„Wir wollen beim Hörer Emotionen hervorrufen!“

An dem einen Tag ist es die witzige Moderationen beim Radiosender 1LIVE, am nächsten das Gespräch mit einem jungen Mann im Hospiz, der sich sein Leben nach dem Tod „ganz cool vorstellt“. Er hofft, im Himmel mit Lemmy von Motorhead einen Jack Daniels trinken zu können. Wie umfangreich der Job eines Radiojournalisten ist, das zeigt das bewegende Interview mit Benni Bauerdick:

Ist dein Name ein Künstlername oder hattest du Glück?

Ich glaube meine Eltern hatten keine Schwäche für Alliterationen. Das heißt: ich hab einfach wahnsinniges Glück gehabt. Eigentlich: Benjamin Manfred Bauerdick. Aber das spricht sich im Radio nicht so gut. Außerdem nennen mich Freunde und auch die Familie alle Benni. Meine Mutter sagt manchmal Benjamin, wenn sie böse ist.

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Benni Bauerdick, Journalist
(Foto: http://www.jostudio.de)

Angefangen hat in der Tat alles mit meinem echten Namen. Inzwischen bin ich aber verheiratet und habe privat den Namen meines Mannes angenommen. Also ist es irgendwie doch inzwischen ein Künstlername.

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Aktuell arbeite ich als Reporter an Beiträgen zum Thema Testosteronmangel beim Mann, Thalassophobie (= Angst vor dem offenen Meer) und über das Kinderhospiz in Olpe. Darüber hinaus arbeite ich als Moderator bei 1LIVE und als Reporter für WDR-5 und Deutschlandfunk Nova. Inzwischen hört man mich auch in „der jungen Nacht der ARD“ (dem gemeinsamen Nachtprogramm der Jugendradiosender der ARD) im Radio.

Der Weg dahin war alles andere als gradlinig und nicht immer ganz einfach. Ich habe Weiterlesen

So bringst du dein Thema ins Fernsehen – 6 Tipps

Wie komme ich mit meiner „Geschichte“ ins Fernsehen? Diese Frage bekommen PR Manager öfter gestellt. Da ist es auch egal, dass die TV-Quoten rückläufig sind und es viele alternative Kanäle zu diesem Medium gibt. Fernsehen ist und bleibt für viele Kunden ein Medium, in dem sie gerne  vertreten sein möchten.

Grundsätzlich ist PR erst mal PR und viele „Regeln“ kann man übertragen: Bevor ich die Redaktionen angehe, sollte ich wissen, worüber sie grundsätzlich berichten und ob mein Thema überhaupt von Interesse für das jeweilige Format sein könnte.

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Gute Kontakte in die Redaktionen sind extrem wichtig und mein Thema muss eine Aktualität, bzw. irgendetwas ganz Neues / Interessantes haben, sonst brauche ich den Telefonhörer gar nicht erst in die Hand zu nehmen. Halt Standard in der PR…

Aber ein paar Sachen sind anders, wenn ich TV-PR machen möchte, als bei den Kollegen, die für die Platzierung von Themen in  Printtiteln zuständig sind. Da ich selbst als TV-Redakteurin gearbeitet habe und nun seit über zehn Jahren in unserer Agentur für die TV-Promotion verantwortlich bin, habe ich hier sechs Tipps, die euch vielleicht ein wenig helfen könnten:

  1. Denke in Bildern

Dein Thema kann noch so schön sein, wenn du keine Bilder hast, dann hast du ein Problem. Möchtest du eine Veranstaltung im Vorfeld promoten, dann reicht es nicht, die Pressemitteilung mit der Ankündigung  an die Redaktion zu schicken. Du musst dir genau überlegen: Weiterlesen

„Ohne Social Media kann ich mir meine Arbeit nicht mehr vorstellen“

… dass ein TV-Redakteur der ARD so etwas mal sagen würde, wäre vor 10 Jahren wahrscheinlich fast undenkbar gewesen. Überall hinterlässt die Digitalisierung ihre Spuren. PRleben hat mit dem Fernsehmann Teo Jägersberg, vom SWR, über PR, Social Media und Rote Teppiche gesprochen.

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Teo Jägersberg, ARD Reporter

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Seit knapp 9 Jahren bin ich Reporter beim SWR Fernsehen im Studio Karlsruhe und beackere querbeet viele Themen bei uns in der Region für das Landesprogramm, aber bunte Nummern auch für Brisant in der ARD. Vor allem bin ich „Beitrags-Macher“, aber auch immer mal wieder vor der Kamera für Live-Schalten. Ich komme aus dem Sport, war 15 Jahre bei verschiedenen Regionalsendern und beim damaligen DSF.

Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei dir aus?

Themen anleiern, drehen, in den Schnitt gehen, aber auch hin und wieder Weiterlesen

„Für TV-Talk braucht man das Rampensau-Gen!“

Gästeredakteur bei einer Talkshow zu sein, ist ein unglaublich spannender Job. Der Umgang mit so vielen interessanten, unterschiedlichen Menschen und Themen ist ein absoluter Mehrwert. Sowohl Jochen Maass, als auch seine Frau Lea haben lange –schon bevor sie sich überhaupt kannten– in Redaktionen wie „Markus Lanz“ (ZDF), „Hart aber fair“ (ARD) und anderen gearbeitet und diese mit Gästen „versorgt“. Die Gäste eingeladen, Vorgespräche geführt, sie eingängig gebrieft und dem ein oder anderen die Aufregung genommen oder den entscheidenden Tipp gegeben, wie man sich in der Runde am besten „verkaufen“ könnten.

Vor knapp einem Jahr haben sich die beiden Talkprofis selbstständig gemacht. Mit ihrem Unternehmen Maassgenau beraten Sie nun Menschen, für die das Thema (TV-) Talk eine Rolle spielt. Angefangen bei sehr bekannten Politikern und Schauspielern, die sich gerne (regelmäßig) für Auftritte coachen lassen, bis hin zu Menschen, die noch nie im Fernsehen waren, aber nun gerne ihr neues Buch, Album oder einfach sich selbst promoten möchten.

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Lea und Jochen Maass

Bei PRleben erzählen Lea und Jochen Maass von ihrem unglaublich spannenden Beruf:

Was waren eure Beweggründe, von der redaktionellen auf die Coaching-Seite zu wechseln?

LEA: Ich bin in Vorbereitungen auf Sendungen immer wieder gefragt worden: „Soll ich das so sagen?“, „Ich bin so aufgeregt und was soll ich bloß anziehen?“, „Worauf muss ich in der Sendung auf jeden Fall achten?“ und direkt nach der Sendung hieß es dann meist: „Wie fanden Sie mich?“, „War ich gut?“ Oder: „Ich bin Weiterlesen

Motivierte Mitarbeiter – das Beste was man haben kann!

Mein Nachmittag“, „Wir in Bayern“, „Gäste zum Kaffee“, „Kaffee oder Tee“ und „Hallo Hessen“!? All diese Sendungen laufen nachmittags ungefähr zur gleichen Zeit im regionalen Fernsehprogramm der öffentlich rechtlichen ARD-Sender. Von montags bis freitags irgendwann ganz grob zwischen 15 und 18 Uhr. Wenn überhaupt kennen nur die Zuschauer aus der Region das jeweilige Format.

Eine dieser gemütlichen Plaudersendungen war neulich allerdings ein Thema in einer der bekanntesten Late-Night-Shows Amerikas.

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Zu verdanken ist das nicht großartigen PR-Experten oder aufwändigen Kampagnen, sondern Selma Üsük der motivierten Moderatorin der Sendung.

Üsük war im Rahmen der Oscars im Februar in den USA. Nachdem sie einige Zeit dort als Korrespondentin für verschiedene ARD-Studios gearbeitet hat, ist sie öfters dort. Während des Aufenthaltes in den Staaten stand auf ihrem Plan Weiterlesen

So gelingt Radio-PR für eine Großveranstaltung

PR im Radio ist keine einfache Sache. Da gehört schon eine gute redaktionelle Idee dazu, um als PR-Manager beim ersten Anruf in der Redaktion nicht direkt an die Marketingabteilung weitergeleitet zu werden. Dass grundsätzlich natürlich gute Kontakte in die Redaktion von Vorteil sind, sei hier nur -wie schon so häufig- nebenbei erwähnt… Aber es gibt Dinge, die können nicht oft genug gesagt werden 😉

Bei Radiosendern ist -ebenso wie auch bei Zeitungen, die nur für eine bestimmte Region gelten- ein Bezug zur eigenen Umgebug der Hörer besonders wichtig.

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Nehmen wir eine Veranstaltung wie die ECHO-Verleihung, die kommende Woche wieder in Berlin stattfindet. Natürlich ist der ECHO Deutschlands größter Musikpreis und viele Radiosender werden berichten, wer gewinnt und wer überraschender Weise leer ausgeht. Doch als PR-Manager, der für die Veranstaltung arbeitet, besteht auch die Herausforderung Weiterlesen

„Ein PR-Mensch muss kurzfristig reagieren können!“

Kurz, knapp – aber auf den Punkt. Genau so wie ein Tagesschau-Reporter arbeiten sollte, beantwortet er auch die PRleben-Interviewfragen. Dabei verrät ARD-Journalist Jens Eberl, welcher Promi ein grauenvolles Management hat, was PR-Menschen drauf haben sollten und warum er nicht gerne im Regen steht.

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Jens Eberl ,
Journalist ARD / WDR Fernsehen

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Autor, Reporter, Presenter für die ARD und den WDR; sowie für die Tagesschau, das Morgenmagazin und WDR Weltweit.

Wie ich dazu gekommen bin, ist eine lange Geschichte. Ich war schon als Kind radioverrückt und habe immer wieder den Privatfunk in München besucht (Radio Gong 2000). Dadurch angesteckt, habe ich später Journalismus studiert. Mitarbeit beim BR (Bayerischer Rundfunk), ich hatte ein Amerika Stipendium und konnte im ARD Studio Washington mitarbeiten. Dadurch kam der Kontakt zum WDR, hier bin ich nun. Das war jetzt stark verkürzt 🙂

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Alles… In der Regel: Netz, Zeitungen; Social Media vor allem bei aktuellen Ereignissen oder auch jetzt beim Thema Flüchtlinge. Inzwischen bekomme ich auch Weiterlesen

Wie US-Korrespondenten an ihre Themen kommen….

…warum die Gärten in Kalifornien -trotz der Trockenheit- super grün sind, warum es schlecht ist, als PR-Mensch keine Aufmerksamkeit zu erregen und was das alles mit dem Hessischen Rundfunk zu tun hat, — darüber spricht die Journalistin und Moderatorin Selma Üsük im Interview mit PRleben. Selma war unter anderem eine Zeit lang in den USA und hat die öffentlich rechtlichen Radio-Stationen in Deutschland (wie 1LIVE, SWR3, N-Joy u.a.) mit Inhalten versorgt.

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Selma Üsük, Moderatorin und Journalistin beim hr

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite beim hr als Moderatorin und Redakteurin. Vor 11 Jahren habe ich bei hr3 angefangen und seit 4 Jahren bin ich auch beim Fernsehen.

Ich wollte schon immer Journalistin werden. Also habe ich studiert, ein Volontariat gemacht und habe dann bei hr3 meinen beruflichen Werdegang gestartet.

Für eure Sendung „Hallo Hessen“ braucht ihr regelmäßig gute Themen und interessante Gäste. Wie kommt ihr an daran? Sucht ihr sie aus? Werden sie euch angeboten? Wie muss man sich das vorstellen?

„Hallo Hessen“ läuft seit 3 Jahren und im Laufe der Jahre konnten wir uns ein gutes Image aufbauen. Inzwischen ist es so, dass sich Künstleragenturen bei uns in der Redaktion melden und ihre Buchautoren, Schauspieler etc. als Gast vorschlagen. Wichtig ist uns, dass Weiterlesen

Wie zwei Fußball-Weltmeister glaubwürdige PR für ein Musical machen

Einer ist Anfang dreißig, der andere hat die 80 überschritten, was sie gemeinsam haben: sie sind/waren großartige Fußballer, sind beide für Deutschland Weltmeister geworden und haben zusammen PR für das Musical „Das Wunder von Bern“ gemacht.

Weltmeister im Vorgespräch Mertesacker Eckel PRleben Verena Bender

Weltmeister im Vorgespräch

Am Dienstag hat das Theater an der Elbe den größten Medienauflauf -nach der Premiere des Musicals im vergangenen Jahr- hinter sich gebracht.

Per Mertesacker und Horst Eckel

Grund war der Besuch der beiden Weltmeister und ein ganz besonderes „Goldstück“. Per Mertesacker und Horst Eckel waren dabei, als der original WM-Pokal von 1954 vom Deutschen Fußballmuseum als Leihgabe ans Theater übergeben wurde. Dort gibt es den Pokal jetzt zu bewundern. Und dass dieses Ereignis bundesweit in der Presse stattfindet, liegt an Weiterlesen

Warum der ECHO einen „Luxus“-Teppich hat und die PR-Arbeit schon um fünf Uhr morgens beginnt

Heute: Wie der Rote Teppich abläuft, warum es nicht nur eine Fotowand gibt und welche Aufgaben wir PR-Menschen am Veranstaltungstag haben.

ECHO Logo PRleben

Die Show im Ersten beginnt laut TV-Programmplanung um 20.30 Uhr. Erster Gedanke der da aufkommen könnte ist: cool, Zeit zum Ausschlafen, vielleicht noch ein bisschen Shopping am Ku’damm, dann langsam fertig machen und am Nachmittag: auf ins Gefecht. Denkste!!!

Frühes Aufstehen für gute TV-Promotion

Die erste Mitarbeiterin aus dem Team hat ihren Dienst um 5.00 Uhr heute Morgen

ECHO-Moderatorin Barbara Schöneberger im Interview mit ARD-Morgenmagazin Reporter Frank Meyer

ECHO-Moderatorin Barbara Schöneberger im Interview mit ARD-Morgenmagazin Reporter Frank Meyer

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