Wieso jede Planung seine Grenzen hat und nichts über Flexibilität geht

Heute: die Anreise, Interviews mit ECHO-Moderatorin Barbara Schöneberg und die ersten Künstlerproben.

ECHO Logo PRleben

Beginnen wir chronologisch….
Eigentlich war es ein fester Vorsatz, relaxt in den Tag zu starten. Da der Flug erst um 10.00 Uhr ging, wurde der Wecker extra auf 7.00 Uhr gestellt, um noch eine Stunde Yoga einzuplanen. Kann man entspannter in stressige Tage starten? NEIN! Bis der Blick dann um halb neun auf die Uhr fällt und man weder geduscht, noch angezogen ist. Kurz gerechnet: OHNE Stau dauert es eine halbe Stunde bis zum Flughafen. Geparkt wird im „Parkhaus 3“ für Langzeitparker. Das macht ungefähr nochmal 10min Fußweg bis zur Sicherheitskontrolle! OMG!!! Um 8.50h im Auto und das schön zurechtgelegte Yoga-Mantra für den heutigen Tag wurde abgewandelt in „Bitte keinen Stau, bitte keinen Stau, bitte keinen Stau….!“

Und mir soll mal einer sagen, dass Mantra’s nicht funktionieren.

Messe-Büros – es gibt Orte mit mehr Charme!

Anreise zusammen mit dem besten PR-Kollegen Axel. Einchecken im Hotel wird komplett überbewertet, die Zeit ist zu knapp, deshalb geht’s direkt zur Messe Berlin, dort wird übermorgen der Musikpreis verliehen. Zwei Teamkollegen haben das PR-Büro in den Messehallen schon gestern bezogen und versucht das Räumchen, das mit Messetrennwänden in die große Halle gebaut wurde (so wie ungefähr zehn andere), gemütlich zu gestalten. Versuch gescheitert! …aber das ist nicht schlimm, und entschädigt wird man schon dadurch, dass überall Süßigkeiten herumstehen, daneben immer ein bisschen Alibi-Obst, aber gegen die Verpflegung für das Team lässt sich wirklich nichts Schlechtes sagen. Natürlich hat nicht nur die PR ein Büro in der Messehalle, sondern auch alle anderen -an der Produktion beteiligen- Gewerke sind dort untergebracht. Direkt daneben befindet sich – praktischerweise – das Catering.

ECHO PR-Büro, Catering und Nervennahrung

ECHO PR-Büro, Catering und Nervennahrung

Zum wirklichen „Einleben“ im Büro fehlt die Zeit, denn fünf Minuten nach Ankunft steht das erste Kamera-Team am Eingang der Messe. Sie kommen nur rein, wenn ich (oder ein anderer PR-Kollege aus dem Team) sie abhole, da ist die Security ziemlich streng, selbst am Dienstagvormittag, an dem noch keine Proben von Künstlern vor Ort stattfinden. Zum Glück kenne ich die Wege aus den letzten Jahren. Da hat sich nicht viel geändert. Das erste Jahr habe ich -als typischer Wege-Legastheniker- mich regelmäßig verlaufen, vieles hat fast doppelt so lange gedauert und meine Füße taten doppelt so weh. Dafür konnte ich auch die doppelte Menge essen 🙂

TV-Interviews mit Barbara Schöneberger

Zusammen mit dem TV-Team geht’s in den Backstage-Bereich. Hier sind die Kollegen von RTL für ein Interview mit ECHO-Moderatorin Barbara Schöneberger angemeldet. Mit Produktion und Management ist das alles im Vorfeld abgestimmt worden und die Redaktion hat zugesagt, das Interview im Zusammenhang mit dem ECHO zu machen und es zu senden, bevor die Verleihung im Fernsehen läuft. Durch den Beitrag soll ja nicht nur dem Sender, bzw. seinen Zuschauen ein schönes Interview geboten werden, wir PR-Menschen möchten natürlich, dass die Zuschauer hören, dass der ECHO verliehen wird. Unser Ziel ist, dass der ein oder andere Musik- oder Schöneberger-Begeisterte die Sendung am Donnerstag um 20.15h in der ARD einschaltet. Genau das ist unser Job.

TV-Interviews mit ECHO-Moderatorin Barbara Schöneberger, Backstage-Impressionen

TV-Interviews mit ECHO-Moderatorin Barbara Schöneberger, Backstage-Impressionen

Gerade hat das erste Interview begonnen, schon steht das zweite Team, das nicht reinkommt, am Eingang. Aber TV-Teams sind Warten gewöhnt und müssen sich einen kleinen Moment gedulden. Nach dem Interview dreht das Team noch einige Antextbilder für den Beitrag: den ein oder anderen „Gang“ von Frau Schöneberger in ihrer Garderobe, durch den Backstage-Bereich, auf die Showbühne etc.

Teamwechsel. RTL geht und BILD.de hat nun eine gute halbe Stunde, um mit Frau Schöneberger über den Musikpreis zu sprechen und die passenden Bilder in der Kulisse zu drehen. Medienprofi Schöneberger hat vorher schon ab 10 Uhr morgens Interviews mit Printjournalisten geführt und wird nicht müde, jedem Redakteur ein ganz besonderes Interview zu geben. Nie verliert sie ihren Charme, ihre Begeisterung fürs Projekt, ein wahrer Medienprofi mit dem die Zusammenarbeit immer wieder Spaß macht. Die Zeit ist um. Alles im Kasten.

Und so klingt der erste Berlintag aus

Der Nachmittag wird dazu genutzt, Mails abzuarbeiten und Anrufe zu beantworten. Außerdem kommt das Team vom ARD-Morgenmagazin an. Im Prinzip ein Sender des Hauses. Sie werden am Donnerstag morgen mehrere Liveschalten aus der Halle in ihre Sendung machen und produzieren heute und morgen Bilder für Einspieler für die Sendung. Eine Aktion, die wir vor drei Jahren ins Leben gerufen haben und die auch ziemlich gut ankommt.

Morgen bei PRleben: Fototermin mit Künstlern, die Vorabverleihung und alles was ungeplant so anfällt. Aus Erfahrung viel…

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