Drei Bücher die PR-Menschen lesen sollten

Ja und ich meine wirklich Bücher. Manchmal denke ich, dass wir viel zu viel im Netz unterwegs sind und dort ganz anders und mit weniger Aufmerksamkeit lesen als ein Buch. Das sagt übrigens auch der Hirnforscher Hans-Georg Häusel…  Heute möchte ich euch drei Bücher vorstellen die mir sehr gut gefallen und nicht nur für PR-Menschen ziemlich lesenswert sind.

Auslöser für diesen Artikel ist ein Buch, das mir neulich durch einen lieben Kollegen in die Hände gefallen ist. Hier auch mein erster Tipp:

  1. „PRINT – Ein Plädoyer für Slow Media“

Ein DIN-A4 Buch bei dem schon das Durchblättern und Anschauen der liebevoll ausgewählten Bilder Spaß macht.

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PRINT – Ein Plädoyer für Slow Media

Zu sehen gibt es zum Beispiel Titelseiten und Cover von ZEIT, Spiegel, Playboy und Co. aus jeweils vier verschiedenen Jahrzehnten.  Neben vielen Fotos werden dem Leser interessante Interviews mit bekannten Medienmachern geboten, verschiedene Zeitungskiosk-Besitzer /-Mitarbeiter kommen zu Wort und sprechen sehr persönlich über ihren Job, aber auch Weiterlesen

PRleben Sommerpause

Zwei Wochen gebe ich euch Zeit, um in Ruhe im Archiv zu stöbern ohne durch neue Geschichten abgelenkt zu werden. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe interessanter Interviews mit Journalisten von führenden Deutschen Medien (wie RTL, Spiegel, DPA, NDR Fernsehen, ProSieben, uvm.) zum Thema PR. Auch PR-Menschen sprechen hier über ihren Job. In erster Linie geht es darum, was gute und was schlechte PR ist.

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Einfach mal abschalten…

Tolle, kleine und große PR-Ideen zum abschauen gibt es in der Kategorie „Best practice„. Grundsätzliche Geschichten und Erfahrungen aus meinem Job und mein persönliches PR-Tagebuch von der ECHO-Woche im März 2015 sind vielleicht auch einen Blick wert 🙂

PRleben, Verena Bender, Blog

Sommerpause bis zum 05.08.2015

Am Mittwoch den 05. August erscheint ein neues Interview zum Thema PR und zwar diesmal mit Schauspielagentin und Agentur-Inhaberin Harriet Hahlweg. An dieser Stelle auch einmal vielen Dank für das fleißige Lesen und die schönen Mails mit neuen Vorschlägen. Ich freue mich jeder Zeit darüber! Einfach an PRleben@t-online.de ….

Ich wünsche allen eine tolle, sonnige Zeit! Bis in zwei Wochen…

Wie es ein Fußball-Viertligist auf die Startseite von Spiegel Online schafft…

…ganz ohne erwähnenswerte Ausschreitungen oder einen herausragenden sportlichen Erfolg.

Nicht nur die Spiegel-Starttseite hat Anfang der Woche über den ehemaligen DDR-Meister FC Carl Zeiss Jena berichtet. Auch andere deutsche Leitmedien wie Welt, Focus und Co haben dem Verein, der so gerne in die Dritte Liga aufsteigen würde, einen Artikel gewidmet. Grund dafür ist der neue Trikot-Sponsor.

Berichterstattung auf Spiegel Online Mai 2015 PRleben Verena Bender

Berichterstattung auf Spiegel Online, Mai 2015

Nicht etwa das Logo eines Unternehmens, wie es ja im Sport häufig üblich ist, ziert die Brust der Spieler, sondern Weiterlesen

„Gute PR bedeutet, zu wissen WIE man etwas anbietet…“

Kaum ein Mann in Deutschland hat mehr Erfahrung mit Musik- und Kulturthemen im Printbereich, als Christoph Dallach. Der Journalist arbeitet für große deutsche Zeitungen und Magazine wie unter anderem DIE ZEIT und den KulturSPIEGEL. Mit PRleben hat er über seine Erfahrungen mit PR-Menschen gesprochen und einige interessante Anekdoten erzählt.

Christoph Dallach, Journalist PRleben Verena Bender

Christoph Dallach, Journalist

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Journalist und schreibe für DIE ZEIT, ZEITMAGAZIN, KulturSPIEGEL und SPIEGEL-ONLINE vor allem über Musik. Dazu gekommen bin ich eher zufällig, als ich mich während meines Studiums des Kommunikationsdesigns bei einem Praktikum in die Textredaktion setzte und nicht wie vereinbart in die Grafik. Das war bei TEMPO, wo ich nach meinem Studium ein Volontariat absolvierte. Nach TEMPO schrieb ich vor allem für DIE WOCHE und den SPIEGEL und sonstwen der mit Geld lockte.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Es ist tatsächlich eine Mischung von allem. Wenn man zum Beispiel, etwas spannendes im Netz liest, hilft es natürlich Weiterlesen

GUT gemacht: Sooo viele Geschichten, viele Aufhänger – EIN Film

Die Presse zum deutschen Kinostart von Fifty Shades of Grey ist ein Beispiel für richtig gute PR-Arbeit. Natürlich ist ein Film zu einem Buch, das schon für jede Menge Wirbel gesorgt hat, ein Film, in dem es hauptsächlich um Sex geht, kein Film über den sich die Presse ausschweigen würde. Trotzdem ist die Vielfalt der Geschichten und der unterschiedlichen Aufhänger ein gutes Beispiel für eine gelungene PR-Kampagne.

Einmal quer durch die Tagespresse

Die BILD-Zeitung beschäftigt sich natürlich seit Tagen mit dem Film, den Darstellern, der Handlung und allem drum und dran…

BILD-Zeitung vom 11.02.2015

BILD-Zeitung vom 11.02.2015

…aber das ist eine Tatsache, die PR-Menschen nun wenig wundert, denn die BILD gehört zu den ersten Medien, die man als passend für dieses Thema erachtet. Aber viele andere sind ebenfalls auf den Film angesprungen. Die Tagespresse ist voll mit Geschichten: Der Tagesspiegel, der rätselt Weiterlesen