„Ein gutes Pressefoto transportiert Emotionen!“

Der Job als PressefotografIn ist nicht immer einfach, aber super abwechslungsreich. Die Fotografin Katrin Hauter hat ihren Beruf in der analogen Zeit gelernt und setzt sich nun mehr und mehr mit der Digitalisierung der Branche auseinander. Welche Herausforderungen das mit sich bringt, wie überhaupt ein perfektes Pressefoto entsteht und warum sich manche Kollegen am Roten Teppich verhalten, als hätten sie keine Erziehung genossen… unter anderem darüber spricht sie im Interview:

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich bin Fotografin und arbeite hauptsächlich im Bereich der Event-und Pressefotografie. Nach dem Abitur habe ich eine dreijährige Ausbildung zur Fotografin absolviert.

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Katrin Hauter, Fotografin

Neben meiner fotografischen Tätigkeit habe ich auch im Bereich Casting und Requisite für verschiedene TV-Formate gearbeitet. Dadurch bekam ich Kontakt zu den MMC Studios, für die ich einige Jahre als freie Fotografin tätig war. Ich bin nächstes Jahr 20 Jahre selbständig und seit 15 Jahren bei der Bildagentur action press unter Vertrag.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Der ist immer sehr abwechslungsreich: Fotoaufträge ausführen, Bildbearbeitung, Kundenakquise, Besprechungen, Angebote schreiben, Büroarbeit – es wird nie langweilig.

Was macht ein richtig gutes Pressefoto aus? Gibt es da bestimmte Kriterien?

Da ich für eine Bildagentur arbeite, heißt es in meinem Bereich oft: „Sei zur Weiterlesen

„Hinhalten ist ein absolutes NO GO!“

[*Werbung / Unternehmensnennung*]
Eine Premiere im PRleben-Interview! Nach vielen Journalisten und Kommunikatoren aus ganz unterschiedlichen Branchen, gibt es heute zum ersten Mal ein Gespräch mit einem Fotografen. Einem Promi-Fotografen, um genau zu sein.

Mit Markus Nass spreche ich über die Themen Digitalisierung, Star-Allüren bei Shootings, optimale Arbeitsbedingungen am Roten Teppich und darüber, was PR-Menschen im Umgang mit Fotografen lernen müssen.

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Meine Jobs sind erstens Fotos von und für Schauspieler für Akquisezwecke und Presseveröffentlichungen zu erstellen und zweitens Fotomaterial für Presse- und PR-Zwecke von Veranstaltungen etc. zu produzieren.

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Markus Nass – Fotograf

Ich habe über ein Praktikum in einem Fotolabor den Werbefotografen Andreas Tillmanns kennengelernt. Der sagte damals: „Hier ist der Schlüssel zu meinem Studio, hier der zum Kameraschrank… tob dich aus.“ Das war eine tolle Fügung. Nach Assistenztätigkeit bei verschiedenen Fotografen kamen irgendwann die ersten eigenen Jobs. Und die wurden über die Jahre immer mehr.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Den gibt es nicht. Ganz grob gibt es drei Blöcke: Bürokram (Rechnungen, Angebote, Steuer, Shooting-Orga, Akquise…), Nachbearbeitung (Fotolook- Entwicklung, Versand…) und natürlich das Fotografieren.

Diese werden, so wie es zeitlich passt, abgearbeitet. Ich habe mal versucht feste Bürozeiten einzurichten. Das hat aber nicht funktioniert.

Was macht ein richtig gutes Pressefoto aus? Gibt es da bestimmte Kriterien?

Ein Videograph kann schwenken, schneiden, Text einblenden usw. Ein Fotograf hat genau einen Frame. Da muss alles Nötige an Informationen rein. Zudem muss es Weiterlesen

6 Mythen aus dem PRleben

…im Entertainmentbereich – und wie die Realität aussieht!

Oft sehen Menschen, wenn sie von außen auf einen Job schauen, nur die positiven Seiten.  Naja gut, die Deutschen vielleicht nicht unbedingt, weil diese ja sowieso vieles einfach blöd finden 😉 – Aber das ist ein anderes Thema.

Jobs, die man selber nicht macht, wirken oft schillernder und schöner, als sie vielleicht sind. Der Bäcker ist von köstlichen Dingen umgeben, aber er muss nachts verdammt früh aufstehen. Der Lehrer hat ja sooooo viel Urlaub, aber die Unterrichtsvorbereitungszeit oder den Kampf mit anstrengenden Schülern bedenken Wenige. Der erfolgreiche Manager hat so richtig viel Geld, aber dass er oft kaum Privatleben hat und nur selten seine Familie sieht, sehen Außenstehende oft nicht. So hat jeder Beruf sicher seine Vor- und Nachteile.

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Das gilt auch für den PR-Beruf, zumindest bei uns im Entertainmentbereich. Hier werde ich immer mal wieder mit Aussagen konfrontiert, die ich dann versuche geradezurücken. Sechs davon habe ich euch hier zusammengestellt:

1. „Du feierst auf den coolsten Partys“

Coole Partys? Auf jeden Fall! TV-Shows, Musikpreis, Parfümpreis, Filmpremieren usw. überall gibt es coole Aftershowpartys… da ist jede Menge Potential. Coole Partys auf denen du als PR-Manager im Entertainmentbereich anwesend bist. Aber Weiterlesen

„Ein Reporter braucht Trüffelschwein-Qualitäten!“

Wenn sich eine Frau im „Medien Boulevard-Business“ auskennt, dann ist es Hendrikje Kopp. Inzwischen ist sie Chefreporterin bei der GALA. Persönlich kennengelernt haben wir uns vor vielen Jahren in Berlin, wenn sie prominente Menschen interviewte die ich PR-seitig „betreut“ habe.

Aber ich kannte Hendrikje  auch schon vorher, wie ich ihr dann mal „gestanden“ habe… Denn in meiner Praktikanten-Zeit bei RTL Exclusiv, war Henny dort eine der besten Promi-Reporterinnen. Zwischen Exclu und GALA hat sie einige erfolgreiche Jahre  bei der BILD verbracht. Mit ihr über PR und Journalismus zu sprechen, ist eine Freude.

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Hendrikje Kopp
GALA-Chefreporterin

Wie sieht dein Tagesablauf als GALA-Chefreporterin aus?

Mein Tag beginnt gegen 9.00 Uhr mit der Vorbereitung der ersten Konferenz, die Ressort-Konferenz, die um  10.00 beginnt, um 10.30  folgt die große Konferenz mit der Chefredaktion. Hier werden die Themen für das Heft festgelegt.

Im Anschluss wird telefoniert, organisiert und gewerkelt, mit der Foto-Redaktion werden die Bilder der jeweiligen Geschichten besprochen, mit den Grafikern das Layout, und dann gibt´s natürlich immer wieder diverse Meetings. Und „on top“ Weiterlesen

Prominente Gästeliste – Fünf Punkte die du beachten solltest

Wie erstelle ich eine Gästeliste die Journalisten anspricht? Was sind die do’s and don’ts? In welcher Reihenfolge sollen die Namen aufgelistet werden?… Da das Erstellen von Gästelisten immer wieder Fragen aufwirft, habe ich die wichtigsten Facts mal zusammengefasst.

In der Kommunikation -besonders im Entertainmentbereich- gehört es zum Job, prominente Gäste zu einem Event einzuladen oder zumindest der Presse mitzuteilen, welche Gäste vor Ort sein werden.

Warum? Damit die Journalisten sich überhaupt dafür interessieren, den Roten Teppich zu besuchen. Zu einer Filmpremiere oder einer Galaveranstaltung kommt kein Boulevardjournalist nur des Filmes oder des guten Essens wegen. Zumindest nicht, wenn es sein Job ist, anschließend darüber zu berichten.

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Auszug aus der Gästeliste
„Duftstars 2018“

Deshalb gibt es in der Regel im Vorfeld einen Roten Teppich und im Anschluss bestenfalls eine Aftershowparty.

Schön ist es, wenn die Journalisten vorab eine Information bekommen mit welchen Gästen sie am Abend rechnen dürfen:

  1. Nur die Wahrheit

Es gibt „Experten“ unter den Veranstaltern – und sicherlich auch unter den PR-Firmen – die nicht die Namen der Gäste rausgeben die wirklich zugesagt haben, sondern die ALLER Gäste die eingeladen wurden. Im ersten Moment natürlich ganz schlau. Wenn du Heidi Klum und George Clooney auf deiner Liste hast, DANN kommt jeder Journalist.

Allerdings wird es unangenehm, wenn Weiterlesen

9 Sätze von Presse-Fotografen die einen in den Wahnsinn treiben

Sie sind eine ganz spezielle Gattung im Medienbereich. Die Fotografen die am Roten Teppich Bilder von den prominenten Gästen machen. Man könnte denken, in der Stellenausschreibung stünde „laut, anstrengend und ein kleines bisschen hyperaktiv“.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen! Wirklich! Ich kenne ganz zauberhafte Fotografen, die einen wunderbaren Job machen und obendrein ganz tolle Menschen sind. Aber es gibt auch die andere Sorte. Die Sorte, die mich manchmal ein wenig in den Wahnsinn treibt.

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Wobei auch diese Fotografen privat sicher ganz großartige Menschen sind, wenn sie ihren Job machen, aber für Ihr Umfeld nur schwer zu ertragen. Vermutlich kann man sie mit Politessen vergleichen. Die mag ich auch nicht, einfach aufgrund ihres Jobs. Privat auf einen Drink sind es sicherlich ganz angenehme Leute.

Einige Fragen, Aussagen, Kommentare die auf fast jeder Veranstaltung – und dann nicht nur einmal, sondern oft zehn bis zwanzig mal – fallen, habe ich hier zusammengestellt.

  1. „Kann ich jetzt endlich reinkommen?“

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Presseakkreditierung ist ab 15.30h – so steht es in allen Unterlagen. Wer steht als erstes vor der Tür?! Nicht die Kamerateams, nicht die Radio- oder Printredakteure, nein- die Fotografen! Der erste ist so gegen 14 Uhr vor Ort. Vor der verschlossenen Tür  – versteht sich.

Ab dann beginnt die Fragerei: „Kann ich jetzt reinkommen?“ „Warum denn nicht?“ „Aber es ist Weiterlesen

„Ich habe erlebt, dass PR-Menschen uns gegenüber handgreiflich wurden“

Von den Roten Teppichen bei großen Glamour-Veranstaltungen, über Experten-Interviews, bis hin zu „spontanen“ Einsätzen in Katastrophengebieten, hat RTL-Reporterin Anna Hohns schon alles in ihrem Beruf gemeistert. Sie ist ein absoluter TV-Profi. Im PRleben-Interview erzählt sie, wie sie an Geschichten kommt, wie die Digitalisierung ihren Beruf verändert und was sie sich in der Zusammenarbeit mit PR-Menschen wünscht.

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Anna Hohns, RTL-Reporterin

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite von Hamburg aus als Korrespondentin für die bundesweit ausgestrahlten Sendungen der Mediengruppe RTL. Von Promi-Berichterstattung über Service-Themen bis hin zu Einsätzen im Breaking News-Fall im Ausland ist alles dabei. Ich hatte mich in Hamburg nach meiner Ausbildung an der RTL-Journalistenschule beworben.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen?

Ich lese sehr viel und bin dabei eigentlich immer „auf Empfang“, ich scanne ständig Zeitungen, Zeitschriften und Social Media nach potenziellen Geschichten ab. Oft ergeben sich Weiterlesen

So bringst du dein Thema ins Fernsehen – 6 Tipps

Wie komme ich mit meiner „Geschichte“ ins Fernsehen? Diese Frage bekommen PR Manager öfter gestellt. Da ist es auch egal, dass die TV-Quoten rückläufig sind und es viele alternative Kanäle zu diesem Medium gibt. Fernsehen ist und bleibt für viele Kunden ein Medium, in dem sie gerne  vertreten sein möchten.

Grundsätzlich ist PR erst mal PR und viele „Regeln“ kann man übertragen: Bevor ich die Redaktionen angehe, sollte ich wissen, worüber sie grundsätzlich berichten und ob mein Thema überhaupt von Interesse für das jeweilige Format sein könnte.

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Gute Kontakte in die Redaktionen sind extrem wichtig und mein Thema muss eine Aktualität, bzw. irgendetwas ganz Neues / Interessantes haben, sonst brauche ich den Telefonhörer gar nicht erst in die Hand zu nehmen. Halt Standard in der PR…

Aber ein paar Sachen sind anders, wenn ich TV-PR machen möchte, als bei den Kollegen, die für die Platzierung von Themen in  Printtiteln zuständig sind. Da ich selbst als TV-Redakteurin gearbeitet habe und nun seit über zehn Jahren in unserer Agentur für die TV-Promotion verantwortlich bin, habe ich hier sechs Tipps, die euch vielleicht ein wenig helfen könnten:

  1. Denke in Bildern

Dein Thema kann noch so schön sein, wenn du keine Bilder hast, dann hast du ein Problem. Möchtest du eine Veranstaltung im Vorfeld promoten, dann reicht es nicht, die Pressemitteilung mit der Ankündigung  an die Redaktion zu schicken. Du musst dir genau überlegen: Weiterlesen

„Ohne Social Media kann ich mir meine Arbeit nicht mehr vorstellen“

… dass ein TV-Redakteur der ARD so etwas mal sagen würde, wäre vor 10 Jahren wahrscheinlich fast undenkbar gewesen. Überall hinterlässt die Digitalisierung ihre Spuren. PRleben hat mit dem Fernsehmann Teo Jägersberg, vom SWR, über PR, Social Media und Rote Teppiche gesprochen.

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Teo Jägersberg, ARD Reporter

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Seit knapp 9 Jahren bin ich Reporter beim SWR Fernsehen im Studio Karlsruhe und beackere querbeet viele Themen bei uns in der Region für das Landesprogramm, aber bunte Nummern auch für Brisant in der ARD. Vor allem bin ich „Beitrags-Macher“, aber auch immer mal wieder vor der Kamera für Live-Schalten. Ich komme aus dem Sport, war 15 Jahre bei verschiedenen Regionalsendern und beim damaligen DSF.

Wie sieht eine typische Arbeitswoche bei dir aus?

Themen anleiern, drehen, in den Schnitt gehen, aber auch hin und wieder Weiterlesen

Sechs Tipps für die perfekte Pressewand

Auf fast jedem Event gibt es eine Pressewand, ein Backdrop, eine Sponsorenwand, Logowand oder wie auch immer man es nennen möchte. Vor dieser sollten die Pressevertreter ihre Bilder und Interviews machen.

Grundsätzlich ist es ratsam, eine solche Wand anzufertigen, weil es auf diesem Weg möglich ist, die Veranstaltung selbst und ihre Sponsoren in die Öffentlichkeit zu transportieren und im besten Fall für das kommende Jahr, die gleichen -oder zusätzliche- Sponsoren zu gewinnen.

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SWR 3 New Pop Festival
Pressewand im Aufbau

Ein paar Dinge sind  zu beachten, damit das Backdrop auch seinen Sinn und Zweck erfüllt:

  1. Aufstellungsort

Es gibt unterschiedliche Plätze im Rahmen eines Events, an denen solch eine Wand aufgebaut werden kann. In der Regel ist es am besten, sie als „Rückwand“ des Roten Teppichs aufzustellen. Das ist schließlich der Weg, den alle (Prominenten)-Gäste gehen. Gegenüber der Wand, also auf der anderen Seite des Teppichs, sollten die Journalisten positioniert werden. Wichtig ist es, Weiterlesen