Das sagen erfolgreiche Medienmacher zum Thema PR

Bevor PRleben bis zur zweiten Januarwoche in die Weihnachtspause geht, ist es Zeit DANKE zu sagen! DANKE für eure Treue, DANKE, dass ihr regelmäßig meine Artikel lest, DANKE für so viel nettes Feedback.

Ein besonderer Dank geht auch an die Menschen (Journalisten, PR-Manager), die in 2015 mit mir über das Thema PR und Journalismus gesprochen haben. Tolle, spannende, motivierende, lehrreiche Interviews sind dabei entstanden.

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Vielleicht mögt ihr das ein oder andere noch einmal nachlesen. Deshalb folgt hier eine Auflistung aller Interviews in alphabetischer Reihenfolge: Weiterlesen

PR darf keinen Druck ausüben

Interviewfreigaben sind grundsätzlich ok, die Augen offen halten ist wichtig und persönliche Kontakte bleiben das A und O. Sieben flotte Antworten zum Thema PR gibt es heute von der Journalistin Erika Krüger von „BILD der FRAU“.

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Erika Krüger, Redakteurin
BILD der FRAU

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin Redakteurin im Ressort Aktuelles und Show bei „BILD der FRAU“.  Mein Weg war eigentlich ganz klassisch. Ich habe Kommunikationswissenschaften, Germanistik und Geschichte in Münster studiert, anschließend ein Volontariat bei einer Tageszeitung absolviert und bin dann über verschiedene Stationen bei „BILD der FRAU“ gelandet.

Wie kommst du in deinem Beruf am häufigsten an gute Geschichten, Informationen?

Im Grunde nutze ich alle Kanäle – halte immer  Ohren  und Augen auf, lese viele Zeitungen, stöbere im Internet, lasse mich von Pressemitteilungen, aber auch von Weiterlesen

Drei Tipps für Produkt-PR in der Weihnachtszeit

Mit einem reinen Produkt in die Presse zu kommen, ist nicht besonders leicht. Oft gelingt das nur mit einer guten Geschichte, einem prominenten Testimonial oder einem wirklich ganz außergewöhnlichen Produkt.

Die beste Zeit für Produkt-PR ist – ganz klar – die Weihnachtszeit. Zahlreiche Magazine, Zeitschriften und auch Zeitungen beglücken ihre Leser mit Geschenktipps. Die einen nennen es „100 Geschenke bis 100 Euro“ (jolie), andere „Die 100 genialsten Lifestyle-Goodies“ (GRAZIA).

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Egal wie es genannt wird: Die Aufmachung ist überall sehr ähnlich. Ein Bild vom Produkt, mit einer Weiterlesen

„Bewahre Dir die Freude an Deinem Tun!“

…und weitere Ratschläge eines PR-Profis!

Mitte November die Premiere des Musicals ROCKY in Stuttgart, einen Tag später die erste Show für „Das Phantom der Oper“ in Oberhausen und am kommenden Wochenende die Deutschland-Premiere von Aladdin in Hamburg. Überall dort  trägt Stage-Unternehmenssprecher Stephan Jaekel die PR-Verantwortung mit. Bei jedem Roten Teppich ist er anwesend, stellt sich den Fragen der Journalisten, sucht von sich aus den Kontakt und ist immer freundlich, herzlich und respektvoll…

Mit PRleben spricht der oberste PR-Mann von Stage Entertainment  Deutschland über seinen Job und gibt hilfreiche Tipps. Nicht nur für Anfänger!

Heute bist du Sprecher des Unternehmens Stage Entertainment – für viele ein Traumjob. Wie war dein Weg dorthin?

Sehr unkonventionell! Nach meinem zweiten juristischen Staatsexamen in München hatte ich ein Jobangebot aus Brüssel, das mich als großem Fan der französischen Sprache sehr gereizt hat: Lobbyist für das EU-Büro der Deutschen Bahn AG. 28 laufende Gesetzgebungsverfahren, die für den Konzern von großem Belang waren, galt es zu betreuen. Da musste ich juristisches und diplomatisches Gespür mit dem geschickten Einsatz von Öffentlichkeitsarbeit verbinden. In ähnlicher Funktion wechselte ich danach zum Bertelsmann Konzern in die eCommerce Group, die sich vor allem mit der Online Musikplattform Napster beschäftigte.

Stephan Jaekel, Unternehmenssprecher von Stage Entertainment - Deutschland. Photo: Stage Entertainment/Morris Mac Matzen, Verena Bender, PRleben, Blog, Coach, Köln

Stephan Jaekel, Unternehmenssprecher Stage Entertainment – Deutschland.
(Stage Entertainment/M.M. Matzen)

Dann lernte ich bei einem Projekt den seinerzeitigen Stage Deutschlandchef kennen und stieg als Beauftragter der Geschäftsführung in Hamburg ein.

Mich reizten neben der Branche vor allem die Aufbruchsstimmung und die besondere Atmosphäre in einem inhabergeführten Unternehmen. Mit dem Einstiegsjob war verbunden, dass ich Stage aus vielen Perspektiven kennen gelernt habe: Produktionsprozesse, Lizenzverträge, das Geschäftsmodell, der Umgang mit Künstlern und Kreativen etc. Erst danach wechselte ich in die reine Öffentlichkeitsarbeit – mit Verantwortung sowohl für Corporate als auch für die Produkt PR. Diese Nähe zu den unternehmerischen Entscheidungen ist sicher für klassische PR Karrieren ungewöhnlich, hilft mir aber enorm in der Komplexität meiner jetzigen Aufgabe.

Was sollte ein PR-ler im Job auf jeden Fall vermeiden? Gab es mal ein negatives PR-Erlebnis?

Ich spreche an dieser Stelle allen Medienvertretern meinen Respekt dafür aus, dass sie die Superlative in unseren Pressemitteilungen auch nach jahrelanger Zusammenarbeit noch geduldig über sich ergehen lassen. Es wäre toll, wenn wir selbst den Mut hätten, so manches „Stimmung!“-Adjektiv einfach mal wegzulassen. Ansonsten traue ich mich Weiterlesen