Drei Bücher die PR-Menschen lesen sollten

Ja und ich meine wirklich Bücher. Manchmal denke ich, dass wir viel zu viel im Netz unterwegs sind und dort ganz anders und mit weniger Aufmerksamkeit lesen als ein Buch. Das sagt übrigens auch der Hirnforscher Hans-Georg Häusel…  Heute möchte ich euch drei Bücher vorstellen die mir sehr gut gefallen und nicht nur für PR-Menschen ziemlich lesenswert sind.

Auslöser für diesen Artikel ist ein Buch, das mir neulich durch einen lieben Kollegen in die Hände gefallen ist. Hier auch mein erster Tipp:

  1. „PRINT – Ein Plädoyer für Slow Media“

Ein DIN-A4 Buch bei dem schon das Durchblättern und Anschauen der liebevoll ausgewählten Bilder Spaß macht.

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PRINT – Ein Plädoyer für Slow Media

Zu sehen gibt es zum Beispiel Titelseiten und Cover von ZEIT, Spiegel, Playboy und Co. aus jeweils vier verschiedenen Jahrzehnten.  Neben vielen Fotos werden dem Leser interessante Interviews mit bekannten Medienmachern geboten, verschiedene Zeitungskiosk-Besitzer /-Mitarbeiter kommen zu Wort und sprechen sehr persönlich über ihren Job, aber auch Weiterlesen

„PR-Menschen, die nur Termine verteilen, haben wir ‚Zettel-Verteiler‘ genannt“

Welche Automarke großartige und welche grottenschlechte Pressearbeit macht, was sie von Interview-Autorisierungen hält und wer der beste PR-Manager ist, den  sich ein Journalist wünschen kann …:) Über diese und viele andere Themen spricht die BamS-Chefreporterin Nicola Pohl bei PRleben.

  1. Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Seit 1. April bin ich Chefreporterin bei der BILD am SONNTAG im Bereich Stars&Kultur – eine Art Rückkehr nach viereinhalb Jahren in der Sportredaktion als Formel-1-Korrespondentin.  Davor habe ich bereits acht Jahre lang in der BamS-Unterhaltung mein Unwesen getrieben.

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(© Niels Starnick)

  1. Wie kommst du in deinem Beruf am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Social Media hilft mir persönlich in den wenigsten Fällen bei Geschichten  – wenn überhaupt dann samstags, wenn wir aktuell für den Erscheinungstag am Sonntag arbeiten. Ansonsten landen solche Geschichten (Heidi Klum trägt ’nen Vito-Pulli, OH SCHRECK!) gleich im Internet oder in der Zeitung vom nächsten Tag – für uns als Sonntagszeitung also unbrauchbar. Social Media ist für mich lediglich eine Inspirationshilfe.

Ich bekomme meine Informationen meistens eher über persönliche Kontakte. Mal abends mit jemandem essen gehen, über Hintergründe plaudern und so neue Ideen bekommen. Hat man so eine kleine, exklusive Information ergattert, gehe ich ihr in persönlicher Recherche nach, um sie zu verifizieren (wenn die Quelle nicht 100 Prozent sicher war) oder um Meinungen (O-Töne) und mehr Informationen zu diesem Thema zu bekommen.

  1. Was ist deine Meinung zu Interviewfreigaben? Welches Erlebnis ist dir diesbezüglich am meisten im Gedächtnis?

Mein bisher schlimmstes Erlebnis hatte ich mit Alexandra Neldel. Da bekam ich nach der Autorisierung ein zu 70% gestrichenes Interview zurück. Das hab ich bis heute aufgehoben. Schade, sie war eigentlich sehr nett und sympathisch. Mein jüngstes Beispiel, was Frau Neldel wahrscheinlich sogar toppt: Weiterlesen

Snapchat – so gelingt die Kommunikation

Über 100 Millionen Nutzer täglich, 10 Billionen betrachtete Videos am Tag und ein Marktwert von 16 Milliarden US-Dollar sprechen für sich. Snapchat ist auf der Überholspur und ist vor allem bei den 18 bis 34-Jährigen beliebt. Eine Zielgruppe, die höchst interessant für Werbetreibende und Kommunikatoren ist.

Um Snapchat als Unternehmen gezielt einzusetzen muss man wissen, warum diese App so beliebt ist und einige Grundregeln beachten.

Hemant Sashittal, Michael DeMar und Avan Jassawalla des John Fischer College und der State University of New York gingen dem Phänomen Snapchat auf den Grund. Mit insgesamt 32 Studierenden, aufgeteilt in vier Fokusgruppen, führten Sie intensive Diskussionen und Fragerunden.

Ungezwungenheit, positive Gefühle und fehlende Konsequenzen

Ein Snap – das sind 10 Sekunden Freude, Nachdenken oder Lachen. Über Snapchat kann man am Leben von Freunden und Bekannten teilhaben und diese an seinem Leben teilhaben lassen. Dazu muss man Weiterlesen

So bekommt deine Botschaft Aufmerksamkeit

Malen statt drucken. Das ist in diesem Fall die Devise. Oder groß, größer am größten.

In der aktuellen GALA bin ich – so wie sicherlich auch jeder andere Leser – über das Gesicht von Jennifer Aniston an einer Hauswand gestolpert. Ihr Blick geradeaus gerichtet, in ihrer Hand hält sie den Deckel einer Wasserfalsche, die sie eben aufgeschraubt hat. Davor auf einem Gerüst stehen zwei Künstler, die dieses Gemälde verantworten. Sie sind kleiner als Jennifers Hand…

das Bild ist riesig. In der GALA nimmt es eine ganze Seite ein. Im kurzen Text mit dem Titel „Jennifer is watching you“ steht, dass sie Weiterlesen

Mein peinlichstes PR-Erlebnis

Der erste Dienstag im Monat ist „Interviewtag“. Schon vor langer Zeit hat ein guter Freund zu mir gesagt: „Interview dich doch mal selbst für deinen Blog“. Damals dachte ich, wen interessiert schon, was ich so mache!?

In letzter Zeit werde ich allerdings immer öfters zu meinem Job befragt. Vergangene Woche bekam ich dann die Mail einer Masterstudentin der IUBH School of Business and Management, die mich um Beantwortung der unterschiedlichsten Fragen rund um meinen Job gebeten hat:

Anzahl der Jahre im PR Bereich; wie und warum sind Sie zur PR gekommen?

Ich arbeite seit rund 10 Jahren im PR-Bereich. Vorher habe ich als Journalistin gearbeitet. Nach meinem Volontariat bei einem Radio NRW -Lokalsender bin ich zum Fernsehen gewechselt. Zuletzt war ich als Reporterin und Redakteurin bei RTL.

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Verena Bender

Meine jetzige Agentur hat damals einen Mitarbeiter gesucht, der sowohl beim Fernsehen als auch beim Radio gearbeitet hat. Das hat gepasst.

Wie entwickelten Sie Ihre Kenntnisse/Fähigkeiten?

Ich habe sehr von meiner Arbeit als Journalistin profitiert, weil ich aus Erfahrung weiß, was Journalisten für ihre Berichterstattung benötigen und was nicht! Da ich im Boulevard-TV gearbeitet habe und Position PR der Marktführer im Entertainmentbereich ist: eine gute Kombination.

Ich weiß zum Beispiel, dass seitenlange Pressemitteilungen in der Regel total überflüssig sind. Es geht nichts über eine gute Geschichte, die erzählt werden kann.

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Fünf Dinge die du beim Pitch beachten solltest

Für viele Agenturen gehört die Teilnahme an einem Pitch zum Alltag. Natürlich gibt es immer wieder Kunden die aufgrund von Empfehlungen auf einen zukommen, so dass gar kein großartiger Pitch notwendig ist. Ganz drum herum kommen Agenturen allerdings selten, wenn sie wachsen und für renommierte Auftraggeber arbeiten möchten.

Hier fünf Punkte auf die bei der Teilnahme an einem Pitch geachtet werden sollte.

  1. Genaue Abstimmung mit dem Auftraggeber

In der Regel gibt es ausführliche Briefingunterlagen vom Auftraggeber. Erst mal gilt es diese genau zu studieren. Alle offenen Punkte und Fragen oder mögliche Unklarheiten sollten mit dem potentiellen Kunden besprochen werden, BEVOR man sich an die Entwicklung kreativer Ideen macht.

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Alles was im Vorfeld geklärt ist, kann anschließend nicht mehr falsch verstanden werden. Im Übrigen kann es auch nicht schaden, das Thema Pitchhonorar Weiterlesen

Alte PR-Regel: Sex sells…

…oder sorgt zumindest für ordentlich Aufmerksamkeit.

Wenn eine EX-Soap-Darstellerin eine eigene Mode-Kollektion herausbringt, ist einer der ersten Gedanken: Wen interessierts? Wenn sie dann noch möchte, dass Deutschlands größte Boulevardzeitung darüber berichtet!? Puuuuh. Größenwahnsinnig?

NEIN! Es braucht einfach eine richtig gute Idee und dann klappt das – selbst am Tag eines Deutschland-EM-Spiels. Der Bericht bestand aus Weiterlesen

Was „House of Cards“ und ein „Inselwart“ gemeinsam haben

Welche PR-Aktionen sie beeindruckt haben, warum Social Media für Radio so wichtig ist und wie schnell Menschen ihre Glaubwürdigkeit verlieren können… das sind nur einige Punkte, über die Melanie Kopp im Interview mit PRleben spricht. Sie arbeitet bei Radio Galaxy, einem bayernweiten privaten Radiosender mit Sitz in Regensburg.

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Melanie Kopp, Radio GALAXY

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Hörfunkjournalistin im Bereich Moderation und Redaktion. Eingestiegen bin ich über ein Volontariat.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Das ist ein Zusammenspiel aus all diesen Bereichen. Mal wird man über das Internet auf etwas aufmerksam, dann wieder über eigene Kontakte und Ideen. Über Weiterlesen

Vier Regeln für erfolgreiches Networken

In der Kommunikationsbranche ist das wichtigste Kapital die Kontakte, die ein Mensch besitz! Natürlich dürfen entsprechendes Fachwissen und Talent nicht fehlen, aber ein PR-Mensch kann noch so viele Ideen haben, wenn er weder Kunden hat, denen er sie vorstellen kann, noch Journalisten kennt, mit denen er Themen umsetzt.

Deshalb ist das Netzwerk aus Kontakten das A und O. Neulich hat eine Freundin mir ein Buch geschenkt mit dem Titel „Erfolgreiches Networking – Lebenslange Geschäftsbeziehungen aufbauen“. Autor ist Tim Templeton.

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Da ich schon eine ganze Weile in der Branche arbeite und auch viele Menschen kenne, weiß ich um den Wert guter Kontakte. Ich hielt mich für ziemlich gut vernetzt und dieses Buch in meinem Fall für recht überflüssig. Da ich allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht anderes zu lesen hatte, hab ich mal reingeschaut. Aus dem „Reinschauen“ wurde Lesen und ich habe jede Menge gelernt. Der Autor hat vier Prinzipien, die Weiterlesen