So kannst du das Sommerloch optimal nutzen

Jetzt geht’s los. Die beste Zeit für kreative Kommunikatoren! Ab Juni beginnt das Sommerloch. Bedeutet: Die Unterhaltungsredaktionen haben immer weniger Themen, über die sie aktuell berichten können, weil immer weniger passiert. Im Gegensatz zum Sport – da gibt es zur Zeit eine Story nach der anderen. Erst EM und dann Olympia. Aber eine Zeitung, ein Fernsehsender, Seiten im Netz bestehen nicht nur aus Sport, sondern zu mehr oder weniger großen Teilen auch aus bunten Themen.

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Nur ist es so, dass im Sommer in der Entertainmentwelt immer weniger Berichtenswertes passiert. Im Fernsehen laufen jede Menge Wiederholungen, Veranstaltungen finden kaum statt, da viele VIPs -die man gerne auf der Gästeliste hätte- im Urlaub sind und neue Bücher, Alben und Co. werden weniger veröffentlich. Sprich: Die Redaktionen leiden unter Themenmangel.

Ein schönes Beispiel für den Themenmangel ist der Schwan, der sich in ein Tretboot verliebte, wie es im frühen Sommer 2006 in Münster geschah und weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt wurde. Diese und wunderschöne, weitere Sommerloch-Tiergeschichten gibt es auf Spiegel.de.

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Eine der schönsten Sommerlochgeschichten im Unterhaltungsbereich ist für mich, aus persönlichen Gründen, der Aufstieg von Harald Glööckler in die Welt der wirklich großen Medien. Lange Zeit fand er im Unterhaltungsbereich nur begrenzt statt, die Gründe dafür waren vielfältig. Hier war ein echter Durchbruch nötig.

Die richtige Geschichte und zwar zur richtigen Zeit. Und RUMS, Sommer 2009, da war sie: „Harald Glööckler ist das Vorbild für Sacha Baron Cohen in seinem –damals aktuellen Film – Bürno.“  Hört sich an, als hätte die Geschichte einfach so auf der Hand gelegen, da es viele Jahre vor dem Filmstart sogar wirklich mal ein Treffen zwischen Glööckler und Baron Cohen gab. Ganz so einfach war es natürlich nicht.

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(Quelle: Focus.de)

Die Idee ist das eine, die Platzierung das andere. Klar sind Journalisten im Sommer häufig dankbarer und offener für Geschichten, trotzdem muss diese Geschichte an genau die richtigen Redakteure herangetragen werden. Am besten klappt dies, wenn man sich kennt und zusammen überlegt, wie genau der Bericht aussehen könnte.

Im Falle von Harald Baron Cohen sind sowohl BILD, als auch RTL angesprungen… und der Grundstein war gelegt. Glööckler selbst hat dann beim Dreh und im Interview überzeugt, so dass tolle Berichte entstanden sind.

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Harald Glööckler (Quelle: Facebook)

Damit war der Ball ins Rollen gebracht und durch weitere Kommunikationsarbeit sind Stern, FOCUS, Welt und viele, viele weitere Medien aufgesprungen. Sogar der New Yorker hat eine Geschichte gebracht.

Fazit: Nutzt das Sommerloch liebe PR-Leute, aber beachtet dennoch folgende Punkte:

  1. Seid kreativ, auch im Sommerloch braucht es mehr als eine 0815-Pressemeldung
  2. Sprecht persönlich mit den Redakteuren
  3. Nicht unterkriegen lassen, auch im Sommerloch klappt nicht alles im ersten Anlauf

Fallen Dir weitere Sommerloch-Geschichten ein?

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2 Gedanken zu “So kannst du das Sommerloch optimal nutzen

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