Arnold Schwarzeneggers PR-Coup

Aller guten Dinge sind drei: Ein prominenter Schauspieler, ein aktuelles Produkt und der Bezug zu einem sozialen Projekt! Das – verknüpft mit einer witzigen Idee – kann eigentlich nur gut werden. Und berichtet haben sie so ziemlich alle; von „The Hollywood Reporter“ über „The Telegraph“ bis hin zu deutschen Fernsehsendern und Magazinen wie der GALA.

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(Quelle: hollywoodreporter.com)

Aber beginnen wir vorne: Arnold Schwarzenegger, nicht in seiner Rolle als Ex-Gouverneur von Kalifornien, sondern in seiner Parade-Disziplin als Terminator. Auf seiner Youtube-Seite hat er vor gut einer Woche ein Video veröffentlicht, auf dem er Weiterlesen

„Curiosity & Compassion!“ und was das mit PR zu tun hat…

Warum der Journalist und Fotograf Karl Günther Rammoser schonmal von einem Fotopodest geschmissen wurde, was eine Wurstmaschine mit seinem Job zu tun hat und unter welchen Bedingungen richtig gute Pressefotos entstehen… Darüber und andere spannende Geschichten erzählt er bei PRleben.

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Karl Günter Rammoser, Journalist

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

To cut a long story short: Arbeitsloser Lehrer, der Rockfan ist und schreiben kann, trifft Fotografen. Gemeinsam ersinnen sie einen „Pressedienst Rock & Pop“ und bedienen damit schon nach einem Jahr mehr als 30 Tageszeitungen. Der „Fotograf“ ist immer noch mein Kompagnon, die damals daraus entstandene „Public Address Presseagentur“ ist aber inzwischen eher eine Content-Agentur mit Webentwicklung, eigenem Portal und dem damit verbundenen Tanz auf allen Socialmedia-Kanälen.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen, bzw. an Content? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Als ich Leonard Cohen einmal fragte, was einen kreativen Menschen auszeichne, sagte er: „Curiosity and Compassion!“ Diese fast manische Neugier, verbunden mit einem starken Mitteilungsbedürfnis und der „Hingabe“ an Themen und die beteiligten Menschen ist eher eine Charaktereigenschaft als ein Beruf. Und die treibt mich morgens Weiterlesen

Drei Dinge die einen PR-Menschen erfolgreich machen

1. Neugier

Ein PR-Mensch der nur in seinem Kämmerlein hockt, nicht gerne rausgeht, in der Zeitung nur der Sportteil liest und alles außer seiner eigenen kleinen Welt blöd findet, der sollte sich vielleicht besser nach einem anderen Job umsehen. Die besten PR-Menschen sind meistens die, die neugierig sind. Neugierig auf Themen, neugierig auf Hintergrundinformationen, neugierig aufs Leben.

Natürlich kann sich kein Mensch für alles interessieren, aber eine Grundoffenheit gehört schon dazu. Wie will sich ein PRler eine tolle Idee für Leser / User / Zuschauer ausdenken, wenn er gar nicht weiß, was angesagt ist und was die Menschen so interessiert? Was macht die Konkurrenz? Welche super tollen PR-Ideen kann ich mir vielleicht sogar abschauen?

Immer schön den Horizont erweitern... PRleben Verena Bender PR-Blog

Immer schön den Horizont erweitern…

Man kann sich nicht mit allem perfekt auskennen, muss man auch gar nicht, aber wer sich sperrt Neues zu entdecken, der kommt nicht weit in diesem Job. Wichtig ist es über den Tellerrand hinauszuschauen. Oft sind gerade die PR-Menschen erfolgreich, die schon einige Stationen durchlaufen haben, verschiedene Praktika hinter sich haben, sich ausprobieren wollten und wollen. Im übrigen sind die neugierigen Menschen auch meist die kreativeren.

  1. Wissen, was „NEIN“ heißt

Das meine ich in diesem Fall doppelt. Zum einen Weiterlesen

Offenheit und Fakten ohne „schmückendes Beiwerk“, das wünschen sich Journalisten

Journalisten können nicht immer alles positiv darstellen, damit müssen PR-Leute einfach klar kommen. Dass das die Zusammarbeit bisweilen erschweren kann, weiß der Verbraucherexperte Ron Perduss vom Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) aus Erfahrung. Darüber, über PR-Menschen die permant „nachfassen“, aber auch über großartige PR-Aktionen die er in Erinnerung hat, spricht Ron Perduss mit PRleben.

Ron Perduss, Verbraucherexperte beim RBB Fernsehen und Radio, Verena Bender PRleben

Ron Perduss, Verbraucherexperte beim RBB-Fernsehen und -Radio

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite als Verbraucherexperte für Radio und TV. Eigentlich bin ich gelernter Bankkaufmann, habe aber nach sieben Jahren in diesem Job gemerkt: das ist nicht meine Zukunft. Ende der 90iger habe ich klassisch als Volontär bei einem Berliner Radiosender angefangen. Mein Interessensschwerpunkt lag schon immer auf Wirtschaft- und Finanzthemen. Ich mag es, schwierige Sachverhalte in einfache Worte zu packen, neue Produkte selbst zu testen oder neue Dienstleistungen vorzustellen. Ich betrachte mich ein bisschen wie ein Filter: aus der Flut an Neuigkeiten und Informationen das herausfiltern, was für die breite Masse interessant ist.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Lesen, lesen, lesen. Und die Augen offen halten. Die Geschichten sind Weiterlesen

Schlaue Kombi zum Abgucken…

Eine Modeseite mal anders… Kreativ und clever kombiniert. Gefunden in der Grazia Nr. 13. Dass Magazine wie die GRAZIA und Co. Mode vorstellen, ist nichts Neues. Auch dass hin und wieder eine angesagte TV-Serie besprochen wird, ist eigentlich nicht der Rede wert sondern Standard. Die Kombination aus beidem ist dagegen eine nette Abwechslung und eine wirklich schöne Idee.

Der Claire Underwood Style, GRAZIA Nr. 13 / 2015 PRleben Verena Bender

Der Claire Underwood Style, GRAZIA Nr. 13 / 2015

Den „First-Lady-Look zum Niederknien“ hat die Redaktion am Beispiel von Claire Underwood (Robin Wright) der Präsidentengattin aus „House of Cards“ vorgestellt. Zu ihr passen Trenchcoat im Burberry-Style, Etuikleid und dezenter Schmuck: hier gleich mit konkreten Bildern, Verweis auf Weiterlesen

Wieso gute PR anders- und einzigartig sein sollte…

Dass PR immer zum Medium passen sollte, ist nicht neu… aber wie sehr -gerade bei TV-Formaten oder Shows die ein bisschen anders sind- auch eine ganz besondere Herangehensweise gefragt ist, darüber spricht die Redakteurin Sabrina Bärthel bei PRleben. Sabrina arbeitet bei der Firma die Formate mit Joko und Klaas, Olli Schulz und Co. produziert. Ein spannendes Gespräch…

Sabrina Bärthel, Redakteurin bei der TV Produktionsfirma Florida TV verena Bender PRleben

Sabrina Bärthel, Talent & Artist Manager bei der Produktionsfirma Florida TV

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite seit 2,5 Jahren als Talent & Artist Manager für die Produktionsfirma Florida TV in Berlin. Ich bin zuständig für das Gästebooking, die Koordination und Künstlerbetreuung für Circus HalliGalli und weitere Formate. Praktika während und nach der Studienzeit bei MTV, VIVA, Universal Music und einer festen Anstellung bei Axel Springer haben dazu verholfen, dass ich durch mein Netzwerk von einem tollen Job in den nächsten gerutscht bin.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…?

Persönliche und vertraute Kontakte und ein guter Draht zu Plattenfirmen und Filmverleihen sind in erster Linie wichtig, denn sie versorgen uns mit Informationen, bevor sie öffentlich werden. Eigene Recherche im Internet ist Weiterlesen

Instagram, Twitter und Co. Fluch oder Segen für Journalismus und PR?

Um die Fluch-Segen-Frage zu beantworten, kommt es sicherlich ganz auf die Sichtweise an.

Segen für Redaktionen

Redaktionen können sich immer öfter Geld für gute Fotos sparen. Ganze Seiten werden mittlerweile in Grazia, Bunte, GALA, Petra, Closer oder was auch immer mit Instagram-Fotos bestückt.

Victoria Beckham Geschichte aus Instagram-Fotos, "GRAZIA" (Nr.14) Verena Bender PRleben

Victoria Beckham Geschichte aus Instagram-Fotos, „GRAZIA“ (Nr.14)

Viele Promis haben inzwischen einen Account und bevor sie sich von Paparazzi „abschießen“ lassen, posten sie doch lieber etwas, was die Leser vermeintlich sehen möchten. Und nicht nur die Printredaktionen greifen auf die Bilder in sozialen Netzwerken zurück. Auch Weiterlesen

„Man trifft sich immer zweimal im Leben – und in den Medien gilt das doppelt und dreifach“

So viele Live-TV Stunden, wie die Moderatorin Emily Whigham haben (trotz ihren noch jungen Alters) nicht viele Menschen auf dem Buckel. Was sie bei ihrem engen Zeitplan von PR-Menschen erwartet und warum Heizstrahler sie manchmal richtig glücklich machen würden, hat sie im Interview mit PRleben erzählt.

TV Moderatorin Emily Whigham (Credit: Anna-Lisa Lüdecke) PRleben, Verena Bender

TV Moderatorin Emily Whigham (Credit: Anna-Lisa Lüdecke)

Was genau ist dein Job und wie bist du dazu gekommen?

Ich moderiere die Sendungen NRW Live, NRW Late Night, AppsNight und More Music bei NRW.TV. Ich darf in diesen Sendungen mit Musikern und Künstlern sprechen, über Mode und Events berichten, die neuesten Clips und die vielen verschiedenen Apps vorstellen – ich stehe seit 1998 vor der Kamera (NBC GIGA, ––Qatar One, etc) und habe 1995 bei VIVA meine Laufbahn beim Fernsehen begonnen. Zusätzlich habe ich in Los Angeles für das AFI (German Films), bei der Deutschen Welle und für das Modelabel „Diesel“ gearbeitet. Außerdem moderiere ich auf Events, Messen und Filmpremieren.

Wie kommst du in deinem Job am häufigsten an gute Geschichten, Informationen? Social Media, Newsseiten im Netz, persönliche Kontakte, eigene Recherche…

Das ist immer eine Mischung – aber in den letzten Jahren wird es immer klarer, wie wichtig persönliche und gewachsene Kontakte sind. Bei Facebook, Twitter und Co liest man vielleicht die Meldung – aber die Bestätigung und den passenden Gast bekommt man nur Weiterlesen