„PR sollte nicht nur dem Verkaufsgedanken folgen“

Kurz, knackig, informativ – so wie man es von einem Profi eines Info-Radio-Senders erwartet. Der Journalist Rüdiger Brandt spricht über seinen Job und seine Einstellung zum Thema PR:

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin CvD (Chef vom Dienst), Moderator, Reporter und Redakteur. Ich hatte mich im Januar 1991 auf eine Anzeige des Bayerischen Rundfunks in der Süddeutschen Zeitung für eine Redakteursstelle beim -drei Monate später startenden- News-Radio-Programm B5aktuell beworben… da bin ich jetzt.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Eigene Recherchen, persönliche Kontakte, Social Media, Internet etc. eine Weiterlesen

PR Ideen: „Je schräger oder polarisierender, desto besser!“

Wie PR-Menschen sich bei Journalisten unglaubwürdig machen, warum Medien in Dresden über eine Hamburger Domina berichten und was die Arbeit beim Radio von der bei einem Printmedium unterscheidet, unter anderem darüber spricht die Journalistin Juliane Bauermeister im Interview mit PRleben.

Sie hat in vielen Redaktionen Erfahrungen sammeln dürfen, auch mit PR-Menschen… und sie hat so einiges erlebt: Geschichten zum Lachen, aber auch welche bei denen man einfach nur den Kopf schütteln kann…

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Juliane Bauermeister, Journalistin

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Seit fünf Jahren bin ich Redakteurin bei der Tageszeitung; erst bei der Bild-Zeitung, inzwischen bei der Dresdner Morgenpost. Mein Job besteht darin, Themen zu recherchieren und daraus eine Geschichte zu machen. Gute Geschichten sind für mich die, die das Leben schreibt. Mit vielen Emotionen, Aufregern oder einfach nur einem Maximum an Skurrilität. Alles hat mit einem Praktikum bei der BCS Broadcast Sachsen angefangen. Dazu gehört Hitradio RTL, Radio Dresden, Radio Leipzig, Radio Chemnitz, Radio Lausitz, Radio Zwickau und Radio Erzgebirge. Auf das Praktikum folgte ein Volontariat. Nebenbei studierte ich noch Medienmanagement in Dresden.

Was schätzt du an den Printmedien?

Im Vergleich zu Radio und Fernsehen „versendet“ sich Print nicht. Aber momentan geht Weiterlesen

Radio-PR: Wie du Themen beim Marktführer platzierst

Mit welchen PR-Aktionen radio NRW auf sich aufmerksam macht und was PR-Menschen tun müssen, um den Marktführer für ein Thema zu interessieren… darüber spricht Thorsten Sutter bei PRleben. Außerdem verrät der stellvertretende Leiter der Musikredaktion, welches Getränk er lieber auf dem T-Shirt hat als im Glas.

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Thorsten Sutter, stv. Leitung Musikredaktion/ Artist Relations bei radio NRW

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin stellvertretender Leiter der Musikredaktion von radio NRW, kümmere mich in dieser Funktion – neben den musikredaktionellen Tätigkeiten – in erster Linie um den Kontakt zu Labels, Managements, Promoagenturen etc., um deren Themen auf verschiedenste Art und Weise in unserem Programm abzubilden.

Zuvor war ich jahrelang in ähnlicher Position bei Radio Salü in Saarbrücken angestellt. Zum Zweck der beruflichen Orientierung und Weiterbildung habe ich Ende 1996 ein Praktikum bei radio NRW begonnen und wurde nach wenigen Wochen gebeten, doch gleich ganz da zu bleiben.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Eine Mischung aus allem. Eigene Recherche ist ebenso wichtig wie die Vernetzung mit den relevanten Industrie-Partnern. Und da es nun mal ein „Peoples Business“ ist, sind Weiterlesen

PR-Angebote: Wie man aus der Masse heraussticht!

Geschichten lassen sich nicht platzieren indem PR-Menschen Journalisten mit (möglichst inhaltslosen) Mails bombadieren. Darüber wie wirklich gute Geschichten fürs Radio entstehen, was ein mobiler Bäcker damit zu tun hat und wie wichtig gemeinsame Ziele sind, darüber spricht der Radio-Mann Tim Lauth bei PRleben …

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Tim Lauth, Chefmoderator

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin der „Morningman“ also der Chefmoderator von Antenne Frankfurt, dem wirtschaftslizensierten Radiosender in Hessen. Zu meinen Aufgaben gehört es neben der Arbeit als Führungskraft im Funkhaus, vor allem in der „Radioprimetime“ jeden Morgen von 5 bis 10 Uhr über eine Millionen Menschen gut gelaunt in den Tag zu bringen. Im Idealfall mit einer ausgewogenen Mischung aus Unterhaltung, Information und -gerade morgens- mit einer guten Portion Humor.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Neben den „normalen“ journalistischen Zugängen wie z.B. DPA, festen und freien Reportern sind vor allem persönliche Kontakte aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen besonders wichtig. Ein gutes Beispiel ist bei mir jeden Morgen der mobile Bäcker um 03.55 an der Frankfurter Galluswarte oder unser Funkhauspförtner gegen 04.10 Uhr. Beim Bäcker treffen sich morgens Weiterlesen

Erfolgreiche TV-Promotion: Das sollte man beachten

…zumindest im Entertainment-Bereich!

Warum eine TV-Redaktion mit vorgefertigtem Bewegtbild-Material nichts anfangen kann, wie der Einstieg in den Journalismus gelingt und was TV-Redakteure richtig ärgert… unter anderem darüber spricht die RTL Redakteurin/ Reporterin Anne Hacker bei PRleben.

RTL Redakteurin Anne Hacker (rechts) für „20 Jahre Spendenmarathon“ am 19. + 20.11.2015, Verena Bender, PR leben, Blog, Köln

RTL-Redakteurin Anne Hacker (r.)
für „20 Jahre Spendenmarathon“ am 19. + 20.11.2015

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Redakteurin und Reporterin bei RTL „Punkt 12“ im Bereich VIP. Ich bin nach dem Studium (Sportpublizistik an der SpoHo Köln) als Praktikantin zu RTL gekommen. Erst Sportredeaktion, dann News und danach zu „Punkt 12“. Ich kann jedem nur empfehlen, viele Praktika zu machen. So kann man in den Job reinschnuppern, Kontakte knüpfen und im besten Fall einen so guten Eindruck hinterlassen, dass sie einen gleich behalten wollen! Das bete ich meiner Tochter auch ständig vor – fruchtet nur (noch) nicht 🙂

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Persönliche Kontakte sind unschlagbar. Leider drehe ich nicht mehr so viel wie früher. Vor Ort erfährt man die meisten Geschichten, kann Kontakte zu den Weiterlesen

„PR, die sich wie kostenlose Werbung anfühlt, machen wir nicht!“

… mit dieser Aussage steht Lukas Haunerland, Redakteur bei einem Berliner Radiosender, definitiv nicht alleine da! Bei PRleben spricht er unter anderem darüber, was gute Geschichten sind, wie man langweilige Standartantworten im Interview vermeiden kann, warum PR-Menschen flexibler denken müssen und was Bestseller-Autor Sebastian Fitzek damit zu tun hat!

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Lukas Haunerland,
Morningshow-Redakteur bei 104.6 RTL

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Redakteur bei 104.6 RTL, Berlins Hitradio. Hier bin ich zufällig gelandet: Als ich mich 2006 als Musiker in Berlin durchschlagen wollte, habe ich an den freien Vormittagen ein Morgenshow-Praktikum gemacht. Daraus wurde ein Volontariat und anschließend eine Redakteursstelle. Heute schreibe ich als Redakteur für die Morgensendung „Arno und die Morgencrew“ und bin der Sidekick am Klavier „Der fast berühmte Lukas – die kleinste Showband der Welt“.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Alles! Die Geschichten unserer Show sollen die Erlebniswelt der Hörer treffen. Daher finde ich die Themen überall im Alltag: beim Austausch mit Freunden, in Öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Stadtbummel, in meiner Beziehung…. Natürlich auch beim gezielten Suchen in sozialen Netzwerken, Newsseiten oder TV-Sendungen. Fast alles, was dort passiert und diskutiert wird, ist Weiterlesen

Warum „Kulturnews“ nicht über Helene Fischer berichtet

Musik und Kultur – das sind die Themen, mit denen sich der Journalist Matthias Wagner in seinem Job beim Bunkverlag in Hamburg hauptsächlich beschäftigt. Welche skurrilen Erlebnisse er schon mit PR-Menschen hatte und warum er lieber Journalist bleibt, als in die PR zu wechseln, erzählt er im Gespräch mit PRleben.

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Matthias Wagner, Journalist

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich leite das Musikressort der Zeitschrift kulturnews beim Hamburger bunkverlag. Nach dem Politikstudium in Marburg habe ich dort als freier Rezensent Kino- und Plattenkritiken verfasst, dann ein Volontariat absolviert – und der Rest ist Geschichte. Eine inzwischen sehr lange Geschichte.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Die Storys im Heft folgen der Logik und dem Timing von Plattenveröffentlichungen und Tourneen – und darüber informieren mich die Labels und Promoagenturen. Darüberhinaus tummle ich mich natürlich in den sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook, Blogs), bei Konzerten, Showcases, Plattenpräsentationen, Preisverleihungen etc.

Was bedeutet für dich gute PR? Kannst du sagen, welche Eigenschaften ein guter PR-Mensch mitbringen sollte?

Ein guter PR-Mensch weiß (wie ich auch), dass Weiterlesen

Wer mit TV-Promo erfolgreich sein möchte, sollte das lesen

Warum vorgefertiges Bewegtbildmaterial von Agenturen so gut wie nie verwendet wird, wie wichtig eine gute Location & eine tolle Optik für eine TV-Geschichte sind und was sie an Christian Audigier schätzt: Das und vieles mehr erzählt ProSieben-Frau Susanne Wennekers im Interview mit PRleben.

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Susanne Wennekers CvD (Chefin vom Dienst) bei ProSieben „red!- Stars, Lifestyle & More“

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin CvD (Chefin vom Dienst) in der Redaktion „red!- Stars, Lifestyle & More“. Ich bin für die Planung der Sendung mitverantwortlich, betreue unsere Volontäre, betreue Events wie die Oscars mit, organisiere exklusive Promi- Drehs (z.B. Matthew McConaughey für unsere Oscarsendung) und drehe und schneide manchmal auch noch selber. Angefangen habe ich mit 19 Jahren mit einem Praktikum bei RTL Explosiv in München, habe dann mein Volontariat bei ProSieben / taff. absolviert und arbeite seit Beginn der Sendung (2008) bei red! Zuerst als Chefreporterin, seit 2011 als CvD.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Eigentlich ist es ein Mix aus allem: Zeitungsartikel, private Kontakte, wir entdecken interessante Persönlichkeiten oder News auf Instagram oder Facebook. Diese Quelle wird für uns immer wichtiger- weil mittlerweile Weiterlesen

„Curiosity & Compassion!“ und was das mit PR zu tun hat…

Warum der Journalist und Fotograf Karl Günther Rammoser schonmal von einem Fotopodest geschmissen wurde, was eine Wurstmaschine mit seinem Job zu tun hat und unter welchen Bedingungen richtig gute Pressefotos entstehen… Darüber und andere spannende Geschichten erzählt er bei PRleben.

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Karl Günter Rammoser, Journalist

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

To cut a long story short: Arbeitsloser Lehrer, der Rockfan ist und schreiben kann, trifft Fotografen. Gemeinsam ersinnen sie einen „Pressedienst Rock & Pop“ und bedienen damit schon nach einem Jahr mehr als 30 Tageszeitungen. Der „Fotograf“ ist immer noch mein Kompagnon, die damals daraus entstandene „Public Address Presseagentur“ ist aber inzwischen eher eine Content-Agentur mit Webentwicklung, eigenem Portal und dem damit verbundenen Tanz auf allen Socialmedia-Kanälen.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen, bzw. an Content? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Als ich Leonard Cohen einmal fragte, was einen kreativen Menschen auszeichne, sagte er: „Curiosity and Compassion!“ Diese fast manische Neugier, verbunden mit einem starken Mitteilungsbedürfnis und der „Hingabe“ an Themen und die beteiligten Menschen ist eher eine Charaktereigenschaft als ein Beruf. Und die treibt mich morgens Weiterlesen

Offenheit und Fakten ohne „schmückendes Beiwerk“, das wünschen sich Journalisten

Journalisten können nicht immer alles positiv darstellen, damit müssen PR-Leute einfach klar kommen. Dass das die Zusammarbeit bisweilen erschweren kann, weiß der Verbraucherexperte Ron Perduss vom Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) aus Erfahrung. Darüber, über PR-Menschen die permant „nachfassen“, aber auch über großartige PR-Aktionen die er in Erinnerung hat, spricht Ron Perduss mit PRleben.

Ron Perduss, Verbraucherexperte beim RBB Fernsehen und Radio, Verena Bender PRleben

Ron Perduss, Verbraucherexperte beim RBB-Fernsehen und -Radio

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite als Verbraucherexperte für Radio und TV. Eigentlich bin ich gelernter Bankkaufmann, habe aber nach sieben Jahren in diesem Job gemerkt: das ist nicht meine Zukunft. Ende der 90iger habe ich klassisch als Volontär bei einem Berliner Radiosender angefangen. Mein Interessensschwerpunkt lag schon immer auf Wirtschaft- und Finanzthemen. Ich mag es, schwierige Sachverhalte in einfache Worte zu packen, neue Produkte selbst zu testen oder neue Dienstleistungen vorzustellen. Ich betrachte mich ein bisschen wie ein Filter: aus der Flut an Neuigkeiten und Informationen das herausfiltern, was für die breite Masse interessant ist.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Lesen, lesen, lesen. Und die Augen offen halten. Die Geschichten sind Weiterlesen