Sieben Tipps für mehr Sichtbarkeit

Das Thema Personal Branding ist in den letzten Monaten zu einem Buzzword geworden und zum Teil können es einige schon nicht mehr hören. Ich denke, dass es auch mit daran liegt, dass dieser Begriff hin und wieder recht schwammig verwendet wird und alles aber auch nichts bedeuten kann. Die Bedeutung von Personal Branding in der heutigen Zeit ist allerdings unstrittig.

Die Relevanz in die Köpfe der Menschen zu kommen. Einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Und bestenfalls direkt mit einem bestimmten Thema in Verbindung gebracht werden: So wie „Tempo“ mit Taschentüchern und „nutella“ für schokoladigen Brotaufstrich. Auch Menschen können zu solchen Marken werden. Spontan fallen mir da Frank Behrendt als „Guru der Gelassenheit“ oder Helene Fischer die „Queen der Schlagermusik“ ein.

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Wie gelingt es, sich nach und nach mit einem Thema bei seiner Zielgruppe bekannt zu machen, OHNE sie mit Werbung zuzuballern?

1. Schaffe einen Mehrwert

Du kannst noch so ein Held sein, damit die Menschen dich im Kopf behalten, brauchst du einen wirklichen USP. Überlege dir: Was kann ich den Menschen liefern, was sie brauchen? Sand in der Wüste zu verkaufen, ist genauso schwachsinnig, wie Eltern für kinderfreie Urlaubshotels begeistern zu wollen.

Überleg dir genau: was kannst du besonders gut? Wofür stehst du? Was schätzen andere Menschen an dir? Und wenn du es nicht weißt: Dann frag doch einfach mal nach. Bei deinen Freunden, Bekannten, netten Arbeitskollegen!? Was macht dich aus und welchen Mehrwert kannst du liefern. Das bringt oft nochmal ganz neue Erkenntnisse. Vielleicht wusstest du gar nicht, was für ein fantastisches Organisationstalent du hast oder wie gut du zuhören kannst.

Versuche dann, diese Eigenschaften mit deinem beruflichen Background zu verbinden und heraus kommt eine einzigartige Person, die Menschen etwas bieten kann, was andere nicht können, selbst wenn sie dieselbe oder eine noch bessere Ausbildung haben, als du. Garniert mit einer großen Portion Leidenschaft wirst du unschlagbar.

2. Verschenke dein Wissen

Wenn du deinen USP gefunden hast, dann geh raus damit. Zeig dich. Besonders: zeige dein Wissen, dein Talent. Damit sind nicht die Instagramfotos mit einem Glas Champagner im Infinity-Pool gemeint…

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Teile dein Wissen und es wird sich auszahlen. Die Zeiten in denen jeder versucht hat, das „bisschen“ Wissen, das er sich angeeignet hat, für sich zu behalten, sind vorbei.

3. Schaffe Vertrauen

Vertrauen schaffen: das machst du, indem du das tust, was ich in Punkt zwei geschrieben habe. Um das mit einem Beispiel zu erklären: Nehmen wir an, es gibt zwei Augenärzte, die sich darauf spezialisiert haben, Augen zu lasern. Der eine Arzt „Lisa Müller“ betreibt neben der Homepage zur Praxis einen Blog in dem sie regelmäßig über die neusten Laser-Methoden, mögliche Gefahren, tolle Fortschritte etc. berichtet.

In ihrer Instagram-Story nimmt sie ihre Follower hin und wieder mit zu verschiedenen Kongressen, auf denen sie sich weiterbildet. Zweimal im Jahr spricht sie zu dem Thema auf Kongressen. Der andere Arzt „Hanni Meyer“ schaltet Facebook und Bannerwerbung. Von Sozial Media hält sie nichts. Kongresse sind auch nicht so ihr Ding. Bei beiden kostet die Behandlung das gleiche. Ich persönlich würde sofort zu Lias Müller gehen… Du?

4. Sei authentisch

Genau wie im Beispiel mit den Ärzten ist es bei uns Kommunikatoren. Doch Achtung zu dick auftragen kann nach hinten losgehen. Es geht um eine gesunde Mischung aus „zeigen“ und abliefern. Also wirklich Ahnung von seinem Thema zu haben.

Ich hatte einen Kommunikationskollegen, der sich im Netz fantastisch präsentiert hat, schon vor vielen Jahren. Da war er wirklich eine Ausnahme in der damaligen Zeit. Aufgrund seiner Selbstdarstellung bekam er eine Anstellung, in der schnell klar wurde, dass dort viel mehr Schein als Sein war.

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In der Entertainment-PR den Unterschied zwischen „Frauentausch“ und „RTL Exclusiv“ nicht zu kennen, sich aber permanent mit seinem Wissen zu brüsten, das ist nicht zielführend und war auch nur ein Strohfeuer, das in der Branche inzwischen erloschen ist.

5. Nutze Social Media

Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, sein Thema zu streuen. Die sozialen Medien sind ein Paradies diesbezüglich. Deine Aufgabe ist es zu beginnen: Auszuprobieren. Was passt zu dir? Welche Darstellungsform liegt dir? Schreibst du gerne? Kannst du fantastische Videos produzieren? Bist du ein großartiger Redner?

Probiere so viel wie möglich aus. Das gilt auch für die Kanäle. Kein Mensch kann, neben seinem eigentlichen Job, auf Facebook, LinkedIn, Twitter, Snapchat, Pinterest, TikTok uvm. präsent sein. Schau dir die Kanäle ruhig mal an und check, was sie dir bieten. Am Ende ist es klug, sich auf zwei bis drei zu beschränken und hier wirklich individuell zu posten und nicht einfach etwas zu übernehmen.

Ich persönlich bin sehr allergisch, wenn Menschen ihren Instagram-Kanal mit Facebook verbinden und unter den Facebookposts ungefähr 28 Hashtags auftauchen, die dort keine Bedeutung haben. Entweder auf Facebook verzichten oder einen eigenen Post kreieren. Alles andere wirkt unprofessionell.

6. Never lunch alone

Eine schöne Möglichkeit sein Netzwerk und auch seine Sichtbarkeit zu erweitern besteht dann darin, die Menschen, mit denen du dich online vernetzt hast, hin und wieder auch im wahren Leben kennenzulernen.

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Auf einen Kaffee oder vielleicht zum Mittagessen. Es muss gar nicht das große Dinner sein. Mittags ist es oft einfacher einen Termin klarzumachen, da die freien Abende oft mit privaten Terminen belegt werden.

7. Geh alleine auf Veranstaltungen

Über den Sinn oder Unsinn von Netzwerkveranstaltungen kann ich einen eigenen Artikel schreiben. Du musst nicht auf jeder Veranstaltung präsent sein. Abende wo sich wild irgendwelche Menschen ohne Sinn und Verstand ihre Visitenkarten zustecken und am Ende nichts bei rumkommt sind vollkommen überflüssig.

Schau vorher, um welche Veranstaltung es geht. Wer sonst noch so teilnimmt und ob du möglicherweise einen Mehrwert aus einem Besuch ziehen kannst. Wenn du dann hingehst, dann: Geh alleine. Ich weiß, es kostet natürlich immer etwas mehr Überwindung, doch am Ende wird es sich auszahlen, denn wenn du zu einer Veranstaltung gehst und dort noch keinen kennst, dann wirst du auf jeden Fall mit neuen Menschen ins Gespräch kommen.

Abschließend

Wenn dich das Thema Personal Branding interessiert, wirst du im Podcast „Be your brand“ weitere hilfreiche Anregungen bekommen. Solltest du intensiv mit mir an deiner Sichtbarkeit arbeiten wollen, dann melde dich gerne für eine kostenfreies telefonisches Vorgespräch und wir schauen, welches meiner Coachings zu dir passt.