Drei Rubriken für Personality-PR

„Mach doch mal ein bisschen Presse zu der „Dingsda“ die früher bei Verbotene Liebe mitgespielt hat, jetzt beim Radio arbeitet und immer mal wieder ein Event moderiert“, ein Satz den wir im Bereich der Entertainment PR-Branche öfter hören.

Tja, was dann? Erste Frage des (erfahrenen) PR-Menschen: „Gibt es einen aktuellen Aufhänger?“ und die Antwort ist meistens: „Nöö, sie möchte einfach mal ein wenig Presse, um wieder ins Gespräch zu kommen.“

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Schon haben wir ein Problem: Denn die Presse braucht eine Geschichte, um über eine Person zu berichten. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Wir konstruieren eine Geschichte (damit befassen wir uns demnächst bei PRleben)
  2. Wir gehen die Zeitschriften-Rubriken an, für die wir KEINEN aktuellen Aufhänger brauchen. Davon gibt es schon einige, allerdings muss der PR-Mensch wissen wo.

Hier drei Beispiele:

  1. „Mein Handytagebuch“

Auf der letzten Seite des „OK! Magazin“ berichtet jede Woche ein Promi aus seinem Leben und zwar in Form eines Handytagebuchs.

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Handytagebuch im „OK! Magazin“

Viele bunte Schnappschüsse vom Smartphone des Prominenten mit ein zwei kurzen Sätzen, was auf dem Bild gerade so passiert und das auf einer kompletten Seite. Kultblondine Daniela Katzenberger hat bei den Proben von „Let`s Dance“ Tagebuch geführt und Ex-Dschungel-Kandidatin Nathalie Volk berichtet aus dem Urlaub.

Volk postet unter anderem ein Selfie mit ihrem etwas älteren -aber dafür sehr reichen- Lebenspartner Frank Otto. Unter das Foto schreibt sie „Urlaub: Hallo Japan! Wir freuen uns riesig auf unsere gemeinsame Auszeit – dieses Land hat so viel zu bieten.“ Natürlich können in diesem „Tagebuch“ auch aktuelle Projekte ganz wunderbar erwähnt werden, sofern es diese gibt.

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Nathalie Volk im Handytagebuch

Aber auch ohne mega aktuellen Aufhänger ist hier eine Personality-Platzierung möglich.

  1. „Was macht eigentlich?“

Diese Rubrik gibt es, HURRA, sogar in verschiedenen Zeitschriften. Sehr renommiert  und gewiss nicht für jeden Ex-Soapstar geeignet ist die auf der letzten Seite des STERN. Dennoch muss man kein Superstar sein, um dort stattzufinden.

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Was macht eigentlich? „Stern“

In den letzten Ausgaben haben Moderatorin Sabrina Staubitz, der spanische Torero Juan Josè Padilla und Mareike Amado im Interview erzählt, was sie jetzt so treiben.

Auch das Fernsehblättchen „auf einen Blick“ klärt („zu guter Letzt“: also ebenfalls auf der letzten Seite) die Frage „Was macht eigentlich?“. Hier haben in den vergangen Wochen zum Beispiel der „Melitta-Mann“ Egon Wellenbrink, Schauspielerin Marianne Koch, Roberto Blanco und Jörg Kachelmann einen Einblick in ihr jetziges Leben gegeben.

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„auf einen Blick“

  1. „…Fragen an“

…auch etwas, das sich in mehreren Heften finden lässt. Meistens sind es „drei Fragen an“, es können aber auch mal zwei, fünf oder mehr sein. Das kommt ganz auf die Zeitschrift und den Frage-Partner an. In der Oktoberausgabe der „Jolie“ gab es diese Rubrik gleich dreimal, die „Bild der Frau“ stellt regelmäßig Fragen an mehr oder weniger bekannte Menschen und auch in „Bunte“ und „GALA“ ist dieses Kurz-Interview beliebt.

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„Bunte“

Ebenfalls in diese Kategorie packe ich auch die verschiedenen „In and Out“ Rubriken wie zum Beispiel auf der letzten Seite der „BILD“. Die muss jeden Tag gefüllt werden und hin und wieder ist die Redaktion dankbar, wenn sie einen Protagonisten nicht erst suchen muss, sondern schon angeboten bekommt.

Abschließend bleibt zu sagen…

…dass dieser Artikel keine vollständige Übersicht bietet. Es lohnt sich auf jeden Fall für PR-Menschen, sich ein oder zwei Tage mit einem ganzen Stapel Magazinen, aber auch Tageszeitungen, hinzusetzen und eine Liste mit den unterschiedlichen Rubriken anzufertigen. So bekommt man einen kompletten Überblick.

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„Jolie“

Eine Arbeit die am besten nicht der Praktikant machen sollte, da ihm in der Regel noch das Auge und die Erfahrung diesbzgl. fehlen. Selbstverständlich bedarf auch diese Liste einer regelmäßigen Überarbeitung, da Redaktionen immer mal wieder „alte“ Tools streichen und neue ausprobieren.

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