bei Berichterstattern, wahrgenommen zu werden. Ob und wann das passiert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Heute stelle ich euch fünf Punkte vor, die ihr auf jeden Fall beachten solltet, wenn ihr mit einer Pressemeldung Erfolg haben möchtet.

  1. Inhalt

Einzig und allein wer wirklich etwas zu sagen hat, sollte eine Pressemeldung verschicken! Nur weil ein Unternehmen / ein Kunde mal wieder in Erscheinung treten will, eine nichtige und sinnlose Meldung zu verfassen, die niemanden interessiert, ist kontraproduktiv!

Ich gehe nur dann mit einer Meldung raus, wenn ich etwas zu verkünden habe. Der Empfänger checkt schnell, wenn jemand sinnlosen Quatsch verschickt und merkt sich das.

Wie schön ist es, als ein Versender wahrgenommen zu werden, der nur dann etwas vermeldet, wenn es wirklich Inhalt hat!? Ich höre immer wieder von Redakteuren, dass diese Menschen ständig weniger werden. Mein großes Ziel ist es, zu diesen Wenigen zu gehören.

  1. Länge

Fasse dich kurz! Eine Pressemitteilung sollte in der Regel nicht länger als eine Seite sein. Kein Mensch – und ein Journalist schon gar nicht – hat Weiterlesen

„Es gibt eine Menge PR-Agenturen, die man weiträumig umfahren sollte!“

Schon seit zwei Jahren führen wir so etwas wie eine Online-Beziehung. Der Mann, der sich Erik Janssen nennt, aber eigentlich einen anderen Namen trägt und ich. Uns verbindet der PR-Bereich, wir haben zum Teil ähnliche, aber anscheinend auch recht unterschiedliche Erfahrungen in unserem Job gemacht. Sein aktuelles Buch, das er Anfang des Jahres veröffentlicht hat, nennt sich – so wie sein Blog – „Public Frustration“.

Was bewegt einen Menschen dazu, so extrem kritisch auf die Branche zu blicken? Eine Branche in der selbstverständlich nicht alles rosarot und einiges im Argen ist… Bei PRleben stellt Erik Janssen sich meinen Fragen. Selbstverständlich wahren wir auch hier seine Anonymität, dennoch schauen wir, was hinter dem PR-Frust steht:

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Herr Janssen, was genau frustriert Sie so sehr in/an der PR?

Viele PR-Agenturen sehen sich selbst wahlweise als Kreativ-Schmiede oder als strategische Einflüsterer von McKinsey Kaliber. Die Kunden dagegen begreifen ihre PR-Agentur als verlängerte Werkbank, die Gewinnspiele organisiert, Advertorials managet oder übers Wochenende das abarbeitet, was man selbst nicht schafft.  Wenn man als Berater beiden Ansprüchen gerecht werden soll, dann kann das frustrierend sein.

Abgesehen davon geht der Titel meines Buches „Public Frustration“ auf ein Wortspiel zurück,  auf welches ich mit Kollegen gekommen bin. Ich selbst bin keineswegs frustriert. Im Gegenteil, was ich meinen PR-Kollegen eigentlich sagen möchte, ist Weiterlesen