„Der Betreff einer Pressemitteilung ist am Wichtigsten!“

T-online ist eine der meist besuchten Onlineseiten in Deutschland. Mit 370 Millionen Visits im Monat wirklich ein Brett. Wie die Inhalte für die Seite entstehen und die Arbeit in der Redaktion so abläuft, das erzählt Ricarda Heil (Head of Entertainment).

Wir erfahren, welche Fähigkeiten die t-online-Mitarbeiter mitbringen müssen, welche Promi-Begegnung ihr persönliches Highlight war, wie Ricarda zu Freigaben von Interviews steht und vieles mehr.

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich arbeite bei t-online.de, dort bin ich zuständig für das Unterhaltungs-Ressort. Wir kümmern uns um alle News rund um die Stars und Sternchen. Wer hat geheiratet? Wer hat sich getrennt? Und was treiben eigentlich die Promis von früher so?

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Ricarda Heil
Head of Entertainment t-online.de

Mein Weg war relativ unspektakulär. Nach dem Studium habe ich ein Praktikum bei zwei deutschen Journalisten in Los Angeles gemacht. Danach war ich bei bunte.de in München, dann direkt zu t-online.de in Darmstadt. Seit 2017 sitzen wir nun in Berlin.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Meistens beginnt der Tag morgens um 8, manchmal schon um 6, an anderen Tagen dafür erst um 14 Uhr. Wir arbeiten im Schichtdienst, damit wir rund um die Uhr besetzt sind. Unterstützung bekommen wir da auch von einer Redakteurin in Melbourne und Weiterlesen

„Ich erwarte ehrliche Ansagen und kein PR-Gefasel“

Bei PRleben haben schon einige Promi-Reporter über ihren Job und spannende Begegnungen mit Stars gesprochen, aber so offen wie Tobias Render sind nur wenige.

Wer einen Einblick in die Welt der Stars und Sternchen – und vor allen Dingen in die Geschichten hinter den Geschichten – bekommen möchte, der sollte diesen Talk mit dem VIP-Reporter der BILD am SONNTAG unbedingt lesen…

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Tobias Render
BILD am SONNTAG

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich entlocke spannenden Menschen spannende Geschichten. Sprich: Ich bin Teil des Ressorts „Stars & Kultur“ bei BILD am SONNTAG und dort zum Beispiel für die Showbiz-Kolumne verantwortlich. Zudem berichte ich von und über die großen Society-Events der Republik und reise zu Film-Festivals, etwa nach Venedig und Cannes.

Wie ich zu meinem Job kam? Schon als Schüler war Journalist mein Traumberuf, mit 15 begann ich bei der einen Zeitung meiner Heimatstadt (Rems-Zeitung), etwas später wechselte ich zur Konkurrenz (Gmünder Tagespost). Die Bewerbungen für ein Volontariat schickte ich von Mallorca aus, dort arbeitete ich als Sport-Animateur.

Der Berliner Kurier gab mir den Zuschlag, die Entscheidung begründete mein damaliger Chefredakteur unter anderem so: „Wer als Animateur nach Malle geht, hat keine Angst vor Menschen. Die Grundvoraussetzung für unseren Job.“ Recht hat er.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Naja, wie wohl?! Champagner-Frühstück im Nobel-Hotel Adlon, mittags Schnitzel in Berlins Promi-Kantine Borchardt, anschließend Wellness, gefolgt von Aperitif, Dinner und dann gehts ab zur nächsten Party. Wäre schön, ist aber Quatsch.

Das Tolle an meinem Job: es gibt Weiterlesen

„Nachtelefonieren ist sinn- und aussichtslos!“

„Twitter ist eine Art persönliche Nachrichtenagentur für mich“, sagt Daniel Neuen, Chefredakteur vom PR Report. Er ist einer der deutschen Journalisten, der sich am ausführlichsten mit PR-Themen auseinandersetzt und so tiefe Einblick in die Branche bekommt wie nur ganz Wenige.

Für mich eine Ehre, dass er sich die Zeit für das PRleben-Interview genommen hat. Ein „Must“-Read für jeden, der Interesse an Kommunikation hat.

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Daniel Neuen
PR Report Chefredakteur
(Foto: Marco Drews)

Was ist genau Ihr Job?

Als Chefredakteur eines kleinen, aber feinen Fachmagazins bin ich so eine Art Spieler-Trainer, um mal einen Begriff zu stibitzen, den mein geschätzter Kollege Markus Wiegand von „Kresspro“ gerne benutzt: Im Kern ist es mein Job, Geschichten zu finden und oft auch selbst aufzuschreiben. Das gelingt mir am besten, indem ich Dinge tue, die mir ohnehin Spaß machen: viel lesen und viel mit Menschen sprechen.

Um im Bild zu bleiben: Ich dirigiere also nicht nur von der Seitenlinie, sondern versuche auch selbst das Tor zu treffen. Zudem verantworte ich den Onlineauftritt sowie Social Media und wirke bei Veranstaltungen wie dem PR Report Camp und den Awards auf und hinter der Bühne. Das alles und noch viel mehr ist mein toller, vielseitiger Job.

Wie waren Ihre Berührungspunkte mit dem Thema PR, bevor Sie zum PRmagazin gegangen sind und anschl. als Chefredakteur zum PR Report? Oder muss es gar keine wirklichen „Berührungspunkte“ geben? ChefredakteurInnen von Foodmagazinen sind ja schließlich i.d.R. auch keine gelernten Köche…!?

Ich habe mich schon in der Schule sehr dafür interessiert, was Medien machen und wer was mit Medien macht – also nicht nur für das, was in der Zeitung steht oder im Fernsehen läuft, sondern wie es dahin kommt.

Durch das Internet und Social Media ist das alles noch einmal viel, viel spannender geworden. Hinzu kommt mein großes Interesse an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Auch in diesen Bereichen ist es in den vergangenen Jahren nicht unbedingt langweiliger geworden.

Sie sind Journalist und beschäftigen sich mit dem Thema PR. Wer könnte PR-Menschen besser Ratschläge geben, wie sie Journalisten eine Geschichte anbieten können, als Sie!? Was sind Ihre 3 Top-Tipps? Weiterlesen

Akquise – aber richtig! 8 Tipps wie es geht

In der PR geht es (vor allem) darum, Themen in Medien zu platzieren. Natürlich gehören auch Dinge wie Monitoring, strategische Planung, Akquise von Aufträgen und Kundenpflege dazu. Aber wer nicht in der Lage ist, Themen zu platzieren, der muss sich auch keine Gedanken mehr ums Monitoring machen und wird über kurz oder lang wahrscheinlich auch keinen Kunden mehr haben.

Die Akquise ist in unserem Job also das „A und O“. Es gibt einige Dinge, die du wissen solltest, bevor du einem Kommunikator ein Thema anbietest. Denn, so schrieb ich neulich schon, du hast immer genau EINEN Versuch, deine Geschichte vorzustellen. Danach ständig mit einem Thema angekrochen zu kommen, ist nur peinlich und in den wenigstens Fällen von Erfolg gekrönt.

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Deshalb hier 8 Tipps, wie dir deine Akquise gelingen kann.

  1. Was genau ist die Botschaft?

Ein Kunde bringt ein tolles Produkt auf den Markt. Er meldet sich bei dir und möchte deine Unterstützung bei der PR. Aber worum geht es genau? Soll der Kunde in den Vordergrund gestellt werden? Ist das Produkt wichtiger? Was genau Weiterlesen

7 Dinge die erfolgreiche PR-Menschen vermeiden

Oft sind es Quereinsteiger, die den Weg in die PR finden. Das Berufsfeld ist unheimlich weit gefächert und es ist immer notwendig, sich für einen bestimmen Job zu spezialisieren. Allerdings gibt es einige Grundregeln, die für alle guten Kommunikatoren gelten. Hier sieben Fehler, die man vermeiden sollte:

1. Denken „dieses Social Media erledigt sich irgendwann von selbst!“

Es gibt Kommunikationsmenschen, die das wirklich glauben und Social Media einfach mal komplett links liegen lassen. Der Unterschied zwischen Facebook und Snapchat ist ihnen mindestens so unbekannt wie die Quadratwurzel aus 3265. Bei Twitter war doch irgendetwas mit Hashtags, so wie bei Instagram, dann muss das wohl das Gleiche sein….!?!?

Wer den ganzen Bereich soziale Medien ausblendet, wird über kurz oder lang mächtig auf die Nase fallen. Dass die klassischen Medien enorm an Reichweite verlieren, ist längst kein Geheimnis mehr, das wissen inzwischen auch die konservativsten Kunden und erwarten von Kommunikationsprofis eine kompetente Beratung, was den Bereich Social Media angeht. Zu diesem Zweck ist es unabdingbar, sich mit den Plattformen auseinander zu setzen.

2. Ewig lange Pressetexte verschicken

Als ich aus dem Journalismus in die PR gewechselt bin, habe ich mich sehr gewundert, wie (inzwischen ehemalige) Kollegen versuch(t)en Weiterlesen