Fake-Profile als Geschäftsmodell!?

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Wer berichtet wo genau über meine Veranstaltung, mein Produkt, meinen Künstler or whatever!? In Zeiten von Social Media, immer mehr Kommunikationswegen und –kanälen, wird es fast täglich schwieriger nachzuvollziehen, welche Wege Informationen gehen. Zum Glück gibt es in Deutschland Dienste, die sich um das Monitoring von Berichterstattung kümmern.

Einer ist Landau Media, ein anderer Meltwater. Mit Stefanie Katzer von Meltwater habe ich über ihren Job, die Zukunft des Social Media Montitorings, die Zusammenarbeit mit Influencern und weitere Themen gesprochen.

Bitte stellen Sie sich doch ganz kurz vor. Was ist Ihr Job und wie war Ihr Weg dorthin?

Meine derzeitige Position bei Meltwater nennt sich ‚Head of Marketing and Communications DACH‘. Mit anderen Worten: Ich bin verantwortlich für das gesamte Marketing und die Kommunikation in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Stephanie Katzer, Head of Marketing and Communications bei Meltwater

Meinen Weg hierhin würde ich ziemlich geradlinig nennen. Meine Leidenschaft für Kommunikation und Marketing hat mich nach meinem Studium zu meinem ersten Job bei LEGO in Großbritannien geführt. Nach einem kurzen Abstecher in das schöne Rom, bin ich 2014 zu Meltwater in Berlin gekommen.

Was genau macht Meltwater?

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„Ich vermeide es, Fehler zu vermeiden!“

Perfekt sein ist langweilig und darüber hinaus auch einfach gar nicht möglich. Mit dieser Einstellung ist Kommunikations-Expertin Anna-Lena Müller immer gut gefahren. Schon beim Lesen wirkt ihre Haltung direkt ansteckend. Was Anna-Lena im Umgang mit Journalisten wichtig ist, welchen Stellenwert Social Media für sie hat und warum es keine Fotos von ihrem dreißigsten Geburtstag gibt…

Das und mehr erzählt sie -knackig auf den Punkt gebracht- im PRleben-Interview:

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Anna-Lena Müller,
Communications Manager

Wie bist du in die Kommunikation gekommen?

Nach dem Abi wusste ich nicht so recht, was ich machen soll. Nach einem Au-Pair-Jahr in Italien, habe ich mich für Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Uni in Eichstätt entschieden und in unterschiedlichen Praktika in Politik und Wirtschaft die PR für mich entdeckt. Nach einem deutsch-finnischen Master in Interkultureller Werbung und weiteren Praktika fand ich den Berufseinstieg als PR und Marketing Managerin beim Crowdtesting Startup Testbirds.

Eineinhalb Jahre später zog es mich weiter und durch eine Ansprache bei Xing war ich von Juni 2014 bis Oktober 2017 als „Communications Managerin Digital Transformation“ und als „Head of Digital Channels“ im PR-Team bei Microsoft Deutschland tätig.

Ist die Digitalisierung für die PR-Branche Chance oder Risiko?

Digitalisierung ist nicht nur für die PR-Branche vor allem eine Chance, wenn man die Chancen richtig nutzt, vor den Risiken die Augen nicht verschließt und dabei nicht vergisst, dass Weiterlesen

„PR sollte nicht auf Pressearbeit reduziert werden!“

Früher dachte ich mal, alle Profs an Hochschulen seien jenseits der 60 Jahre, ziemlich praxisfern und relativ uncool. Diese Ansicht habe ich, dank toller Professoren die ich kennenlernen durfte, schon etwas länger revidiert. Heute gibt’s auch hier im Blog ein herausragendes Gegenbeispiele.

Im PRleben-Interview spricht Professorin Annika Schach -weder trocken, noch langweilig!- über Influencer Relations, den „richtigen“ Umgang mit Journalisten, Bücher die sie richtig gut findet und vieles mehr.

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Annika Schach
Prof. für Angewandte Public Relations

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite als Professorin für angewandte Public Relations an der Hochschule Hannover. Nach meinem Studium wollte ich gar nicht an der Uni bleiben und bin gleich in die Praxis, klassischer Weg vom Volo bis zur Leiterin Unternehmenskommunikation. Durch meine Promotion und Lehraufträge habe ich festgestellt, dass mir die wissenschaftliche Arbeit und der Umgang mit Studierenden sehr viel Spaß macht. So bin ich zur Hochschule gegangen, wo ich Praxis und Lehre verbinden kann.

Hast du so etwas wie einen typischen Arbeitstag? Wie sieht der aus?

Mein Arbeitsalltag ist sehr flexibel, daher gibt es keinen typischen Tag. Ich gebe Weiterlesen

„Ich habe erlebt, dass PR-Menschen uns gegenüber handgreiflich wurden“

Von den Roten Teppichen bei großen Glamour-Veranstaltungen, über Experten-Interviews, bis hin zu „spontanen“ Einsätzen in Katastrophengebieten, hat RTL-Reporterin Anna Hohns schon alles in ihrem Beruf gemeistert. Sie ist ein absoluter TV-Profi. Im PRleben-Interview erzählt sie, wie sie an Geschichten kommt, wie die Digitalisierung ihren Beruf verändert und was sie sich in der Zusammenarbeit mit PR-Menschen wünscht.

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Anna Hohns, RTL-Reporterin

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite von Hamburg aus als Korrespondentin für die bundesweit ausgestrahlten Sendungen der Mediengruppe RTL. Von Promi-Berichterstattung über Service-Themen bis hin zu Einsätzen im Breaking News-Fall im Ausland ist alles dabei. Ich hatte mich in Hamburg nach meiner Ausbildung an der RTL-Journalistenschule beworben.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen?

Ich lese sehr viel und bin dabei eigentlich immer „auf Empfang“, ich scanne ständig Zeitungen, Zeitschriften und Social Media nach potenziellen Geschichten ab. Oft ergeben sich Weiterlesen

Wie du mit NICHTS-TUN Schlagzeilen machst

[*Werbung /Unternehmensnennung*] Statt jeden Morgen zur Arbeit zu gehen und mindestens 8 Stunden pro Tag zu schuften, einfach den Orangen beim Wachsen zuschauen und damit Geld verdienen. Geht nicht? Geht DOCH! Mit diesem Stellenangebot hat eine Saftmarke vor kurzem Schlagzeilen gemacht. Vergütung für den Job: 20.000,- Euro Jahresgehalt (brutto).

Im PRleben Interview spricht Andrea Nösen unter anderem über die Umsetzung der Aktion, was gute Kommunikation im allgemeinen ausmacht und welches Projekt bei ihr auch mal richtig in die Hose ging.

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Andrea Nösen,
Brandmanagerin bei Valensina

Bitte stellen Sie sich kurz vor. Was ist Ihr aktueller Job und wie war Ihr Weg dorthin?

Ich arbeite seit Januar 2017 als Brandmanagerin bei Valensina und bin dort für den Bereich der ungekühlten Fruchtsäfte und der digitalen Medien zuständig. Nach Ende meines Internationalen Marketing Studiums in Venlo hat es mich direkt in die Getränkebranche verschlagen, wo ich nach einigen Jahren als Trainee / Junior Brandmanagerin in der Wasserbranche (Gerolsteiner) und als Produktmanagerin im Bier-Bereich (Miller) zum Saft gewechselt bin.

Was genau ist Ihre Aufgabe in der Kommunikation von Valensina?

Die Marke Valensina vor allem bei den „jüngeren“ Verbrauchern in den Sozialen Weiterlesen

„Ich kenne keinen, der noch Fernsehen schaut!“

Kaum ein Mensch geht noch ohne sein Smartphone aus dem Haus. Gerade bei Jugendlichen könnte man denken, sie seien mit dem Mini-Computer komplett verwachsen. Eigentlich gibt es keine Situation, in der das Handy nicht der treuste Begleiter ist.

Wie wirkt sich das auf ihr Kommunikationsverhalten aus? Werden überhaupt noch klassische Medien konsumiert und falls ja in welcher Form? Wirkt sich das ständige „On-Sein“ auf die Konzentration aus und welche Regeln werden ihnen für den Umgang mit Social Media vermittelt – von wem überhaupt?

Wer könnte diese und weitere Fragen besser beantworten, als Teenager? Es folgt ein Gespräch mit einer 15-Jährigen Schülerin aus Köln.

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Sie geht in die neunte Klasse eines Gymnasiums und gibt uns Einblicke die selbst ihre Eltern nicht haben:

Wie viele Stunden am Tag nutzt du dein Handy und wofür?

Nicht, dass meine Mama das hört!?!

Nein, wir halten dich anonym!

Gut!

Also überschlagen, alleine am Morgen, nachdem ich aufgestanden bin, eine Viertelstunde. Und so insgesamt bestimmt zwei Stunden am Tag. Mit Seriengucken auf Netflix, wenn das zählt!?

Natürlich zählt das.

Ach so, die Serien gucke ich nämlich auf dem Handy. Also mindestens zwei Stunden, wenn nicht mehr. Wofür ich das Handy sonst noch so nutze!? Zur Kommunikation, mit meinen Freunden, also auf Whatsapp. Aber auch für Weiterlesen

„Mir hilft meine Redaktionserfahrung sehr!“

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Journalist, erfolgreicher PR-Mann und kreativer Networker… Es gibt sicherlich noch einige Bezeichnungen, die auf Nick Marten zutreffen. Er ist einer der jungen PR-Aufsteiger in Deutschland, Pressesprecher bei OTTO und diese Woche mit einem ganz neuen Projekt an den Start gegangen. Im PRleben-Interview spricht Nick über sein neustes „Baby“, darüber was für ihn gute PR bedeutet, wie das Unternehmen mit Influencern zusammenarbeitet und weitere, spannende Themen.

Bitte stell dich doch kurz vor. Deinen aktuellen Job und dein Weg dorthin.

Moin, ich heiße Nick und bin Pressesprecher beim Hamburger Onlinehändler OTTO. Mein Weg? Der startete mit dem Stolpern durch die Tür einer lokalen Tageszeitung, der Westfalenpost. Das war vor etwa 15 Jahren im Ruhrgebiet. Vom Lokaljournalismus angefixt, ging‘s dann vor und während des Studiums als freier Redakteur zu Radio und Fernsehen.

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Nick Marten Pressesprecher OTTO

Im Masterstudium bin ich dann noch in die Filmwelt abgebogen und habe mit zwei Freunden eine Filmproduktion für Werbe- und Imagefilme gegründet. Ende 2013 führte der Weg dann nach Hamburg. Hier startete ich als PR-Volontär bei der Otto Group und wurde anschließend in das OTTOCOMMS-Team, also bei otto.de, übernommen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Normal gibt’s bei uns nicht – und das ist gut so! Heute Morgen habe ich mich von einem unserer Data Scientists über die neuesten Algorithmen und das Thema künstliche Intelligenz rund um otto.de aufschlauen lassen, um daraus einen Vortrag zu basteln. Mittags hatte ich dann ein Lunchdate mit einem Architekten, der mir das Thema New Work und den Umbau vom OTTO-Campus geschildert hat – davon wird bald mehr in den Medien zu hören und vor allem zu sehen sein. (Ich bin gespannt!) Und am Nachmittag haben wir Weiterlesen

„Ohne Social Media kann ich mir meine Arbeit nicht mehr vorstellen“

… dass ein TV-Redakteur der ARD so etwas mal sagen würde, wäre vor 10 Jahren wahrscheinlich fast undenkbar gewesen. Überall hinterlässt die Digitalisierung ihre Spuren. PRleben hat mit dem Fernsehmann Teo Jägersberg, vom SWR, über PR, Social Media und Rote Teppiche gesprochen.

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Teo Jägersberg, ARD Reporter

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Seit knapp 9 Jahren bin ich Reporter beim SWR Fernsehen im Studio Karlsruhe und beackere querbeet viele Themen bei uns in der Region für das Landesprogramm, aber bunte Nummern auch für Brisant in der ARD. Vor allem bin ich „Beitrags-Macher“, aber auch immer mal wieder vor der Kamera für Live-Schalten. Ich komme aus dem Sport, war 15 Jahre bei verschiedenen Regionalsendern und beim damaligen DSF.

Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei dir aus?

Themen anleiern, drehen, in den Schnitt gehen, aber auch hin und wieder Weiterlesen

12 Tipps für das perfekte Interview

Viele Dinge, die ganz einfach aussehen, setzen eine gute Planung und in der Regel auch viel Erfahrung voraus. In Rahmen eines Interviews aus seinem Gegenüber die „richtigen“ Antworten herauszulocken, ist eine wirklich große Kunst. Oft sind natürlich Journalist:inne in der Pflicht, so ein Interview zu führen, aber auch PR-Menschen kommen immer mal wieder in die Situation, Menschen zu interviewen.

Die Studenten des Studiengangs Medienmanagement der Hochschule Macromedia in Köln haben mit einem von Deutschlands erfahrensten Interviewern gesprochen und von ihm gelernt, WAS ein wirklich gutes Interview ausmacht. Martin Klostermann ist freier Journalist, der unter anderem für die Deutsche Presse-Agentur (dpa) arbeitet.

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Martin Klostermann, Journalist
(Foto @Annette Koroll)

Klostermann hat inzwischen mehr als 3000 Interviews gemacht. Vor seinem Mirko waren unter anderem Hugh Grant, Alexander Gerst, Brad Pitt, Charlize Theron, Dwayne Johnson, Angela Merkel, Herbert Grönemeyer und viele andere.

Was die Studenten von dem einstündigen Gespräch mit Martin Klostermann lernen konnten haben sie für PRleben in 12 Tipps zusammengefasst:

1. Halte Smalltalk

Die Bedeutung von Smalltalk für ein gelungenes Interview wird oft unterschätzt. Zu Beginn des Gesprächs eignen sich Fragen nach dem Wohlbefinden des Gegenübers genauso wie ein kurzer Kommentar zum Wetter ideal als Eisbrecher. „Smalltalk besteht zwar aus Banalitäten, aber die erfüllen eine wichtige soziale Funktion: sich gegenseitig erst einmal abzuklopfen und zu schauen, wer einem da genau gegenüber sitzt“, weiß Martin Klostermann. „So schafft man eine Vertrauensbasis.“ Und eventuell ergibt sich aus den oberflächlichsten Fragen ja ganz unerwartet ein spannendes Gesprächsthema.

Klostermann erzählt  von einem Interview mit dem Hollywood Schauspieler Hugh Grant. Als er diesen mit den Worten „Hey Hugh, wie geht’s dir?“ begrüßte, wurde er mit der ehrlichen Antwort „Scheiße – ich habe einen riesen Kater“ überrascht. Doch anstatt, wie vielleicht zu erwarten wäre, schlecht gelaunt das Interview zu geben, berichtete Grant bereitwillig über die gelungene Kneipen-Tour mit seinen Kumpels, die ihn am Vorabend durch Berlin geführt hatte. So konnte er dem Journalisten einen recht ungewöhnlichen Aufmacher für seinen Bericht bieten. Ein Glücksfall, denn nach genau solchen Geschichten sucht Klostermann!

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„Gute PR-Menschen nerven nicht!“

Was sind die schlimmsten Fehler, die PR-Leute begehen können, wie finden Journalisten ihre Themen und wie ist es, für die eigene Mutter den passenden Mann zu suchen? Unter anderem darüber spricht die Radio-Redakteurin Magdalena Bienert im Interview mit PRleben .

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Madgalena Bienert, Journalistin
(Foto: Stefan Dorner)

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Journalistin beim öffentlich-rechtlichen Hörfunk. Ich arbeite hauptsächlich als Reporterin und Autorin, suche und finde interessante Geschichten und mache daraus Kino im Kopf, wie wir so schön sagen. Alles fing mit einem Praktikum bei Radio Fritz vom rbb an – inzwischen mache ich (mit kleinen Unterbrechungen und Ausflügen zum Fernsehen) seit 16 Jahren Radio.

Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei dir aus?

Da ich freiberuflich bin, gibt es wirklich keine „typische Arbeitswoche“. Manchmal bin ich sieben Tage im Sender und mache tagesaktuelle Berichterstattung, dann wieder gibt´s Weiterlesen