Social Media: Fluch oder Segen für Presse und PR?

Instagram, Twitter, Tiktok, Youtube  und Co. Inzwischen sind sie eigene „kleine“ Medienkanäle geworden. Jeder kann dort seine Geschichte erzählen, eigenen Content erstellen und konsumieren.

Vieles hat sich durch die sozialen Medien verändert. Auch für Journalisten, PR-Manager und Menschen die in der Öffentlichkeit stehen. Wie so vieles im Leben hat das Vor- und Nachteile.

Um die „Fluch oder Segen-Frage“ aus dem Titel zu beantworten, kommt es natürlich immer auf die Sichtweise an.

Segen für Redaktionen

Redaktionen können sich immer öfter Geld für gute Fotos sparen. Ganze Seiten werden mittlerweile in Grazia, Bunte, GALA, CLOSER oder was auch immer mit Instagram-Fotos bestückt.

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Fast alles Promis haben einen Account und bevor sie sich von Paparazzi „abschießen“ lassen, posten sie doch lieber etwas, was die Leser vermeintlich sehen möchten. Und nicht nur die Printredaktionen greifen auf die Bilder in sozialen Netzwerken zurück. Auch Weiterlesen

„Ich kenne keinen, der noch Fernsehen schaut!“

Kaum ein Mensch geht noch ohne sein Smartphone aus dem Haus. Gerade bei Jugendlichen könnte man denken, sie seien mit dem Mini-Computer komplett verwachsen. Eigentlich gibt es keine Situation, in der das Handy nicht der treuste Begleiter ist.

Wie wirkt sich das auf ihr Kommunikationsverhalten aus? Werden überhaupt noch klassische Medien konsumiert und falls ja in welcher Form? Wirkt sich das ständige „On-Sein“ auf die Konzentration aus und welche Regeln werden ihnen für den Umgang mit Social Media vermittelt – von wem überhaupt?

Wer könnte diese und weitere Fragen besser beantworten, als Teenager? Es folgt ein Gespräch mit einer 15-Jährigen Schülerin aus Köln.

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Sie geht in die neunte Klasse eines Gymnasiums und gibt uns Einblicke die selbst ihre Eltern nicht haben:

Wie viele Stunden am Tag nutzt du dein Handy und wofür?

Nicht, dass meine Mama das hört!?!

Nein, wir halten dich anonym!

Gut!

Also überschlagen, alleine am Morgen, nachdem ich aufgestanden bin, eine Viertelstunde. Und so insgesamt bestimmt zwei Stunden am Tag. Mit Seriengucken auf Netflix, wenn das zählt!?

Natürlich zählt das.

Ach so, die Serien gucke ich nämlich auf dem Handy. Also mindestens zwei Stunden, wenn nicht mehr. Wofür ich das Handy sonst noch so nutze!? Zur Kommunikation, mit meinen Freunden, also auf Whatsapp. Aber auch für Weiterlesen