„Die PR muss sich viel breiter aufstellen“

Was Deutschland sich in Sachen Digitalisierung von Amerika abschauen kann, was Politiker in ihrer Kommunikation ändern sollten und warum PR immer mehr eine Management-Disziplin wird… Über diese und andere Themen spricht PR Referent  Manuel Feldmann im PRleben-Interview.

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin studierter Politikwissenschaftler und arbeite derzeit an meinem Promotionsvorhaben und versuche, so viel wie möglich wissenschaftliche Veröffentlichungen zu machen, was definitiv die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Darüber hinaus habe ich eine Ausbildung zum PR-Referenten abgeschlossen und Spezialisierungen in den Bereichen Digitales Marketing, Social Media Marketing, Internationales Marketing und Digitaler PR von international renommierten Universitäten absolviert.

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Manuel Feldmann
„PR Referent und Politikwissenschaftler“

Ich bin außerdem einer von sieben Botschaftern der Digital Marketing Spezialisierung der Universität Illinois at Urbana-Champaign. Zudem bin ich Mentor bzw. Tutor von sechs Digital Marketing Kursen derselben Universität auf Coursera. Darunter ist einer der weltweit erfolgreichsten Online Kurse “Marketing in a Digital World” bei Professor Aric Rindfleisch. Ich bin zudem Mitglied im Team einer Inbound Marketing Agentur. Alles in allem versuche ich also, den akademischen wie auch den PR / Marketing-Weg so gut es geht zu kombinieren.

Was sind die wichtigsten drei Eigenschaften die ein PR-Mensch in der heutigen Zeit mitbringen sollte?

Ein PR-Mensch muss gut kommunizieren können. Nicht nur die Wortwahl ist wichtig, sondern auch die Art und Weise wie er kommuniziert. Er muss außerdem immer offen gegenüber modernen Entwicklungen im Bereich der Kommunikation sein. Zudem finde ich es unumgänglich, Weiterlesen

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Interviewtag: 10 Dinge die du beachten solltest!

Mal eben einen Interviewtag planen, hört sich so locker an und wenn alles reibungslos läuft, denkt niemand darüber nach, wie viel Planung oft hinter einem solchen Tag steckt.

Ob es sich um ein Interview mit einem Prominenten handelt, dem CEO eines Unternehmens oder wem auch immer… es gibt einige grundlegende Dinge, die du bei der Planung beachten solltest, damit der Tag auch geordnet und erfolgreich über die Bühne geht.

Hier zehn Tipps die dir sicherlich dabei helfen:

  1. Checke: Will dein Protagonist überhaupt Interviews geben?

Klingt erst mal nach einer seltsamen Fragen, ja, verstehe ich, aber hin und wieder kommt es vor, dass ein Künstler absolut überhaupt gar keine Lust hat, mit Journalisten zu sprechen, aber die Plattenfirma, bei der sein neues Album erscheint (wahlweise der Filmproduzent oder Buchverlag), haben im Vertrag drei Interviewtage vereinbart und der Künstler muss nun ran.

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Interviews mit Cyndi Lauper

Solltest du es mit einem Künstler zu tun haben, der keinen Bock hat, dann ist es gut für dich, das zu wissen. So kannst du die Journalisten vor Ort dementsprechend „vorbereiten“, dem Künstler genug Pausen einplanen und nicht mehr Interviews organisieren, als unbedingt notwendig.

  1. Achte darauf, dass dein Protagonist „in Maske“ ist

Auch wenn an deinem Interviewtag möglicherweise gar kein TV-Dreh stattfindet und auch kein Shooting geplant ist, sollte dein Protagonist fototauglich aussehen. Mittlerweile möchte so gut wie jedes Medium noch ein Foto aus der Interviewsituation. Weiterlesen

Der ultimative PR-Garant!

Gibt es einen Faktor in der Kommunikation, der auf jeden Fall Erfolg garantiert? Wann funktioniert PR am besten? Klar, das hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab und eine pauschale Antwort kann ich auch nicht liefern. Allerdings habe ich für mich festgestellt, dass Kommunikation am besten funktioniert, wenn sie von Herzen kommt. Nicht aufgezwungen, nicht diktiert, nicht platt, sondern einfach frei heraus aus Begeisterung und mit vollem Herzen.

Und besonders dann, wenn eine echte Person dahinter steht. Sicherlich haben Menschen wie Mark Zuckerberg oder –damals– Steve Jobs nicht nur wegen ihres wunderbaren Produktes Erfolg, sondern weil ihnen so viel daran liegt/ lag, ihre Produkte selber zu verkaufen, zu nutzen, zu schätzen.

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Doch ganz so weit raus muss der Blick gar nicht gerichtet sein. In den letzten Wochen habe ich zwei Menschen erlebt, die aus vollem Herzen ihr Produkt promotet haben, so dass ich nicht drumrum gekommen bin, mich dafür zu interessieren. Und sie haben es geschafft Weiterlesen

„Kommunikation findet jetzt 24/7 statt“

Von montags bis freitags um 9 Uhr ins Büro und um 17h den Stift fallen lassen!? Diese Zeiten sind in der Kommunikationsbranche schon lange vorbei. Durch die Digitalisierung hat sich viel verändert. Ein spannendes Gespräch mit Stephanie Kowalski, der Expertin für Online PR, über die Herausforderungen an Kommunikatoren in Zeiten von Social Media.

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Stephanie Kowalski

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Das verrät der Name meines Blogs – Online PR Guide – bereits: Ich fungiere für Unternehmen, die Orientierung und Unterstützung auf dem Weg zur Online-PR suchen, als Lotse. Dazu gekommen bin ich durch meine Leidenschaft für PR, Online- und Social-Media-Kommunikation. Die führte mich fast schon automatisch zur Online PR.

Was ist (in einem Satz!) gute Online-PR?

An dieser Stelle zitiere ich gerne Marie-Christin Schindler: Online-PR ist eine Erweiterung der klassischen PR; das geplante und dauernde Engagement eines Unternehmens oder einer Person im Social Web.

Wo liegt bei deinen Kunden der stärkste Aufklärungsbedarf?

Der Aufklärungsbedarf beginnt mit Weiterlesen

Als PR-Mensch kannst du nichts! – Quatsch

„Ach, ich mache so vieles, aber nichts so RICHTIG.“ Es gibt Momente, in denen ich so dachte und damit bin ich nicht allein. Allerdings hab ich jetzt Schluss gemacht. Schluss mit Brainfuck. Denn was bringt das schon!?

Eigenlob stinkt, schon klar, und ich bin sicherlich nicht der Mensch, der ständig sagt, was er alles Wunderbares drauf hat. Im Gegenteil. Immer wieder fällt mir im Gespräch mit Branchenkollegen auf, dass wir PR-Manager uns eigentlich oftmals viel kleiner machen, als wir sind.

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Um das zu erkennen, braucht es gute Freunde, am besten aus dem Medienbereich, die einem die Augen öffnen und ein bisschen den Kopf waschen. Ich habe glücklicher Weise solche Menschen an meiner Seite und möchte mal stellvertretend für alle PR-ler, die kaum gutes Feedback bekommen und immer denken, dass alles, was sie machen, jeder Menschen machen könnte, ein paar Gründe aufzählen, was sie zum Profi macht. *

  1. Du bist ganz wunderbar vernetzt

PR-Menschen haben ein Händchen dafür, Kontakte aufzubauen, zu pflegen und hin und wieder für „berufliche Zwecke“ zu nutzen. NICHT zu verwechseln mit Weiterlesen