26 Buchstaben zum Erfolg – Das PR-Alphabet

Es gab mal eine Zeit, da waren Alphabete für alles und jeden ziemlich angesagt. Für „PR“ habe ich bisher keins gefunden und deshalb selber eins entwickelt. Natürlich immer mit einem kleinen Augenzwinkern:

A: Allzeit bereit! Arbeiten 9 to 5 ist nicht in der PR; gerade im Entertainment-Bereich sind Einsätze am Abend oder am Wochenende selbstverständlich.

B: Bebilderte Gästeliste. Sie hilft Journalisten am Roten Teppich, die Promis zu erkennen. Diese Listen können auch mal prima vom Praktikanten erstellt werden. Mehr dazu auch hier.

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C: Clipping! Die Ergebnisse der Arbeit, also Berichte in den Medien, müssen natürlich dokumentiert werden. Zeitnah werden die Clippings zusammengestellt und an den Kunden geschickt. Dafür zahlt er schließlich.

D: Durchhaltevermögen. Gerade am Anfang dauert es eine Weile, die „richtigen“ Medienpartner kennenzulernen, einen Kontakt und dann irgendwann ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Wer Weiterlesen

Hier platziere ich einen Showact im Fernsehen

TV Promotion ist ein ziemlich großes Feld, selbst wenn man sich hauptsächlich auf Entertainment-Themen konzentriert. Als PR-Manager im Fernsehbereich musst du sowohl die Talkshows, als auch die Magazinsendungen, Service- und Dokumentationsformate auf dem Schirm haben. Ein weiterer Bereich, der dazu zählt, ist Musik. Und DAS ist gar nicht so einfach…

Dass sich die Fernsehlandschaft in den letzten Jahren stark verändert hat, ist kein Geheimnis. Es gibt viel mehr Sender als noch vor 30 Jahren und damit viel mehr Formate. Nun sollten wir eigentlich davon ausgehen, dass es nun einfacher ist, Themen im Fernsehen zu platzieren. Es mag Fälle geben, in denen das stimmt, doch Musik ist eindeutig schwieriger unterzubringen als noch vor fünf, sechs oder sieben Jahren!

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Ich arbeite seit über zehn Jahren in der PR und leite die Abteilung für TV-Promotion. Wir haben auch immer mal wieder Künstler, die ein Album auf den Markt bringen und möchten, dass dies gut verkauft wird. Um Musik bekannt zu machen, eignet sich Weiterlesen

PR-Tipps für ein ganzes Jahr

Seine PR nach bestimmten Zeitpunkten im Jahr zu planen, ist nicht unbedingt neu. Aber es ist gut zu wissen, in welchen Monaten welches Thema besonders gut an den Mann gebracht werden kann. Ebenso macht es Sinn, zu wissen, was ich zur einer bestimmten Zeit lieber nicht anbieten sollte, wenn ich auf eine erfolgreiche Platzierung hoffe.

In der Vorweihnachtszeit ein Abnehmprogramm zu promoten ist genau so ungeschickt, wie die schönsten Fernreiseziele im Juni zu präsentieren, wenn ein Großteil der Menschen schon den Jahresurlaub gebucht hat.

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Deshalb habe ich für jeden unserer zwölf Monat ein „PR-Do“ und ein „PR-Do not“ erstellt. Manches konkret auf den Monat bezogen, anderes etwas allgemeiner.

Januar

Do: Der Januar ist eine gute Zeit, um Gäste in Talkshows zu platzieren. Jetzt freuen sich Redaktionen über gute Gastangebote. Von September bis Weihnachten werden Talkredaktionen mit Gast-Vorschlägen überschüttet, da jedes Label, jeder Verlag oder was auch immer hofft, das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen. Wer also Personality-PR macht, der sollte seinen –nicht ganz so bekannten Gast- am besten für Jahresbeginn anbieten.

Do not: Biete keine Rezepte, Kochbücher und Co. für festliche Mahlzeiten, Braten oder ähnliches an. Im Moment interessiert das wirklich niemanden und du bist mindestens zwei Monate zu spät oder sieben zu früh damit.

Februar

Do: Jetzt, und auch schon im Januar, lieben die Medien Tipps rund um Weiterlesen

Der ultimative PR-Garant!

Gibt es einen Faktor in der Kommunikation, der auf jeden Fall Erfolg garantiert? Wann funktioniert PR am besten? Klar, das hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab und eine pauschale Antwort kann ich auch nicht liefern. Allerdings habe ich für mich festgestellt, dass Kommunikation am besten funktioniert, wenn sie von Herzen kommt. Nicht aufgezwungen, nicht diktiert, nicht platt, sondern einfach frei heraus aus Begeisterung und mit vollem Herzen.

Und besonders dann, wenn eine echte Person dahinter steht. Sicherlich haben Menschen wie Mark Zuckerberg oder –damals– Steve Jobs nicht nur wegen ihres wunderbaren Produktes Erfolg, sondern weil ihnen so viel daran liegt/ lag, ihre Produkte selber zu verkaufen, zu nutzen, zu schätzen.

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Doch ganz so weit raus muss der Blick gar nicht gerichtet sein. In den letzten Wochen habe ich zwei Menschen erlebt, die aus vollem Herzen ihr Produkt promotet haben, so dass ich nicht drumrum gekommen bin, mich dafür zu interessieren. Und sie haben es geschafft Weiterlesen

„Unternehmen sollten Gesichter zeigen!“

Wenn jemand weiß, wie sich Kommunikatoren in Zeiten digitaler Medien aufstellen sollten, dann ist es Sachar Klein! Im Interview mit PRleben erzählt der Kommunikationsprofi, worauf er als erstes achtet, wenn er Bewerbungen bekommt, wie die Zusammenarbeit mit Influencern optimaler Weise laufen sollte, wieso Angst in der PR nichts zu suchen hat und vieles mehr!

Bitte stell dich doch ganz kurz vor. Was ist dein aktueller Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich bin Sachar Klein (früher Sachar Kriwoj) und gehe mittlerweile mit großen Schritten auf die 40 zu. Ich liebe Geschichten. Gute Geschichten. Geschichten, bei denen man mitbekommt, wie das Gegenüber an deinen Lippen hängt. Das führte mich 2001 in den Journalismus und schließlich 2005 in die PR. Weil ich ein sehr neugieriger Mensch bin, habe ich neue Tools und Kanäle gerne ausprobiert und stets vor dem Hintergrund der professionellen Kommunikation bewertet. Als Praktiker.

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Sachar Klein

Mir ist es wichtig, dass ich weiß, worüber ich spreche. Also bin ich in jedem Social Network aktiv und kann daher auch meine Auftraggeber dahingehend beraten. Zwischen 2005 und 2016 war ich auf Unternehmensseite tätig – u.a. für AOL, scoyo, die E-Plus Gruppe und zuletzt bei GLOSSYBOX. Seit 2016 führe ich meine eigene Agentur – hypr. Wir sind für so spannende Unternehmen und Organisationen wie Nesta, mymuesli, Smava, Visual Statements, Code University, TopGlas, sisterMAG und noch einige andere tätig.

Was bedeutet für dich gute Kommunikation? Welche Eigenschaften sollte ein guter PR-Mensch mitbringen?

Gute Kommunikation erfordert in erster Linie die Fähigkeit, anderen Menschen zuzuhören. Wer Anderen zuhört, versteht ihre Bedürfnisse und ist auch erst dann in der Lage, sie zu befriedigen. Ansonsten bin ich, was meine Überzeugungen und Ansichten zu Kommunikation angeht, ziemlich radikal: Ich bin überzeugt davon, dass Kommunikation Weiterlesen

Ein (PR-)Plädoyer für den Radio-Talk!

Talkshows im Fernsehen sind eigentlich jedem guten oder schlechten PR-Menschen bekannt. An ihnen kommt man nicht vorbei und sie sind ja auch ganz wunderbar, um dort Künstler mit ihren Botschaften oder Produkten zu platzieren. Von der „NDR Talkshow„, über den „Kölner Treff“ bis hin zu den „großen“ wie die von Markus Lanz oder Sandra Maischberger.

Natürlich ist es nicht einfach, dort einen Gast zu platzieren. Wer keine wirklich gute Geschichte zu erzählen oder einen absolut genialen Draht zur Redaktion hat, der findet keinen Platz auf den wenigen Stühlen in den Talkrunden. Da nutzt dann auch kein zweiter, dritter, vierter Anruf des PR-Agenten oder Künstlers, um doch einen Auftritt zu bekommen… Im Gegenteil!

Meiner Meinung nach wird zu viel Aufhebens um die TV-Talks gemacht. Natürlich hat es auch mit dem Ego eines Künstlers zu tun, aber eine Absage vom TV ist noch längst nicht aller Tage Abend. Es gibt doch ganz wunderbare Alternativen.

Viele (PR-)Menschen wissen gar nicht, was Weiterlesen

Privat ist privat! 5 Dinge die Promis vermeiden sollten

Gerade erst hat das Gericht über eine Klage von Jörg Kachelmann befunden. Ganz grob umrissen ging es um Fotos, die damals zusammen mit dem Vorwurf der Vergewaltigung (vor inzwischen knapp sieben Jahren!) veröffentlicht worden sind. Die Bild-Zeitung hat die Fotos gedruckt. Jörg Kachelmann hat geklagt.

Die Frage welche Bilder bei Prominenten in der Berichterstattung erlaubt sind und welche nicht, ist nicht immer sofort ganz klar zu beantworten. Auch im Falle Kachelmann muss das Landgericht Köln wegen einer Foto-Veröffentlichung nun erneut entscheiden. Langer Prozess!

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Wenn Prominente nicht mit ihrem Privatleben in der Presse stattfinden möchten, gibt es bestimmte Regeln, an die sie sich halten müssen.

Was die Angehörigen von prominenten Menschen angeht, ist es ähnlich und die Rechtslage sogar etwas einfacher. Allerdings muss Weiterlesen

ACHTUNG! Casting-Stars zicken bei Interviewfreigaben

Es gibt kaum einen großen Promi-Event bei dem er nicht ist, um darüber zu schreiben. Immer gut gelaunt, kompetent und vorbereitet. Der Journalist Thomas Kielhorn ist schon lange im Geschäft. Im Gespräch mit PRleben erzählt er über absurde Machenschaften von TV-Sendern, kuriosen Interviewfreigaben und er verrät, wieso Journalisten heute eigentlich Allrounder sein müssen.

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Thomas Kielhorn, Journalist

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich habe vor über 22 Jahren angefangen, mich für Stars und ihre Geschichten zu interessieren. In dieser Zeit habe ich in schöner Regelmäßigkeit meinen Job gewechselt und habe u.a. für BRAVO, InTouch und die BILD am Sonntag gearbeitet. Aktuell bin ich als Promi-Reporter beim DuMont-Verlag angestellt und schreibe vor allem für den Kölner EXPRESS, den Berliner KURIER und die Hamburger MORGENPOST.

Was ist deine Meinung zu Interviewfreigaben? Welches Erlebnis ist dir diesbezüglich am meisten im Gedächtnis geblieben?

Grundsätzlich habe ich keine Probleme damit, wenn es um rein inhaltliche Dinge geht. Ich muss beim Transkribieren natürlich oft extrem kürzen. Da ist es nur fair, wenn man seinem Interviewpartner den gekürzten Text noch mal zukommen lässt. Umso schöner ist es, wenn TV-Dinos wie Thomas Gottschalk Weiterlesen