6 Komponenten des Personal Brandings

Spätestens seit dem vergangenen Jahr ist Personal Branding ein Buzzword, das viele von uns nicht mehr hören können. Das liegt mitunter daran, dass dieser Begriff so wenig greifbar und definiert ist wie „Influencer“ oder „Musik“. Er kann alles und nichts bedeuten.

Für die einen einfach eine große Ego-Show ohne Inhalt. Für die anderen ein gezieltes Sichtbarmachen der eigenen Stärken und Interessen. Ohne dabei den Menschen dahinter aus den Augen zu lassen. Sprich: das Nahbarmachen einer Person.

Ich definiere es  gerne als „Mit seiner Expertise bei der „richtigen“ Zielgruppe, mit den passenden Mitteln so gesehen zu werden, dass es zum eigenen Gefühl passt und sich rentieren wird.“Personal Branding, Be your Brand, Coach, Podcast, Personenmarke, Sichtbarkeit, Radio, PR, Blog, Verena Bender, Pressearbeit, Be your Brand, Podcast, Kommunikation, Digitalisierung, Präsentieren, Call, telefon, Phone, Akquise, Präsentation, wie komme ich ins Fernsehen, einen Vortrag haltenIn der Praxis, also im Coaching, arbeite ich gerne mit dem „6-P Modell“. Das veranschaulicht sehr gut die wichtigen Bestandteile des Personal Brandings. Die einzelnen Komponenten möchte ich dir im Folgenden kurz vorstellen: 

1. Persönlichkeitsentwicklung

Wer seine Personenmarke definieren und (später) aktiv nach außen tragen möchte, der muss sich vorher erstmal ganz intensiv mit sich selbst beschäftigen. Ansonsten kann die Nummer ziemlich schnell nach hinten losgehen.

2. Potenzial

Hier geht es darum sich seiner ganz persönlichen Stärken bewusst zu werden. Worin bist du wirklich richtig gut? Für was brennst du? Und vor allem: Was für einen Nutzen hat dein Wissen / deine Fähigkeit auf einem ganz bestimmten Gebiet für andere Menschen? Kurzum: Welchen Mehrwert kannst du bieten?

Ganz oft höre ich in Coachings Sätze wie: „Ich kann gar nichts besonders gut“, „was ich kann, das können alle anderen auch“, „was ich weiß, das interessiert doch eh keinen“ oder so ähnlich … Aber das stimmt nicht. Jeder hat mindestens ein Gebiet auf dem sie oder er stark ist. Hier ist es erforderlich, wirklich hinzuschauen.

3. Plan 

Wenn du dich mit dir selbst auseinandergesetzt hast, dann geht es darum, einen Plan zu machen, wie du an Sichtbarkeit gewinnen möchtest. Also bei wem, mit welcher Botschaft? Mit welchem konkreten Thema sollen die Menschen dich in Verbindung bringen? Da gibt es keinen Masterplan.

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Da es sich ja um Personal(!) Branding handelt, sind die Strategien und Pläne so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Was bei Person A genau der richtige Plan ist, kann bei Person B komplett in die Hose gehen.

4. Power 

Alles beginnt mit dem Willen, sich wirklich mit sich selbst auseinanderzusetzen, sich neue Tools anzueignen und – das ist das Wichtigste – dranzubleiben. Personal Branding ist nämlich kein Sprint, sondern ein Marathon. Es wird immer wieder Durststrecken geben.

Du wirst immer wieder einen Moment haben, in dem du denkst: „Das bringt doch alles nichts“. Und glaub mir, den hat jeder. Ich auch. Aber wenn du an diesem Punkt nicht aufhörst, sondern weitermachst, dann wird es sich auszahlen.

5. PR

Ich selbst bin gelernte TV-Journalistin und dann in den PR-Bereich gegangen. In der PR habe ich mich viel mit der Personality PR von mehr oder weniger berühmten Menschen beschäftigt. Menschen, die zum Teil schon sehr lange einen „bekannten“ Namen haben.

Mal ging es darum, diese Menschen in Verbindung mit einem neuen Projekt in die Medien zu bringen oder darum, ein wenig am Image zu feilen. Viele Tools aus dem PR-Bereich helfen mir auch bei der Tätigkeit als Coach. Denn die Mechanismen sind ganz ähnlich. Personal Branding und PR hängen eng zusammen.

6. Persönliches Netzwerk

Einer der relevanten Punkte beim Selfbranding ist das persönliche Netzwerk, der Aufbau zuverlässiger, nachhaltiger Kontakte. Und vor allem: die Kontaktpflege. Denn, und diesen Spruch haben viele Menschen zwar schon mal gehört, doch nicht alle verinnerlichen ihn so wirklich: „Wenn du erst anfängst dir ein Netzwerk aufzubauen, wenn du es brauchst, dann ist es zu spät!“

Fazit: Personal Branding bedeutet Geben

Allgemein geht es darum, anderen einen Mehrwert zu bieten, andere zu unterstützen … also zu geben, geben, geben. Und zwar nicht mit dem Ziel, bald endlich nehmen zu können. Vielmehr sollte es ein Geben von Herzen sein. Später werden dir Menschen aus deinem Netzwerk sicherlich bereitwillig zur Seite stehen, wenn du es brauchst.

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Um das hier vorgestellte 6-P-Modell für das eigene Personal Branding zu nutzen, sollte man sich Zeit freiräumen. Zwei bis drei Stunden die Woche im Kalender dafür einzuplanen, empfinde ich als sinnvoll. Darüber hinaus kann es hilfreich sein, sich die Unterstützung eines Coaches zu holen.

Ich bin neulich gefragt worden, wie ich Menschen überzeuge, die sich weigern, an ihrer Personenmarke zu arbeiten. Meine Antwort darauf war und ist immer die gleiche: „Gar nicht!“ Wie eingangs beschrieben, ist vielen der Mehrwert eigener Sichtbarkeit klarer geworden. Und wer Unterstützung braucht, der bekommt sie in der heutigen Zeit auf vielfältige Weise. Aber Verweigerer von Personal Branding zu überzeugen, ist genauso verschwendete Energie, wie Sportverweigerer zu regelmäßigem Training zu motivieren.

Solltest du Interesse haben, an deiner Personenmarke zu arbeiten, damit Du die Aufmerksamkeit bekommst, die du verdienst, dann meld dich gerne via Social Media oder Email PReben@t-online.de bei mir und lass uns unverbindlich über ein 1zu1-Coaching sprechen.