Praktikum: 3 Dos and Donts

Ich bin wirklich niemand, der sich ständig „die guten alten Zeiten“ zurückwünscht, doch hin und wieder passiert das. Zum Beispiel wenn ich daran erinnert werde, wie meine Freunde -und auch ich- früher in einem Praktikum alles aufgesogen haben, was uns geboten wurde. Wie wir versucht haben, uns einzubringen und probiert haben, -schon damals- die Extra-Meile zu gehen.  Ohne Bezahlung -versteht sich!

Bei Treffen mit Medienpartnern oder Bekannten aus der Branche ein sehr beliebtes Gesprächsthema: Die Generation Praktikum. Hin und wieder wundern wir uns gemeinsam, wie WIR früher im Praktikum waren und wie sich der ein oder andere Praktikant jetzt so verhält.

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Doch vielleicht gab es schon immer Praktikanten, die nicht wirklich vor Motivation geplatzt sind und wir gehörten zu der anderen Liga, vielleicht hat sich das Selbstverständnis junger Menschen auch einfach geändert oder die Erziehung; so dass Dinge wie Ehrgeiz, Neugier und Dankbarkeit einfach nicht bei allen „antrainiert“ werden.

Das klingt ziemlich zynisch, ja und ich muss sagen, dass es auch immer wieder ganz, ganz wunderbare Praktikanten gibt, denen ich am liebsten sofort einen Arbeitsvertrag vorlegen würde. Vielleicht fallen die anderen auch deshalb so stark auf, weil die Messlatte durch gute Praktikanten verdammt hoch gelegt wird.

Hier meine Do`s and Dont´s die jeder Praktikant beherzigen sollte.

DO:

  1. Leiste Vorarbeit

Meint: Informiere dich über das Unternehmen, in dem du dein Praktikum absolvieren möchtest. Eigentlich sollte Weiterlesen

„Der Betreff einer Pressemitteilung ist am Wichtigsten!“

T-online ist eine der meist besuchten Onlineseiten in Deutschland. Mit 370 Millionen Visits im Monat wirklich ein Brett. Wie die Inhalte für die Seite entstehen und die Arbeit in der Redaktion so abläuft, das erzählt Ricarda Heil (Head of Entertainment).

Wir erfahren, welche Fähigkeiten die t-online-Mitarbeiter mitbringen müssen, welche Promi-Begegnung ihr persönliches Highlight war, wie Ricarda zu Freigaben von Interviews steht und vieles mehr.

Was genau ist dein Job und wie war dein Weg dorthin?

Ich arbeite bei t-online.de, dort bin ich zuständig für das Unterhaltungs-Ressort. Wir kümmern uns um alle News rund um die Stars und Sternchen. Wer hat geheiratet? Wer hat sich getrennt? Und was treiben eigentlich die Promis von früher so?

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Ricarda Heil
Head of Entertainment t-online.de

Mein Weg war relativ unspektakulär. Nach dem Studium habe ich ein Praktikum bei zwei deutschen Journalisten in Los Angeles gemacht. Danach war ich bei bunte.de in München, dann direkt zu t-online.de in Darmstadt. Seit 2017 sitzen wir nun in Berlin.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Meistens beginnt der Tag morgens um 8, manchmal schon um 6, an anderen Tagen dafür erst um 14 Uhr. Wir arbeiten im Schichtdienst, damit wir rund um die Uhr besetzt sind. Unterstützung bekommen wir da auch von einer Redakteurin in Melbourne und Weiterlesen

26 Buchstaben zum Erfolg – Das PR-Alphabet

Es gab mal eine Zeit, da waren Alphabete für alles und jeden ziemlich angesagt. Für „PR“ habe ich bisher keins gefunden und deshalb selber eins entwickelt. Natürlich immer mit einem kleinen Augenzwinkern:

A: Allzeit bereit! Arbeiten 9 to 5 ist nicht in der PR; gerade im Entertainment-Bereich sind Einsätze am Abend oder am Wochenende selbstverständlich.

B: Bebilderte Gästeliste. Sie hilft Journalisten am Roten Teppich, die Promis zu erkennen. Diese Listen können auch mal prima vom Praktikanten erstellt werden. Mehr dazu auch hier.

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C: Clipping! Die Ergebnisse der Arbeit, also Berichte in den Medien, müssen natürlich dokumentiert werden. Zeitnah werden die Clippings zusammengestellt und an den Kunden geschickt. Dafür zahlt er schließlich.

D: Durchhaltevermögen. Gerade am Anfang dauert es eine Weile, die „richtigen“ Medienpartner kennenzulernen, einen Kontakt und dann irgendwann ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Wer Weiterlesen