Drei Bücher die PR-Menschen lesen sollten

Ja und ich meine wirklich Bücher. Manchmal denke ich, dass wir viel zu viel im Netz unterwegs sind und dort ganz anders und mit weniger Aufmerksamkeit lesen als ein Buch. Das sagt übrigens auch der Hirnforscher Hans-Georg Häusel…  Heute möchte ich euch drei Bücher vorstellen die mir sehr gut gefallen und nicht nur für PR-Menschen ziemlich lesenswert sind.

Auslöser für diesen Artikel ist ein Buch, das mir neulich durch einen lieben Kollegen in die Hände gefallen ist. Hier auch mein erster Tipp:

  1. „PRINT – Ein Plädoyer für Slow Media“

Ein DIN-A4 Buch bei dem schon das Durchblättern und Anschauen der liebevoll ausgewählten Bilder Spaß macht.

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PRINT – Ein Plädoyer für Slow Media

Zu sehen gibt es zum Beispiel Titelseiten und Cover von ZEIT, Spiegel, Playboy und Co. aus jeweils vier verschiedenen Jahrzehnten.  Neben vielen Fotos werden dem Leser interessante Interviews mit bekannten Medienmachern geboten, verschiedene Zeitungskiosk-Besitzer /-Mitarbeiter kommen zu Wort und sprechen sehr persönlich über ihren Job, aber auch Weiterlesen

Der Rote Teppich – Drei Dinge, die ich bei der Planung beachten sollte!

In der „Glamourwelt“ der Entertainment-PR darf er auf gar keinen Fall fehlen: Der Rote Teppich! Für jeden Veranstalter ist der Red Carpet ein absolutes MUSS. Schließlich möchte der Kunde Berichterstattung und lädt die Prominenten nicht aus Spaß ein… oder kauft sie ein…

Ob eingeladen oder eingekauft ist von Event zu Event und auch von Promi zu Promi total unterschiedlich. Grundsätzlich gilt hier: Je renommierter der Event, desto seltener werden die prominenten Besucher mit einer Gage geködert, und je unbekannter der Gast, desto seltener bekommt er Geld für sein Erscheinen… Soweit mal ganz pauschal.

Auch wenn es bei der Veranstaltung aussieht, als würde es alles einfach mal so „laufen“. Es ist wichtig, dass im Vorfeld bestimmte Punkte geklärt werden.

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Roter Teppich Schweiger-Premiere (BUNTE)

Hier drei Beispiele was die PR bei der Planung des Red Carpets beachten sollte:

  1. Backdrop

Der Teppich alleine reicht nicht. Im Gegenteil, viel wichtiger ist Weiterlesen

PR-Angebote: Wie man aus der Masse heraussticht!

Geschichten lassen sich nicht platzieren indem PR-Menschen Journalisten mit (möglichst inhaltslosen) Mails bombadieren. Darüber wie wirklich gute Geschichten fürs Radio entstehen, was ein mobiler Bäcker damit zu tun hat und wie wichtig gemeinsame Ziele sind, darüber spricht der Radio-Mann Tim Lauth bei PRleben …

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Tim Lauth, Chefmoderator

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin der „Morningman“ also der Chefmoderator von Antenne Frankfurt, dem wirtschaftslizensierten Radiosender in Hessen. Zu meinen Aufgaben gehört es neben der Arbeit als Führungskraft im Funkhaus, vor allem in der „Radioprimetime“ jeden Morgen von 5 bis 10 Uhr über eine Millionen Menschen gut gelaunt in den Tag zu bringen. Im Idealfall mit einer ausgewogenen Mischung aus Unterhaltung, Information und -gerade morgens- mit einer guten Portion Humor.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Neben den „normalen“ journalistischen Zugängen wie z.B. DPA, festen und freien Reportern sind vor allem persönliche Kontakte aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen besonders wichtig. Ein gutes Beispiel ist bei mir jeden Morgen der mobile Bäcker um 03.55 an der Frankfurter Galluswarte oder unser Funkhauspförtner gegen 04.10 Uhr. Beim Bäcker treffen sich morgens Weiterlesen

PRleben Sommerpause

Zwei Wochen gebe ich euch Zeit, um in Ruhe im Archiv zu stöbern ohne durch neue Geschichten abgelenkt zu werden. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe interessanter Interviews mit Journalisten von führenden Deutschen Medien (wie RTL, Spiegel, DPA, NDR Fernsehen, ProSieben, uvm.) zum Thema PR. Auch PR-Menschen sprechen hier über ihren Job. In erster Linie geht es darum, was gute und was schlechte PR ist.

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Einfach mal abschalten…

Tolle, kleine und große PR-Ideen zum abschauen gibt es in der Kategorie „Best practice„. Grundsätzliche Geschichten und Erfahrungen aus meinem Job und mein persönliches PR-Tagebuch von der ECHO-Woche im März 2015 sind vielleicht auch einen Blick wert 🙂

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Sommerpause bis zum 05.08.2015

Am Mittwoch den 05. August erscheint ein neues Interview zum Thema PR und zwar diesmal mit Schauspielagentin und Agentur-Inhaberin Harriet Hahlweg. An dieser Stelle auch einmal vielen Dank für das fleißige Lesen und die schönen Mails mit neuen Vorschlägen. Ich freue mich jeder Zeit darüber! Einfach an PRleben@t-online.de ….

Ich wünsche allen eine tolle, sonnige Zeit! Bis in zwei Wochen…

Wie DPA-Mitarbeiter mit Angeboten von PR-Menschen umgehen

Dass zu viel des Guten bei PR-Menschen auch schnell nach hinten losgehen kann und in welchen Fällen er keine Lust hat, zu diskutieren, erzählt Martin Klostermann, Chef vom Dienst beim dpa Audio und Videodienst, im Gespräch mit PRleben.

Martin Klostermann, Chef vom Dienst beim dpa Audio- und Videodienst

Martin Klostermann, Chef vom Dienst beim dpa Audio- und Videodienst

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Chef vom Dienst, Redakteur und Reporter beim Radio- und Videodienst der Deutschen Presse-Agentur in Berlin, regelmäßig schreibe ich auch für´s Haus. Ich bin Freiberufler und verbringe geschätzt zwei Drittel meiner Arbeitszeit bei dpa. Dieses Model mag ich, weil Zeit für andere Projekte bleibt: Ich bin Referent, arbeite für TV-Sender, war eine Zeitlang tätig für einen öffentlich-rechtlichen Radiosender in Australien. Wie ich zu meinem Job gekommen bin? Lange Geschichte und eine Laufbahn wie eine Serpentinenstraße; angefangen habe ich übrigens mit 14 als Tellerwäscher ;)..!

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Alle genannten Dinge sind hilfreich, wichtig und erlaubt. Ich würde sagen, da gibt es kein Richtig und kein Falsch. Die sozialen Medien haben diesbezüglich natürlich unglaublich an Relevanz gewonnen und sind ein hervorragender Indikator: Hier sehe ich unmittelbar, was gut läuft, welche Themen angesehen, geteilt, geliked werden. In unserer Redaktion machen wir Weiterlesen

Warum Rheuma-Decken für die Ostseewelle nicht gefährlich sind

Ein spannendes Gespräch mit dem Chef vom Dienst und Moderator Eike Buschmann von Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern bestätigt, dass PR-Menschen soziale Kompetenz haben sollten und die Medien kennen müssen.

Eike Buschmann, Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern

Eike Buschmann, Ostseewelle HIT-RADIO Mecklenburg-Vorpommern

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Mein Berufswunsch war bereits seit meinem achten Lebensjahr zum Radio zu kommen. Eines meiner Vorbilder damals: NDR Moderator Carlo von Tiedemann. Ich habe den – wie ich finde – üblichen Weg genommen: Erst freie Mitarbeit für die Jugendseite einer Lokalzeitung (während meiner Schulzeit), dann freier Mitarbeiter für Wochenend-Schichten bei R.SH, gefolgt von einem Volontariat bei delta radio (Schwerpunkte Moderation sowie Aufbau des damaligen Außenstudios Flensburg). Heute arbeite ich als CVD und Moderator bei der Ostseewelle.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Zum einen ist Social Media ein ganz wichtiger Bestandteil. Gerade über Weiterlesen

Ein Bild sagt mehr als viele Worte

Gerade in Zeitungen und Zeitschriften ist es so: Je besser das Fotomotiv, desto eher bleibt der Leser hängen und liest sich durch, worum es überhaupt geht. So ein Fotomotiv zu entwickeln, ist oft gar nicht so einfach und damit einen Abdruck zu bekommen, keine Leichtigkeit. Da muss man sich wirklich etwas Besonderes einfallen lassen. Zwei schöne Bespiele für gute Fotomotive, die sich am 19.02.15 durch die Tageszeitungen gezogen haben, sind ein Roboter und fliegende „Schwäne“.

Zauberhaftes Bild aus Sidney

Mal ehrlich: Wen interessiert die Aufführung von „Schwanensee“ in Sidney?

Schwanensee in Sidney in der Tagespresse

Schwanensee in Sidney in der Tagespresse

Da schreibt doch kein Mensch drüber. Warum sollte eine deutsche Tageszeitung auch auf das Ballett in Australien hinweisen? Redaktionell macht das doch in keiner Weise Sinn, außer Weiterlesen