12 Tipps für die perfekte Präsentation

Und da stellt sich direkt die Frage: Gibt es die perfekte Präsentation? Ich glaube, dass diesbezüglich vieles recht subjektiv ist. Natürlich gibt es Techniken, die sich jeder Mensch aneignen kann und viele Tipps, die bei einem Vortrag beachtet werden sollten, doch am Ende hat das immer mit Menschen und einem ganz persönlichen Eindruck zu tun.

Womit ich natürlich nicht in Abrede stellen will, dass es großartige Speaker gibt, die es einfach schaffen, die Menschen mitzureißen und gleichzeitig ihre gewünschte Botschaft beim Publikum platzieren.

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Doch von solchen Top-Speakern, wundervollen Ausnahmetalenten, gibt es nicht viele und den wenigsten von denen ist die Fähigkeit, gute Vorträge zu halten, einfach zugeflogen, sondern das Ergebnis harter Arbeit …Wie so vieles im Leben.

Wir hatten neulich in der Agentur fünf Präsentationen von unterschiedlichen Projektgruppen. Jede Gruppe hatte die gleiche Aufgabenstellung und ca. zehn Minuten Zeit, für die Präsentation. Alle aus unserem Team haben das Gleiche gehört. Und doch waren unsere Eindrücke ganz verschieden. Was gar nicht unbedingt mit den Ergebnissen zu tun hatte, die waren alle solide. Es hing mit den Vortragenden selbst zusammen.

Überall wo Menschen auf Menschen treffen entscheidet!? Klar: Der Faktor Mensch. Persönlicher Geschmack. Sympathie oder eher nicht. Spielt einfach eine ganz große Rolle. Ob wir nun wollen oder nicht.

Studien besagen, dass bei einem Vortrag oder einer Präsentation nur 7% der Inhalt zählt. Die anderen 93 % machen Stimme, Auftreten, Körpersprache etc. aus. Doch wer das weiß, kann ganz gezielt daran arbeiten, sein Publikum (von sich) zu überzeugen.

Hier 12 Tipps, die auf dem Weg zum perfekten Vortrag helfen.

  1. Ein starker Einstieg

Ein guter Anfang ist die halbe Miete. Überleg dir einen Einstieg der nicht 0815 ist. „Hallo, mein Name ist xy und ich spreche heute über blablabla“ – und die Hälfte des Publikums hat bereits abgeschaltet. Und wenn dir nicht sofort etwas Passendes einfällt, dann lass dich einfach inspirieren.

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Das Netz ist voll mit tollen Ideen. Hier exemplarisch ein Video mit verschiedenen Einstiegmöglichkeiten in einen Vortrag von Verkaufstrainer Dirk Kreuter. Übrigens: um die Sache rund zu machen, ist auch ein unerwarteter Ausstieg etwas, was positiv im Gedächtnis bleibt.

  1. Lächeln

Es ist eigentlich so einfach und trotzdem schauen viele Menschen bei einem Vortrag oder einer Präsentation als kämen sie gerade von einer Zahn-OP. Sicherlich ist das oft der Aufregung in der ungewohnten und für die meisten Menschen unangenehmen Situation geschuldet. Lächeln, freundlich schauen, Augenkontakt zum Publikum zu suchen, hilft allerdings, eine Brücke zum Publikum zu bauen und gibt auch dem Vortragenden ein gutes Gefühl.

  1. Pausen machen

Ein typischer Fehler bei Vorträgen ist, dass Vortragende denkt er müsste wie ein ICE durch seine Präsi rasen. So dass auch der letzte Zuhörer merkt, wie unwohl er / sie sich auf der Bühne fühlt. Hin und wieder an der passenden Stelle eine Pause einzulegen ist Kunst. Schau dir an, wie es andere Redner machen.

  1. Kurze Sätze

Ob du deine Rede im Vorfeld Wort für Wort aufschreibst oder bei Vortrag dann mit Stichpunkten arbeiten möchtest, das findest du sicherlich mit der Zeit heraus. Versuche es am besten mal mit beiden Techniken, dann wirst du merken, was dir mehr liegt. Grundsätzlich solltest du deine Sätze kurz halten.

Ich habe schon von einigen tollen Speakern gehört, dass sie die Kernaussagen ihrer Rede in Tweets formulieren – Tweets der „alten“ Twitter-Generation, also 140 Zeichen. Das hilft dir sehr, auf den Punkt zu formulieren und deine Gedanken zu ordnen.

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  1. Sheets nicht zu voll packen

Wenn du mit Folien, einer PowerPoint or whatever arbeitest das du an die Wand wirfst, dann pack diese Sheets nicht zu voll! Die Menschen sollen Dir ja zuhören und nicht gleichzeitig mitlesen können, was du erzählst. So machst du dich überflüssig. Werfe nur Fakten, Bilder, Grafiken auf die Wand, die deine Aussagen unterstützen.

  1. Finde etwas, was dich packt

Wir können nichts verkaufen, was wir nicht mögen. Als Vortragender tust du gut daran, einen persönlichen Bezug zum Thema zu finden. Bei Herzensthemen ist es einfach, bei einem Pflichtthema schau, dass du irgendeinen Bezug zu dir und deinem Leben herstellen kannst.

Sobald du emotional mit dem Thema verbunden bist, hast du eine vollkommen andere Ausstrahlung. Und das Publikum wird es merken. Glaub mir. Nicht umsonst ist Begeisterung ansteckend.

  1. Stimme dich auf dein Publikum ein

Mach dir schon zu Beginn deiner Vorbereitung klar, vor wem du sprichst. Banker? Erzieher? Eltern? Auch wenn dein Kernthema das gleiche ist. Schau, dass du die Zielgruppe abholst und mit auf deine Reise nimmst.

  1. Mach dich mit dem Raum vertraut

Wenn du noch kein super sicherer Redner bist, so wie viele von uns, ist es oft hilfreich, wenn du dich vor deiner Präsentation mit dem Raum vertraut machst, in dem du sprichst. Klar geht das nicht immer, doch wenn du die Möglichkeit hast, dann nutze sie. Im Moment deines Vortrags wirken so viele neue Reize auf dich ein, da hilft es, die Umgebung vorher schon mal abgecheckt zu haben.

  1. Teste die Technik

Versteht sich von selbst, wird aber oft vergessen. Du hast deine Sheets auf deinem Rechner, möchtest vielleicht ein Video einspielen oder hast andere Effekte vorbereitet – dann check doppelt und dreifach (am besten direkt in dem Präsentationsraum), dass auch wirklich ALLES funktioniert und wenn es nur ein fehlendes Kabel ist, um deinen Laptop anzuschließen oder der Klicker für den Beamer… So ersparst du dir unnötigen Stress!

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  1. Sprich alle Sinne an

Überleg dir etwas, was den Zuschauer zum Nachdenken oder vielleicht sogar zum Mitmachen anregt. Wenn du willst, dass deine Inhalte hängenbleiben, so hast du dadurch viel bessere Chancen.

Wenn Menschen etwas hören, dann bleiben Studien zufolge rund 20% des Gesagten hängen, wenn das Publikum dagegen etwas hört, sieht, fühlt und in eine Diskussion zum Thema eingeladen (also direkt angesprochen) wird, so bleibt rund 90% im Gedächtnis.

  1. Üben, üben, üben

Noch kein guter Redner ist vom Himmel gefallen. Neulich habe ich erfahren, dass Steve Jobs sich vor seinen legendären Präsentationen mehrere Tage zum Üben zurückgezogen hat. Wie so vieles im Leben kannst du auch das lernen. Du musst es nur wollen und dich reinhängen.

  1. Fasse dich kurz

Gerade im Zeitalter der Digitalisierung nimmt unsere Aufmerksamkeitsspanne immer mehr ab. Das merkst du vielleicht auch bei dir selber. Dich wirklich für lange Zeit auf ein einiges Thema zu konzentrieren, ohne zum Smartphone zu greifen, ist leider eine Seltenheit. Das sage ich aus Erfahrung…  Deshalb tu dir einen Gefallen und werde nicht zu lang.