Als PR-Mensch kannst du nichts! – Quatsch

„Ach, ich mache so vieles, aber nichts so RICHTIG.“ Es gibt Momente, in denen ich so dachte und damit bin ich nicht allein. Allerdings hab ich jetzt Schluss gemacht. Schluss mit Brainfuck. Denn was bringt das schon!?

Eigenlob stinkt, schon klar, und ich bin sicherlich nicht der Mensch, der ständig sagt, was er alles Wunderbares drauf hat. Im Gegenteil. Immer wieder fällt mir im Gespräch mit Branchenkollegen auf, dass wir PR-Manager uns eigentlich oftmals viel kleiner machen, als wir sind.

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Um das zu erkennen, braucht es gute Freunde, am besten aus dem Medienbereich, die einem die Augen öffnen und ein bisschen den Kopf waschen. Ich habe glücklicher Weise solche Menschen an meiner Seite und möchte mal stellvertretend für alle PR-ler, die kaum gutes Feedback bekommen und immer denken, dass alles, was sie machen, jeder Menschen machen könnte, ein paar Gründe aufzählen, was sie zum Profi macht. *

  1. Du bist ganz wunderbar vernetzt

PR-Menschen haben ein Händchen dafür, Kontakte aufzubauen, zu pflegen und hin und wieder für „berufliche Zwecke“ zu nutzen. NICHT zu verwechseln mit Weiterlesen

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Zehn Facts für das perfekte Pressezentrum

Bei jeder großen oder auch nicht ganz so großen Veranstaltung ist es sinnvoll, einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem die Journalisten in Ruhe arbeiten können. Sei es eine Preisverleihung, ein Musical, die Produktion einer TV-Show, eine Messe oder ein sonstiger Event. Das Pressezentrum ist ein zentraler Punkt /Raum, in dem sich die Berichterstatter melden, wenn sie ankommen und in dem sie die Möglichkeit haben, ganz in Ruhe zu arbeiten.

Bei der Einrichtung des Pressezentrums sollten ein paar Punkte beachtet werden, um es den Journalisten, dem Auftraggeber und sich selbst, als PR-Verantwortlicher, so angenehm wie möglich zu machen.

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Pressezentrum ECHO Pop

Außerdem ist ein ordentliches Pressezentrum fast die halbe Miete, um einen reibungslosen Ablauf vor Ort zu gewährleisten. Wenn ihr die nachfolgende Checklist beachtet, dann sollte ihr nah am perfekten Pressezentrum sein:

  1. Ausreichend Stühle und Tische

Klingt banal, aber ist durchaus etwas, das im Vorfeld beachtet werden muss. Der Vermieter, der den Raum zur Verfügung stellt, hat schließlich nichts mit Pressearbeit zu tun und er sollte deshalb von dir erfahren, was er an Mobiliar zu besorgen hat. Bestenfalls nicht zwei Stunden vor der Veranstaltung. Ein paar Tage Vorbereitungszeit sollte man da schon einräumen.

  1. Steckdosen

Gaaaaanz wichtig. Ohne ausreichend Steckdosen sind Journalisten ziemlich aufgeschmissen. Bei vielen sollte man meinen, dass sie Weiterlesen

So verändert die Digitalisierung die Entertainment PR

Vor kurzem hatte ich einen sehr netten Business Lunch. Eine Frage des Kollegen hat mich zum Nachdenken gebracht. „Hat sich die Gästeakquise für Talkshows durch die Digitalisierung verändert?“ Hm, die Digitalisierung hat ja vieles verändert, aber im Bereich der Talkakquise!? Nein, eigentlich nicht. In diesem Bereich der PR ist es noch immer sehr klassisch: Du brauchst einen Gast mit einer tollen Geschichte und die richtigen Kontakte in die Redaktion.

Je bekannter dein Gast, desto besser ist es in der Regel. Mit Digitalisierung hat das nicht viel zu tun. Außer, dass ich zu Redakteuren nicht nur übers Telefon oder per Mail Kontakt habe, sondern auch über die verschiedenen Social Media Kanäle.

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Die Frage hat mich allerdings nicht so ganz losgelassen und war ein Grund für mich, mal zu überlegen, WAS sich durch die Digitalisierung in der Branche der Entertainment PR verändert hat. Hier habe ich euch zehn Punkte zusammengestellt.

  1. Alles ist schnelllebiger geworden

Durch die Formatflut auf allen Kanälen ist die ganze Branche schneller geworden. Natürlich gibt es bei den monatlichen Magazinen noch immer enorme Vorläufe, aber Onlinemedien interessieren sich nicht drei Wochen vor einer großen Veranstaltung für eine solche. Auch im Anschluss geht es darum, als PR schnell Material / Infos zur Verfügung zu stellen.

Eine Presseinfo mit Bildmaterial und ggf. Video über eine große Award-Show Weiterlesen

„Ideen entwickeln sich, wenn ich Freiraum habe!“

Er ist nicht nur ein absoluter PR-Profi, sondern auch Professor, Doktor und ein extrem aufgeschlossener Kommunikator.  Bei PRleben spricht Thomas Pleil unter anderem darüber, vor welche Herausforderungen die Digitalisierung die Kommunikationsbranche stellt, warum persönliche Netzwerke unglaublich wichtig sind und er verrät, wann und wo er die kreativsten Einfälle hat!

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Prof. Dr. Thomas Pleil
(Foto: PR-Fundsachen/ Alina Drewitz)

Bitte stellen Sie sich doch ganz kurz vor. Was ist Ihr aktueller Job und wie war Ihr Weg dorthin?

Ich bin Professor für Public Relations mit Schwerpunkt Online-PR an der Hochschule Darmstadt und habe dort zuletzt den Studiengang Onlinekommunikation konzipiert und aufgebaut. Vor dem Weg in die Hochschule habe ich mehr als zehn Jahre als PR-Praktiker und ein bisschen als Journalist gearbeitet. Von der Ausbildung her bin ich Diplom-Journalist mit anschließender Promotion zu PR-Forschung.

Ganz kurz und knapp: Was ist für Sie gute PR?

Gute PR schafft und sichert Werte und ist immer erkennbar.

Welche Eigenschaften sollte ein guter Kommunikator/ PR-Mensch mitbringen?

Oh, das sind einige – zuerst: Hervorragende Kommunikationskompetenz, zwischenmenschlich, in einer Gruppe und öffentlich bzw. bezogen auf Stakeholder. Dann: Weiterlesen

Fünf Eigenschaften die ein guter PR-Mensch braucht

Heute eine Musicalpremiere in Hamburg, morgen eine neue TV-Show, nächste Woche die Shop-Eröffnung eines bekannten Modedesigners und so ganz nebenbei unbekannten Künstlern helfen, bekannt zu werden. Dazu der übliche Agenturalltag mit diversen Meetings und dem Erstellen von neuen Angeboten etc.

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Musical-Premiere in Hamburg

Ein PR-Job in der Entertainmentbranche ist auf jeden Fall etwas für Menschen, die Abwechslung lieben. Welche Eigenschaften ansonsten unabdingbar sind, wenn man in dem Beruf bestehen und voran kommen möchte:

  1. Flexibilität

… und zwar in allen Bereichen. Sei es bei der Planung von Veranstaltungen, wo immer mal wieder spontan neue Wünsche vom Kunden fix umgesetzt werden müssen oder im Kontakt mit den Journalisten: schnell müssen Infos, Bilder oder Interviewpartner her, weil nun doch ein Bericht zu Thema xy geplant ist. Auch bei den Weiterlesen

PR-Favorits and Fails – 8 Beispiele

„Any PR is good PR?“ Das ist sicherlich Ansichtssache. Manch einer würde ohne ein Schulterzucken sagen: na klar! Dann gibt es andere, oft große Unternehmen, die eine ganz genaue Vorstellung davon haben, wie PR auszusehen hat, damit es gute PR ist. Bei letzteren kann es so weit gehen, dass sie manchmal möglicherweise doch lieber darüber nachdenken sollten, eine Anzeige zu schalten.

Beim Durchblättern der verschiedenen Zeitschriften und klicken durch diversen Seiten im Netz fallen mir immer wieder geniale, aber auch ziemlich üble PR-Aktionen ins Auge. Ein paar ungewöhnliche PR-Beispiele möchte ich euch hier vorstellen.

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KOMMUNIKATION DIE NACH HINTEN LOSGING

  1. Kosmetikmarke verliert ihr Gesicht

Nicht besonders schlau war die Kommunikation der thailändischen Kosmetikmarke Seoul Secret. Mit einem Whitening-Produkt für die Haut, was dort nicht ungewöhnlich ist, wollten sie erfolgreich Aufmerksamkeit erregen. Aufmerksamkeit bekamen sie, doch der Slogan „white makes you win“ Weiterlesen

„Der Bedarf an „quality content“ ist hoch“

„Nichts ist leichter, als so zu schreiben, dass kein Mensch es versteht; wie hingegen nichts schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, dass jeder sie verstehen muss.“ …um mal mit den Worten von Arthur Schopenhauer zu  beginnen. Recht hat er!

Im PRleben Interview spreche ich heute mit einer wahren Koryphäe auf dem Gebiet guter Texte. Redakteurin Sabine Fäth erzählt was einen guten PR-Text ausmacht, wie die Digitalisierung ihre Branche verändert und warum sie ein Fan der Handelsblatt-Gruppe ist.

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Sabine Fäth, Journalistin

Was genau ist Ihr Job und wie war Ihr Weg dorthin?

Ich bin Gründerin von SCRIBERS[HUB] – the write choice! Ein Vermittlungsservice für freie Texter, Journalisten und Autoren. Als langjährige Chefredakteurin (zuletzt „FÜR SIE“) habe ich die Zusammenarbeit mit freien Mitarbeitern sehr geschätzt. Allerdings war die Suche im eigenen Netzwerk und im Internet oft mühsam, zeitaufwändig und wenig erfolgreich. Wenn man dringenden Bedarf hat, den das eigene Netzwerk nicht abdecken kann, braucht man Weiterlesen

So platziere ich einen Talkgast im Fernsehen

Um einen Gast in einem TV Talk zu platzieren, muss ich natürlich erst mal einen Überblick haben, welche passenden Formate es dafür überhaupt gibt. Beim Sender anrufen und zu fragen: „was habt ihr denn so für Sendungen?“ kommt zum einen nicht besonders gut an, zum anderen kann die Zentrale dir oft auch keine wirklich zufriedenstellende Auskunft geben. Eine Recherche im Netz ist da ziemlich hilfreich.

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Wer sich dann einen vollständigen Überblick verschafft hat, welche Talks es so gibt, der sollte sich die Sendungen im zweiten Schritt alle mal anschauen. Ohne eine Sendung zu kennen, der Redaktion einen Gast vorzuschlagen, ist eher unprofessionell.

Diese Talkformate gibt es im deutschen Fernsehen

Es gibt eine ganze Reihe von Talkformaten und natürlich kann man sie in verschiedene Kategorien unterteilen. Ich unterscheide erst mal die Sendungen, die reine Talkformate sind und dann die Magazinsendungen, in die auch immer wieder Gäste für ein Gespräch eingeladen werden.

Zur ersten Kategorie gehören zum Beispiel Weiterlesen

Drei Dinge die ich in meinem ersten PR-Jahr gelernt habe … NICHT (mehr) zu tun

Mittlerweile arbeite ich schon viele Jahre als PR-Managerin, aber aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. Wenn man als Redakteurin und Reporterin beim Radio und beim Fernsehen gearbeitet hat und mit dem PR-Bereich nur „auf der anderen Seite“ zu tun hatte, dann sind einem viele, viele Dinge noch recht fremd.

Vor einiger Zeit schon habe ich meine drei „Highlights“ als Berufsanfängerin in der PR aufgeschrieben. Damit ihr etwas zum Schmunzeln habt oder um nicht die gleichen Fehler zu begehen…. Voila:

1. Stadtpläne sind da, um sie zu benutzen

Zum Job eines jeden PR-Menschen gehört es, unter anderem persönliche Kontakte aufzubauen, zu pflegen, Redaktionsbesuche zu machen, mit Journalisten oder Kunden essen zu gehen etc. Ein Teil meines Jobs, den ich von Anfang an richtig geliebt habe.

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Redaktionsbesuche sollten genau geplant sein…

Ich mag es Menschen zu treffen, Neues zu lernen, zu reisen. Bei der Planung meiner ersten Redaktionsreise nach München war ich so glücklich, Teminbestätigungen von fremden Journalisten zu bekommen, die meinten, dass sie sich sehr über meinen Besuch freuen würden, dass ich in den zwei Tagen jeden vorgeschlagenen Termin angenommen habe, ohne zu checken
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4 Tipps für die Autorisierung von Interviews

Es ist kein Geheimnis, dass das Autorisieren von Interviews ein gern und ziemlich kontrovers diskutiertes Thema ist. Gemeint ist damit, dass der Redakteur nach einem Interview nochmal alle Zitate des Interviewten schriftlich an den Gast, seinen Pressesprecher oder PR-Agenten gibt, um sich diese Antworten – die ja nun so gegeben wurden – noch einmal abnicken zu lassen. Erst dann „darf“ er sie für seinen Text verwenden.

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So denken zumindest viele PR-Menschen. Ist aber nicht ganz richtig. DENN: Ein RECHT auf Autorisierung gibt es nicht! Das Autorisieren ist eigentlich ein reines Entgegenkommen des Journalisten. In Deutschland ist diese Masche, im Gegensatz zu anderen Ländern, allerdings sehr üblich geworden.

Vermieden werden sollen durch diesen Prozess grobe sachliche Fehler in den Aussagen des Interviewten, deshalb gestatten Redakteure netterweise das Gegenlesen. Allerdings ist das Autorisieren in den letzten Jahren immer mehr ausgeufert, so dass die ganze Praxis in die Diskussion geraten ist. Hier vier Regeln, die bei der Autorisierung von Interviews eingehalten werden sollten:

  1. Nicht das Interview umschreiben

Ich habe des Öfteren von Journalisten gehört, dass sie Interviews zurückbekommen haben, die sie überhaupt nicht wiedererkannten. Wörter wurden ausgetauscht, Sätze umformuliert oder komplette Passagen gestrichen.

Auch Nicola Pohl, Chefreporterin der BILD am Sonntag, hat sich neulich im Interview mit PRleben an solche Kandidaten erinnert: Weiterlesen