ACHTUNG! Casting-Stars zicken bei Interviewfreigaben

Es gibt kaum einen großen Promi-Event bei dem er nicht ist, um darüber zu schreiben. Immer gut gelaunt, kompetent und vorbereitet. Der Journalist Thomas Kielhorn ist schon lange im Geschäft. Im Gespräch mit PRleben erzählt er über absurde Machenschaften von TV-Sendern, kuriosen Interviewfreigaben und er verrät, wieso Journalisten heute eigentlich Allrounder sein müssen.

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Thomas Kielhorn, Journalist

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich habe vor über 22 Jahren angefangen, mich für Stars und ihre Geschichten zu interessieren. In dieser Zeit habe ich in schöner Regelmäßigkeit meinen Job gewechselt und habe u.a. für BRAVO, InTouch und die BILD am Sonntag gearbeitet. Aktuell bin ich als Promi-Reporter beim DuMont-Verlag angestellt und schreibe vor allem für den Kölner EXPRESS, den Berliner KURIER und die Hamburger MORGENPOST.

Was ist deine Meinung zu Interviewfreigaben? Welches Erlebnis ist dir diesbezüglich am meisten im Gedächtnis geblieben?

Grundsätzlich habe ich keine Probleme damit, wenn es um rein inhaltliche Dinge geht. Ich muss beim Transkribieren natürlich oft extrem kürzen. Da ist es nur fair, wenn man seinem Interviewpartner den gekürzten Text noch mal zukommen lässt. Umso schöner ist es, wenn TV-Dinos wie Thomas Gottschalk Weiterlesen

„Es gibt immer Chancen… die sollte man nutzen!“

Es gibt Menschen die es schaffen, bei nur einem Treffen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Einer dieser Menschen auf meinem Weg ist Frank Behrendt. Seine Art zu reden begeistert und reißt mit, keiner antwortet so schnell auf Emails wie er und seine Einstellung zum Job ist vorbildhaft! Mehr dazu gibt es in seinen Büchern.

Bei PRleben spricht Frank Behrendt unter anderem darüber, was gute Kommunikation bedeutet und wie Berufseinsteiger den Weg in die Brache finden.

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Frank Behrendt,
Senior Advisor bei Serviceplan

Heute sind Sie Autor und Senior Advisor bei Serviceplan…nach langer Zeit im Vorstand dort. Für viele Menschen ein Traumjob. Wie war Ihr Weg dorthin?

Ganz ehrlich – ich wäre lieber TV-Moderator geworden wie Thomas Gottschalk (lacht). So viel zum Thema Traumjob. Mein Weg begann an der Deutschen Journalistenschule in München, eine Top Grundlage. Danach war ich in der Unternehmenskommunikation bei Henkel. Dann kam meine erste Agentur – Kohtes&Klewes. Im Anschluss hat es mich in die Verkaufsförderung verschlagen zu Stein Promotions. Die haben einen „ungewöhnlichen Job für ungewöhnlichen Typen“ in der FAZ gesucht. Volltreffer, fast 10 Jahre war ich da, bevor ich zu Universal Music und RTL ins Entertainment Business gewechselt bin.

Man sieht schon – ich tauge nicht als Vorbild für einen gradlinigen Lebenslauf, der passt auch nicht zu mir. Im Jahr 2000 bin ich dann zu Pleon gegangen, heute Ketchum Pleon. Da war ich lange Jahre Deutschland-CEO bevor ich dann nach dem Merger 2011 bei fischerAppelt in den Vorstand berufen wurde. Langweilig war es nirgendwo.

Im Laufe Ihres Berufslebens haben Sie wohl unzählige PR-Kampagnen mit Ihrem Team umgesetzt! Welche ist Ihnen am nachhaltigsten im Gedächtnis geblieben und warum?

Die Bezeichnung „PR“ mag ich nicht mehr, das mir zu viel „Silo“. Ich rede lieber von Weiterlesen