„Kommunikation findet jetzt 24/7 statt“

Von montags bis freitags um 9 Uhr ins Büro und um 17h den Stift fallen lassen!? Diese Zeiten sind in der Kommunikationsbranche schon lange vorbei. Durch die Digitalisierung hat sich viel verändert. Ein spannendes Gespräch mit Stephanie Kowalski, der Expertin für Online PR, über die Herausforderungen an Kommunikatoren in Zeiten von Social Media.

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Stephanie Kowalski

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Das verrät der Name meines Blogs – Online PR Guide – bereits: Ich fungiere für Unternehmen, die Orientierung und Unterstützung auf dem Weg zur Online-PR suchen, als Lotse. Dazu gekommen bin ich durch meine Leidenschaft für PR, Online- und Social-Media-Kommunikation. Die führte mich fast schon automatisch zur Online PR.

Was ist (in einem Satz!) gute Online-PR?

An dieser Stelle zitiere ich gerne Marie-Christin Schindler: Online-PR ist eine Erweiterung der klassischen PR; das geplante und dauernde Engagement eines Unternehmens oder einer Person im Social Web.

Wo liegt bei deinen Kunden der stärkste Aufklärungsbedarf?

Der Aufklärungsbedarf beginnt mit Weiterlesen

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Chillt doch mal! Bei uns gehts nicht um Leben & Tod!

Realistisch, offen und mit ganzem Herzen Onlinejournalistin und Bloggerin. Das beschreibt Julia Hackober wohl ganz gut. Das Gespräch mit ihr über Journalismus, PR, schwachsinnige Interviewfreigabeprozesse und die Wichtigkeit von Social Media, war eine ganz besondere Freude!

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Julia Hackober – Journalistin

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Features Editor bei ICONIST.de, dem Lifestyle-Magazin der WELT. Dort arbeite ich nun schon seit der Gründung vor vier Jahren; vorher habe ich als freie Autorin gearbeitet und war zwei Jahre lang bei einem Onlinemagazin namens styleproofed.com, wo ich die Welt der Mode und des Onlinejournalismus’ überhaupt erst kennengelernt habe. In meinem Studium hatte ich damit keine Berührung – ich habe Europäische Kultur und Kulturjournalismus studiert. Nach dem Studium konnte ich zwar hochtrabende Feuilletons über die europäische Identität verfassen, von den Möglichkeiten, die die digitale Welt für den Journalismus bereit hält, hatte ich keine Ahnung.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

E-Mails checken, Nachrichten checken, Facebook checken, Instagram checken. Morgens informiere ich mich immer als erstes über die Themenlage des Tages, danach erstelle ich eine To-Do-Liste. Der Onlinejournalismus ist ja ein schnelllebiges Metier, das heißt Weiterlesen

„Ideen entwickeln sich, wenn ich Freiraum habe!“

Er ist nicht nur ein absoluter PR-Profi, sondern auch Professor, Doktor und ein extrem aufgeschlossener Kommunikator.  Bei PRleben spricht Thomas Pleil unter anderem darüber, vor welche Herausforderungen die Digitalisierung die Kommunikationsbranche stellt, warum persönliche Netzwerke unglaublich wichtig sind und er verrät, wann und wo er die kreativsten Einfälle hat!

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Prof. Dr. Thomas Pleil
(Foto: PR-Fundsachen/ Alina Drewitz)

Bitte stellen Sie sich doch ganz kurz vor. Was ist Ihr aktueller Job und wie war Ihr Weg dorthin?

Ich bin Professor für Public Relations mit Schwerpunkt Online-PR an der Hochschule Darmstadt und habe dort zuletzt den Studiengang Onlinekommunikation konzipiert und aufgebaut. Vor dem Weg in die Hochschule habe ich mehr als zehn Jahre als PR-Praktiker und ein bisschen als Journalist gearbeitet. Von der Ausbildung her bin ich Diplom-Journalist mit anschließender Promotion zu PR-Forschung.

Ganz kurz und knapp: Was ist für Sie gute PR?

Gute PR schafft und sichert Werte und ist immer erkennbar.

Welche Eigenschaften sollte ein guter Kommunikator/ PR-Mensch mitbringen?

Oh, das sind einige – zuerst: Hervorragende Kommunikationskompetenz, zwischenmenschlich, in einer Gruppe und öffentlich bzw. bezogen auf Stakeholder. Dann: Weiterlesen

„Ich wünsche mir, dass sich die Zeiten für Journalisten verbessern!“

Zwei Kommunikationsprofis in einem Interview: Leonie und Katrin Bechtoldt. Sie sind keine Schwestern, sondern Schwägerinnen. Die eine ist verantwortliche Pressereferentin in der VOX Kommunikation, die andere war lange die Pressesprecherin von eBay Deutschland und hat vor zwei Jahren ihre eigene Agentur „Style-bergauf“ gegründet.

Ganz „nebenbei“ betreiben sie gemeinsam das Lifestyle-Blog „FOURhang auf“ und die daran angeschlossenen Social-Media-Plattformen. Obendrein immer perfekt gestylt und äußerst kompetent.

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Leonie und Katrin Bechtoldt

  1. Ich freue mich sehr, dass ihr nun sogar Zeit für mich habt. Bitte erzählt doch einmal kurz jeweils euren Lebensweg. Was macht ihr heute genau und wie war euer Weg dorthin?

KATRIN: Nach meinem Abitur habe ich in Osnabrück Kommunikations-Management studiert. Meine Diplomarbeit schrieb ich dann sehr praxisorientiert in der RTL Kommunikation. Und von der Diplomarbeit ging es für mich dort direkt weiter mit einem Volontariat. Seit 2007 arbeite ich nun in der VOX Kommunikation, mittlerweile als verantwortliche Pressereferentin. Den Blog „FOURhang auf“ haben wir 2016 ins Leben gerufen.

LEONIE: Das würde bei mir etwas länger dauern. Deshalb in Kürze: Abitur, Studium in Berlin „Absatzwirtschaft & internationales Marketing“. Atlanta 1995 – 1996: Betreuung der Sponsoren der deutschen Olympiamannschaft. Zurück in Deutschland ging es für zwei Jahre nach Hamburg in eine Sport-Kommunikationsagentur – der Schritt in die PR. 2000 ging es dann ohne einen Funken Ahnung von Internet zu eBay und ich hatte dort die beste Zeit meines Arbeitslebens. 15 Jahre Full-Speed, davon sieben Jahre verantwortlich für Consumer PR und Pressesprecherin. Die letzten beiden eBay-Jahre als Head of Marketing Initiatives positionierte ich eBay im Bereich Fashion und Lifestyle. Seit 2016 berate ich nun Unternehmen aus dem Bereich Fashion Retail, wie Ingolstadt und Wertheim Village, und eine B2B-Firma, die wieder verschließbare Getränkedosendeckel herstellt. Also wie man sieht: ein breites Spektrum.

2. Katrin, wie gestaltet sich dein Arbeitsalltag? Was sind deine Aufgaben in der        Kommunikation bei einem Fernsehsender?

Insgesamt sind wir vier Referenten in der VOX Kommunikation und je nach Lust und Vorlieben betreuen wir die einzelnen Formate. Ich kümmere mich z.B. um die Modeformate „Shopping Queen“ und „Promi Shopping Queen“, aber z.B. auch um „Sing meinen Song“, „Das perfekte Dinner“, „Prominent!“, „Der V.I.P. Hundeprofi“ etc. Ein typischer Tag beginnt mit dem Quotencheck. Wenn wir besonders gute Quoten bzw. Rekordwerte haben, schreiben wir als erstes eine Pressemitteilung, die wir an die Medien verschicken.

Um Pressearbeit von Fernsehsendungen machen zu können, müssen wir uns natürlich Weiterlesen

„Der Bedarf an „quality content“ ist hoch“

„Nichts ist leichter, als so zu schreiben, dass kein Mensch es versteht; wie hingegen nichts schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, dass jeder sie verstehen muss.“ …um mal mit den Worten von Arthur Schopenhauer zu  beginnen. Recht hat er!

Im PRleben Interview spreche ich heute mit einer wahren Koryphäe auf dem Gebiet guter Texte. Redakteurin Sabine Fäth erzählt was einen guten PR-Text ausmacht, wie die Digitalisierung ihre Branche verändert und warum sie ein Fan der Handelsblatt-Gruppe ist.

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Sabine Fäth, Journalistin

Was genau ist Ihr Job und wie war Ihr Weg dorthin?

Ich bin Gründerin von SCRIBERS[HUB] – the write choice! Ein Vermittlungsservice für freie Texter, Journalisten und Autoren. Als langjährige Chefredakteurin (zuletzt „FÜR SIE“) habe ich die Zusammenarbeit mit freien Mitarbeitern sehr geschätzt. Allerdings war die Suche im eigenen Netzwerk und im Internet oft mühsam, zeitaufwändig und wenig erfolgreich. Wenn man dringenden Bedarf hat, den das eigene Netzwerk nicht abdecken kann, braucht man Weiterlesen

„Unternehmen sollten Gesichter zeigen!“

Wenn jemand weiß, wie sich Kommunikatoren in Zeiten digitaler Medien aufstellen sollten, dann ist es Sachar Klein! Im Interview mit PRleben erzählt der Kommunikationsprofi, worauf er als erstes achtet, wenn er Bewerbungen bekommt, wie die Zusammenarbeit mit Influencern optimaler Weise laufen sollte, wieso Angst in der PR nichts zu suchen hat und vieles mehr!

Bitte stell dich doch ganz kurz vor. Was ist dein aktueller Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich bin Sachar Klein (früher Sachar Kriwoj) und gehe mittlerweile mit großen Schritten auf die 40 zu. Ich liebe Geschichten. Gute Geschichten. Geschichten, bei denen man mitbekommt, wie das Gegenüber an deinen Lippen hängt. Das führte mich 2001 in den Journalismus und schließlich 2005 in die PR. Weil ich ein sehr neugieriger Mensch bin, habe ich neue Tools und Kanäle gerne ausprobiert und stets vor dem Hintergrund der professionellen Kommunikation bewertet. Als Praktiker.

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Sachar Klein

Mir ist es wichtig, dass ich weiß, worüber ich spreche. Also bin ich in jedem Social Network aktiv und kann daher auch meine Auftraggeber dahingehend beraten. Zwischen 2005 und 2016 war ich auf Unternehmensseite tätig – u.a. für AOL, scoyo, die E-Plus Gruppe und zuletzt bei GLOSSYBOX. Seit 2016 führe ich meine eigene Agentur – hypr. Wir sind für so spannende Unternehmen und Organisationen wie Nesta, mymuesli, Smava, Visual Statements, Code University, TopGlas, sisterMAG und noch einige andere tätig.

Was bedeutet für dich gute Kommunikation? Welche Eigenschaften sollte ein guter PR-Mensch mitbringen?

Gute Kommunikation erfordert in erster Linie die Fähigkeit, anderen Menschen zuzuhören. Wer Anderen zuhört, versteht ihre Bedürfnisse und ist auch erst dann in der Lage, sie zu befriedigen. Ansonsten bin ich, was meine Überzeugungen und Ansichten zu Kommunikation angeht, ziemlich radikal: Ich bin überzeugt davon, dass Kommunikation Weiterlesen

„Digitalisierung stellt unseren Beruf auf den Kopf!“

Influencerin, Journalistin und Medienprofi – Tanja Bülter gehört zu den Menschen, die sich nicht von der Digitalisierung einschüchtern lassen, sondern mit der Zeit gehen. Sie nutzt die Chancen des technischen Fortschritts und ist sich über die Vor- und Nachteile bewusst. Darüber und über das Thema PR, rote Teppiche und das Lieblings-Shampoo ihrer kleinen Tochter spricht sie im Interview bei PRleben.

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Tanja Bülter, Journalistin

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite als Moderatorin, Reporterin und Medien-Coach. Schreiben war schon immer mein Ding. Ich wusste nur nicht genau, in welche Richtung diese Neigung gehen sollte. Während des Studiums habe ich dann sehr viele Hospitanzen gemacht (ZDF, WDR, Radio, Zeitungen). Nach meiner bestandenen Prüfung war mir dann klar, es soll zum Fernsehen gehen. Das fand ich am spannendsten! Mittlerweile arbeite ich neben meinem Job vor der Kamera auch viel als Event-Moderatorin für diverse Firmen wie Mercedes-Benz, Omega, Qatar Airways etc.

In welchen Situationen kommst du mit dem Thema PR in Berührung?

Ständig! Ich arbeite ja in der RTL Mediengruppe und wir bekommen dort viele Angebote von PR Agenturen, die uns Themen oder Künstler nahe bringen möchten.

Du warst viel als Reporterin am Roten Teppich unterwegs. Was sind für dich optimale Bedingungen bzw. was geht gar nicht?

Das war teilweise sehr anstrengend, wenn Weiterlesen

Radio hat Nachholbedarf bei Social Media

Zusammen mit den digitalen Medien ist und bleibt Radio das schnellste Medium, verglichen mit Fernsehen und erst recht mit Print. Darin liegen große Chancen, die manche Sender mehr und andere weniger nutzen. Leider fällt das Radio bei PR-Menschen noch immer ein wenig hinten über, wenn es um Themen-Platzierungen geht.

Bei PRleben spricht Radio-Mann Sebastian Röbke über die Beziehung zu PR-Menschen, darüber wie Redakteure beim Radio an ihre Geschichten kommen und in welchen Bereichen einige Sender noch Nachholbedarf haben.

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Sebastian Röbke,
Moderator und Reporter

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Reporter und Moderator. Angefangen hat alles beim Lokalradio durch verschiedene Praktika. Danach ein Volontariat bei Radio NRW und jetzt bin ich bei 1LIVE und Radio Erft sehr glücklich als Freiberufler.

Wie kommst du in deinem Beruf am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, News-Seiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Häufig durch News-Seiten. Die kleinen Geschichten, in denen dann doch mehr drin steckt, sind besonders interessant. Häufig sind auch Umfragen oder Statistiken ein Anlass für einen Beitrag. Facebook ist mehr zu einer Bestätigung von Trends geworden, aber was dort bereits mehrfach geteilt worden ist, ist einen Tag später im Radio schon überholt.

Welchen Stellenwert hat Social Media bei einem Radiosender?

Social Media hat natürlich einen sehr hohen Stellenwert. Es ist eine Möglichkeit, die Fanbase zu bedienen oder auf Inhalte außerhalb von Facebook zu verweisen. Twitter, Instagram und Facebook für ganz eigene Inhalte zu benutzen wird leider noch Weiterlesen

„Für TV-Talk braucht man das Rampensau-Gen!“

Gästeredakteur bei einer Talkshow zu sein, ist ein unglaublich spannender Job. Der Umgang mit so vielen interessanten, unterschiedlichen Menschen und Themen ist ein absoluter Mehrwert. Sowohl Jochen Maass, als auch seine Frau Lea haben lange –schon bevor sie sich überhaupt kannten– in Redaktionen wie „Markus Lanz“ (ZDF), „Hart aber fair“ (ARD) und anderen gearbeitet und diese mit Gästen „versorgt“. Die Gäste eingeladen, Vorgespräche geführt, sie eingängig gebrieft und dem ein oder anderen die Aufregung genommen oder den entscheidenden Tipp gegeben, wie man sich in der Runde am besten „verkaufen“ könnten.

Vor knapp einem Jahr haben sich die beiden Talkprofis selbstständig gemacht. Mit ihrem Unternehmen Maassgenau beraten Sie nun Menschen, für die das Thema (TV-) Talk eine Rolle spielt. Angefangen bei sehr bekannten Politikern und Schauspielern, die sich gerne (regelmäßig) für Auftritte coachen lassen, bis hin zu Menschen, die noch nie im Fernsehen waren, aber nun gerne ihr neues Buch, Album oder einfach sich selbst promoten möchten.

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Lea und Jochen Maass

Bei PRleben erzählen Lea und Jochen Maass von ihrem unglaublich spannenden Beruf:

Was waren eure Beweggründe, von der redaktionellen auf die Coaching-Seite zu wechseln?

LEA: Ich bin in Vorbereitungen auf Sendungen immer wieder gefragt worden: „Soll ich das so sagen?“, „Ich bin so aufgeregt und was soll ich bloß anziehen?“, „Worauf muss ich in der Sendung auf jeden Fall achten?“ und direkt nach der Sendung hieß es dann meist: „Wie fanden Sie mich?“, „War ich gut?“ Oder: „Ich bin Weiterlesen

„Es gibt eine Menge PR-Agenturen, die man weiträumig umfahren sollte!“

Schon seit zwei Jahren führen wir so etwas wie eine Online-Beziehung. Der Mann, der sich Erik Janssen nennt, aber eigentlich einen anderen Namen trägt und ich. Uns verbindet der PR-Bereich, wir haben zum Teil ähnliche, aber anscheinend auch recht unterschiedliche Erfahrungen in unserem Job gemacht. Sein aktuelles Buch, das er Anfang des Jahres veröffentlicht hat, nennt sich – so wie sein Blog – „Public Frustration“.

Was bewegt einen Menschen dazu, so extrem kritisch auf die Branche zu blicken? Eine Branche in der selbstverständlich nicht alles rosarot und einiges im Argen ist… Bei PRleben stellt Erik Janssen sich meinen Fragen. Selbstverständlich wahren wir auch hier seine Anonymität, dennoch schauen wir, was hinter dem PR-Frust steht:

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Herr Janssen, was genau frustriert Sie so sehr in/an der PR?

Viele PR-Agenturen sehen sich selbst wahlweise als Kreativ-Schmiede oder als strategische Einflüsterer von McKinsey Kaliber. Die Kunden dagegen begreifen ihre PR-Agentur als verlängerte Werkbank, die Gewinnspiele organisiert, Advertorials managet oder übers Wochenende das abarbeitet, was man selbst nicht schafft.  Wenn man als Berater beiden Ansprüchen gerecht werden soll, dann kann das frustrierend sein.

Abgesehen davon geht der Titel meines Buches „Public Frustration“ auf ein Wortspiel zurück,  auf welches ich mit Kollegen gekommen bin. Ich selbst bin keineswegs frustriert. Im Gegenteil, was ich meinen PR-Kollegen eigentlich sagen möchte, ist Weiterlesen