Eine Veranstaltung kommt selten allein. Das war die letzten Wochen in unserer Agentur auch so. Nach dem Achterbahn-Geburtstag im Heidepark und dem LEA standen die nächsten Veranstaltungen vor der Tür:
Internationale Musikmesse
Hier lag der Fokus der PR-Arbeit darauf, möglichst vielen Menschen den Termin der Messe in Frankfurt und die Highlights im Vorfeld zu kommunizieren.
(Quelle: facebook)
Ziel war, das Interesse von Besuchern aus ganz Deutschland (und sogar darüber hinaus) zu wecken. Dazu wurden immer wieder Pressemeldungen an „passende“ Journalisten verschickt. Mit ausgewählten Medien wurden Reisen nach Frankfurt zur Musikmesse verlost.
Radiosender haben in Abstimmung mit der Agentur einen Thementag zur Musikmesse gemacht, dafür wurden Weiterlesen →
In die PR bin ich gegangen, weil ich es mag, wenn über Menschen, Events, Filme oder was auch immer berichtet wird. Eine PR-Frau sagte im letzten Jahr in einem Interview zu mir: „PR-Menschen sollten vermeiden, sich wichtig zu machen. Sie haben ihren Platz in der zweiten Reihe!“ Leider ist das nicht bei allen Menschen, die in die Kommunikation gegangen sind, so üblich. Immer wieder treffe ich Kollegen, die sich wichtiger nehmen als ihre Themen /Künstler etc. und eigentlich sich selbst in der Frontrow sehen. Eher schwierig…
Ausnahmsweise möchte ich heute trotzdem mal über meine letzten zwei Wochen berichten. Mit dem Ziel, ein paar PR-Ideen weiterzugeben und einige Tipps, wie man stressige Phasen meistern kann.
Die letzten zwei Wochen sind schon an die Nieren gegangen. Zusammen mit unserem „überschaubaren“ PR-Team in der Agentur haben wir in den letzten zwei Wochen die Kommunikation für fünf große „Veranstaltungen“ gestemmt.
Achterbahn-Geburtstag
Die Holzachterbahn im Heidepark Soltau feiert ihren 15 Geburtstag. Unsere Aufgabe: Presseberichterstattung zum Jubiläum! Nach einigen Brainstormings hatten wir Weiterlesen →
Es gibt Menschen die es schaffen, bei nur einem Treffen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Einer dieser Menschen auf meinem Weg ist Frank Behrendt. Seine Art zu reden begeistert und reißt mit, keiner antwortet so schnell auf Emails wie er und seine Einstellung zum Job ist vorbildhaft! Mehr dazu gibt es in seinen Büchern.
Bei PRleben spricht Frank Behrendt unter anderem darüber, was gute Kommunikation bedeutet und wie Berufseinsteiger den Weg in die Brache finden.
Frank Behrendt, Senior Advisor bei Serviceplan
Heute sind Sie Autor und Senior Advisor bei Serviceplan…nach langer Zeit im Vorstand dort. Für viele Menschen ein Traumjob. Wie war Ihr Weg dorthin?
Ganz ehrlich – ich wäre lieber TV-Moderator geworden wie Thomas Gottschalk (lacht). So viel zum Thema Traumjob. Mein Weg begann an der Deutschen Journalistenschule in München, eine Top Grundlage. Danach war ich in der Unternehmenskommunikation bei Henkel. Dann kam meine erste Agentur – Kohtes&Klewes. Im Anschluss hat es mich in die Verkaufsförderung verschlagen zu Stein Promotions. Die haben einen „ungewöhnlichen Job für ungewöhnlichen Typen“ in der FAZ gesucht. Volltreffer, fast 10 Jahre war ich da, bevor ich zu Universal Music und RTL ins Entertainment Business gewechselt bin.
Man sieht schon – ich tauge nicht als Vorbild für einen gradlinigen Lebenslauf, der passt auch nicht zu mir. Im Jahr 2000 bin ich dann zu Pleon gegangen, heute Ketchum Pleon. Da war ich lange Jahre Deutschland-CEO bevor ich dann nach dem Merger 2011 bei fischerAppelt in den Vorstand berufen wurde. Langweilig war es nirgendwo.
Im Laufe Ihres Berufslebens haben Sie wohl unzählige PR-Kampagnen mit Ihrem Team umgesetzt! Welche ist Ihnen am nachhaltigsten im Gedächtnis geblieben und warum?
Die Bezeichnung „PR“ mag ich nicht mehr, das mir zu viel „Silo“. Ich rede lieber von Weiterlesen →
PR im Radio ist keine einfache Sache. Da gehört schon eine gute redaktionelle Idee dazu, um als PR-Manager beim ersten Anruf in der Redaktion nicht direkt an die Marketingabteilung weitergeleitet zu werden. Dass grundsätzlich natürlich gute Kontakte in die Redaktion von Vorteil sind, sei hier nur -wie schon so häufig- nebenbei erwähnt… Aber es gibt Dinge, die können nicht oft genug gesagt werden 😉
Bei Radiosendern ist -ebenso wie auch bei Zeitungen, die nur für eine bestimmte Region gelten- ein Bezug zur eigenen Umgebung der Hörer besonders wichtig.
Nehmen wir eine Veranstaltung wie die ECHO-Verleihung, die kommende Woche wieder in Berlin stattfindet. Natürlich ist der ECHO Deutschlands größter Musikpreis und viele Radiosender werden berichten, wer gewinnt und wer überraschender Weise leer ausgeht. Doch als PR-Manager, der für die Veranstaltung arbeitet, besteht auch die Herausforderung Weiterlesen →
Ein junger Mann, der an einem Februar-Vormittag in einem pinkfarbenen Bikini über die Prager Straße in Dresden läuft, ist entweder ein Fall für einen Therapeuten oder ein Moderator von Radio Energy Sachsen.
Moderator Julian von Energy Sachsen
Grund für den sonderbaren Auftritt ist nicht sein Faible für verrückte Klamotten, sondern die neue On-Air-Aktion der Morningshow mit dem Titel #knallwach… Und #knallwach ist man, wenn man den Moderator in seinem knappen Outfit sieht!
Hörer haben zur Zeit die Möglichkeit, die beiden Morningshow-Moderatoren Franzi und Julian über die verschiedenen Social Media Kanäle zu verrückten Wetten herauszufordern. Nehmen die Moderatoren die Wette an und bestehen die Herausforderung, dann Weiterlesen →
Benjamin Bieneck, auch bekannt aus dem Sat.1 Frühstücksfernsehen und ProSieben taff, spricht im Interview über Gästelisten die nicht stimmen, die Bedeutung von Hollywoodstars für Veranstaltungen in Deutschland, wie es mit der Freundlichkeit bei einer Zusammenarbeit bestellt ist und was PR-Menschen möglichst vermeiden sollten…
Benjamin Bieneck ProSieben Promi-Experte
Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?
Ich bin bei ProSieben „taff“ für die Promi-Berichterstattung zuständig. Ich renne also auf die roten Teppiche und berichte von da, meist dann tagesaktuell. Ich texte die Beiträge und schneide sie. Dazu bin ich noch der on Air Promi Experte für „taff“. Das heisst, ich rede vor der Kamera über die Geschichten aus der Promiwelt.
Ich bin durch einen Zufall zum Fernsehen gekommen. Habe eigentlich Jura studiert und als ich nach meinem 1. Staatsexamen auf meine Noten gewartet habe, hat ein Freund von mir, der damals beim ZDF moderiert hat, mir vorgeschlagen, in der Zwischenzeit ein Praktikum bei „Hallo Deutschland“ zu machen. Habe ich dann auch getan. Das fand ich super.
Danach habe ich mich für ein Praktikum bei „taff“ beworben, das dann drei Monate gemacht und direkt danach mein Volontariat bei ProSieben angetreten. Von da gings erst mal zu BUNTE, BILD und GRAZIA; anschließend wieder zurück zu ProSieben für „taff“ und „red“.
Was bedeutet für dich gute PR? Kannst du sagen, welche Eigenschaften ein guter PR-Mensch mitbringen sollte?
Gute PR zeichnet sich für mich dadurch aus, dass die Kollegen kreativ sind, eigene Ideen für eine mögliche Umsetzung mitbringen, wenn Themen angeboten werden. Dazu kommt, dass sie sich mit den Formaten ein wenig auskennen sollten.
In der „Glamourwelt“ der Entertainment-PR darf er auf gar keinen Fall fehlen: Der Rote Teppich! Für jeden Veranstalter ist der Red Carpet ein absolutes MUSS. Schließlich möchte der Kunde Berichterstattung und lädt die Prominenten nicht aus Spaß ein… oder kauft sie ein…
Ob eingeladen oder eingekauft ist von Event zu Event und auch von Promi zu Promi total unterschiedlich. Grundsätzlich gilt hier: Je renommierter der Event, desto seltener werden die prominenten Besucher mit einer Gage geködert, und je unbekannter der Gast, desto seltener bekommt er Geld für sein Erscheinen… Soweit mal ganz pauschal.
Auch wenn es bei der Veranstaltung aussieht, als würde es alles einfach mal so „laufen“. Es ist wichtig, dass im Vorfeld bestimmte Punkte geklärt werden.
Hier drei Beispiele was die PR bei der Planung des Red Carpets beachten sollte:
Backdrop
Der Teppich alleine reicht nicht. Im Gegenteil, viel wichtiger ist Weiterlesen →
Ein Plädoyer für Wohlfühl-PR – Achtung persönliche Meinung!
Was ist gute und was ist schlechte PR? Ich glaube, da gibt es immer wieder Diskussionen in der Medienbranche und vieles ist auch einfach Geschmackssache. Doch vielleicht muss man sich die Frage stellen, wie die Medien mit PR-Themen umgehen. Und ist nicht irgendwie fast alles PR für irgendetwas?
Zugegeben ich mache schon lange PR, kenne viele Geschichten, Tricks und Tipps. Ich schaue berufsbedingt jede Menge Magazinsendungen und Talks im Fernsehen. Ich höre Radio. Natürlich lese ich auch Zeitungen und Zeitschriften und ums Netz kommt kein PR-Manager mehr drumrum.
Bei vielen Geschichten, ob es jetzt Fernsehen oder Print ist, kommen mir Gedanken wie: „Was bringt dem Leser diese Geschichte eigentlich?“ „Es ist doch eine reine Promonummer.“ Und oft nicht mal besonders unterhaltsam… Journalisten werden das Weiterlesen →
Bevor PRleben bis zur zweiten Januarwoche in die Weihnachtspause geht, ist es Zeit DANKE zu sagen! DANKE für eure Treue, DANKE, dass ihr regelmäßig meine Artikel lest, DANKE für so viel nettes Feedback.
Ein besonderer Dank geht auch an die Menschen (Journalisten, PR-Manager), die in 2015 mit mir über das Thema PR und Journalismus gesprochen haben. Tolle, spannende, motivierende, lehrreiche Interviews sind dabei entstanden.
Vielleicht mögt ihr das ein oder andere noch einmal nachlesen. Deshalb folgt hier eine Auflistung aller Interviews in alphabetischer Reihenfolge: Weiterlesen →
Interviewfreigaben sind grundsätzlich ok, die Augen offen halten ist wichtig und persönliche Kontakte bleiben das A und O. Sieben flotte Antworten zum Thema PR gibt es heute von der Journalistin Erika Krüger von „BILD der FRAU“.
Erika Krüger, Redakteurin BILD der FRAU
Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?
Ich bin Redakteurin im Ressort Aktuelles und Show bei „BILD der FRAU“. Mein Weg war eigentlich ganz klassisch. Ich habe Kommunikationswissenschaften, Germanistik und Geschichte in Münster studiert, anschließend ein Volontariat bei einer Tageszeitung absolviert und bin dann über verschiedene Stationen bei „BILD der FRAU“ gelandet.
Wie kommst du in deinem Beruf am häufigsten an gute Geschichten, Informationen?
Im Grunde nutze ich alle Kanäle – halte immer Ohren und Augen auf, lese viele Zeitungen, stöbere im Internet, lasse mich von Pressemitteilungen, aber auch von Weiterlesen →