„Erst die Botschaft, dann die Kanäle“

Ein ziemlich abgefahrener Agenturname, flexibles Arbeiten, stylischer Bürokomplex und ein cooles Team mit Know-How im Bereich Social Media, Marketing und Co. Das klingt extrem nach Berlin Mitte oder Köln Ehrenfeld. Ist es aber nicht: Diese Agentur sitzt im tiefsten Sauerland. Genauer gesagt in Attendorn.

Einer der hippen Typen aus dem Team von „Des Wahnsinns fette Beute“, steht mir heute im PRleben Interview Rede und Antwort: Dennis Meding.

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Dennis Meding
Inbound Marketing Manager

Dennis, was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Bei DWFB verantworte ich den Bereich des Inbound Marketings. Einfach ausgedrückt, helfen wir Unternehmen dabei, organisch von ihren Kunden gefunden zu werden, um sich dabei mittel- bis langfristig unabhängig von Paid-Kanälen wie bezahlter Suchmaschinen- oder Social-Media-Werbung zu machen.

Nachdem ich im Jahr 2006 mein Medienmanagement-Studium mit Schwerpunkt Marketing und einer Diplomarbeit über „Online-Communities“ beendet hatte, bin ich als Trainee direkt im Marketing-Agenturleben angekommen und dortgeblieben.

Eure Agentur heißt „Des Wahnsinns Fette Beute“. Genialer Name. Wie ist der entstanden?

Wir haben uns im Jahre 2012 neu erfunden und wollten unbedingt einen deutschsprachigen, durchaus polarisierenden Namen, der zum einen unser Schaffen und Wesen und zum anderen unseren Kundennutzen ausdrückt. Nach vielen intensiven Überlegungen, nicht verfügbaren Markennamen und unattraktiven Domains entstand dann irgendwann dieser Volltreffer.

Hast du so etwas wie einen typischen Arbeitstag? Wie sieht der aus?

Den typischen Arbeitstag gibt es bei DWFB nicht. Das liegt vor allem daran, dass wir unsere Arbeit relativ frei von Ort und Zeit aufteilen können. So bin ich als junger Vater auch nicht selten im Home-Office erreichbar.

Würde ich ein halbwegs normales Szenario skizzieren, wäre ein solches wahrscheinlich realistisch: Weiterlesen

„Nachtelefonieren ist sinn- und aussichtslos!“

„Twitter ist eine Art persönliche Nachrichtenagentur für mich“, sagt Daniel Neuen, Chefredakteur vom PR Report. Er ist einer der deutschen Journalisten, der sich am ausführlichsten mit PR-Themen auseinandersetzt und so tiefe Einblick in die Branche bekommt wie nur ganz Wenige.

Für mich eine Ehre, dass er sich die Zeit für das PRleben-Interview genommen hat. Ein „Must“-Read für jeden, der Interesse an Kommunikation hat.

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Daniel Neuen
PR Report Chefredakteur
(Foto: Marco Drews)

Was ist genau Ihr Job?

Als Chefredakteur eines kleinen, aber feinen Fachmagazins bin ich so eine Art Spieler-Trainer, um mal einen Begriff zu stibitzen, den mein geschätzter Kollege Markus Wiegand von „Kresspro“ gerne benutzt: Im Kern ist es mein Job, Geschichten zu finden und oft auch selbst aufzuschreiben. Das gelingt mir am besten, indem ich Dinge tue, die mir ohnehin Spaß machen: viel lesen und viel mit Menschen sprechen.

Um im Bild zu bleiben: Ich dirigiere also nicht nur von der Seitenlinie, sondern versuche auch selbst das Tor zu treffen. Zudem verantworte ich den Onlineauftritt sowie Social Media und wirke bei Veranstaltungen wie dem PR Report Camp und den Awards auf und hinter der Bühne. Das alles und noch viel mehr ist mein toller, vielseitiger Job.

Wie waren Ihre Berührungspunkte mit dem Thema PR, bevor Sie zum PRmagazin gegangen sind und anschl. als Chefredakteur zum PR Report? Oder muss es gar keine wirklichen „Berührungspunkte“ geben? ChefredakteurInnen von Foodmagazinen sind ja schließlich i.d.R. auch keine gelernten Köche…!?

Ich habe mich schon in der Schule sehr dafür interessiert, was Medien machen und wer was mit Medien macht – also nicht nur für das, was in der Zeitung steht oder im Fernsehen läuft, sondern wie es dahin kommt.

Durch das Internet und Social Media ist das alles noch einmal viel, viel spannender geworden. Hinzu kommt mein großes Interesse an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Auch in diesen Bereichen ist es in den vergangenen Jahren nicht unbedingt langweiliger geworden.

Sie sind Journalist und beschäftigen sich mit dem Thema PR. Wer könnte PR-Menschen besser Ratschläge geben, wie sie Journalisten eine Geschichte anbieten können, als Sie!? Was sind Ihre 3 Top-Tipps? Weiterlesen

„Ein PR-Mensch muss in Geschichten denken!“

Was muss ich einem TV-Team „bieten“, damit ich mit meinem Thema ins Fernsehen komme? Und dann am Besten direkt mit einem einzigen Dreh, bei RTL „Guten Morgen Deutschland“, Punkt 12, VOX Prominent und gerne in noch ein paar anderen (Boulevard-) Magazinen laufe?!

Das wollen viele, viele PR-Menschen wissen. Der Mann der genau DAS am besten weiß, ist mein Gesprächspartner im PRleben-Interview: Markus Peggen!

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RTL-Mann Markus Peggen mit Ehefrau Jenny

Du bist der Mann, um den PR-Manager in der Regel nicht herumkommen, wenn sie etwas bei RTL platzieren möchten! Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin bei RTL oder genau gesagt bei Infonetwork (produziert die täglichen und wöchentlichen News- und Magazinformate der Mediengruppe RTL Deutschland) als Redakteur und Reporter beim „VIP-Desk“.

Ich koordiniere im Schwerpunkt Themen aus den Bereichen Musik, Film und VIP redaktionsübergreifend für die Magazin-Sendungen und teilweise auch für die Nachrichten-Formate von Guten Morgen Deutschland über Punkt 12 und Exclusiv oder Explosiv bis hin zum Nachtjournal und Prominent bei Vox.

Nachdem ich einige Jahre für „Guten Morgen Deutschland“ die VIP-Berichterstattung verantwortet habe, ergab sich die Gelegenheit, in diese Abteilung zu wechseln.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten / Informationen?

Wie sagt man so schön Weiterlesen

„Ein gutes Pressefoto transportiert Emotionen!“

Der Job als PressefotografIn ist nicht immer einfach, aber super abwechslungsreich. Die Fotografin Katrin Hauter hat ihren Beruf in der analogen Zeit gelernt und setzt sich nun mehr und mehr mit der Digitalisierung der Branche auseinander. Welche Herausforderungen das mit sich bringt, wie überhaupt ein perfektes Pressefoto entsteht und warum sich manche Kollegen am Roten Teppich verhalten, als hätten sie keine Erziehung genossen… unter anderem darüber spricht sie im Interview:

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich bin Fotografin und arbeite hauptsächlich im Bereich der Event-und Pressefotografie. Nach dem Abitur habe ich eine dreijährige Ausbildung zur Fotografin absolviert.

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Katrin Hauter, Fotografin

Neben meiner fotografischen Tätigkeit habe ich auch im Bereich Casting und Requisite für verschiedene TV-Formate gearbeitet. Dadurch bekam ich Kontakt zu den MMC Studios, für die ich einige Jahre als freie Fotografin tätig war. Ich bin nächstes Jahr 20 Jahre selbständig und seit 15 Jahren bei der Bildagentur action press unter Vertrag.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Der ist immer sehr abwechslungsreich: Fotoaufträge ausführen, Bildbearbeitung, Kundenakquise, Besprechungen, Angebote schreiben, Büroarbeit – es wird nie langweilig.

Was macht ein richtig gutes Pressefoto aus? Gibt es da bestimmte Kriterien?

Da ich für eine Bildagentur arbeite, heißt es in meinem Bereich oft: „Sei zur Weiterlesen

Diese sechs Bücher erweitern deinen Horizont

Dass ich ein Fan von Life long Learning bin, hatte ich ja schon hin und wieder erwähnt. Wichtig sind mir, neben Treffen mit spannenden Menschen und interessanten Podcasts, Bücher, aus denen ich etwas mitnehmen kann. Sechs davon möchte ich euch hier vorstellen.

1. Motivation Pur! – Start-Up DNA, die Autobiografie von Frank Thelen

Ich muss gestehen, hätte die liebe Steffi Tönjes das Buch nicht so begeistert angepriesen, dann wäre das Werk ungelesen an mir vorübergegangen. Ein Jammer! Ich wusste nicht sonderlich viel über Frank Thelen, klar habe ich ihn mit der Höhle der Löwen verbunden, Start-Ups und Technik, aber das wars.

Spätestens auf Seite 26 hatte er mich aber. Und das mit dem simplen Satz: „Ich habe keinen großen Plan gehabt, sondern einfach aus einem Impuls heraus gehandelt.“ Hier spiegelt sich mein Motto „einfach mal machen“ perfekt wieder.

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Toll finde ich, dass Thelen auch immer wieder das Thema Scheitern und den Umgang damit thematisiert: „…es gibt niemanden, der wirklich großes erreicht hat, ohne vorher auch mal gescheitert zu sein. Erfolge entstehen im Grenzbereich und da fliegt man auch schon mal aus der Kurve.“ Natürlich hört man diese Sätze oft, aber Thelen nehme ich sie ab.

Jede Menge tolle Impulse, viel Fachwissen und immer wieder ein paar lustige Erlebnisse mit (vermeintlichen) Gründern, die große Ideen bei ihm pitchen. Wie der Mensch der einen besseren Messanger als Whats-App an den Start bringen wollte: „sein USP bestand lediglich darin, dass er eine Handvoll Emoticons mehr anzubieten hatte… Mark Zuckerberg liegt sicher jetzt noch zitternd vor Angst in der Ecke.“

Die 22,- Euro lohnen sich definitiv. Wer nach dem Lesen keine Lust hat, endlich sein eigenes Ding zu starten, der wird es wohl auch niemals tun.

2. So läufts im Netz! – Influencer Marketing, Grundlagen, Strategie und Management

Ein kleines handliches Büchlein, das sehr gut verständlich viele Einblicke in den Bereich Influencer Marketing gibt. Jeder, der im Kommunikationsbereich, egal ob selbständig, im Unternehmen oder einer Agentur arbeitet, sollte sich dieses Grundwissen aneignen. Hilfreiche Tipps wie Weiterlesen

Wie du Pinterest für die PR nutzen kannst – 5 Tipps

Facebook, Twitter, Instagram haben inzwischen viele Unternehmen, Agenturen oder Personal Brands in ihre Kommunikation mit einbezogen. Mit Pinterest ist es ein wenig anders. Ich muss zugeben, dass auch ich erst spät zu Pinterest gefunden habe. Das hatte unterschiedliche Gründe. Einer davon: Instagram und Co habe ich sofort verstanden und sind super einfach zu bedienen, ohne sich lange irgendwelche Anleitungen reinziehen zu müssen.

Bei meinen ersten kurzen Ausflügen zu Pinterest hat sich mir die Plattform nicht sofort erschlossen. Doch nachdem ich bei Bloggern wie Caroline Preuss, Elisa Zunder oder Sylvia Fritsch über den „Nutzen“ von Pinterest für ihr Blogbusiness gelesen hatte, bin ich neugierig geworden.

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Zwei Tage lang habe ich mir alles durchgelesen, was ich über Pinterest finden konnte, die wichtigsten Infos mit meinem bunten Textmarker rausgestrichen und mich dann an die Arbeit gemacht. Und ich meine es so, wie ich es schreibe: Es ist Arbeit. Auch wenn man sich alles angelesen hat… Dann geht es eigentlich erst richtig los.

Ein Vorteil ist: bei Pinterest bist du nicht so sehr von anderen Menschen, also Likes und Kommentaren der Community, abhängig wie bei Insta und Co. Pinterest ist Weiterlesen