Vier Regeln für erfolgreiches Networken

In der Kommunikationsbranche ist das wichtigste Kapital die Kontakte, die ein Mensch besitz! Natürlich dürfen entsprechendes Fachwissen und Talent nicht fehlen, aber ein PR-Mensch kann noch so viele Ideen haben, wenn er weder Kunden hat, denen er sie vorstellen kann, noch Journalisten kennt, mit denen er Themen umsetzt.

Deshalb ist das Netzwerk aus Kontakten das A und O. Neulich hat eine Freundin mir ein Buch geschenkt mit dem Titel „Erfolgreiches Networking – Lebenslange Geschäftsbeziehungen aufbauen“. Autor ist Tim Templeton.

Verena Bender, PR Coach, PR Agentur, PR Berater, Kommunikation, Training, PR, Blog, Schmalenbach

Da ich schon eine ganze Weile in der Branche arbeite und auch viele Menschen kenne, weiß ich um den Wert guter Kontakte. Ich hielt mich für ziemlich gut vernetzt und dieses Buch in meinem Fall für recht überflüssig. Da ich allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht anderes zu lesen hatte, hab ich mal reingeschaut. Aus dem „Reinschauen“ wurde Lesen und ich habe jede Menge gelernt. Der Autor hat vier Prinzipien, die sinnvoll aufeinander aufbauen und das Beste ist: jeder Mensch kann sie anwenden!

  1. Prinzip: „Die 250-Mal-250 Regel. Es zählen nicht nur die Menschen, die man selbst kennt, sondern – viel wichtiger – diejenigen, die die Kunden /Kontakte kennen“

Hier geht es darum, sich erst mal klar zu werden, wen kenne ich überhaupt? Mit ein wenig Nachdenken kommt eigentlich jeder Mensch auf mindestens 250 Kontakte, die er hat. Und nicht nur die engen beruflichen, sondern auch Nachbarn, Freunde, Exkollegen etc.  In einem ersten Schritt, geht es darum, diese Kontakte einfach mal aufzuschreiben.

Verena Bender, PR Coach, PR Agentur, PR Berater, Kommunikation, Training, PR, Blog, Schmalenbach, Beratung

  1. Prinzip: „Legen Sie eine Datenbank an und teilen Sie die Daten in die Kategorien A, B und C ein.“

In diesem Schritt geht es darum, alle gesammelten (mindestens) 250 Kontakte in Kategorien einzuordnen. Tempelton hat dazu ein eigenes System entwickelt.

  • Kategorie A: sind die Menschen, die mich ganz bestimmt weiterempfehlen!
  • Kategorie B: sind die Leute, von denen ich glaube, dass sie hinter mir stehen und mich weiterempfehlen, wenn ich ihnen erkläre, wie ich arbeite.
  • Kategorie C: sind diejenigen, bei denen ich nicht weiß, ob ich zu ihnen eine Beziehung aufbauen möchte, aber dennoch mit ihnen Kontakt halten mag.

Den Gruppen A und B gilt es besonders viel Zeit zu widmen. Denn über ihre Empfehlung an neue Kontakte zu kommen, garantiert in der Regel eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dritten.

  1. Prinzip: „Sagen Sie es mir einfach. Erklären Sie ihren Kunden, wie sie arbeiten und welchen Wert Sie für die Kunden haben, indem Sie regelmäßig, konsequent und nachhaltig von sich hören lassen.“

WIchtig ist, zu seinen Kontakten / Kunden ehrlich und authentisch zu sein. Keine Show veranstalten, sondern klar die eigene Arbeitsweise formulieren und jeder Zeit Hilfe anzubieten. Denn wie Templeton so richtig sagt: „Die wichtigsten Bausteine in einem System, das auf Empfehlung basiert, sind vielmehr der regelmäßige Kontakt zu den Kunden und das einfühlsame Erklären der eigenen Arbeitsweise.“

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Es macht Sinn, regelmäßig zu fragen, wie man behilflich sein kann. Denn jemand, der sich für andere einsetzt, wird gerne weiterempfohlen. Wer die Menschen so behandelt, wie er selbst behandelt werden möchte, der ist auf einem guten Weg zu einem nachhaltigen Netzwerk.

  1. Prinzip: „Bleiben Sie in Kontakt. Ständig, persönlich und systematisch.“

Und das bedeutet, nicht einmal im Jahr eine elektronische Weihnachtskarte zu versenden, sondern sich wirklich jeden Monat persönlich bei seinen A und B –Kontakten zu melden. Jeder kann dort seinen ganz persönlichen Stil entwickeln.

Auch regelmäßig DANKE zu sagen, gehört zu diesem Prinzip. Es muss kein großes Dankeschön-Geschenk sein. Eine Karte, ein Anruf oder eine kleine Aufmerksamkeit können Wunder bewirken.

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Fazit: Templeton hat sein Buch mit sehr vielen tollen Tipps und Beispielen angereichert. Die Lektüre hat mich zu einer anderen Form der Zusammenarbeit mit Medienpartnern und Kunden bewegt. Natürlich ist es extrem viel Arbeit, all seine Kontakte erst mal zu aktualisieren – was auf jeden Fall auch weiterhin regelmäßig passieren muss– und kategorisieren, aber so nach und nach kommen immer mehr Punkte aus dem Buch in meinem täglichen Job zum Einsatz. Ich kann nur jedem Menschen nahelegen, sich diese 160 kurzweiligen Seiten einmal durchzulesen.

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3 Gedanken zu “Vier Regeln für erfolgreiches Networken

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