Offenheit und Fakten ohne „schmückendes Beiwerk“, das wünschen sich Journalisten

Journalisten können nicht immer alles positiv darstellen, damit müssen PR-Leute einfach klar kommen. Dass das die Zusammarbeit bisweilen erschweren kann, weiß der Verbraucherexperte Ron Perduss vom Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) aus Erfahrung. Darüber, über PR-Menschen die permant „nachfassen“, aber auch über großartige PR-Aktionen die er in Erinnerung hat, spricht Ron Perduss mit PRleben.

Ron Perduss, Verbraucherexperte beim RBB Fernsehen und Radio, Verena Bender PRleben

Ron Perduss, Verbraucherexperte beim RBB-Fernsehen und -Radio

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite als Verbraucherexperte für Radio und TV. Eigentlich bin ich gelernter Bankkaufmann, habe aber nach sieben Jahren in diesem Job gemerkt: das ist nicht meine Zukunft. Ende der 90iger habe ich klassisch als Volontär bei einem Berliner Radiosender angefangen. Mein Interessensschwerpunkt lag schon immer auf Wirtschaft- und Finanzthemen. Ich mag es, schwierige Sachverhalte in einfache Worte zu packen, neue Produkte selbst zu testen oder neue Dienstleistungen vorzustellen. Ich betrachte mich ein bisschen wie ein Filter: aus der Flut an Neuigkeiten und Informationen das herausfiltern, was für die breite Masse interessant ist.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Lesen, lesen, lesen. Und die Augen offen halten. Die Geschichten sind Weiterlesen

Wieso gute PR anders- und einzigartig sein sollte…

Dass PR immer zum Medium passen sollte, ist nicht neu… aber wie sehr -gerade bei TV-Formaten oder Shows die ein bisschen anders sind- auch eine ganz besondere Herangehensweise gefragt ist, darüber spricht die Redakteurin Sabrina Bärthel bei PRleben. Sabrina arbeitet bei der Firma die Formate mit Joko und Klaas, Olli Schulz und Co. produziert. Ein spannendes Gespräch…

Sabrina Bärthel, Redakteurin bei der TV Produktionsfirma Florida TV verena Bender PRleben

Sabrina Bärthel, Talent & Artist Manager bei der Produktionsfirma Florida TV

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite seit 2,5 Jahren als Talent & Artist Manager für die Produktionsfirma Florida TV in Berlin. Ich bin zuständig für das Gästebooking, die Koordination und Künstlerbetreuung für Circus HalliGalli und weitere Formate. Praktika während und nach der Studienzeit bei MTV, VIVA, Universal Music und einer festen Anstellung bei Axel Springer haben dazu verholfen, dass ich durch mein Netzwerk von einem tollen Job in den nächsten gerutscht bin.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…?

Persönliche und vertraute Kontakte und ein guter Draht zu Plattenfirmen und Filmverleihen sind in erster Linie wichtig, denn sie versorgen uns mit Informationen, bevor sie öffentlich werden. Eigene Recherche im Internet ist Weiterlesen

„Gute PR bedeutet, zu wissen WIE man etwas anbietet…“

Kaum ein Mann in Deutschland hat mehr Erfahrung mit Musik- und Kulturthemen im Printbereich, als Christoph Dallach. Der Journalist arbeitet für große deutsche Zeitungen und Magazine wie unter anderem DIE ZEIT und den KulturSPIEGEL. Mit PRleben hat er über seine Erfahrungen mit PR-Menschen gesprochen und einige interessante Anekdoten erzählt.

Christoph Dallach, Journalist PRleben Verena Bender

Christoph Dallach, Journalist

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Journalist und schreibe für DIE ZEIT, ZEITMAGAZIN, KulturSPIEGEL und SPIEGEL-ONLINE vor allem über Musik. Dazu gekommen bin ich eher zufällig, als ich mich während meines Studiums des Kommunikationsdesigns bei einem Praktikum in die Textredaktion setzte und nicht wie vereinbart in die Grafik. Das war bei TEMPO, wo ich nach meinem Studium ein Volontariat absolvierte. Nach TEMPO schrieb ich vor allem für DIE WOCHE und den SPIEGEL und sonstwen der mit Geld lockte.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Es ist tatsächlich eine Mischung von allem. Wenn man zum Beispiel, etwas spannendes im Netz liest, hilft es natürlich Weiterlesen

Wie DPA-Mitarbeiter mit Angeboten von PR-Menschen umgehen

Dass zu viel des Guten bei PR-Menschen auch schnell nach hinten losgehen kann und in welchen Fällen er keine Lust hat, zu diskutieren, erzählt Martin Klostermann, Chef vom Dienst beim dpa Audio und Videodienst, im Gespräch mit PRleben.

Martin Klostermann, Chef vom Dienst beim dpa Audio- und Videodienst

Martin Klostermann, Chef vom Dienst beim dpa Audio- und Videodienst

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Chef vom Dienst, Redakteur und Reporter beim Radio- und Videodienst der Deutschen Presse-Agentur in Berlin, regelmäßig schreibe ich auch für´s Haus. Ich bin Freiberufler und verbringe geschätzt zwei Drittel meiner Arbeitszeit bei dpa. Dieses Model mag ich, weil Zeit für andere Projekte bleibt: Ich bin Referent, arbeite für TV-Sender, war eine Zeitlang tätig für einen öffentlich-rechtlichen Radiosender in Australien. Wie ich zu meinem Job gekommen bin? Lange Geschichte und eine Laufbahn wie eine Serpentinenstraße; angefangen habe ich übrigens mit 14 als Tellerwäscher ;)..!

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Alle genannten Dinge sind hilfreich, wichtig und erlaubt. Ich würde sagen, da gibt es kein Richtig und kein Falsch. Die sozialen Medien haben diesbezüglich natürlich unglaublich an Relevanz gewonnen und sind ein hervorragender Indikator: Hier sehe ich unmittelbar, was gut läuft, welche Themen angesehen, geteilt, geliked werden. In unserer Redaktion machen wir Weiterlesen